Rousseaus politischem Hauptwerk Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechts
Vorwort
Bescheiden im Umfang, revolutionär in der Wirkung, kontrovers in seinen Deutungen behauptet sich ...
Vorwort zur Neuauflage
Die Neuauflage des Kommentarbandes zu Rousseaus politischem Hauptwerk Vom Gesellschaftsvertrag od...
Einführung in Rousseaus Gesellschaftsvertrag 1.1 Aufnahme eines Klassikers
Wenig gelesen und von sehr wenigen verstanden, so beschreibt ein Zeitgenosse Rousseaus das frühe ...
1.2 Rezeption
Wenn es sich immer wieder als schwierig herausstellt, sich des konkreten Gehalts des Gesellschaft...
1.3 Inhalt
Rousseau gliedert den Text des Gesellschaftsvertrags in vier Bücher, die ihrerseits in Kapitel au...
1.4 Beiträge
Unter den Klassikern der Politischen Philosophie gehört der Gesellschaftsvertrag zu den vermeintl...
Literatur
Chapman, J. W. 1956: Rousseau - Totalitarian or Liberal? New York. Cobban, A. 1934: Rousseau and...
Zur Grundlegung der Vertragstheorie 2.1 Auftakt und Methode des Gesellschaftsvertrags
Du Contrat social setzt Rousseau über seine kleine Abhandlung zur Rechts- und Staatsphilosophie. ...
2.2 Naturgeschichte der Vergesellschaftung
Der Diskurs über die Ungleichheit unter den Menschen entwirft eine Archäologie des homme naturel,...
2.3 Naturzustand als Rechtsproblem
Das Genfer Manuskript, die zwischen 1758 und 1760 entstandene Erstfassung des Gesellschaftsvertra...
2.4 Naturzustand als Grenzbegriff
Es entspricht ganz der Logik der kontraktualistischen Entgegensetzung von Naturzustand und Staat,...
Literatur
Brandt, R. 1973: Rousseaus Philosophie der Gesellschaft, Stuttgart. Derathe, R. 1950: Jean-Jacqu...
3.2 Das Freiheitsrecht und das staatsphilosophische „probleme fondamental“
Im Zentrum der Rousseauschen Kritik der kontraktualisti- schen Überlieferung steht ein Freiheitsv...
Die Vertragsidee des Contrat social und die Tradition des neuzeitlichen Kontraktualismus 3.1 Unzureichende Lösungen des Problems der Herrschaftslegit
"Der Mensch wird frei geboren, aber überall liegt er in Ketten [...] Wie ist es zu dieser Entwick...
3.3 Die Struktur des Gesellschaftsvertrags
"Die Bedingungen dieses Vertrages sind durch die Natur seines Zustandekommens so genau festgelegt...
3.4 Äquivoker Kontraktualismus: Das rechtlich-ethische Doppelgesicht des Gesellschaftsvertrags
Hobbes-Interpreten streiten sich über den rechtlichen Charakter des Entäußerungsversprechens, das...
3.6 Anatomie der Volkssouveränität
Die durch den Rousseauschen Vertrag der alienation totale konstituierte Souveränität hat vier cha...
Literatur
Brandt, R. 1973: Rousseaus Philosophie der Gesellschaft. Stuttgart-Bad Cannstatt. - 1982: Mensch...
„Was nichts anderes heißt, als daß man ihn zwingen wird, frei zu sein“
"Was nichts anderes heißt, als daß man ihn zwingen wird, frei zu sein" (I 7). - Diese Worte haben...
3.5 Gesellschaftsvertrag und Menschwerdung
In Rousseaus äquivokem Kontraktualismus, der Rechtsfiguren und Ethosformen ineinander schiebt, wi...
Literatur
Fetscher, I. 1993: Rousseaus politische Philosophie. Zur Geschichte des demokratischen Freiheitsb...
Rousseau und seine Kritiker über die phantasievollen Freiheiten, die wir verloren haben
Rousseaus Kritiker haben sich oft darüber beschwert, dass seine Liebe zur Menschheit außer ihm nu...
Eine mögliche Erklärung des Gemeinwillens
Ein "Gemeinwille" ist ein philosophischer und psychologischer Widerspruch in sich. "Wille" ist ei...
Literatur
Barth, H. 1965: Volonte generale et volonte particuliere chez J.-J. Rousseau, in: Rousseau et la ...
Die Rolle des Gesetzgebers
Zu Beginn des sechsten Kapitels im zweiten Buch des Gesellschaftsvertrags hat Rousseau in bewunde...
Literatur
Burgelin, P. 1961: Jean-Jacques Rousseau et la religion de Geneve, Genf. Forschner, M. 1977: Rou...
Die Theorie der Regierungsformen
Die Theorie der Regierung und der Regierungsformen hat sich, ebenso wie die vom Gesellschaftsvert...
Literatur
Chevalier, J.-J. 1964: Le mot et la notion de gouvernement chez Rousseau, in: Etudes sur le Contr...
Verweigerte Moderne. Das Problem der Repräsentation 9.1 Repräsentation in Rousseaus vorkritischer Phase
Rousseaus staatsphilosophische Anfänge verraten nichts von der Radikalität, mit der er sich im Ge...
9.2 Republik als Legitimationsform
Zur rigorosen Ablehnung der Repräsentation kommt es in der endgültigen Fassung des Gesellschaftsv...
9.3 Volkssouveränität als politische Praxis
In der Republik liegt die Gesetzesinitiative nicht in den Händen der Bürger, sondern auf seiten d...
9.4 Republik als Lebensform
Welche Form Rousseau der Freiheit des Einzelnen in der Republik auch immer politisch gibt, mit se...
9.5 Republikanismus als Kritik der Moderne
Rousseau wendet der Moderne nicht nur als Theoretiker des Staatsrechts den Rücken zu, indem er Re...
9.6 Erzwungene Repräsentation: Der Fall Polen
Die Considerations sur le Gouvernement de Pologne führen Rousseau zu einer moderateren Stellungna...
Literatur
Bouchilloux, H. (2002): L'origine du mal selon Rousseau: la perversite de la representation?, in:...
Rousseau als Interpret der römischen Institutionen
Angesichts der langen Liste von Arbeiten, die dem Gesellschaftsvertrag gewidmet sind, ist man dop...
Literatur
Andrivet, P. 1976: Jean-Jacques Rousseau: quelques aspects de son discours politique sur l'antiqu...
„Ein rein bürgerliches Glaubensbekenntnis“: Zivilreligion als Vollendung des Politischen?
Am Ende des Gesellschaftsvertrags findet sich ein Kapitel, das auf den ersten Blick wenig mit den...
11.1 Das Ausgangsproblem: Der Konflikt zwischen Politik und Religion
Am Anfang seiner Überlegungen steht die Wahrnehmung eines Konfliktes: des Konfliktes zwischen Kir...
11.5 Religion als Instrument der Manipulation? Religion des Gesetzgebers versus Zivilreligion
Einer gängigen Auffassung zufolge bilden die Ausführungen über die Zivilreligion einen Anschluß a...
11.2 Die Typologie von Religionen
Nachdem er die historische Entwicklung des Konfliktes untersucht hat, unternimmt es Rousseau nun ...
11.3 Die Voraussetzungen einer Zivilreligion
Welchen Kriterien müßte nach diesem ernüchternden Ergebnis eine Zivilreligion genügen? Es soll zu...
11.4 Der Kompromiß aus Religion des Menschen und Religion des Bürgers
Wie sieht nun die Zivilreligion aus, die Rousseau nach diesen Maßstäben entwirft? Es fällt auf, d...
11.6 Die Überwindung der Kluft zwischen Mensch und Bürger unter der Bedingung der Toleranz
Für Hobbes stand fest, daß für die Individuen gar nichts anderes in Frage kommt, als den Naturzus...
11.7 Schluß: Zivilreligion als Vollendung des Politischen?
Der Versuch, Religion des Bürgers und Religion des Menschen zu einer Zivilreligion zu verschmelze...
Literatur
Asal, S. 2007: Der politische Tod Gottes. Von Rousseaus Konzept der Zivilreligion zur Ent-stehung...
Staatsrecht und Völkerrecht bei Jean-Jacques Rousseau Zur Frage der völkerrechtlichen Vollendung des Contrat social
Rousseau hat nie einen Zweifel daran gelassen, daß die im Contrat social vorgelegte Begründung le...
12.1 Bedarf es einer völkerrechtlichen Ergänzung des Contrat social?
Fragt man, inwiefern es aufgrund der Prinzipien von Rousseaus politischer Philosophie notwendig i...
12.2 Die Regulierung des internationalen Kriegszustands als Werk von Natur, Geschichte und Politik?
Trotz seiner tiefgreifenden Zivilisationskritik und seines geschichtsphilosophischen Pessimismus ...
12.3 Vom ,Contrat social‘ zum ,Contrat international‘ ?
Rousseaus Beschäftigung mit Saint-Pierres Projekt einer institutionell garantierten Friedensordnu...
12.4 Die Konföderation kleiner Staaten und die Aporien des Staats- und Völkerrechts bei Rousseau
Wenn nunmehr die Frage der Institutionalisierung der innerstaatlichen Freiheit ins Zentrum der Su...
Literatur
von Aretin, K. O. 1986: Das Reich. Friedensgarantie und europäisches Gleichgewicht 1648-1806, Stu...
Der Contrat social bei Kant
Die beiden berühmtesten und wichtigsten Wirkungsorte des Contrat social sind Paris und Königsberg...
13.1 Die geschichtsphilosophische Verortung des Contrat social
Zum Verhältnis von Naturzustand und Gesellschaft bei Rousseau entwickelt Kant im "Mutmaßlichen An...
13.2 Die Begründung der Pflichten
"Auf seine Freiheit verzichten heißt, auf seine Eigenschaft, Mensch zu sein, zu verzichten, auf d...
13. 3 Natur- und Zivilzustand
Der Naturzustand wird im Contrat social mit einer bewußten Strategie unterbestimmt: Er wurde im 2...
13.5 Die Gewaltenteilung
Das System der triadischen (oder sie umspielenden) Gewaltenteilung lag Rousseau vor, zunächst bei...
Literatur
Baczko, Br. 1974: Solitude et Communaute, Paris. Borowski, L. E. 1912: Darstellung des Lebens un...
13.4 Der Erwerb von Eigentum im Naturzustand
Dieser Erwerb wird von Locke, Rousseau und Kant unterschiedlich bestimmt. Locke nimmt erstens an,...
Auswahlbibliographie zu Rousseaus Gesellschaftsvertrag
1 Textausgaben und Übersetzungen1.1 GesamtausgabenCollection complete des oeuvres de Jean-Jacques...
Personenregister
Althusius 198Aristoteles 144, 158, 162, 198, 294 Lykurg 108, 118, 121, 139, 142, 151Ma...
Sachregister
Absolutismus 116-, kontraktualistischer 48, 51f.Abstimmungen 170alienation totale siehe Entäußeru...
Hinweise zu den Autoren
Olaf Asbach, geb. 1960, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität H...