Liste der Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat

Liste der Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat

Diese Liste sammelt verschiedene geopolitische Einheiten, die nicht von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen als selbständige Staaten anerkannt werden.

Die meisten dieser Länder sind Teile einer Nation mit einer eigenen nationalen Identität, die sich von ihrem Mutterland abgespalten haben. Man bezeichnet sie daher als (englisch) „Break-away"-Staaten. Sie sind zwar nach der Drei-Elemente-Theorie Staaten, werden aber vom Großteil der etablierten Staaten nicht als solche anerkannt. Diese Länder werden im Deutschen als De-facto-Staaten bezeichnet.

Manche dieser Territorien sind selbstverwaltete autonome Regionen und/oder Protektorate mit militärischem Schutz und informellen diplomatischen Auslandsvertretungen durch einen anderen Staat.

[H2]Aktuell[/H2]
[H3]Mitglieder der Vereinten Nationen mit eingeschränkter internationaler Anerkennung[/H3]


[H3]Nicht-Mitglieder der Vereinten Nationen mit eingeschränkter internationaler Anerkennung[/H3]
[H4]Republik China (Taiwan)[/H4]
Staaten mit diplomatischen Beziehungen zur Republik China (Taiwan)
Die Republik China kontrolliert seit der Niederlage im Chinesischen Bürgerkrieg 1949 lediglich die Insel Taiwan sowie einige kleine Inseln. Durch die Resolution 2758 der UN-Generalversammlung vom 25. Oktober 1971 verlor sie einen großen Teil ihrer diplomatischen Anerkennung sowie den Sitz bei den Vereinten Nationen an die Volksrepublik China. Zurzeit wird die Republik China nur noch von 13 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen offiziell anerkannt.[3][4] Dazu wird sie vom UNO-Nichtmitgliedstaat Vatikanstadt als alleinige Vertreterin Chinas anerkannt. Sie unterhält jedoch nichtoffizielle Beziehungen zu den meisten Ländern durch Institutionen wie das Taipei-Wirtschafts-und-Kulturbüro (ebenso wie auch die Taiwan anerkennenden Staaten nichtoffizielle Beziehungen zur Volksrepublik China unterhalten).


Siehe auch: Taiwan-Konflikt und Ein-China-Politik

[H4]Nordzypern[/H4]
Die Türkische Republik Nordzypern geht auf den Türkischen Bundesstaat von Zypern zurück, der 1975 im nördlichen Teil Zyperns ausgerufen worden war, nachdem 1974 türkische Truppen im Zypernkonflikt interveniert und den nördlichen Teil der Insel besetzt hatten. 1983 erklärte der Türkische Bundesstaat von Zypern unter dem Namen Türkische Republik Nordzypern seine Unabhängigkeit. Diese wird von einem UN-Mitgliedstaat, der Türkei, anerkannt. Ein Plan der Vereinten Nationen mit dem Ziel, die beiden zypriotischen Staaten zu vereinen, wurde 2004 in einem Referendum von der Bevölkerung der Türkischen Republik Nordzypern angenommen, jedoch von der Bevölkerung des von der Regierung der Republik Zypern kontrollierten Teiles der Insel abgelehnt. Weitere Versuche, eine Wiedervereinigung herbeizuführen, sind bislang erfolglos geblieben.


Siehe auch: Zypern-Konflikt

[H4]Westsahara[/H4]
Die Demokratische Arabische Republik Sahara kontrolliert einen Rest der Westsahara, ein seit dem Rückzug Spaniens 1976 von Marokko – anfangs teilweise auch von Mauretanien – beanspruchtes und weitgehend verwaltetes Gebiet. Die Republik wurde 1976 von der Frente Polisario ausgerufen und wird von derzeit 48 Staaten anerkannt. (Unter diesen Staaten befindet sich aber weder Spanien noch irgendeine andere Großmacht oder irgendein europäischer Staat.) Die DARS ist ein vollwertiges Mitglied der Afrikanischen Union, jedoch erkennt auch die Mehrheit der AU-Einzelstaaten die Republik noch nicht (oder zwischenzeitlich wieder nicht) an. Die Hoheitsansprüche sind ungeklärt, und die Vereinten Nationen streben mittels der Mission MINURSO ein Referendum an, um die Lage zu klären. Seit 1991 besteht ein von der UN überwachter Waffenstillstand.


[H4]Palästina[/H4]
Hauptartikel: Internationale Anerkennung des Staates Palästina

Der Staat Palästina wurde 1988 ausgerufen und wird von derzeit 138 Staaten anerkannt. Bei der UNO hat der Staat einen Beobachterstatus.[5] Ein Teil des beanspruchten Staatsgebiets ist von Israel militärisch besetzt.


Siehe auch: Palästinensische Autonomiegebiete

[H4]Abchasien und Südossetien[/H4]
Staaten (grün), die die Republiken Abchasien und Südossetien (rot) anerkennen
Die Republik Abchasien und die View attachment 6541 Republik Südossetien sind selbst ausgerufene De-facto-Regime auf dem Staatsgebiet von Georgien.

Nach der Besetzung des unabhängigen Georgiens durch das bolschewistische Russland 1921 wurden die Gebiete zunächst von Georgien getrennt (siehe Georgisch-Südossetischer Konflikt (1918–1920)), 1931 jedoch innerhalb der Sowjetunion als Abchasische ASSR und Südossetisches Autonomes Gebiet in die Georgische SSR eingegliedert. Nach dem Ende der UdSSR riefen Südossetien 1991 und der Oberste Sowjet Abchasiens 1992 die Unabhängigkeit aus, was zu einem Krieg führte. Der Waffenstillstand vom Juni 1994 hat im Wesentlichen standgehalten, Abchasien sowie Südossetien de jure unter, de facto aber außerhalb der Kontrolle der Regierung Georgiens belassen.

2008 kam es erneut zu einer militärischen Auseinandersetzungen mit Unterstützung Russlands (siehe Kaukasuskrieg 2008). Anschließend wurde die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens international von folgenden Nationen anerkannt:


Hinzu kommen drei andere international nicht anerkannte Mitgliedstaaten der Gemeinschaft nicht-anerkannter Staaten (darunter Arzach und Transnistrien).

Siehe auch: Südossetien-Konflikt

[H4]Cookinseln und Niue[/H4]
Staaten mit diplomatischen Beziehungen zu Niue
Staaten mit diplomatischen Beziehungen zu den Cookinseln

Die Cookinseln und View attachment 6543 Niue sind zwei selbstverwaltete Territorien in Ozeanien. Beide gehörten ehemals Neuseeland, wurden aber 1993 von Neuseeland als unabhängig anerkannt und stehen seither nur noch in freier Assoziierung mit Neuseeland.

Deutschland hat die Cookinseln im März 2001 als selbständigen Staat anerkannt. Diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern wurden am 11. September 2001 aufgenommen. Der deutsche Botschafter in Wellington ist auch auf den Cookinseln akkreditiert. Insgesamt haben 52 Staaten bis Dezember 2018 die Cookinseln als selbständigen Staat anerkannt, darunter zudem Australien, Brasilien, China und die Schweiz.

Niue ist eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth of Nations. Bis September 2016 haben 20 Staaten Niue als selbständigen Staat anerkannt, darunter bislang kein deutschsprachiger Staat.


[H4]Islamisches Emirat Afghanistan[/H4]
Das Islamische Emirat Afghanistan (1996–2001, seit 2021) war bzw. ist lediglich von Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannt. Alle anderen Staaten betrachteten während des Afghanischen Bürgerkriegs die Regierung von Präsident Burhānuddin Rabbāni ( Islamischer Staat Afghanistan) als legitime Vertretung Afghanistans. Die Regierung der Taliban bemüht sich seit der erneuten Machtübernahme 2021 um eine weiterreichende Anerkennung (anstelle der Islamischen Republik Afghanistan) sowie den Sitz Afghanistans bei den Vereinten Nationen.[9]


Siehe auch: Krieg in Afghanistan 2001–2021

[H4]Kosovo[/H4]
Staaten, die die Republik Kosovo anerkennen (grün) bzw. die die Anerkennung zurückgezogen haben (rot)
Hauptartikel: Internationale Anerkennung des Kosovo

Die Republik Kosovo agiert seit dem Kosovokrieg 1999 unter der Übergangsverwaltungsmission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) unabhängig von Serbien auf Basis der Resolution 1244 des Weltsicherheitsrats. Die vormals serbische Provinz hat sich am 17. Februar 2008 einseitig für unabhängig erklärt.[10] Die Unabhängigkeit wird bisher von 115 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen anerkannt.


Siehe auch: Kosovo-Konflikt

[H3]Staaten ohne Anerkennung durch ein Mitglied der Vereinten Nationen[/H3]

[H2]Historisch[/H2]
Nachfolgend aufgelistet sind einige Beispiele nicht mehr existierender Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat.

[H3]Staaten mit eingeschränkter internationaler Anerkennung[/H3]


Siehe auch: Krieg im Donbas

[H3]Staaten ohne die gewünschte internationale Anerkennung[/H3]


[H3]Staaten, die nie den Wunsch nach internationaler Anerkennung äußerten[/H3]

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gebiete_mit_begrenzter_Anerkennung_als_Staat

Internationale Anerkennung des Staates Palästina

Von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben 138 (72 %) den Staat Palästina als unabhängigen Staat anerkannt. Ihre Gesamtbevölkerung beträgt mehr als 5,5 Milliarden Menschen, was in etwa 80 % der Weltbevölkerung entspricht. Seit dem 29. November 2012 (UN-Resolution 67/19) hat der Staat Palästina den Status eines Beobachterstaats bei den Vereinten Nationen. Durch diese Aufwertung des völkerrechtlichen Status Palästinas erhielten die Palästinenser Zugang zum Internationalen Strafgerichtshof und weiteren Unterorganisationen der UN. Seit 2011 ist der Staat Palästina außerdem Vollmitglied der UNESCO. Ein Antrag der PLO auf Aufnahme des Staates Palästina in die WHO scheiterte 1989, nachdem die USA ankündigten, im Falle der Aufnahme Palästinas die Finanzierung einzustellen.[1][2][3]

[H2]Anerkennung[/H2]
[H3]Durch UN-Mitgliedstaaten[/H3]
Die folgende Liste umfasst alle 138 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, welche den von der PLO am 15. November 1988 in Algier ausgerufenen Staat Palästina als unabhängigen Staat anerkennen.




  Land Datum Region/Kontinent Anerkennung Israels Quelle
1 Algerien 15. Nov. 1988 Nordafrika nein [4][5]
2 Bahrain 15. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
3 Irak 15. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
4 Kuwait 15. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
5 Libyen 15. Nov. 1988 Nordafrika nein [4][5]
6 Malaysia 15. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
7 Mauretanien 15. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
8 Marokko 15. Nov. 1988 Nordafrika ja [4][5]
9 Somalia 15. Nov. 1988 Afrika nein [4][5]
10 Tunesien 15. Nov. 1988 Nordafrika ja [4][5]
11 Türkei 15. Nov. 1988 Eurasien ja [4][5]
12 Jemen 15. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
13 Afghanistan 16. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
14 Bangladesch 16. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
15 Kuba 16. Nov. 1988 Karibik nein [4][5]
16 Jordanien 16. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
17 Madagaskar 16. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
18 Malta 16. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
19 Nicaragua 16. Nov. 1988 Mittelamerika ja [4][5]
20 Pakistan 16. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
21 Katar 16. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
22 Saudi-Arabien 16. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
23 Vereinigte Arabische Emirate 16. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
24 Serbien 16. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
25 Sambia 16. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
26 Indonesien 16. Nov. 1988 Asien nein [6][5]
27 Albanien 17. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
28 Brunei 17. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
29 Dschibuti 17. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
30 Mauritius 17. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
31 Sudan 17. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
32 Zypern 18. Nov. 1988 Eurasien ja [4][5]
33 Tschechien 18. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
34 Slowakei 18. Nov. 1988 Europa ja [4]
35 Ägypten 18. Nov. 1988 Nordafrika ja [4][5]
36 Indien 18. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
37 Nigeria 18. Nov. 1988 Afrika ja [4]
38 Seychellen 18. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
39 Sri Lanka 18. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
40 Russland 18. Nov. 1988 Eurasien ja [7][5]
41 Gambia 18. Nov. 1988 Afrika ja [7][5]
42 Belarus 19. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
43 Guinea 19. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
44 Namibia 19. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
45 Ukraine 19. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
46 Vietnam 19. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
47 Volksrepublik China 20. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
48 Burkina Faso 21. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
49 Komoren 21. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
50 Guinea-Bissau 21. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
51 Mali 21. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
52 Kambodscha 21. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
53 Mongolei 22. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
54 Senegal 22. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
55 Ungarn 23. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
56 Kap Verde 24. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
57 Nordkorea 24. Nov. 1988 Asien nein [4][5]
58 Niger 24. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
59 Rumänien 24. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
60 Tansania 24. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
61 Bulgarien 25. Nov. 1988 Europa ja [4][5]
62 Malediven 28. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
63 Ghana 29. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
64 Togo 29. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
65 Simbabwe 29. Nov. 1988 Afrika ja [4][5]
66 Tschad 1. Dez. 1988 Afrika nein [4][5]
67 Laos 2. Dez. 1988 Asien ja [4][5]
68 Sierra Leone 3. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
69 Uganda 3. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
70 Republik Kongo 5. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
71 Angola 6. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
72 Mosambik 8. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
73 São Tomé und Príncipe 10. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
74 Demokratische Republik Kongo 10. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
75 Gabun 12. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
76 Oman 13. Dez. 1988 Asien ja [4][5]
77 Polen 14. Dez. 1988 Europa ja [4][5]
78 Botswana 19. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
79 Nepal 19. Nov. 1988 Asien ja [4][5]
80 Burundi 22. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
81 Zentralafrikanische Republik 23. Dez. 1988 Afrika ja [4][5]
82 Bhutan 25. Dez. 1988 Asien ja [4][5]
83 Ruanda 2. Jan. 1989 Afrika ja [4][5]
84 Äthiopien 4. Feb. 1989 Afrika ja [4][5]
85 Iran 4. Feb. 1989 Asien nein [4][5]
86 Benin 1989 Afrika ja [4][5]
87 Äquatorialguinea 1989 Afrika ja [4][5]
88 Kenia 1989 Afrika ja [4]
89 Vanuatu 21. Aug. 1989 Ozeanien ja [8][5]
90 Philippinen Sep. 1989 Asien ja [9][10][5]
91 Eswatini 1991 Afrika ja [5]
92 Kasachstan 6. Apr. 1992 Eurasien ja [11]
93 Aserbaidschan 15. Apr. 1992 Kaukasus ja [12]
94 Georgien 25. Apr. 1992 Kaukasus ja [13]
95 Bosnien und Herzegowina 27. Mai 1992 Europa ja [14]
96 Tadschikistan 2. Apr. 1994 Asien ja [15]
97 Usbekistan 25. Sep. 1994 Asien ja [16]
98 Südafrika 15. Feb. 1995 Afrika ja [17]
99 Kirgisistan Nov. 1995 Asien ja [18]
100 Malawi 23. Okt. 1998 Afrika ja [19]
101 Osttimor 1. März 2004 Asien ja [20]
102 Papua-Neuguinea 4. Okt. 2004 Ozeanien ja [21]
103 Turkmenistan 2004 Asien ja [22]
104 Paraguay 25. März 2005 Südamerika ja [23]
105 Montenegro 24. Juli 2006 Europa ja [24]
106 Costa Rica 5. Feb. 2008 Mittelamerika ja [25][26]
107 Libanon 30. Nov. 2008 Asien nein [27]
108 Elfenbeinküste 2008 Afrika ja  
109 Venezuela 27. Apr. 2009 Südamerika ja [28]
110 Dominikanische Republik 14. Juli 2009 Karibik ja [29]
111 Brasilien 1. Dez. 2010 Südamerika ja [30]
112 Argentinien 6. Dez. 2010 Südamerika ja [31]
113 Bolivien 22. Dez. 2010 Südamerika ja [32]
114 Ecuador 24. Dez. 2010 Südamerika ja [33]
115 Chile 7. Jan. 2011 Südamerika ja [34]
116 Guyana 13. Jan. 2011 Südamerika ja [35]
117 Peru 24. Jan. 2011 Südamerika ja [36]
118 Suriname 1. Feb. 2011 Südamerika ja [37]
119 Uruguay 15. März 2011 Südamerika ja [38]
120 Lesotho 6. Juni 2011 Afrika ja [39]
121 Südsudan 14. Juli 2011 Afrika ja [40][41]
122 Syrien 18. Juli 2011 Asien nein [42]
123 Liberia Juli 2011 Afrika ja [43]
124 El Salvador 25. Aug. 2011 Mittelamerika ja [44]
125 Honduras 26. Aug. 2011 Mittelamerika ja  
126 St. Vincent und die Grenadinen 29. Aug. 2011 Karibik ja [45]
127 Belize 9. Sep. 2011 Mittelamerika ja [46]
128 Dominica 14. Sep. 2011 Karibik ja [47]
129 Antigua und Barbuda 22. Sep. 2011 Karibik ja [4]
130 Island 15. Dez. 2011 Europa ja [48]
131 Thailand 18. Jan. 2012 Asien ja [49]
132 Guatemala 9. Apr. 2013 Mittelamerika ja [50]
133 Grenada 2012 /
27. Sep. 2013
Karibik ja [51][52]
134 Haiti 27. Sep. 2013 Karibik ja [52]
135 Schweden 30. Okt. 2014 Europa ja [53]
136 St. Lucia 14. Sep. 2015 Karibik ja [54]
137 Kolumbien 8. Aug. 2018 Südamerika ja [55]
138 St. Kitts und Nevis Juli 2019 Karibik ja [56]


[H3]Durch UN-Nichtmitgliedstaaten[/H3]
Der Heilige Stuhl, der bei den Vereinten Nationen Beobachterstatus besitzt, verwendet seit Januar 2013 die Bezeichnung „Staat Palästina" in Dokumenten und führt seit Abschluss des Staatskirchenvertrags im Januar 2016 seine diplomatischen Beziehungen mit dem Staat Palästina anstelle der PLO fort.[57][58] Zu Israel werden seit 1994 diplomatische Beziehungen gepflegt.

Die Westsahara, welche kein Mitglied der Vereinten Nationen ist und von der Mehrzahl der UN-Mitgliedsstaaten nicht anerkannt wird, erkennt den Staat Palästina ebenfalls an.


[H3]Durch ehemalige Staaten[/H3]
Der Staat Palästina war von mehreren inzwischen nicht mehr bestehenden oder umbenannten Staaten (u. a. Nordjemen und Südjemen, Jugoslawien, Sowjetunion, Tschechoslowakei, Zaire) anerkannt; teilweise erkennen auch die entsprechenden Nachfolgestaaten den Staat Palästina an (zum Beispiel Serbien und Russland, aber nicht Kroatien und die baltischen Staaten). Auch die Deutsche Demokratische Republik hatte am 18. November 1988 ihre Anerkennung ausgesprochen.[4]


[H2]Nichtanerkennung[/H2]
[H3]Durch UN-Mitgliedstaaten[/H3]
Folgende 55 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben Palästina bisher nicht als Staat anerkannt.[59][60]

[ALERT="Wenn Deutschland einen Staat nicht anerkennt wie kann er dann Politsch Exisiteren und/oder vorhanden sein für die Deutsche Politik?"]
[/ALERT]


Gilt auch für die Außengebiete dieser Staaten.
[H3]Durch UN-Nichtmitgliedstaaten[/H3]

[H2]Anerkennungsempfehlungen durch Parlamente[/H2]
Im Vereinigten Königreich,[61] in Spanien,[62] Frankreich,[63] Irland und Portugal[64] wurden 2014 von den Parlamenten Anerkennungsempfehlungen ausgesprochen, denen die jeweiligen Regierungen jedoch bisher nicht folgten. Das EU-Parlament erklärte im Dezember 2014, dass es die Anerkennung durch Mitgliedsstaaten „in Verbindung mit fortgesetzten Friedensverhandlungen" unterstütze.[65][66]

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Anerkennung_des_Staates_Pal%C3%A4stina