„Bone Conduction“-Technologie
Stimmen im Kopf? Das kennt man höchstens aus Science-Fiction-Klassikern, könnte jedoch bald auch in öffentlichen Verkehrsmitteln Realität werden. Wie mehrere Medien, darunter auch der Online-Branchendienst „Meedia“ sowie die englische BBC, berichten, hat die Düsseldorfer Agentur BBDO ein „Talking Window“ („Sprechendes Fenster“) entwickelt, das als spektakuläres Werbeportal für Sky Deutschland dienen soll.
Quelle: Focus.de
Ursprung und Forschungsentwicklung
Begonnen hatte alles mit der Forschung von Dr. Allan Frey vom General Electric Advanced Electronic Center der Cornell-Universität. Frey fand in den 60er Jahren heraus, daß das Gehörsystem eines Menschen auf eine bestimmte elektromagnetische Frequenz reagiert. Personen, die von Dr. Frey mit niederfrequenten elektromagnetischen Wellen bestrahlt wurden, hörten Summen und Klopfen in ihren Köpfen. Selbst taube Menschen nahmen diese Töne wahr, ein Hinweis darauf, daß das Gehirn ein leistungsstarker Empfänger ist.
1973 führte Dr. Joseph Sharp Versuche mit gepulsten Mikrowellenaudiogrammen durch. Ein Audiogramm ist die computerisierte Umwandlung von gesprochenen Wörtern. Er ließ sich in eine Isolierungskammer sperren und mit diesen Wellen bestrahlen. Danach berichtete Dr. Sharp, daß er Wörter in seinem Kopf hörte. Ein Kollege von ihm vertrat die Ansicht, daß die künstlich erzeugten Stimmen im Kopf eines Feindes diesen verrückt machen könnten.
1961 Wikipedia.org - Microwave auditory effect

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