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Abimelech ermordet seine Brüder und erhebt sich selbst zum König
91 Abimelech aber, der Sohn Jerub-Baals, ging hin nach Sichem, zu den Brüdern seiner Mutter, und redete mit ihnen und mit dem ganzen Geschlecht des Vaterhauses seiner Mutter und sprach:2 Redet doch vor den Ohren aller Bürger von Sichem: Was ist besser für euch...
Prof. Dr. Ulrich Rhode SJ
Vorlesung „Einführung in das Kirchenrecht und Allgemeine Normen“Stand: Juli 2019InhaltsübersichtTeil I: Einführung in das Kirchenrecht§ 1 – Kanonisches Recht und Kanonistik ……………………………………………………………………………. 1 A. Die Begriffe „Kanonisches Recht“ und „Kirchenrecht“...
§ 1 – Kanonisches Recht und Kanonistik
A. Die Begriffe „Kanonisches Recht“ und „Kirchenrecht“1. „Kanonisches“ Recht Für das Recht der katholischen Kirche ist sowohl die Bezeichnung „kanonisches Recht“ als auch die Bezeichnung „Kirchenrecht“ gebräuchlich. Zwischen diesen beiden Ausdrücken besteht...
§ 2 – Die Quellen des geltenden kanonischen Rechts
A. Einführung Wie in § 1 der Vorlesung erläutert, lassen sich die Normen des kanonischen Rechts in vier Teile aufteilen: (1) Naturrecht (2) positives göttliches Recht (3) Gewohnheitsrecht (4) schriftliches Recht Im Folgenden geht es darum, einen Überbl...
§ 3 – Der Codex Iuris Canonici von 1983
A. Entstehung und Quellen Literatur zur Entstehung des CIC/1983:○ die Praefatio zum CIC/1983○ die Übersicht in: Communicationes 36 (2004) 183-235 Die Entstehungsgeschichte des CIC/1983 beginnt am 25.1.1959, als Papst Johannes XXIII. zusammen mit der Ankünd...
§ 4 – Die Verpflichtungskraft kirchenrechtlicher Normen
A. Geltungsanspruch 1. Offizielle Aussagen zum Geltungsanspruch des CICEine Bischofssynode im Jahre 1967 hatte zehn Leitprinzipien für die Überarbeitung des CIC beschlossen. Das erste dieser Prinzipien lautete: „Bei der Reform des Rechts muss der rechtliche...
§ 5 – Geschichte des Kirchenrechts
Literatur:○ zur Geschichte der Quellen: Péter Erdő, Die Quellen des Kirchenrechts, Frankfurt u. a. 2002 Jean Gaudemet, Les sources du droit de l’église en Occident du IIIe au VIIe siècle, Paris 1985 ders., Les sources du droit canonique, VIIIe au XXe sièc...
§ 6 – Das Kirchenrecht anderer christlicher Konfessionen
A. Orthodoxes Kirchenrecht Das Recht der orthodoxen Kirchen besteht im Wesentlichen aus den Canones der Konzilien des 1. Jahrtausends bis zum 2. Konzil von Nikaia einschließlich.○ Dafür gibt es keine Kodifikation, sondern nur verschiedene mehr oder weniger ...
§ 7 – Begründung des Kirchenrechts
A. Infragestellung des Kirchenrechts Die Berechtigung der Existenz von Recht in der Kirche ist im Laufe der Geschichte wiederholt in Zweifel gezogen oder bestritten worden. Martin Luther○ 10.12.1520: Vor dem Elstertor zu Wittenberg verbrennt Luther die dam...
§ 8 – Gesetze und Gewohnheitsrecht
In diesem Paragraphen der Vorlesung geht es um cc. 7-30. A. Gesetze1. Merkmale des kanonischen Gesetzes Bezeichnungen:○ Ob es sich bei einem Dokument um ein kirchliches Gesetz handelt, ist nicht davon abhängig, dass die Überschrift des Dokument diesen ...
§ 9 – Rechtssubjekte
zugrunde liegende Bestimmungen: cc. 96-123:○ Buch I, Titel VI: Physische und juristische Personen Kapitel I: Die Rechtsstellung physischer Personen (cc. 96-112) Kapitel II: Juristische Personen (cc. 113-123) A. Die verschiedenen Arten von Rechtssubjekte...
§ 10 – Rechtserhebliches Handeln
A. Rechtserheblichkeit Für das kirchliche Recht sind nicht alle möglichen Handlungen relevant, die in der Kirche vorgenommen werden, sondern nur bestimmte Handlungen. Wenn für eine Handlung irgendwelche Rechtsnormen bestehen, spricht man von „rechtserhebliche...
§ 11 – Kirchliches Handeln
Rechtsnormen sind vor allem Normen über Handlungen. Um Rechtsnormen für spezifisch kirchliche Handlungen zu erlassen, ist es hilfreich, die spezifisch kirchlichen Handlungen zu systematisieren. Solche Unterscheidungen sind z. B. eine notwendige Voraussetzu...
§ 12 Verwaltungshandeln
A. Überblick Als „Verwaltungshandeln“ bezeichnet man die Ausübung der ausführenden Gewalt. Für die „ausführende Gewalt“ verwendet der CIC die Ausdrücke potestas exsecutiva und potestas administrativa. 23 Wortlaut in: Congregatio Plenaria …, S. 37. 80○ D...
§ 13 – Leitungsgewalt
einschlägige Bestimmungen: cc. 129-144○ Im folgenden werden aber weniger die einzelnen Canones, sondern vor allem grundsätzliche Fragen behandelt. A. Terminologische Vorbemerkung zum Begriff „Gewalt“ Zu den Aspekten, die in einer Gemeinschaft rechtlich...
§ 14 – Kirchenämter
Die allgemeinen Normen des CIC über Kirchenämter stehen in cc. 145-196. A. Definition und Beispiele Im kirchlichen und theologischen Sprachgebrauch wird der Ausdruck „Amt“ in vielen verschiedenen Bedeutungen verwendet (z. B. Hochamt, Priesteramt, geist...
§ 15 – Rechtsprechung
A. Einführung Nach den Abschnitten dieser Vorlesung über die Gesetzgebung (§ 8) und das Verwaltungshandeln (§ 12) scheint auch ein Überblick über die kirchliche Rechtsprechung angebracht. Anders als Gesetzgebung und Verwaltung wird die kirchliche Rechtsprec...
§ 16 – Besonderheiten im Recht der katholischen Ostkirchen
A. Einführung x Themen, die an anderer Stelle behandelt werden: ○ Entstehung und Vorgeschichte des CCEO in § 5 (Geschichte des Kirchenrechts) ○ die katholischen Ostkirchen in § 3 C 2 (im Zusammenhang mit c. 1 CIC) ○ Kriterien für die Zugehörigkeit zu eine...
Die Göttliche Liturgie
Der Ausdruck „Eucharistie“ ist dem CCEO zwar nicht unbekannt (vgl. die Überschrift vor c. 698), normalerweise wird aber von der „Göttlichen Liturgie“ gesprochen. Wenn mehrere Priester da sind, wird die Konzelebration empfohlen (c. 700). Sie ist mit Erlaubni...
Bußsakrament
Während der CIC vorschreibt, wenigstens einmal im Jahr alle schweren Sünden zu beichten (c. 989), macht der CCEO keine Zeitangabe, sondern sagt einfach: „Wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, soll möglichst bald das Bußsakrament empfangen.“ (c. 719) Ei...