Satan der Teufel in der Bibel
- Gog von Magog
- Iblis
- Mastema
- Luzifer Der glänzende Engel
- Beliar
- Abaddon
- Fürst der Welt
- „Beelzebul“
- Die alte Schlange
- Der Drache
- „Teufel“
- „Satan“
- Die Namen
Gog von Magog
vom Lande Magog
Ein geheimnisvoller Name wird in zwei Bibelbüchern gebraucht, sowohl in Hesekiel (10x) als auch in der Offenbarung (1x). Es ist von einem gewissen Gog aus dem Lande Magog die Rede. — Viele haben gerätselt, wo dieses Land liegen könnte. Dazu gibt es einige Erklärungsansätze. Doch der Hinweis aus der Offenbarung zeigt uns, daß dieses Rätsel wohl nicht herkömmlich gelöst werden kann.
Offenbarung 20 (Luther)
7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis
8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer.
9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.
Dieser Gog wird seine Rolle also erst dann voll ausspielen können, wenn die „1000“ Jahre, die uns die Offenbarung des Johannes nennt, abgelaufen sind.
Aus den Hesekieltexten ist zu ersehen, daß es sich bei diesem Fürsten Gog um einen Gegner Jahwes handelt.
Hes 38:2 (Luther)
Du Menschenkind, richte dein Angesicht auf Gog, der im Lande Magog ist und der Fürst von Rosch, Meschech und Tubal, und weissage gegen ihn
Gog wird als Fürst bezeichnet. Auch der Teufel wird oft als Fürst betitelt; z.B. als »Fürst der Welt». Könnte es sich bei diesem geheimnisvollen Namen um den Teufel handeln?
Eine andere denkbare Erklärung wäre, daß es sich bei Gog (und bei Magog?) um irdische Drahtzieher seines (des Teufels) Regimes handelt; sichtbare Vertreter also, die Einfluß auf die Massen nehmen können.
Gog eine Inkarnation des Teufels? Eine Parallele zum König von Tyrus? (Hesekiel 28)
Ergänzende Kommentare
aus Lexikas und Fußnotenkommentare
Gog und Magog (Kompaktlexikon Religion)
In Hes 38f (auch in 1Mo 10,2) erwähnte Namen ungeklärter Herkunft und Bedeutung. Nach Hes 38 ist damit ein Fürst „Gog“ aus dem im Norden liegenden Lande „Magog“ gemeint, der gleichzeitig über Mesech und Tubal herrscht. Er soll am Ende der Zeit mit einem riesigen Reiterheer kommen und Israel angreifen. Durch die Hilfe Gottes wird Gog jedoch besiegt. In der Tradition des rabbinischen Judentums gehören Gog und Magog als Symbole des Bösen zum Bestand apokalyptischer Vorstellungen. So verstanden auch in Offb 20,8f.
Scofield
- A) Es wird Bezug genommen auf die Mächte, die die Verfolger des zerstreuten und Feinde des sich wieder sammelnden Israels waren oder sind. Der ganze Abschnitt sollte gelesen werden in Verbindung mit Sach 12,1-4; 14,1-9; Mt 24,14-30; Offb 14,14-20; 19,17-21. Gog ist wahrscheinlich der Fürst; Magog ist sein Land. Es entspricht der göttlichen Gerechtigkeit und den Bündnissen Gottes, daß Verderben auf sie fallen muß, wenn sie versuchen, den Überrest Israels in Jerusalem auszurotten. Die ganze Prophezeiung gehört zu dem noch zukünftigen Tag des HERRN (siehe Fußnoten zu Joe 1,15; Offb 19,19).
Einheits
7-10: Die Abfolge der Visionen 20,4-6 und 20,7-10 ist wohl durch Ez 33 – 37 und 38 – 39 veranlaßt. Dort folgt auf die Darstellung des messianischen Reiches der Ansturm der Heere des Fürsten Gog aus dem Land Magog. In Offb sind die Namen Gog und Magog symbolische Bezeichnungen für alle heidnischen Völker. – Jerusalem ist Sinnbild der Kirche.
Gute Nachricht
Ezechiël (Kap 38-39) spricht vom Fürsten Gog aus dem Land Magog, der als Feind des Gottesvolkes aus dem Norden heranzieht. Hier stehen Gog und Magog als symbolische Namen für die Völker, die aus allen vier Himmelsrichtungen die Heilige Stadt angreifen.
Albrecht
Gog und Magog sind hier sinnbildliche Namen uns unbekannter Völker, während nach Hes. 38,2; 39,1 „Gog im Land Magog“ der Fürst von Ros, Mesech und Tubal ist. Bei Hesekiel (38,2-39,16) erscheint Gog als der Anführer eines großen heidnischen Heeres, das gegen Israel anstürmt, aber von Gott vernichtet wird.
Gog (Kl. Stuttgarter Bibellexikon)
Anführer der Feinde Israels (Ez 38-39), König von Meschech und Tubal (Ez.38,2). Diese Gebiete – auch Land Magog genannt – lagen wohl in Kleinasien. G. könnte dem lydischen König Gyges (um 650 v.C.) entsprechen. Doch Ezechiel denkt nicht an eine geschichtl. Gestalt, G. ist Typus der Feinde Gottes und Israels. „Nach vielen Tagen, am Ende der Jahre“ wird er in die Geschichte eingreifen. Zusammen mit Magog, der hier personifiziert ist, führt G. das von Satan (Teufel) gesammelte Heer an (Offb 20,8).
Iblis
Der Widersacher im Koran
Der Koran nennt den Feind der Menschen und Gegenspieler Gottes „Iblis“.
Dieser Iblis zollte einst der neuen Kreation Mensch keine Hochachtung/Ehre. Diese Szene, die in der Bibel nur einmal kurz im Buch Hiob Erwähnung findet (Hiob 38,7), wird im Koran in sehr vielen Suren besonders herausgestellt. Auch apokryphe Schriften stellen diese Begebenheit heraus.
Ob der Schöpfergott nun von allen Engeln verlangte, sich vor Adam niederzuwerfen, sei dahingestellt. Der Umstand lässt aber erkennen, dass der Iblis (Satan) dieser neuen Schöpfung nicht wohlgesonnen war. Es war eine ganz andere Daseinsform, eine aus Fleisch und Blut, eine aus den Bestandteilen der Erde, im Gegensatz zu Iblis, der aus Feuer war. Feuer steht wohl für eine feinstofflichere, höher schwingende Lebensform.
Außerdem sah Adam so aus wie Gott. (und offenbar nicht so wie Iblis.)
Neben dem Begriff Iblis kennt der Koran auch den Begriff Satan. Unter Satane ist das Gefolge Satans zu verstehen.
Teufel (Digitale Bibliothek Band 47: Lexikon des Islam)
Der Teufel (Iblis) und seine Anhänger, die Dämonen, wohnten nach Aussage des Korans ursprünglich im Paradies. Ihr Fall und ihre Vertreibung werden auf ihren Hochmut und ihren Ungehorsam zurückgeführt. Zunächst haben sie sich zusammen mit den Engeln gegen die von Gott geplante Erschaffung des Menschen gewandt.
Sure 2,30
Und als dein Herr zu den Engeln sprach: »Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen.« Sie sagten: »Willst Du auf ihr einen einsetzen, der auf ihr Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir dein Lob singen und deine Heiligkeit rühmen?« Er sprach: »Ich weiß, was ihr nicht wißt.«
Dann haben sie sich – anders als die Engel – geweigert, Gottes Befehl zu gehorchen und vor Adam niederzufallen.
Sure 2,34
Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Der weigerte sich und verhielt sich hochmütig, und er war einer der Ungläubigen.
Sure 7
11 Und Wir haben euch erschaffen. Dann haben Wir euch gestaltet. Dann haben Wir zu den Engeln gesprochen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis: er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen.
12 Er sprach: »Was hat dich daran gehindert, dich niederzuwerfen, als Ich (es) dir befohlen habe?« Er sagte: »Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber hast Du aus Ton erschaffen.«
13 Er sprach: »Geh aus ihm hinunter. Dir steht es nicht zu, dich darin hochmütig zu verhalten. Geh hinaus. Du gehörst zu den Erniedrigten.«
Sure 15
30 Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder,
31 außer Iblis; er weigerte sich, zu denen zu gehören, die sich niederwarfen.
32 Er sprach: »O Iblis, was ist mit dir, dass du nicht zu denen gehörst, die sich niederwarfen?«
33 Er sagte: »Ich kann mich unmöglich vor einem Menschen niederwerfen, den Du aus einer Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen Schlamm erschaffen hast.«
34 Er sprach: »Dann geh aus ihm hinaus. Du bist ja der Steinigung würdig.
35 Und auf dir liegt der Fluch bis zum Tag des Gerichtes.«
Sure 38
73 Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder,
74 außer Ibls; er verhielt sich hochmütig und war einer der Ungläubigen.
75 Er sprach: »O Ibls, was hat dich daran gehindert, dich vor dem niederzuwerfen, was Ich mit meinen Händen erschaffen habe? Verhältst du dich (jetzt) hochmütig, oder gehörst du etwa zu den Ranghohen?«
76 Er sagte: »Ich bin besser als er. Mich hast Du aus
Feuer erschaffen, ihn hast Du (nur) aus Ton erschaffen.«
77 Er sprach: »Dann geh aus ihm hinaus. Du bist der Steinigung würdig,
Daraufhin hat Gott die Dämonen aus dem Paradies vertrieben und sie dem Fluch übergeben bis zum Tag des Gerichtes.
Seitdem sind der Teufel und die Dämonen damit beschäftigt, den Menschen nachzustellen, sie zu verführen und sie ins Verderben zu stürzen.
Der Koran bezeichnet den Teufel als Feind der Menschen: »Der Satan ist euch ein Feind. So nehmt auch ihr ihn zum Feind. Er ruft seine Anhänger dazu, zu den Gefährten des Feuers zu gehören«
Sure 2,168
O ihr Menschen, eßt von dem, was es auf der Erde gibt, so es erlaubt und köstlich ist. Und folgt nicht den Fußstapfen des Satans. Er ist euch ein offenkundiger Feind.
Sure 20,117
Wir sprachen: »O Adam, dieser (da) ist dir und deiner Gattin ein Feind. Dass er euch nicht aus dem Paradies vertreibt! Sonst wirst du unglücklich sein.
Sure 35,6
Der Satan ist euch ein Feind. So nehmt auch ihr ihn euch zum Feind. Er ruft ja seine Anhänger dazu, zu den Gefährten des Feuerbrandes zu gehören.
Über das Wesen des Teufels und der Dämonen sind sich die Theologen des Islams nicht einig. Die Schilderungen des Falles aus dem Paradies scheinen ihn zur Gruppe der Engel zu zählen. Andere Stellen lassen ihn Gott erwidern: »Mich hast Du aus Feuer erschaffen …«.
Dies weist den Teufel in eine andere Kategorie von Wesen als die der Engel ein. Im übrigen präzisiert der Koran in bezug auf Iblis: »Er gehörte zu den Djinn«.
Sure 18,50
Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er gehörte zu den Djinn. So frevelte er gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr denn ihn und seine Nachkommenschaft euch zu Freunden an meiner Stelle nehmen, wo sie euch doch feind sind? Welch schlimmer Tausch für die, die Unrecht tun!
Ob das ein Hinweis auf seine Natur ist (die Djinn sind aus Feuer erschaffen worden: vgl. Sure 55,15; Sure 15,27)
Sure 55
14 Er hat den Menschen aus einer Trockenmasse wie dem Töpferton erschaffen.
15 Und Er hat die Djinn aus einer Feuerflamme erschaffen.
Sure 15
26 Und Wir haben den Menschen aus einer Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen Schlamm erschaffen.
27 Und die Djinn haben Wir vorher aus dem Feuer des glühenden Windes erschaffen.
28 Und als dein Herr zu den Engeln sprach: »Ich werde einen Menschen aus einer Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen Schlamm erschaffen.
29 Wenn Ich ihn geformt und ihm von meinem Geist eingeblasen habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder.«
oder nur ein Urteil über sein Verhalten ist, ist unter den islamischen Autoren umstritten.
Zum Thema passend siehe auch: Iblis, der Feind des Menschen
Satan
Es folgen einige Hinweise auf den Satan. Auch hier werden wir vorzugsweise in die Zeit Adams im Garten Eden verwiesen.
Viele weitere Anspielungen auf den Satan sind weniger konkret. Da wird auf Einflüsterungen und Beeinflussungen hingewiesen, die oft nur als Warnung gedacht sind.
Sure 7
20 Der Satan flüsterte ihnen ein, um ihnen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße verborgen geblieben war. Und er sagte: »Nur deswegen hat euch euer Herr diesen Baum verboten, damit ihr nicht zu Engeln werdet oder zu denen gehöret, die ewig leben.«
21 Und er schwor ihnen: »Ich bin zu euch einer von denen, die (euch) gut raten.«
22 Er ließ sie durch Betörung abfallen. Und als sie dann von dem Baum gekostet hatten, wurde ihnen ihre Blöße offenbar, und sie begannen, Blätter des Paradieses über sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: »Habe Ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der Satan ist euch ein offenkundiger Feind?«
Sure 20
23 Sie sagten: »Unser Herr, wir haben uns selbst Unrecht getan. Und wenn Du uns nicht vergibst und dich unser (nicht) erbarmst, werden wir bestimmt zu den Verlierern gehören.«
24 Er sprach: »Geht hinunter. Die einen von euch sind Feinde der anderen. Ihr habt auf der Erde Aufenthalt und Nutznießung auf eine Weile.«
25 Er sprach: »Auf ihr werdet ihr leben, und auf ihr werdet ihr sterben, und aus ihr werdet ihr hervorgebracht werden.«
Sure 20,120
Da flüsterte ihm der Satan ein, er sagte »O Adam, soll ich dich auf den Baum der Ewigkeit hinweisen und auf eine Königsherrschaft, die nicht vergeht?«
Sure 27,24
Und ich habe herausgefunden, dass sie und ihr Volk vor der Sonne niederfallen, statt vor Gott. Und der Satan hat ihnen ihre Werke verlockend gemacht und sie vom Weg abgewiesen, so dass sie der Rechtleitung nicht folgen,
Mastema
(Belial)
Wer kennt den Namen Mastema? Mir ist dieser Name zum ersten Mal in Verbindung mit dem Buch „Außerirdisches Wissen“ zu Ohren gekommen.
Und in diesem kleinen Buch wird der Name Mastema gleich über 180 Mal gebraucht.
Wer ist Mastema? Der Zusammenhang verrät schnell, wer sich hinter diesem Namen verbirgt. Es ist kein anderer als „der Teufel“. Wir kennen normalerweise andere Namen, mit denen Gottes Gegenspieler betitelt wird, z.B. der Satan, der Luzifer, der Iblis oder der Beelzebub, um nur einige der Namen zu nennen, mit denen der Rebell genannt wird. Aber weswegen wird uns hier beharrlich dieser völlig ungeläufige Name »Mastema« genannt? — Das muß Sinn oder sogar System haben.
Eine neue Sekte?
Jetzt könnte man natürlich meinen, dahinter steckt eine neue Sekte oder ähnliches. Sekten sind ja dafür bekannt, daß sie mit Begriffen arbeiten, die innerhalb der Gemeinde bekannt und vielleicht eine Art Schlagwort sind, wohingegen Außenstehende, da sie die Zusammenhänge nicht kennen, mit diesen Begriffen und Wortschöpfungen nichts anfangen können. Doch welchen Sinn gibt es, durch eine (in diesem Fall angeblich außerirdische) Quelle mit ganz unbekannten bzw. völlig neuen Begriffen konfrontiert zu werden?
- Will man einfach nur neue Namen einführen?
- Will man dadurch anzeigen, daß man mehr weiß?
- Will man einen bestimmten Namen ins Bewußtsein rücken?
- Will man dadurch ein Basis legen um an weitere Zusammenhänge gelangen zu können?
— Das sind nur einige Fragen, die einem dabei in den Sinn kommen.
Gibt es den Namen?
Ich wälzte also viele Bücher, um irgendeinen Hinweis auf den Namen Mastema zu erhalten, doch Fehlanzeige. In keinem meiner Bücher / Lexika trat dieser Name, oder auch nur ein ähnlicher Begriff, auf. Das ließ mir keine Ruhe.
Die Quelle des Namens war jemand, der sich Panuel nannte. (Ein abgesandter Gottes / siehe dazu den entsprechenden Begriff unter dem Stichwort „Engel“)
Ich formulierte also eine entsprechende Frage am 13.12.97 an diesen Panuel.
Der Name „Mastema„ ist mir bisher nirgendwo begegnet.
- Gibt es dennoch Schriften, in denen sein Name erwähnt wird?
- Was ist die Wortbedeutung von Mastema?
Mit großer Verspätung kam im Februar folgende Antwort.
Mastema – der Name
„Mastema – diesen Namen in der Literatur zu finden? Wer suchet, der möge finden.„
Die Antwort war unbefriedigend, aber ganz typisch für Antworten von denen da oben.
Vorsagen gilt also nicht, das hatte ich zu akzeptieren, nun gut. Aber der Hinweis sollte doch wertvoll für mich sein. In der Literatur müßte es also tatsächlich Hinweise auf diesen Namen geben. Vielleicht nicht in meinen Lexika, aber sehr wahrscheinlich in anderen Büchern, die sich beschaffen ließen.
Ich tat ein weiteres, ich legte dieses Problem auch anderen vor. Und siehe da, so nach und nach gab es kleine Fortschritte.
Es gibt eine Hunderasse, die Mastino heißt, ein Kampfhund, wen verwundert es. Es handelt sich zwar nicht um den selben Namen, doch eine Wortverwandtschaft könnte durchaus vorliegen. Und noch interessanter ist die Wortbedeutung. Diese hat sicher mehr als nur zufällige Übereinstimmung mit dem Teufel.
1Petrus 5:8 (NW)
Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Ahura Masta
Etwas weiter hergeholt mag ein Begriff aus dem Persischen sein, Ahura Masta. (Eine Gottheit). Auch hier gibt es eine Wortverwandtschaft »Masta // Mastema«
Qumranschriftrollen
Den entscheidenden Hinweis erhielt ich erst im März 1998. Es gibt ein Buch, in welchem eine kleine Auswahl der Qumran Schriften übersetzt wurde.
„Jesus und die Urchristen / Die Qumran – Rollen entschlüsselt“ (R. Eisenmann und W. Wise)
In diesem Buch erscheint tatsächlich der Name Mastema in der Form, wie ich sie aus dem Buch „AW“ kannte. Und auch von der Bedeutung her war und ist er der gleiche, wie Satan, der Teufel.
Die hier angeführten Belegstellen müssen nicht vollständig sein. Außerdem muß ich darauf hinweisen, daß das Buch „Jesus und die Urchristen“ nur einen kleinen Teil der Qumranschriften enthält. Außerdem dürfte bekannt sein, daß längst noch nicht alle Fragmente übersetzt, geschweige denn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Qumranschriften
Es folgen nun einige Belege aus dem eben genanntem Buch:
Kommentar (zu 4Q390) der Autoren zu dem Begriff ”Mastema”
In Zeile 11 von Fragment 1 wird ein neuer Ausdruck eingeführt: »die Engel des Mastemoth». Er basiert auf der Metaphorik von Hos. 9,7-8, der interessanterweise eine Anspielung auf jene »Heimsuchung<> vorausgeht, die im »Messias des Himmels und der Erde<> (s.o.> erwähnt wird und die sich in der Damaskus – Schrift widerspiegelt. Er gründet sich außerdem auf eine Abwandlung des parallelen »Satan«, was »hassen<>, »feindlich sein» oder »sich gegen etwas stellen<> bedeutet. Gemeint sind offensichtlich dieselben gefallenen Engel oder »Himmlischen Wächter«, die aus dem Henoch – Buch und der Damaskus – Schrift bekannt sind. Der Gebrauch von »Mastema« bewegt sich – im Wortfeld »feindlicher Mann><, »Feind« oder »Gegner« (offenbar bezogen auf Paulus, vgl. »Feind Gottes>< Jak. 4,4, und 2,23, wo Abraham als »Freund Gottes<> bezeichnet wird> – auf die pseudoklementinische Literatur zu. (Dabei handelt es sich um hellenistische Romane, die dem Mitarbeiter und Schüler des Petrus, Klemens, zugeschrieben werden und ihre endgültige Form im 3. bis 4. Jahrhundert n.Chr. erhielten.) Die Anspielung kann hier im Sinne von »Engel der Finsternis<> oder »Feindesengel« verstanden werden.
Teil einer Übersetzung
4Q390 (Fragment 1)
Und die Engel Mastemoths werden über sie herrschen, und … sie werden sich abwenden (12> und tun, … was Ich als böse ansehe, wandelnd in der Verstocktheit ihrer Herzen.
Fragment 2, Spalte 1
(2> [Mein] Haus [und Mein Altar und] der Heilige] Tempel … (3> so wird es getan werden … de[nn] diese Dinge sollen über sie kommen … und (4> sie werden unter der Herrschaft Belials sein, und sie werden dem Schwert ausgeliefert werden für eine Woche von Jahr[en … Vom] Beginn dieses Jubeljahres an werden sie (5> alle Meine Gesetze brechen und alle Meine Gebote, die Ich ih[nen] geboten habe, [obgleich Ich ihnen] Meine Knechte, die Propheten, [gesandt habe]. (6> Und [sie] w[er]den anfangen, miteinander zu streiten. Für siebzig Jahre von dem Tag an, als sie das [Gesetz und den] Bund brachen, werde Ich sie (7> [in die Gewalt der En]gel Mastemoths geben, der über sie herrschen wird, und sie (d.h. das Volk> werden weder wissen noch verstehen, daß Ich zornig über sie bin wegen ihres Aufstands, (8> [weil sie] Mich [ver]lassen haben und taten, was böse ist in Meinen Augen, und weil sie gewählt haben, was Mir mißfällt, andere zu überwältigen um des Reichtums und des Gewinns willen. (9>… Sie werden ihre Nach[ba]rn berauben
4Q385-389 (Fragment 6)
… [H]öhen des La[ndes …] Ich habe (seine) Bewohner beseitigt und das Land (13) in die Hände der Engel Mastemoths (Satan/Belial) preisgegeben. Ich habe [Mein Gesicht vor Is]rael verborgen. Dies wird ihr (14) Zeichen sein: an dem Tag, an dem sie das Land verlassen … (15) die Priester Jerusalems, um anderen Göttern zu dienen … (16)… drei [Könige], die herrschen we[rden …]«
Kommentar zu 4Q525 (Tafel 12)
In Spalte 5,4 findet sich ferner ein Hinweis auf »Mastema« – diesmal im Singular -, dem wir in Kapitel 1 als einer sprachlichen Variante des Wortes »Satan« begegnet sind und der in der Linie der Begriffe »Teufel«/»Belial«/»Wächter« steht. In Spalte 2 (Fragment 4, 3) finden wir eine aufschlußreiche xenophobe Gesinnung, die der in der ersten Spalte des »Testaments des Kahath« nicht unähnlich ist.
Spalte 5
(4>… In ihm halten sie stand. Sie sind für [immer] unter einem Fluch, und das Gift der Vipern … der Teufel (Mastema) … du wählst Verderblichkeit … (5)… und in ihm (in seiner Gewalt) schwingen die Dämonen [des] Todes sich auf. In seiner Tür wirst du aufschre[ien … Er tat] Böses. Er han[delte gott]los. In ihm werden sie sich selbst erheben. Sie wandeln [auf seinen Wegen]. (6) [Er ist] dein [Ha]upt. [Von] seinem Rat kommen Schwe[fe]lflammen.
Spalte 5 Fragment 7
… Die Schlange, [die jede Generation] erzi[ttern] ließ, starb … (4)… [Er postierte] einen Engel herum … (5)… ein [Wä]chter und G[ott] …
4Q286-287 (Tafel 21)
Der Rat der Gemeinde verflucht Belial
Fragment 3, Spalte 2
Der Rat der Gemeinde soll zusammen in Einigkeit sprechen: »Amen. Amen.« Dann sollen sie Belial verfluch[en] (2> und sein ganzes schuldbeladenes Los, und sie sollen antworten und sagen: »Verflucht sei elial in seinem ganzen teuflischen (mastematischen> Plan, (3> und verdammt sei er in seiner schuldbeladenen Herrschaft. Verflucht seien alle Geist[er] seines [Lo]ses in ihrem bösen Plan. (4> Und sie mögen verdammt sein in den Plänen ihrer [un]reinen Befleckung. Gewiß [sind sie das Lo]s der Finsternis. Ihre Strafe wird (5> die ewige Hölle (Grube> sein. Amen. Amen. Und verflucht sei der Gottlo[se in all seiner Herrschaft, und verdammt seien (6) alle Söhne Beli[als] in ihren ganzen Zeiten des Dienstes bis zu ihrer Erfüllung [für immer. Amen. Amen.«] (7) Und [sie sollen wiederholen und sagen:
»Verflucht seist du, Eng]el der Hölle und Gei[st der Zerstör]ung, in al[l] den Plänen deiner sch[uldbeladenen] (8> Neigung [und in all den abscheu]lichen [Absichten] und dem Rat deiner Gottlosig[keit. Und verd]ammt seist du in [deiner sündvollen] Be[herr]schu[ng] (9> [und in deiner gottlosen und schuldig]en Herrschaft, zusammen mit all den Gr[eueln der Scheol (d.h. der Hölle> und [der Schande der Hö]lle (Grube>, (10> [und mit Erniedrig]ungen der Zerstörung, mit [keinem Rest und keiner Verg]ebung, in der Wut des Zorns [Gottes für imm]er [und imme]r. Amen. A[men]. (11> [Und verflucht seien al]le, [die ihre gottlos]en [Pläne au]sführen, die deine bösen Absichten [in ihre Herzen] aufgenommen haben [gegen] (12> [den Bund Got]tes, um so [die Worte derer zurückzuweisen], die seine Wahrheit sehen] und die Urteile der Thora] vertauschen
Dann gab es diesen Namen »Mastema« also tatsächlich. Ich neige sogar zu schlußfolgern, daß jener Name, der Name Mastema, wohl der ursprüngliche des Erzrebellen Gottes war. Ein Name der uns vorenthalten wurde. Ein Name, der möglicherweise ganz gezielt aus den alten Quellen herausgenommen wurde und gegen weniger aussagekräftige Namen eingetauscht wurde. Satan (Widersacher), Teufel (Verleumder) und Luzifer (Lichtbringer) sind weniger Namen im eigentlichen Sinn, sondern mehr Titel oder beschreibende Namen. Namen, die jene Person, die wir nun als Mastema kennen gelernt haben, im Laufe der Zeit erhalten hatte. Aber es war eben nicht der Name, der ihm seit alter Zeit eigen war.
Früher, zu einer Zeit, als er noch ein herrlicher Engel war, wird er wohl Mastemael genannt worden sein.
Man hat also nicht nur den Namen Gottes „JHWH (Jachwe)“ aus den Schriften entfernt, sondern auch den des Erzrivalen „Mastema“.
Dieser Umstand ist für mich ein Hinweis mehr, daß das Buch „AW“ als Quelle ernst zu nehmen ist. Das heißt natürlich nicht, daß man aus diesem Grund alles andere, was in diesem Buch erwähnt wird, kritiklos zu schlucken hat. Es gibt dort andere Behauptungen, wie z.B. ein einst existierender Planet zwischen Erde und Mars „Bozulul“, die man nicht so leicht beweisen kann.
Ein Glücksfall
So sind natürlich die Schriften von Qumran ein seltener Glücksfall in der Geschichte. Man fand hier Schriften, die aus einer viel früheren Zeit stammten, als die bisher bekannten ältesten Handschriften der Bibel; Schriften, oder genauer Schriftfetzen, die in der dazwischen liegenden Zeit nicht verändert wurden, also authentische Dokumente aus einer Zeit, die jetzt etwa 2000 Jahre zurück liegt. Dokumente, die von der Kirche nicht zensiert und manipuliert wurden.
Es versteht sich von selbst, daß wenig Interesse daran bestand, jene Schriften der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn alle, die sich irgendwie als Hüter von Wahrheiten verstanden, hatten nun Dokumente in der Hand, die ihre Lehren zumindest in einigen (wesentlichen) Punkten widerlegten.
So sind viele Teile der Schriften von Qumran auch erst nach ca. 40 Jahren veröffentlicht worden. Einige werden uns allerdings immer noch vorenthalten. Viele haben sich schon die Frage gestellt, was wohl noch für interessante alte Dokumente im Vatikan verborgen liegen.
Bücherverbrennungen
Dies ist ein ganz schwarzes Kapitel der Menschheit. Der bekannteste Fall ist wohl der der Bibliothek Alexandrias. Es handelte sich um die berühmteste Bibliothek des Altertums. Beim Brand der Bibliothek anläßlich der Eroberung Alexandrias durch Cäsar 48 v.Chr. wurde die Zahl der vorhandenen Papyrusrollen auf 700 000 geschätzt. Sowohl Christen als auch (später) Muslime sorgten für die Vernichtung der restlichen noch erhaltenen unersetzlichen Bücher unserer Geschichte. Dadurch wurden zahlreiche Hinweise und Spuren auf unsere Herkunft verwischt bzw. zerstört, ganz im Sinne (u.a.) der katholischen Kirche. Diese hätte man aber aus diesen alten Schriften ableiten können.
Es bleibt uns nur noch, Fragmente die die Zeit überlebt haben, in das große Puzzle unserer Vergangenheit einzufügen. Hier und da werden wir tatsächlich verloren gegangene Hinweise aufspüren können, Wissen also, welches unser Weltbild deutlich zu revolutionieren vermag. Da seien natürlich auch all die Tontafeln erwähnt, die ebenfalls bis in unsere heutige Zeit erhalten geblieben sind, wertvolle Quellen, die sicherlich in höherem Maße den Stempel echt / wahr / original tragen dürften, als etwa die Bibel. Denn die Büchersammlung (der Bibel) ist erwiesenermaßen selektiert, ansatzweise korrigiert und immer aufs neue abgeschrieben worden.
In den Apokryphen
Ich war also in den Qumranschriften fündig geworden. Wenig später fielen mir weitere Schriften in die Hand, in denen man ebenfalls den Namen Mastema lesen konnte. Dabei handelte es sich um apokryphe Schriften. Zum Glück gibt es jetzt mehrere Verlage, welche einige apokryphe Bücher recht preisgünstig anbieten (so z.B. der Bechtermünzverlag.)
Dort, im Buch der Jubiläen, (einem recht häufig zitierten Buch der Apokryphen), erscheint der Name Mastema sogar einmal als Überschrift!
Textquelle: Das Buch der Jubiläen (S.161)
- Verführung der Enkel Noahs durch böse Geister;
- Gebet Noahs.
- Der Fürst Mastema.
- Tod Noahs
1Und in der dritten Jahrwoche dieses Jubiläums begannen unreine Dämonen die Kinder der Söhne Noahs zu verführen und sie zu betören und zu verderben. 2Und die Söhne Noahs kamen zu Noah, ihrem Vater, und sprachen zu ihm von den Dämonen, die seine Kindeskinder verführten und blendeten und töteten. 3Und er betete vor Gott, seinem Herrn, und sprach: Gott der Geister, die in allem Fleische sind, der du an mir Barmherzigkeit geübt und mich und meine Kinder vor der Sintflut gerettet hast und mich nicht hast umkommen lassen, wie du den Kindern des Verderbens getan hast — denn groß war deine Güte über mir, und groß war dein Erbarmen über meiner Seele —: erheben möge sich deine Güte über meine Kindeskinder, und die bösen Geister mögen nicht über sie herrschen, damit sie sie nicht verderben hinweg von der Erde. 4Und du, segne mich und meine Kinder, daß wir wachsen und zahlreich seien und die Erde erfüllen. 5Und du weißt, wie deine Wächter, die Väter dieser Geister, in meinen Tagen gehandelt haben; und diese Geister, die im Leben sind — schließe sei ein und halte sie fest am Orte der Verdammnis, damit sie nicht die Kindeskinder deines Knechtes verderben, mein Gott. Denn schaurig sind sie und sind geschaffen, um zu verderben. 6Und laß sie nicht herrschen über die Geister der Lebenden, denn du allein kennst ihr Gericht. Und laß sie keine Gewalt haben über die Kinder der Gerechten von jetzt an und bis in Ewigkeit. 7Und der Herr, unser Gott, befahl uns, daß wir sie alle binden sollten. 8Und der Fürst der Geister, Mastema, kam und sprach: O Herr, Schöpfer, laß einige von ihnen übrig vor mir, daß sie auf meine Stimme hören und alles tun, was ich ihnen sage; denn wenn nicht für mich einige von unter ihnen übrig bleiben, kann ich die Herrschaft meines Willens an den Menschenkindern nicht ausüben. Denn sie sind zum Verderben und zum Verführen vor meinem Gerichte; denn groß ist die Bosheit der Menschenkinder. 9Und er sprach: Es soll vor ihm der zehnte Teil von ihnen übrig bleiben, und neun Teile soll man hinabbringen an den Ort der Verdammnis. 10Und zu einem von uns sagte er: Wir wollen Noah alle ihre Heilung lehren; denn er wußte, daß sie nicht in Geradheit wandeln und nicht in Gerechtigkeit streiten würden. 11Und wir taten gemäß allen seinen Worten; alle Bösen, die ungerecht waren, bannten wir an dem Orte der Verdammnis, und den zehnten Teil von ihnen ließen wir übrig, daß sie vor dem Satan auf der Erde dienten. 12Und alle Heilung ihrer Krankheit sagten wir Noah samt ihren Verführungskünsten, damit er durch die Bäume der Erde heile. 13Und Noah schrieb alles, wie wir es ihn gelehrt hatten, in ein Buch, über alle Arten der Heilungen, und die bösen Geister wurden abgeschlossen von hinter den Kindern Noahs. 14Und er gab alles, was er geschrieben hatte, Sem, seinem ältesten Sohne; ……
Im Internet
Was mir damals noch nicht zur Verfügung stand war das Internet. Hier findet man ja fast alles. Manchmal muß man sich durch eine Menge Müll arbeiten, aber wer sucht, wird in den meisten Fällen auch an brauchbare Informationen gelangen. Der Begriff Mastema — als Suchbegriff eingegeben — führt zu mehr Internetanbietern, als man Zeit hätte durchzusehen. Das heißt also, daß Mastema ein durchaus geläufiger Name ist. Nicht zwangsläufig in der von der christlichen Kirche geprägten Gesellschaft, aber bei jenen, die ihren Horizont erweitert haben, bei jenen, die sich auch mit Tabuthemen beschäftigen und natürlich bei jenen, die mit der „Gegenseite“ sympathisieren.
Umfangreiches Hintergrundwissen habe ich beim Durchstöbern einiger dieser Seiten leider nicht gefunden. Einige verweisen auf jene von mir ebenfalls zitierten Dokumente, besonders auf das „Buch der Jubiläen“. In von vielen Anbietern präsentierten Listen von Teufelsnamen erscheint er auch manchmal.
Hier steht in aller Regel folgendes:
Mastema: Hebräisches Synonym für Satan
Da bei den meisten dasselbe steht, ist die Ursache wohl, daß sie entweder dieselbe Quelle benutzt haben oder einer vom anderen abgekupfert hat.
Synonym (griechisch) ist ein bedeutungsgleiches oder ähnliches Wort derselben Sprache.
Ist nun Mastema – oder Satan der ursprüngliche Name?
In Mastema erkenne ich eher einen Namen, wohingegen Satan, ein beschreibender Name, auf mehrere Personen Anwendung finden könnte. — Sogar der christliche Gott wäre für den Satan ein Satan (Widersacher).
„Wer suchet, der möge finden.“
Das war die Antwort auf die Frage, die ich einst gestellt hatte. Und ich fand tatsächlich. Und damit hatte er (Panuel) recht bekommen. Sicherlich habe ich die verfügbaren Quellen nur an der Oberfläche gestreift. Ich nehme an, daß es in weit mehr Schriften Hinweise auf diesen Mastema geben wird.
Grund genug also, diesem Mastema mehr Aufmerksamkeit zu widmen, das was über ihn gesagt wird und wurde, zusammenzustellen und ansatzweise zu analysieren.
Wer meine Internetseiten aufmerksam durchgesehen hat, wird noch viele andere Dinge herausfinden, die sich nach dem selben Prinzip ergeben haben. Wer sucht, der findet. Also suchte ich — und fand auch. Ich suchte weiter — und fand mehr. Und solange ich immer neue Dinge finden darf, werde ich meine Suche nicht einstellen.
B.F. im April 2003
Luzifer Der glänzende Engel
Den Namen Luzifer wird man in der Bibel vergeblich suchen. Und dennoch kann jeder mit diesem Namen etwas anfangen. Er wird mit dem Teufel (Satan) assoziiert. — Das ist zwar etwas paradox , weil Luzifer die Bedeutung von »Lichtbringer« hat, und die christliche Lehre den Teufel bestimmt nicht mit göttlichem Licht in Verbindung bringen möchte. Dennoch ist es so. Das Kompaktlexikon Religion gibt einen Erklärungsansatz dazu.
Luzifer (Kompaktlexikon Religion)
Lateinisch: „Lichtbringer“; ursprünglich Bezeichnung für den Morgenstern (Venus). Durch Kombination von Jes 14,12 (Sturz des Sohnes der Morgenröte) mit Lk 10,18 (Sturz Satans) wurde aus „Luzifer“ im christlichen Sprachgebrauch ein Synonym für Teufel.
Hier die erwähnten Bibelstellen:
Jes 14,12 (Einheits)
12 Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.
12-21: Der Text verwendet mythische Bilder. Nach babylonischer Anschauung wurde Helel, der Sohn der Morgenröte, in die Unterwelt gestürzt, als er in den Himmel aufsteigen wollte.
Lk 10,18 (Einheits)
Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Mythologisch
Diesen Lucifer gibt es auch in der Mythologie. Doch von hier eine Verbindung zum biblischen Teufel abzuleiten erachte ich als nicht zwingend.
Phosphorus ist identisch mit Lucifer, und dieser wiederum mit Hesperus aus der griechischen Mythologie.
Um ihn zu ehren nannte man den schönsten Stern des Himmels, den Abendstern, nach ihm. (Bruder und Schwiegervater des Atlas)
Hesperus (Wörterbuch der Mythologie)
(Gr. M.), Bruder und Schwiegervater des Atlas, der seine Tochter Hesperis ehelichte, und durch sie Vater der Hesperiden ward, soll, wie Atlas, ein grosser Astronom gewesen und einst bei Ersteigung des Atlas (des Berges) vom Sturme hinweggerissen, nicht mehr gefunden, und daher göttlich verehrt worden sein. Um ihn zu ehren, nannte man den schönsten Stern des Himmels, den Abendstern, nach ihm.
Lucifer (Luzifer) (aus einem Lexikon im Internet)
lateinisch Lichtbringer, Name des Teufels (Jes 14,12), identisch mit Satan (Luk. 10,18), der gefallene Engel
Lt. „Satanische Magie“ von Gregorius: das Leuchten des astralen Lichtes auf unseren Planeten (=Satan) im Morgenaufgang, im Gegensatz zu dessen Schimmern im Abenddämmern (=Ahriman)
Nach der Demonolatry-Liste: der Lichtbringer, das Element Luft, oft missgedeutet als Satan, aber sie sind 2 verschiedene Dämonen
Lucifer
(aus: www.sungaya.de/schwarz/christen/lucifer.htm)
(lat. „Lichtträger”) Er ist bei den Römern der Morgenstern (siehe Venus), den die Griechen als Phosphoros kannten.
Als beständiger Vorläufer der Morgenröte gilt er als Sohn der Aurora. Ihr reist er über dem Himmel auf einem weißem Pferde voran.
Er ist gleich dem Abendstern (siehe Venus) Hesperus, dann aber auf einem dunklen Pferde reitend.
Lucifer ist Vater des Daidalion und, mit der Philonis, des Ceyx.
Nach kirchenväterlicher Deutung ist er der gefallene Engel Luzifer, von dem die Bibel in Jesaja 14,12 und Lukas 10,18 berichtet und entspricht dem Teufel bzw. Satan.
Nach LaVey’s Satanischer Bibel (infernal names): (römisch) der Lichtbringer, Erleuchtung, die Luft, der Morgenstern, der Osten (Kronprinz der Hölle)
Nach „die Kinder Lucifers“: dem Osten vorsitzender Geist, gilt als König der Unterwelt, er befiehlt den Europäern und den Asiaten, ist hoher Gerichtsherr der Unterwelt.
Zufall?
Oder sollte der Name Luzifer (Lichtbringer) jenem Gegenspieler Gottes doch nicht so ganz zufällig zugefallen sein?
Was sagte die Schlange einst im Garten Eden zu Eva?
Gen 3,5 (Gute Nachricht)
Aber Gott weiß: Sobald ihr davon eßt, werden euch die Augen aufgehen, und ihr werdet alles wissen, genau wie Gott. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.«
Glänzender Engel
Die Verführung, so wie die Bibel davon berichtet, steht offenbar auch mit Wissen und Erkenntnis in Verbindung. (Den Menschen soll etwas vorenthalten werden). Und wenn Luzifer mit der Schlange identisch sein soll, war er es, der Schritte einleitete, und den Menschen die Augen öffnete, so dass sie ihren Horizont erweitern konnten.
Ich muss aber darauf hinweisen, dass dieser Hinweis hakt.
Luzifer hat wohl im Lateinischen u.a. die Bedeutung von Lichtbringer, doch biblisch wird Luzifer von der Venus (Abend / Morgenstern) abgeleitet. Die Venus ist bei weitem der hellste und strahlendste Planet, den wir von der Erde aus sehen können. Und wenn jener Gegenspieler Gottes mit diesem hellen Himmelskörper assoziiert wird, bezieht sich der Glanz und die Helligkeit auf ihn selbst, auf seine Person, auf seine Eigenschaften, seine Ausstrahlung usw. Er war also einst ein herrlicher (glänzender) Engel. Er war, wenn wir bei diesem Bild bleiben, der herrlichste aller Engel.
Er selbst war glänzend ; es ist nicht damit gemeint, dass er anderen Licht brachte.
Als einen ergänzenden Artikel siehe z.B.: Luzifer, was wirft man ihm vor
Beliar
Belial oder Beliar
Ein weiterer Name des Teufels, den uns die Bibel nennt, lautet Belial (Beliar).
In der Bibel wird Belial nur einmal im 2. Brief des Paulus an die Korinther erwähnt. Er soll die Bedeutung von »der Heillose oder der Nichtswürdige« haben.
Der Begriff „Beli“ (ohne) und „jáal“ (Wert) wird in der Bibel recht häufig angewandt und zwar auf Menschen, die für Gott wertlos sind. Daraus läßt sich natürlich noch nicht auf einen Teufelsnamen schließen.
Doch Paulus setzte den Namen Belial Christus gegenüber. Und der Teufel gilt nun einmal als der Gegenspieler von Christus.
2.Kor 6,15 (Einheits)
Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam?
1 Kor 10,21
Beliar ist eine im damaligen Judentum gebräuchliche Bezeichnung für den Teufel.
2.Kor 6,15 (Albrecht)
Wie stimmt Christus mit Beliar[A]? Oder was hat der Gläubige zu tun mit dem Ungläubigen?
- A) Belial (oder nach einer syrischen Verstümmelung: Beliar) bedeutet Nichtswürdigkeit und ist ein Name des Teufels, hier wohl des Antichrists.
Außerbiblische Schriften machen allerdings weit häufiger Gebrauch von diesem Namen des Teufels. Daraus lässt sich wiederum ganz eindeutig der Begriff Belial dem Teufel (Satan / Mastema) zuordnen. Auch erkennen wir daraus, dass dieser Name, den uns die Bibel weitgehend vorenthält, damals recht gebräuchlich gewesen ist.
In den Qumranschriften
Fragment 2, Spalte 1
(2> [Mein] Haus [und Mein Altar und] der Heilige] Tempel … (3> so wird es getan werden … de[nn] diese Dinge sollen über sie kommen … und (4> sie werden unter der Herrschaft Belials sein, und sie werden dem Schwert ausgeliefert werden für eine Woche von Jahr[en … Vom]
4Q286-287 (Tafel 21)
Der Rat der Gemeinde verflucht Belial
Fragment 3, Spalte 2
Der Rat der Gemeinde soll zusammen in Einigkeit sprechen: »Amen. Amen.« Dann sollen sie Belial verfluch[en] (2> und sein ganzes schuldbeladenes Los, und sie sollen antworten und sagen: »Verflucht sei elial in seinem ganzen teuflischen (mastematischen> Plan, (3> und verdammt sei er in seiner schuldbeladenen Herrschaft. Verflucht seien alle Geist[er] seines [Lo]ses in ihrem bösen Plan. (4> Und sie mögen verdammt sein in den Plänen ihrer [un]reinen Befleckung. Gewiß [sind sie das Lo]s der Finsternis. Ihre Strafe wird (5> die ewige Hölle (Grube> sein. Amen. Amen. Und verflucht sei der Gottlo[se in all seiner Herrschaft, und verdammt seien (6) alle Söhne Beli[als] in ihren ganzen Zeiten des Dienstes bis zu ihrer Erfüllung [für immer. Amen. Amen.«]
Lexikon Zur Bibel
Beliar oder Belial
»Der Heillose, Nichtswürdige«
- ist im NT eine Bezeichnung des Satans (2Kor6,15). Im AT begegnet wörtl. der Ausdruck »Söhne Belials«, dabei ist aber noch nicht an eine Personifizierung des Bösen zu denken. LÜ gibt ihn daher mit »lose«, »heillose« oder »böse Leute« wieder (5Mo13,14; 1Sam1,16; 25,25; 30,22; 2Sam23,6; 2Chr13,7). In 2Sam22,5; Ps18,5 steht das Wort in Verbindung mit dem Wort »Tod«: »Fluten des Unheils/Verderbens«
Abaddon
der Engel des Abgrunds
Offb. 9:11. (Einheits)
Sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; er heißt auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon.
Die Namen Abaddon* und Apollyon bedeuten beide «Verderber»; Apollyon ist vielleicht eine Anspielung auf den heidnischen Gott Apollon*.
Hier könnten wir einen Hinweis haben, der einen Begriff aus der heidnischen Mythologie mit einem aus der christlich / griechischen Begriffswelt verbindet. — Etwas deutlicher wird die Begriffswahl in der Übersetzung: Hoffnung für alle:
Offb 9:11 (Hoffnung)
Als König herrschte über sie ein Engel der Hölle. Die Juden nennen ihn Abaddon, bei den Griechen heißt er Apollyon. Das bedeutet: Zerstörer.
Mehrere Bibelübersetzungen fügen hier Parallelstellen an, wie z.B.:
- Joh 14,30 (Fürst der Welt)
- Eph 2,2 (Fürst der Luft)
- 1Pe 5,8 (Widersacher / Teufel)
Damit soll offensichtlich eine Verbindung zum biblischen Teufel hergestellt werden.
Ist Apoll der König der Hölle?
Ist der König des Abgrundes der Satan, der Teufel – oder die Urschlange?
Oder könnte es sein, dass noch eine weitere Wesenheit für die Person des großen Gegenspielers Gottes in Frage kommt?
Wenn man sich nach anderen Quellen umsieht, wer noch hinter diesem Apoll steckt, wird sich das Blickfeld schnell weiten. (Siehe dazu auch die Tabellen unter „Mythen“)
- So wird z.B. Ninurta (zweiter Sohn Enlils) mit dem griechischen Apoll (zweiter Sohn vom Zeus) in Verbindung gebracht.
- Ninurta steht auch im Zusammenhang mit Nimrod.
- Der Planet, der ihm zugeordnet ist, ist der Saturn.
Ist er garstig?
Fürst der Welt
Fürst der Finsternis / Fürst Mastema
Den Titel Fürst zu tragen, bedeutet einen hohen Rang inne zu haben.
Die Schreiber der Bibel und auch die vieler apokrypher Schriften verwenden den Begriff »Fürst« ziemlich häufig. Nicht nur, wenn es um die Führer von gewissen Volksstämmen geht, sondern auch in Verbindung mit den „Himmlischen“.
So wird Jesus als Friedefürst bezeichnet und Michael als „euer Fürst“ oder „großer Fürst“ betitelt. Aber, Fürst zu sein deutet immer an, dass da jemand ist, der einen höheren Rang hat, über einem steht. Also ein König oder eben Gottvater. Diesem gegenüber ist man verantwortlich und Rechenschaft schuldig.
In der Bibel
Joh 12,31 (Luther)
Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.
Joh 14,30 (Luther)
Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt. Er hat keine Macht über mich;
Joh 16,11 (Luther)
über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
Eph 2,2 (Scofield)
- in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
Ein möglicher Bezug zum Teufel
Hes 38,3 (rev. Elberfelder)
und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Meschech und Tubal.
Dan 10,13 (rev. Elberfelder)
Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien.
Außerbiblische Quellen
Die neuzeitliche Quelle »Außerirdisches Wissen« greift oftmals den Rebellenfürst auf und nennt einige Geschehnisse, die wir aus der herkömmlichen Literatur nicht ohne weiteres erfahren. Dieser Rebellenführer mit Namen Mastema wird hier oftmals „Fürst Mastema“ tituliert.
AW 4,6
Auch Mastema ist hier. Er ist der Fürst der Rebellen, der gern ein galaktischer König sein will, und er ist nicht allein, er hat ein Drittel aller Gefolgsleute des Königs unter seinen Einfluß bringen können, und das ist die Saat, aus der galaktische Kriege entstehen.
AW 6,41
Einer der großen Anführer und Befehlshaber, jener mit Namen Fürst Mastema, wiegelte ein Drittel der gesamten Besatzung des Sternenschiffes zur Rebellion gegen den galaktischen König auf. Somit fielen 50.500.000 Besatzungsmitglieder mit Mastema ab.
AW 12,2
Fürst Mastema, der sich selbst über die Rebellion gesetzt hatte, war auch anwesend. Er erhob seine Stimme: „Was wollt ihr noch Welten bauen? Ihr seid doch gescheitert mit der Erdenwelt! Laßt mich mal eine Welt bauen! Ihr werdet sehen, ich könnte es besser!“
Aw 14,15
Fürst Mastema hatte die sechste Dimension inne, bevor er auf die Erde verbannt wurde, doch sie genügte ihm nicht, er strebte nach der siebten. Den Preis für dieses Streben zahlten viele Planeten und deren Wesen, den Preis zahlen wir alle noch heute. Seit sechstausend Jahren zahlt der Planet Erde dafür und zahlt Mastema, der Fürst der Erde, bis zu dem Tage, an dem beide Elemente, Mastema und Erde, vernichtet werden.
Qumranschrift 4Q543,545-548
Handschrift B, Fragment 2
(1) [… er]mächtigt über dich … (2) … [Ich antwortete ihm:] »Dieser [Wächter], wer ist er?« Er antwortete mir: »Dieser Wäc[hter …] (3) [und seine drei Namen sind Belial und Fürst der Finsternis] und König des Bösen (Melchi Rescha‘).« Ich sagte: »Mein Herr, welche Herr[schaft …?«]
Fürst der Erde
Jemand, der sich Fürst der Erde nennt, dürfte schon eine enorme Machtfülle auf sich vereinen. Er hat zwar außerhalb der Erde nicht zwangsläufig etwas zu melden, doch Einfluss und Verantwortung für fast 7.000.000.000 Menschen zu haben, sollte man nicht unterschätzen. Diese Machtfülle wird ihm auch nicht von Christus in Abrede gestellt. Es mag also durchaus Sinn ergeben, sich mit diesem Fürsten der Welt etwas eingehender zu beschäftigen. — Das ist mehr oder weniger auch Ziel dieser Internetseiten.
„Beelzebul“
oder Beelzebub
Dieser Name erscheint in der Bibel sieben Mal. Die Bedeutung des Namens ist nicht ganz klar. Sie reicht von >>>Mistgott über Baal-sebul bis hin zum Herr der Himmelswohnungen<<<.
Aber Beelzebub wird, wie aus Luk 11,18 zu erkennen ist, unzweideutig mit „Satan“ in Verbindung gebracht.
Ein Fürst
Dreimal erscheint der Hinweis, dass es sich bei Beelzebul um den Fürsten der Dämonen handelt.
Der große Gegenspieler Gottes wird sehr oft als Fürst bezeichnet. Der Rang eines Fürsten gibt uns einen Hinweis auf die Stellung, die er einst innegehabt haben mag.
Ein Fürst steht in seiner Stellung unter der eines Königs. Er repräsentiert die höchste Schicht des Adels und zeichnet sich durch besondere Königsnähe aus.
Je nach Bedeutung des Namens gibt der Begriff Fürst auch die Führung eines Stammes oder eines Volkes her. Ein Fürst kann also sogar ein Staatsoberhaupt sein.
Daraus könnte man schlussfolgern, dass dieser Fürst Gottes einst einen Teil seines (Gottes) Reiches verwaltete. Einerseits genießt ein Fürst eine große Machtfülle, andererseits muss er sich dem König unterordnen. Er übernimmt Verantwortung vom König, um sie zum Wohle seiner ihm anvertrauten „Untertanen“ auszuüben.
Beelzebul = Baal?
Mehrere Kommentatoren geben uns den Hinweis, dass Beelzebul seinen Ursprung in Baal-Sebul haben könnte. Und dann würde Beelzebul auf eine Spur Richtung Baal führen. Der Baal spielte in der Tat eine große Rolle in Verbindung mit den Israeliten. Er war der Gott, der so viel Einfluß auf die Israeliten nahm, wie kein anderer. Er war also der große Gegenspieler. Mehr zu Baal unter dem entsprechenden Namen.
Matth 10,25 (jeweils Pattloch)
Es sei genug für den Jünger, dass er werde wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausvater Beelzebul geheißen, um wieviel mehr seine Hausgenossen!
Matth 12,24
Als aber die Pharisäer es hörten, sagten sie: >>Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Fürsten der Dämonen.<<
Matth 12,27
Und wenn ich durch Beelzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne aus? Also werden gerade sie eure Richter sein.
Mark 3,22
Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: >>Er hat den Beelzebul!<< und: >>Durch den Fürsten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.<<
Luk 11,15
Einige von ihnen aber sagten: >>Durch Beelzebul, den Fürsten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.<<
Luk 11,18
Wenn nun auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie soll da sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe durch Beelzebul die Dämonen aus.
Luk 11,19
Wenn ich aber durch Beelzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne aus? Somit werden sie eure Richter sein.
Beelzebul
(wer ist wer)
1) Im neutestamentlichen Griechisch ist Beelzebul der Oberste der bösen Geister (Mt 12,24.27; Mk 3,22; Lk 11,18f). Jesus selbst wurde von seinen Gegnern Beelzebul genannt (Mt 10,25; Mk 3,22): Pharisäer und Schriftgelehrte werfen Jesus vor, er treibe durch den Obersten der Dämonen andere aus (Mt 12,24.27; Mk 3,22; Lk 11,15). In seinen Antworten setzt Jesus Satan selbst für Beelzebul ein und macht so den Widersinn der Behauptungen deutlich: „Wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst entzweit“ (Mt 12,26; Mk 3,23.26; Lk 11,18). Jesus setzt an diesen Stellen ein einheitliches Reich der Dämonen voraus; ähnlich findet sich dies auch in Qumranschriften. Im zeitgenössischen Semitisch könnte Beelzebul „Herr des Hauses“ bedeutet haben. Falls das zutrifft, wäre die Wendung in Mt 10,25b im doppelten Sinn gebraucht: „Wenn sie den Hausherrn (gemeint ist hier Jesus) Beelzebul genannt haben, wieviel mehr seine Hausgenossen (gemeint sind die Jünger)!“
2) Der Name Beelzebul ist unterschiedlich erklärt worden: Manche Gelehrte haben Beelzebul mit Baal-Sebub von Ekron gleichgesetzt und vermutet, dass das Neue Testament den Namen aufgenommen hat. Baal-Sebub bedeutet Herr der Fliegen und ist wahrscheinlich eine satirische Entstellung von baal-sebul „Fürst Baal“, dem Namen des Gottes von Ekron, dessen Rat König Ahasja von Israel während seiner letzten Krankheit einzuholen versuchte (2Kön 1,1-6.16). Andere haben Beelzebul mit „Herr der Himmelswohnungen“ wiedergegeben. Volz hat Zebul mit diabolos = Teufel identifiziert und zieht zum Beweis den Satansnamen Zabulus der apokryphen Schrift AssMos 10,1 heran. Auch die andere Erklärung des Namens Beelzebul „Mistgott“ ist nicht ganz abwegig, wenn man bedenkt, dass eine Ableitung des Wortes zabal = düngen in der rabbinischen Literatur für Abgötterei gebraucht wird.
Die alte Schlange
Wie wird man zu einer Schlange?
Als erstes mag einem die Geschichte mit der sprechenden Schlange im Garten Eden einfallen. Wurde also Satan mit der Schlange assoziiert, weil er einst jenes Tier für seine List benutzte?
1Mose 3 (Einheits)
1 Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
2 Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
3 nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
4 Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.
Sprechende Tiere? Das ist nichts Besonderes, in der Bibel gibt es sogar einen sprechenden Esel!
4Mose 22 (rev. Elberfelder)
27 Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, legte sie sich hin unter Bileam. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stock.
28 Da öffnete der HERR den Mund der Eselin, und sie sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, daß du mich nun <schon> dreimal geschlagen hast?
Schlange als Symbol
Es gibt einen Gott, der mit dem Symbol der Schlange dargestellt wird, es ist Prinz Ea oder Enki. Genaueres zu diesem Gott unter siehe unter: Mythen/Enki
Auch Menschen nehmen sich manchmal spezielle Zusatznamen an, bzw. werden mit solchen in Zusammenhang gebracht. Wie z.B.:
- Rommel → der Wüstenfuchs
- Chatcher → die eiserne Lady
- Kohl → Birne
Aus Feuer
Der Hinweis, aus Feuer erschaffen, den wir im Koran finden, mag uns ein kleines Stück voranbringen. (Die Auflösung erfolgt unter Seraph)
Sure 7
11 Und Wir haben euch erschaffen. Dann haben Wir euch gestaltet. Dann haben Wir zu den Engeln gesprochen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis: er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen.
12 Er sprach: »Was hat dich daran gehindert, dich niederzuwerfen, als Ich (es) dir befohlen habe?« Er sagte: »Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber hast Du aus Ton erschaffen.«
Sure 18:50
Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er gehörte zu den Djinn. So frevelte er gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr denn ihn und seine Nachkommenschaft euch zu Freunden an meiner Stelle nehmen, wo sie euch doch feind sind? Welch schlimmer Tausch für die, die Unrecht tun!
Sure 55
14 Er hat den Menschen aus einer Trockenmasse wie dem Töpferton erschaffen.
15 Und Er hat die Djinn aus einer Feuerflamme erschaffen.
Seraph
Seraphen werden als eine bestimmte Klasse Engel beschrieben. Am auffälligsten mögen ihre drei Flügelpaare gewesen sein.
Das Wort Seraph steht in der Wortbedeutung im Zusammenhang mit Schlange (feurige Schlange)
Die Bibel erwähnt diese besondere Gattung nichtirdischer Wesenheiten ausschließlich an zwei Stellen im Bibelbuch Jesaja.
Jes 6:2 (Einheits)
Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie.
Serafim
(Kompaktlexikon Religion)
Ableitung des Wortes unsicher, eventuell von hebräisch saraf („feurige Giftschlange“); Bezeichnung für menschengestaltige Engelwesen, die nur in der Berufungsgeschichte des Jesaja (6,1-7) erwähnt werden. Sie besaßen drei Flügelpaare und dienten als Wächter am Thron des Höchsten. Ihr Lobgesang „Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr Zebaoth“ ist in die Abendmahlsliturgie eingegangen.
Serafim
(Lexikon zur Bibel)
hängt mit hebr. »brennen, ausbrennen« zusammen.
- sind -› Engel, die in bes. Beziehung zur Heiligkeit Gottes stehen und nur in der Berufungsvision Jesajas (Jes6,1-7) erwähnt werden.
-
Engelwesen in der Wortbedeutung einer feurigen Schlange,
-
dem Iblis, einem der Djinn, welche aus Feuer gemacht wurden
-
zur Schlange, die wir mit Satan dem Teufel, identifizieren?
Ein Reptil
Die Schlange ist ein Reptil. Deswegen darf es auch nicht verwundern, daß in der Offenbarung Drache und Schlange in einem Atemzug genannt werden.
Offb 20:2 (rev. Elberfelder)
Und er griff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre
Eine reptiloide Wesenheit mit drei Flügelpaaren, aus einer feinen Substanz gewoben, die mit Feuer in unserer Sprache symbolisiert wird?
Woher kommt der feuerspeiende Drache? Haben wir auch hier den Bezug zum Feuer, welches die Substanz der Seraphen ist?
Der Same der Schlange
Die Schlange wird also auf der Erde einen fleischlichen Samen hervorbringen dürfen!
1Mose 3 (rev. Elberfelder)
14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!
15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.
Weitere Bibelverweise auf Satan die Schlange
2.Kor 11:3 (rev. Elberfelder)
Ich fürchte aber, daß, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, <so> vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber ab<gewandt und> verdorben wird.
Offb 12:9 (rev. Elberfelder)
Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.
Offb 12 (rev. Elberfelder)
14 Und es wurden der Frau die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, wo sie ernährt wird eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit, fern vom Angesicht der Schlange.
15 Und die Schlange warf aus ihrem Mund Wasser wie einen Strom hinter der Frau her, um sie mit dem Strom fortzureißen.
Schlangen in der Mythologie
Schlange (Kompaktlexikon Religion)
Ein in vielen Mythen und Religionen wegen ihres als unheimlich empfundenen Wesens teils gefürchtetes, teils verehrtes Symboltier. Die Schlange wurde und wird mit ganz unterschiedlichen Aspekten in Verbindung gebracht: etwa mit dem Urchaos des Wasser (die Welt-Schlange Shesha in Indien, die Tiamat in Babylonien, die Midgardschlange bei den Germanen), mit dem Dämonisch-Satanischen (Paradies-Schlange, Ahriman) oder dem Geschlechtlichen (Myterien- und Fruchtbarkeitskulte). Sie gilt wegen der Fähigkeit des Häutens jedoch auch als Symbol ewiger Jugend bzw. der Unsterblichkeit. Bei den Indianern Mittelamerikas wird sie als wohltätige Gottheit (Quetzalcoatl = grüne Federschlange) verehrt.
Der Drache
oder die Urschlange
Wie spannt man den Bogen vom Teufel zum Drachen?
Drachen finden zwar im AT Erwähnung, doch ein Bezug zum Teufel lässt sich daraus nicht herleiten.
Anders ist es jedoch im letzten Buch der Bibel, Offenbarung des Johannes. Hier wird der Drache gleich 12mal erwähnt (in der Einheitsübersetzung).
Ein Bezug zum Teufel wird durch die Aneinanderreihung von vier verschiedenen Teufelsnamen unmissverständlich hergestellt.
Warum Drache?
Wie kommt der Teufel zu der Ehre, mit einem Drachen verglichen zu werden?
Der Bezug zur Schlange ließe sich ja von der Begebenheit im Garten Eden herleiten. — Aber zum Drachen? — Ein Drache ist wie die Schlange ein Reptil. Soll damit eine Steigerung veranschaulicht werden, in dem Sinne, dass eine Schlange als Sinnbild für den Teufel noch viel zu harmlos ist?
Auch andere Kulturen kennen den Drachen. Ich denke da z.B. an China.
Weitere Erklärungsansätze
Ich biete weitere mögliche Erklärungen an. Auf fundiertes Hintergrundwissen kann ich noch nicht zurückgreifen. Das mag aber später nachgeholt werden.
Anatomisch ein Drache?
Es wäre doch denkbar, dass der sogenannte Teufel einer anderen Spezies angehören könnte; z.B. der eines humanoiden Reptils.
Jene, die sich etwas mit der außerirdischen Szene auskennen, haben sicherlich schon öfter von solchen reptiloiden Wesenheiten gehört. Sie spielen eine nicht unbedeutende Rolle in Sachen Erde, Schöpfung und Einflussnahme auf das Geschehen.
Mehr dazu auf einer Themenreihe über reptiloide Wesenheiten
Ein schwacher Hinweis aus dem uns bekannten Umfeld könnte sein, dass Satan einst überhaupt nicht beifällig jauchzte, als es zur Schöpfung „Adam“ kam. Dieser sah nämlich aus wie Gott (wie die Götter).
Wenn Satan ein reptiloider Engel war, hätte er sich sicherlich mehr über einen reptiloiden Adam gefreut. (Alles rein spekulativ!)
Vom Sternbild des Drachen
Bleiben wir bei der außerirdischen Szene. Dort werden ganz unterschiedliche Sternenregionen genannt, aus denen die Besucher aus dem All kommen (oder einst kamen). Es gibt ein Sternbild mit Namen „Drachen“. Ein eher unscheinbares Sternbild zwischen dem Polarstern und der Wega (Lyra). Käme „Satan“ z.B. irgendwo her aus dem Sternbild des Drachen, dann würde diese Herkunft auch einen Bezug zum Begriff „Drachen“ rechtfertigen.
Einem Drachen gleich
Noch ein Hinweis aus der außerirdischen Szene mag nützlich sein. Diese außerirdischen Besucher reisen mit uns gänzlich unbekannten Fortbewegungsmitteln. Es würde zu weit führen, hier auf Details einzugehen. Doch der klassische Drache, wie wir ihn aus der Mythologie kennen, speit Feuer. So einen „Feuerausstoß“ kennen wir auch von Kampfjets oder Raketen. Da diese auch militärisch eingesetzt werden, können sie zu einer Bedrohung werden. Genauso waren die einstigen Drachen eine Bedrohung für die Menschen. Waren die „Drachen“ also etwas wie »Flugdrachen«, die Flugschiffe einstiger Besucher aus dem All? Kam der Satan mit einem solchen „Flugdrachen“? Hätten wir hier einen denkbaren Bezug zum Drachen?
Schöpfer von Drachen
Unter Drachen versteht man oft auch die Riesenechsen der Vorzeit. Wir kennen sie unter dem Begriff Saurier. Eine lange Zeitspanne haben sie das Gesicht der Erde geprägt. Sie sind ausgestorben. Meist muß für ihr Aussterben der Einschlag eines Meteoriten herhalten. Aber das ist nur eine Theorie.
Auch die Riesenechsen werden einen Schöpfer gehabt haben. Es wäre doch auch denkbar, dass man dem Schöpfer dieser Drachen den Beinamen (Spitznamen)“Drache“ gegeben hat.
(Auch dieser Gedanke ist rein spekulativ).
Tiamat
Tiamat kennen wir aus der sumerischen Mythologie, ein Ungeheuer in Schlangenform. Danach war Tiamat die Gemahlin vom Apsu. Apsu war der Urgott, der vor allem war. Zusammen zeugen sie viele Generationen von Göttern. Apsu wird von Ea (Enki) getötet. Als Reaktion darauf schuf Tiamat vielerlei Monster, Dämonen und Drachen (allerlei Mischwesen).
Quingu (eines ihrer Monster) wird die Führerschaft übertragen. Er bekommt die „Tafel der Schicksale“. Damit scheint er im Besitze größter Macht zu sein.
Offenbarung 12 (Einheits)
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.
2 Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.
3 Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.
4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen, zwölfhundertsechzig Tage lang.
7Der Sturz des Drachen: 12,7-12
Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften,
8 aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel.
9 Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.
10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
11 Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod.
12 Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.
Kap. 13
Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte.
14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt.
15 Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde.
16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte.
17 Da geriet der Drache in Zorn über die Frau, und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten.
18 Und der Drache trat an den Strand des Meeres.
Drache
(Lexikon zur Bibel)
1) Das hebr. tannim (LXX: drakon) meint ganz ähnlich wie das dt. Wort D. ein gefährliches Ungeheuer, meist Seeungeheuer (Ps74,13; Hes29,3; 32,2). Nahezu gleiche Bedeutung haben auch -› Leviatan und -› Rahab (II). Tannin kommt auch in 1Mo1,21; Hiob7,12; Ps148,7 vor, wo es LÜ mit Walfisch, Drache oder großer Fisch wiedergibt, während in Jer14,6 mit tannim = Schakale gemeint sind. In 2Mo7,9f.12 (LÜ: Schlange); 5Mo32,33 und Ps91,13 sind wahrscheinlich nur Giftschlangen gemeint.
In den Mythologien, bes. den Schöpfungsmythen aller Völker des Altertums spielt der D. eine große Rolle als Verkörperung einer den Göttern oder dem obersten Gott feindlichen Macht. So kann auch im AT der D. als Bild für das Wüten Pharaos (Hes29,3; 32,2) oder Nebukadnezars (Jer51,34) dienen, ebenso für das einer Macht, die sich gegen den Herrn erhebt und Gottes Volk (Israel) zu vernichten sucht. Auch in Ps 74,13 findet sich das Motiv des Drachenkampfes. Im AT wird jedoch betont, dass die Drachen (tannim) geschaffen sind (1Mo1,21), also nicht göttlich, sondern Schöpfung (hier steht ausdrücklich das Verb bara, das das göttliche Schaffen ohne Ausgangsmaterial bezeichnet). In Ps104 heißt es vom Leviatan: »große Fische, die du gemacht hast, damit zu spielen«, die D. werden also klar als Geschöpfe gesehen, die ganz unter Gottes Macht stehen. Zu »feurige D.« vgl. -› Schlange I 6.
2) Im NT kommt der D. ausschließlich in der Bildersprache der Offenbarung vor. D. oder die alte Schlange ist hier die Bezeichnung für den Teufel. Der D. als schreckliches Untier symbolisiert den wütenden Satan. Er übt eine bestimmte Macht auf der Erde aus, wird aber zum Schluß gefesselt in den Abgrund geworfen (Offb12,3f; 13,2ff; 16,13; 20,2).
Draco
Wörterbuch der Mythologie (Digitale Bibliothek Band 17)
Drache (Draco), ein fabelhaftes Tier, in sofern man es sich denkt, als aus Bestandtheilen verschiedener anderer Thiere zusammengesetzt; so malt man die D.n gewöhnlich als ungeheure Schlangen mit Crocodilsrachen, zwei ungeheuern Löwen- oder auch Vogel-Füssen (Adlerklauen), mächtigen Fledermausflügeln und einem stachligen Kamm, ähnlich der Rückenflosse mancher grösserer Fische, welche zu einer förmlichen Schutzwaffe gegen Raubfische wird; entkleidet man das Unthier von diesem Schmuck der Einbildungskraft, so bleibt eine grosse Schlange, vielleicht ein Crocodil übrig, und da sind dann die Beschreibungen von der Grösse der Lindwürmer und der D.n überhaupt noch nicht so übertrieben, dass die Natur sie nicht erreichen sollte. Diese Umstände in Betracht gezogen, möchte es wohl D.n gegeben haben können, wie Virgil deren zwei beschreibt, die Laocoon und seine Söhne tödteten, und wie mehrere derselben in den alten Heldensagen vorkommen. Mythologisch merkwürdig sind besonders: der lernäische D., welchen Hercules tödtete, und der mehrere Köpfe hatte, deren einer unsterblich war. Ein zweiter, auch von Hercules getödtet, war der hesperische, welcher hundert Köpfe hatte und nie schlief, wesshalb er zum Wächter der Hesperiden-Gärten bestellt war. Ein dritter war der castalische D., Python, der aus dem Schlamme der deucalionischen Fluth erwuchs; er bewachte das Orakel der Themis am castalischen Quell (Parnassus-Gebirge), bis Apollo ihn tödtete; ein vierter war der colchische D., ein Sohn des Typhon und der Echidna; er ward dem Aeetes, König von Colchis, von Mars geschenkt, damit er das goldene Vliess bewache. Medea tödtete ihn und machte es so dem Iason möglich, die gewünschte Siegesbeute zu erlangen. – Biblisch hat das Wort eine etwas veränderte Bedeutung, es ist mehr symbolisch, bezeichnet überhaupt den Inbegriff aller Abscheulichkeit, wohl auch den Teufel selbst. Der D. zu Babel ist ein eigenes Gebild, von welchem der Prophet Daniel erzählt, doch ist schwer zu enträthseln, von welcher Art er gewesen sei.
Halb Mensch – halb Drache
Wörterbuch der Mythologie (Digitale Bibliothek Band 17)
Cecrops (Gr. M.), ein Autochthon, der angebliche Gründer von Athen, dessen Burg lange noch Cecropia hiess. Er war aus der Erde hervorgewachsen, halb Mensch, halb Drache, doch hatte das feindliche Princip seinen Geist nicht verunziert; er war ein gerechter, ehr- und friedliebender Regent, und schenkte jedem Klagenden freundlich Gehör, darum wandten sich auch die Götter an ihn um Zeugniss. Unter seiner Regierung gefiel es den Bewohnern des Olymp, sich Städte auszusuchen, in denen sie vorzugsweise ihre Verehrung beobachtet zu sehen wünschten. So kam denn Neptun zuerst nach Attica, erschütterte mit seinem mächtigen Dreizack den Boden auf der Burg, und siehe, es entstand eine Quelle, die Meerwasser enthielt und welche man die erechtheïsche nannte. Somit glaubte er Besitz von der Stadt genommen zu haben; allein Minerva kam, und es sprosste unter ihrem Fusstritt der Ölbaum auf; sie nahm C. zum Zeugen, dass sie es gewesen, welche der Stadt zuerst eine Wohlthat erwiesen. Minerva und Neptun, stritten also über den Besitz der Stadt, und auf C‘. Zeugniss ward sie der Minerva zuerkannt, welche sie nunmehr nach sich, nach ihrem griechischen Namen Athene, benannte. – C. vermählte sich mit Agraulos, der Tochter des Actäus; ihre Kinder waren: Agraulos, Pandrosos und Herse, und ein Sohn Erysichthon. Auch verordnete er, dass man Jupiter als den höchsten Gott verehre, die Thieropfer abschaffe und nur Schaubrode auf den Altar lege; er milderte die Sitten des rohen Volkes, und führte manche fremde, zum Teil aus Ägypten stammende Gebräuche ein.
Asiatischer Drache
Wörterbuch der Mythologie (Digitale Bibliothek Band 17)
Tat (M. der Japaner u. Chinesen), der Drache, der im Meere wohnt, manchmal auch Landsee’n zu seinem Aufenthalt wählt; ein solcher T. tödtete den ungeheuren Tausendfuss, die meilenlange Scolopendra, welche gleichfalls in einem Landsee hauste und die ganze Umgegend durch ihre giftigen Ausdünstungen verpestete. Dafür ward dieser Drache später göttlich verehrt. Wenn er das Meer verlässt, um in der Luft einen Spaziergang zu machen, verursacht er eine Wasserhose.
„Teufel“
Der Verleumder
Teufel (Lexikon 2002)
Widersacher, im Neuen Testament (auch Beelzebub), in der jüdischen Lehre die Verkörperung des Bösen (ein gefallener Engel, Luzifer); vom Christentum übernommen und bei vielen Völkern mit Resten heidnischer Mythologie vermischt (Teufelssagen).
In der mittelalterliche Kunst wurde der Teufel symbolisch in menschlicher und halbmenschlicher Gestalt dargestellt. Als Symbole fungieren v.a. Schlange, Basilisk, Drache, Löwe u.a. Tiere. Als Versucher Christi erscheint der Teufel als nackter Engel mit dunkler Hautfarbe, manchmal mit Zackenkrone oder zackig gesträubtem Haar. Missgebildet und variationsreich wurde der Teufel bis ins 16. Jh. hinein dargestellt: mit fratzenhaftem Gesicht, zottiger Behaarung, langer und spitzer Satyrohren, Bocksfüßen, Hörnern, Schwanz.
T139 (Lexikon zur Bibel)
3) DAS WIRKEN DES TEUFELS
ist die -› Sünde. »Wer Sünde tut, der ist vom T.; denn der T. sündigt von Anfang an« (1Joh3,8). Der T. herrscht in der Luft mit den bösen Geistern und Dämonen (Eph2,2; 6,12; vgl.1Kor8,5); er durchläuft die Erde und gibt acht auf die Menschen, um sie zur Sünde zu verleiten. Er erscheint vor Gott als der Widersacher der Gläubigen, als ihr Verkläger (Offb12,10). Er geht umher wie ein brüllender Löwe (d.h. in der Nachahmung Gottes: Hos11,10; vgl. Jes31,4) und sucht, wen er verschlinge. Da heißt es, Widerstand zu leisten und festzustehen im Glauben (1Petr5,8f).
Die ntl. Gemeinde ist ein immer neuer Anstoß für das Wirken des Teufels in der Welt (vgl. Offb12,17). Am Ende der Zeit wird er die äußerste Kraftanstrengung versuchen; es wird ihm gestattet sein, eine kurze Scheinherrschaft aufzurichten und solche Verführungskünste zu entfalten (vgl. -› Antichristus), daß auch für die Auserwählten die Versuchung zum Abfall groß sein wird (Mt24,24; Mk13,22). Aber mitten in diese Scheinherrschaft des Teufels wird wie ein Blitz aus heiterem Himmel Christus erscheinen (Mt24,27.30; vgl.-› Wiederkunft Jesu) und seiner Macht ein Ende bereiten (2Thess 2,8; Offb19,20f). Der T. wird für 1000 Jahre gebunden werden (Offb20,1-3; vgl. -› Tausendjähriges Reich), danach aber noch einmal die Möglichkeit haben, die Menschen zu verführen, ehe ihn Gott endgültig vernichtet (V. 7-10). Paulus bittet darum, daß Gott den T. »in Kürze« zertrete (Röm16,20).
In der Zwischenzeit kann der T. aber noch weiter versuchen, das Erlösungswerk Christi zu stören; die Gewalt des Todes jedoch ist ihm durch den Kreuzestod Jesu genommen (Hebr2,14f). Wohl kann der T. die Menschen verblenden, daß sie das Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi nicht sehen und nicht zum Glauben an Christus kommen (2Kor4,3ff); er kann das Wort fortnehmen (Lk8,12) und Unkraut in ihre Herzen streuen (Mt13,37-39). Er kann sich der Irrlehrer als Werkzeuge bedienen (2Tim2,26), er kann sich selbst in einen Engel des Lichtes verwandeln, und es ist nichts Besonderes, wenn sich seine Diener als Diener der Gerechtigkeit ausgeben (2Kor11,13-15). Dem endgültigen Urteil Gottes aber kann er nicht entrinnen (Mt25,41). Die unerlöste Welt ist voller Angst vor den bösen Geistern, seiner Gemeinde aber hat Christus Macht über sie gegeben (Mk16,17; Lk9,1; Apg16,18). Die Glaubenden haben den Bösen überwunden (1Joh2,13f), und wo sie ihm widerstehen, flieht er von ihnen (Jak4,7). Denn wer an Christus gläubig geworden ist, der ist Kind des schützenden Vaters im Himmel, des allmächtigen Herrn auch über alle Teufel.
(Kl. Stuttgarter Bibellexikon)
(Satan, Widersacher) Im AT wird T. zunächst als Widersache im Sinn von Ankläger bei Gericht aufgefasst (Ps 109,6), er zählt zu den „Gottessöhnen“ und tritt im Himmel vor Gott als Ankläger des Ijob auf (Ijob 1,6-12; 2,1-7), ähnlich in Sach 3,1f; eine Verbindung des T.s mit Dämonen oder einem Engelfall kennt das AT nicht (1Kön 22,19-23; Jes 14,12). Das späte Judentum nennt den T. Beliar und Beelzebul, Fürst der Finsternis und Herr der Verderber-Engel; es taucht die Meinung auf, der T. sei durch einen Sündenfall zum Feind Gottes geworden, der aus Neid, Wollust und Machtgier handle. Im NT ist T. der Verkörperung des Bösen (Mt 13,19), der Feind (Mt 13,25.28; Lk 10,19). Er steht in Gegensatz zu Gottes Heilsplan (Mt 4; Mk 4,15), macht die Menschen blind für Gottes Willen (2Kor 4,4), führt zu Unglaube und Sünde (Eph 2,2). Er heißt Versucher (Mt 4,3; 1Thess 3,5), der Starke (Mt 12,29), Vater der Lüge (Joh 8,44), Fürst dieser Welt (Joh 12,31), Gott der Welt (2 Kor 4,4). Die Niederlage des T.s bei der Versuchung Jesu (Mt 4,1-11) deutet an: Durch Jesus wird die Macht des T.s ein für alle Mal gebrochen und als Fürst der Welt seiner Macht beraubt (Joh 14,30), jedoch noch nicht endgültig, sondern erst bei der Wiederkunft (2Thess 2,8; Offb 20,7-10). Für jetzt sind die Menschen in die Entscheidung gegen den T. gestellt, den sie durch das Wort Gottes, durch Glaube usw. bestehen können (Eph 6,11-18). Mit ihm wird auch der Antichrist als sein Diener (1Joh 2,18; 2Thess 2,8f) besiegt.
„Satan“
Der Widersacher
»Satan« ist der Begriff, mit dem Gottes Widersacher in der Bibel am häufigsten betitelt wird. In der rev. Elberfelder wird er 47 mal gebraucht.
Auch der Begriff Satan ist kein Eigenname, sondern nur ein beschreibender Name; etwa in der Bedeutung von Widerstandleistender oder eben Widersacher.
AT —> 18x
NT —> 29x
Aber auch hier werden wir, wenn wir genauer hinschauen, bemerken, daß der Satan nur von sehr wenigen Bibelschreibern erwähnt wird. Von den 39 Büchern des AT sind es nur drei.
- Chronika (1x)
- Hiob (14x)
- Sacharja (3x)
Das zeigt uns einmal mehr, daß der Satan im AT so gut wie keine Rolle spielt. Erst in der christlichen Zeit wurde dem Satan wesentlich mehr Bedeutung beigemessen. Über die Rolle des Satans in der Bibel gibt folgender Aufsatz mehr Aufschluß.
„Wer ist der Teufel„
Satan (wer ist wer)
bezeichnet im Hebräischen zunächst den Feind oder Widersacher (1Kön 5,18), speziell den Gegner vor Gericht, der Anklage erhebt (Ps 109,6; Sach 3,1f), sodann jeden, der einem anderen durch Nachstellungen, Verfolgungen, Anfeindungen Schwierigkeiten bereitet oder ihn von einer guten Tat abhalten will (2Sam 19,23).
Satan meint weiter den Teufel, den Feind Gottes und der Menschen schlechthin. Er hat keine selbständige Macht, sondern ist Gott unterworfen (Hiob 1,6ff). Er ist als Widersacher im besonderen Sinn der Gegner Gottes und aller Gott Zugehörigen: Er ist Anstifter zum Bösen (Mk 4,15; Apg 5,3); er versucht (1Kor 7,5); er veranlaßt den Verrat des Judas (Lk 22,3). Er verhindert die Arbeit der Apostel (1Thess 2,18); „des Satans Engel“ schlägt Paulus mit Fäusten (2Kor 12,7); von dem „Thron des Satans“ und der „Synagoge des Satans“ gehen die Feindseligkeiten gegen die junge Gemeinde aus (Offb 2,9; 2,13; 3,9).
Satan (Worterklärung Lutherbibel)
Satan Ursprünglich kommt das Wort aus der israelitischen Rechtspraxis: es bezeichnet den Ankläger (`Staatsanwalt‘), der die Vergehen des Beschuldigten aufzählt. In nachexilischer Zeit kennt man auch einen Ankläger beim himmlischen Gericht, der vor Gottes Thron die Sünden der Menschen namhaft macht. Im Buch Hiob (Hiob 1,6; 2,1) wird er zu den »Gottessöhnen«, d. h. zum himmlischen Hofstaat, gezählt. In neutestamentlicher Zeit ist der Satan schließlich zum Gegenspieler Gottes geworden, dem Teufel, der als Herr dieser -› Welt gilt, aber endlich von Gott überwunden und vernichtet wird . – Wenn in Offb 2,13 von der Stadt Pergamon gesagt wird, daß dort »der Satan wohnt«, so ist dabei vielleicht an den dort befindlichen riesigen Zeusaltar gedacht (-› Zeus).
Die Namen
Des großen Widersachers Gottes
Auf diesen Seiten stelle ich die wesentlichen Namen und Begriffe des großen Gegenspielers des biblischen Gottes vor.
Dabei orientiere ich mich in erster Linie an der Bibel, denn diese Quelle diente in unserem Kulturkreis dazu, das Bild des Teufels zu prägen.
Da das Judentum und die moslemische Welt die selben Wurzeln haben wie das Christentum, fließen auch hiervon einige Informationen mit ein.
Jene Widersacher Gottes, die wir als heidnische Götter vorgestellt bekommen, werden in einer eigenen Rubrik behandelt.
- Auf diesen Seiten geht es vorzugsweise um die unterschiedlichen Namen und Begriffe des Gegenspielers Gottes.
- Auf Hintergrundinformationen und besondere Zusammenhänge wird nur ansatzweise eingegangen. — Dafür sind spezielle Aufsätze angedacht.