# Ladung

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22\. Mai 1537  
Antipapst Paul III. des römischen Kults  
Paulus, Bischof, Diener der Diener Gottes. Für eine ewige Erinnerung daran.  
Am Anfang unseres Pontifikats erkennen, was die göttliche Vorsehung des allmächtigen Gottes nicht um unser eigenes Verdienst, sondern aufgrund ihrer eigenen großen Güte uns anvertraut hat, zu welchen unruhigen Zeiten und zu wie vielen Nöten in fast alle Angelegenheiten wurden unsere pastorale Fürsorge und Wachsamkeit genannt, wir wollten in der Tat die Übel heilen, die das christliche Gemeinwesen schon lange heimgesucht und eine gute Nacht überwältigt haben; aber auch wir als gebrechliche Menschen fühlten, dass unsere Kraft nicht gewachsen war, eine solche Last auf uns zu nehmen.  
Denn während wir erkannten, dass Frieden notwendig war, um das Gemeinwesen von den vielen Gefahren, die es bedrohten, zu befreien und zu bewahren, fanden wir alle voller Hass und Zwietracht, und besonders diejenigen Fürsten, denen Gott fast die gesamte Leitung der Angelegenheiten anvertraut hat, in Feindschaft miteinander.  
Während wir es für die Integrität der christlichen Religion und für die Bestätigung der Hoffnung auf himmlische Dinge in uns für notwendig hielten, dass es eine Herde und einen Hirten für die Herde des Herrn gibt, war die Einheit des christlichen Namens beinahe zerrissen und zerrissen durch Spaltungen, Meinungsverschiedenheiten und Häresien.  
Während wir uns wünschten, dass das Gemeinwesen sicher und geschützt vor den Waffen und heimtückischen Absichten der Ungläubigen sei, aber wegen unserer Übertretungen und der Schuld von uns allen, ja wegen des Zorns Gottes, der aufgrund unserer Sünden über uns hängt, Rhodos war verloren, Ungarn verwüstet, Krieg zu Lande und zu Wasser beabsichtigt und geplant gegen Italien, gegen Österreich und Illyrien, da der Türke, unser gott- und rücksichtsloser Feind, nie zur Ruhe kam und unsere gegenseitigen Feindschaften und Zwistigkeiten als seine Berechtigung ansah Gelegenheit, seine Entwürfe erfolgreich umzusetzen.  
Deshalb sind wir, wie gesagt, in einem so großen Sturm von Häresien, Zwietracht und Kriegen und in einer solchen Unruhe der Wellen dazu berufen, die Barke des Petrus zu beherrschen und zu steuern, und vertrauen unserer eigenen Kraft nicht genug werfe unsere Sorgen auf den Herrn, damit er uns stütze und unsere Seele mit Festigkeit und Stärke, unseren Verstand mit Klugheit und Weisheit versorge.  
Da unsere mit bewundernswerter Weisheit und Heiligkeit ausgestatteten Vorgänger oft in den größten Gefahren des christlichen Gemeinwesens auf ökumenische Konzile und Generalversammlungen der Bischöfe als bestes und geeignetstes Mittel zurückgegriffen hatten, beschlossen wir auch, ein Generalkonzil abzuhalten .  
Wenn wir bei der Einsichtnahme in die Meinungen der Fürsten, deren Zustimmung in dieser Sache wir für besonders nützlich und zweckmäßig hielten, diese damals einem so heiligen Werk nicht abgeneigt finden, berufen wir, wie unsere Briefe und Aufzeichnungen bezeugen, ein ökumenisches Konzil ein und a Generalversammlung der Bischöfe und Väter, deren Teilnahme es obliegt, die am 23. Mai des Jahres 1537 der Menschwerdung unseres Herrn und am dritten unseres Pontifikats eröffnet wird; fast die sichere Hoffnung haben, dass, wenn wir dort im Namen des Herrn versammelt sind, er, wie er es versprochen hat, in unserer Mitte sein und in seiner Güte und Barmherzigkeit mit dem Hauch seines Mundes alle Stürme und Gefahren mit Leichtigkeit vertreiben wird der Zeiten.  
Dementsprechend haben wir die Stadt Trient als Ort des Ökumenischen Konzils gewählt, den Ort als günstig gewählt, an dem sich die Bischöfe und Prälaten aus Deutschland und den an Deutschland angrenzenden Nationen sehr leicht versammeln können und diejenigen aus Frankreich, Spanien und andere abgelegenere Provinzen problemlos.  
Bei der Festsetzung des Konzilstages hielten wir es für notwendig, sowohl die Veröffentlichung dieses Dekrets in den christlichen Nationen als auch die Ankunft aller Prälaten zu ermöglichen.  
Aber da steht geschrieben:  
Vertraue dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird es tun, wir haben uns vorgenommen, auf die Barmherzigkeit und Barmherzigkeit Gottes zu vertrauen, anstatt unserer eigenen Schwäche zu misstrauen, denn bei guten Werken kommt es oft vor, dass menschliche Ratschläge versagen die göttliche Macht gelingt.  
Deshalb vertrauen wir auf die Autorität des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und auf die seiner gesegneten Apostel Petrus und Paulus, die wir auch auf Erden ausüben und die auch durch den Rat und die Zustimmung unserer ehrwürdigen Brüder unterstützt werden Kardinäle der Heiligen Römischen Kirche, nachdem wir die oben genannte Suspendierung aufgehoben und annulliert haben, die wir bis jetzt aufheben und annullieren, verkünden, verkünden, einberufen, ordinieren und dekretieren wir ein heiliges ökumenisches und allgemeines Konzil, das am dreiundzwanzigsten Mai eröffnet wird das gegenwärtige Jahr 1537 von der Menschwerdung des Herrn in der Stadt Trient, für alle Nationen ein geräumiger, freier und bequemer Ort, um dort begonnen und verfolgt und mit Gottes Hilfe zu Seiner Ehre und Lobpreis und zum Wohle abgeschlossen und vollendet zu werden des ganzen christlichen Volkes; und wir rufen, ermahnen und ermahnen alle unsere ehrwürdigen Brüder, die Patriarchen, Erzbischöfe, Bischöfe und unsere geliebten Söhne, die Äbte, sowie alle anderen, die nach Gesetz oder Vorrecht das Recht haben, zu sitzen, in jedem Land, in dem sie sich befinden mögen in allgemeinen Konzilen und bringen ihre Gefühle darin zum Ausdruck, indem sie sie kraft ihres Eids uns und diesem Heiligen Stuhl gegenüber und kraft heiligen Gehorsams und unter anderen Strafen, die normalerweise durch Gesetz oder Gewohnheit verhängt und bei der Feier vorgeschlagen werden, anordnen und streng befehlen von Konzilen gegen Abwesende, dass sie an diesem heiligen Konzil persönlich teilnehmen und anwesend sind, es sei denn, sie werden durch ein berechtigtes Hindernis verhindert, wofür sie jedoch den Nachweis zu erbringen haben, in welchem Fall sie sich durch ihre rechtmäßige Staatsanwälte und Delegierte.  
Auch der besagte Kaiser und der christlichste König sowie die anderen Könige, Herzöge und Fürsten, deren Anwesenheit, wenn überhaupt, in dieser Zeit sicherlich dem heiligsten Glauben Christi und aller Christen sehr heilsam sein würde, bitten wir und flehen bei der Barmherzigkeit Gottes und unseres Herrn Jesus Christus an, deren Wahrheit und Religion jetzt von innen und außen so heftig angegriffen werden, dass sie, wenn sie wollen, dass das christliche Gemeinwesen in Sicherheit ist, wenn sie sich selbst fühlen dem Herrn für seine große Gunst ihnen gegenüber verpflichtet und verpflichtet, werden sie seine Sache und seine Interessen nicht aufgeben, sondern persönlich zur Feier des Heiligen Konzils kommen, wo ihre Frömmigkeit und Tugend dem Gemeinwohl, ihren eigenen und das Wohl anderer, sowohl zeitlich als auch geistlich.  
Wenn aber, was wir nicht wollen, sie selbst nicht erscheinen können, so sollen sie doch wenigstens mit Autorität betraute vornehme Männer entsenden, von denen jeder im Rat mit Klugheit und Würde die Person seines Fürsten vertreten kann.  
Aber vor allem, und das ist für sie eine leichte Sache, sollen sie dafür sorgen, dass die Bischöfe und Prälaten ihrer jeweiligen Königreiche und Provinzen ohne Zögern und Zögern zum Konzil gehen, eine Gunst, die Gott selbst und wir in Gerechtigkeit besonders beanspruchen können von den Prälaten und Fürsten Deutschlands; Denn da die Einberufung des Konzils hauptsächlich auf ihre Rechnung und auf ihren Wunsch erfolgt ist, und zwar in der Stadt, die sie wollten, sollten sie es nicht als lästig empfinden, es zu feiern und mit ihrer Anwesenheit zu schmücken, damit Gott vor uns hergeht in unseren Überlegungen und das Licht Seiner Weisheit und Wahrheit vor Augen haltend, können wir im Heiligen Ökumenischen Konzil besser und leichter überlegen und mit der Liebe aller auf ein Ziel einstimmend erwägen, diskutieren, ausführen und bringen schnell und glücklich zum gewünschten Ergebnis, was immer die Reinheit und Wahrheit der christlichen Religion betrifft, die Wiederherstellung des Guten und die Korrektur der schlechten Sitten, den Frieden, die Einheit und die Harmonie der Christen untereinander, der Fürsten wie sowie des Volkes und alles, was notwendig ist, um die Angriffe der Barbaren und Ungläubigen abzuwehren, mit denen sie den Sturz der ganzen Christenheit anstreben.  
Und damit dieser unser Brief und sein Inhalt allen zur Kenntnis gelangt, die ihn betreffen, und dass niemand Unwissenheit als Entschuldigung geltend machen kann, zumal vielleicht nicht allen, denen er besonders mitgeteilt werden sollte, freien Zugang hat, wir wünschen und befehlen, dass es öffentlich und mit lauter Stimme von den Boten unseres Hofes oder von einigen öffentlichen Notaren in der Vatikanischen Basilika des Apostelfürsten und in der Laterankirche zu einer Zeit verlesen wird, in der das Volk daran gewöhnt ist sich dort versammeln, um Gottesdienste zu hören; und nach der Lektüre an den Türen der genannten Kirchen, auch an den Toren der Apostolischen Kanzlei und an der üblichen Stelle auf dem Campo di Fiore anbringen, wo es für einige Zeit zur Durchsicht und Kenntnisnahme offen aufgehängt wird von allen; und wenn sie von dort entfernt werden, bleiben Kopien davon an denselben Stellen angebracht.  
Denn dadurch, dass wir so gelesen, veröffentlicht und angebracht werden, wünschen wir uns, dass alle und alle, die unser oben genanntes Schreiben betrifft, nach Ablauf von zwei Monaten ab dem Tag der Veröffentlichung und Anbringung so gebunden und verpflichtet sind, als ob es gelesen und veröffentlicht worden wäre in ihrer Anwesenheit.  
Wir befehlen und verfügen auch, dass Abschriften davon, die von einem Notar verfasst oder unterschrieben und durch das Siegel einer in kirchlicher Würde geschaffenen Person beglaubigt sind, unerschütterlich und fest im Glauben bleiben.  
Deshalb möge niemand dieses unser Aufforderungs-, Ankündigungs-, Einberufungs-, Satzungs-, Dekret-, Befehls-, Gebots- und Flehensschreiben verletzen oder ihm mit toller Kühnheit entgegentreten.  
Aber wenn sich jemand anmaßt, dies zu versuchen, lassen Sie ihn wissen, dass er die Empörung des allmächtigen Gottes und seiner gesegneten Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.