# Gott

# Die Heidengötter

### von denen uns die Bibel berichtet​

  
  
Auf diesen Seiten werde ich die wesentlichen Götter der Heiden, die in der Bibel Erwähnung finden, vorstellen.  
Da die Götter (wie z.B. die Baale) als Feinde Gottes anzusehen sind, ja sogar als seine Gegenspieler beschrieben werden, haben sie Anspruch darauf, daß man sie in Sachen „Gottes Widersacher“ gebührend berücksichtigt.  
Ich orientiere mich auch hier vorzugsweise an der Bibel, d.h., es werden nur solche Götter präsentiert, die auch in der Bibel erwähnt werden. Für die anderen Götter gibt es unter „mythische Teufel“ eine eigene Rubrik.

- Auf Hintergrundinformationen und besondere Zusammenhänge wird nur ansatzweise eingegangen. — Dafür sind spezielle Aufsätze angedacht.
- Einige heidnische Kandidaten werden (weil in der Bibel erwähnt) hier aufgeführt — aber genauso auch unter den Rubrik der mythischen Götter Götter.

# „Tiamat“

## [View attachment 1632](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1632/)die Gemahlin​

  
  
Es ist äußerst schwierig in Sachen Tiamat an brauchbare Informationen zu kommen.  
Einzig verwertbare Quellen scheinen die sumerischen Schöpfungsgeschichten wie z.B. der „Enuma elisch“ zu sein.  
Hier wird auch die Zeit behandelt die vor den Göttern war. Also die Stunde der ersten Götter, zumindest sind es jene, auf die noch etwas Licht fällt. Vielleicht sollte man sie als unsere Urgötter bezeichnen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-die-geschehnisse-von-einst-in-k%C3%BCrze"></a>Die Geschehnisse von einst in Kürze​

Apsu war der Urgott und Tiamat war seine Gemahlin.  
Sie zeugten vier Generationen von Göttern.  
Dieses Geschlecht vermehrte sich und machte zunehmend „Lärm“. Dadurch fühlte sich Tiamat gestört. Apsu konnte dem nicht entgegenwirken.  
Apsu beabsichtigt das Menschengeschlecht gegen den Willen von Tiamat, die sich dann doch nachsichtig zeigt, zu vernichten.  
  
Ea bekommt Wind davon, interveniert und tötet Apsu.  
  
Ea schafft nun mit seiner Gemahlin Damkina ein neues, dem „Einstmenschen“ weit überlegenes Wesen. (den Homosapiens)  
  
Die Untergebenen von Tiamat (Schöpferin des Einstmenschen) überreden sie, Apsus Tod zu rächen. Daraufhin erschafft sie Monster, Dämonen, Drachen (allerlei Mischwesen).  
Quingu (eines ihrer Monster) wird die Führerschaft übertragen. Er bekommt die „Tafel der Schicksale“. Damit scheint er im Besitze größter Macht zu sein.  
  
Mit dieser Entwicklung hatte Ea nicht gerechnet. Vergeblich versuchte er sich Tiamat (bzw. Ihrer Streitmacht) zu widersetzen.  
Eas Sohn, Marduk, ist bereit, sich Tiamat entgegenzustellen, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihn im Falle des Sieges zum Obergott macht.  
Auf einer Götterversammlung wird dem dann nach eingehender Prüfung seiner Qualifikationen zugestimmt.  
Im Kampf gelingt Marduk schließlich der Sieg. Die Armee Tiamats versucht zu fliehen, wird aber von Marduk eingefangen und gebunden.  
Auch Quingu wird erledigt und die Tafel der Schicksale geht nun an Marduk.  
Marduk erhält die Macht und beginnt die verschiedenen Bereiche des Universums zu organisieren.  
In Babylon wird der Hauptsitz der Götter errichtet. Auch das Geschöpf „Mensch“ (eine verbesserte Variante?) soll geschaffen werden. (Hier muß man erklärend hinzufügen, dass nach der Machtübernahme Marduk vieles zugeschrieben wurde, was einst das Werk anderer Götter war.)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-kosmische-variante"></a>Kosmische Variante​

In einer kosmisch / astronomischen Erklärungsvariante beschreibt die Zerstörung Tiamats die Folge einer einstigen Unordnung in unserem Sonnensystem. Ein Eindringling von außen verursacht Chaos, wird eingefangen und gebändigt. Anschließend wird das Sonnensystem neu gestaltet und einige Planeten entstehen bzw. bekommen einen neuen Platz.

- Zu Beginn waren da nur die Sonne (Apsu), der Merkur (Mummu) und ein inzwischen zerstörter Planet (Tiamat).
- Apsu und Tiamat gebaren in Folge den Mars (Lahmu) und die Venus (Lahamu).
- Als nächstes wurden Jupiter (Anschar) und Saturn (Kischar) geboren.
- Dann wurde noch Uranus (Anu) geboren.
- Neptun (Ea) wurde von Anu gezeugt.
- Pluto (Gaga) wurde von Anschar gezeugt.
- Aus den Tiefen des Alls kommt ein Zerstörer (Marduk). Einer seiner Monde kollidiert bei einem Durchgang durch unser Sonnensystem mit Tiamat, welche(r) daraufhin zerbarst. Der größte Brocken wurde zur Erde (Ki), der Rest zum Meteoritengürtel bzw. zu einem Kometen oder wurde aus dem Sonnensystem herauskatapultiert. Unser Mond (Kingu) war einer der Trabanten Marduks der durch den Zusammenstoß den Planeten wechselte.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ist-tiamat-der-teufel"></a>Ist Tiamat der Teufel?​

Auch diese Frage stellt sich natürlich.

- Mit ihr wird der Drache assoziiert.
- Die Urschlange im wahrsten Sinne des Wortes.
- Ihre Armee wird gebunden.
- Sie war einst herrlich.
- Als Schöpferin des Einstmenschen gibt es einen Sinn, dass sie nicht jauchzte, als ein besserer Mensch geschaffen wurde.
- Es gibt Quellen, nach denen der Teufel (Satana) weiblich war und Gottes Gemahlin war. Auf diese Quelle wird noch mit einem eigenen Aufsatz eingegangen.

  
Es folgen Erklärungen aus Lexika zum Thema Tiamat.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-der-sch%C3%96pfungsbericht-s412"></a>DER SCHÖPFUNGSBERICHT (S412)​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lexikon-zur-bibel"></a> **(Lexikon zur Bibel)**​

… So sehr es gilt, dass Gott in erster Linie Glauben wecken will, so bezeugt der S.sbericht doch keineswegs nur, dass Gott die Welt geschaffen hat, sondern er ist – wenn auch in mittelbarem Sinn – »Geschichte«, also auch in seinem »wie« zu beachten. Man wird ihn also zwar nicht im Sinne eines nach den rationalen Gesetzen menschlicher Geschichtsschreibung entstandenen Protokolls überbewerten, aber auch nicht als bloße Sage oder Mythos und somit geschichtlich bedeutungslos unterbewerten oder gar abtun dürfen.  
Denn was vor Gott Geschichte ist, überschreitet die Grenzen des mit historischen Gesetzen Erfaßbaren. …  
Selbstverständlich wurde diese Schau denen im Volk Israel, denen sie zuteil wurde, so geschenkt, dass sie vom Weltbild der damaligen Zeit her verständlich blieb; so läßt sich etwa der ganze Bericht im Rahmen des altbabylon. Weltbildes auslegen, bes. das Werk des zweiten S.stages mit der Erschaffung des Firmaments als der halbkugelförmigen, …  
Denn diese ist erstmalig dadurch offen geworden für die »andere Wirklichkeit« (nämlich die göttliche), dass sie sich nicht mehr anmaßt, das Ganze der Wirklichkeit zu begreifen und zu deuten (vgl. vor allem H. Rohrbachs Versuch: Bibl. Schöpfungsbericht u. moderne Naturwissenschaft in »Naturwissenschaft u. Gotteserkenntnis«, 1959).  
Für den biblischen Schöpfungsbericht ist bezeichnend, dass nicht eine Vielzahl von miteinander streitenden Göttern am Uranfang steht wie in den Schöpfungsmythen der übrigen alten Völker. Anklänge, wie z.B. die Bezeichnung des »Urwassers« (LÜ: Tiefe; 1Mo1,2) mit tehom, das sprachlich an den babylon. Chaosdrachen Tiamat erinnert, sind lediglich formaler Art, inhaltlich jedoch völlig unmythologisch. Das wird bes. deutlich an den Gestirnen des vierten Tages, die nicht als Götter, sondern betont profan als »Lichter«, d.h. als dem Schöpfer untergeordnete Geschöpfe bezeichnet werden. …

#### <a class="u-anchorTarget" name="-enuma-elisch-e35"></a>Enuma elisch (E35)​

**Kompaktlexikon Religion**  
Akkadisch wörtl.: „als droben …“ (Anfangsworte der ersten Zeile, die weitergeht: „… der Himmel noch nicht war“); ein sieben Tafeln umfassendes, aus dem 12. Jh. v.Chr. stammendes babylonisches Epos, das die Frage nach der Herkunft der Welt und des Menschen (Schöpfungsmythos), in erster Linie aber diejenige nach dem Aufstieg des Gottes Marduk zum Herrn des Götterpantheons beantworten will.  
Auf Bitten der Götter hatte Marduk, Sohn des Tiefenwassergottes Enki/Ea, in einem gewaltigen Kampf die Tiâmat, das urchaotische Meer, besiegt und in zwei Teile zerhauen. Daraus waren dann Himmel und Erde entstanden. Auf Geheiß seines Sohnes erschuf Enki/Ea die Menschen. Aus Dankbarkeit für seinen Sieg erhoben die Götter Marduk zu ihrem Herrn.  
Die Texte des Enuma elisch wurden auch bei babylonischen Neujahrsfeiern rezitiert.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ti%C3%A2mat-t67"></a>Tiâmat (T67)​

**Kompaktlexikon Religion**  
Aus akkadisch tiamtum („Meer“); in der babylonischen Mythologie Personifikation des Chaos und Göttin des Urmeeres, das sie mit ihrem Gemahl Apsu durch die Vermischung ihrer jeweiligen Wasser (das salzige und das süße) geschaffen hatte. Gemäß dem babylonischen Lehrgedicht Enuma elisch wurde sie vom Kriegergott Marduk getötet und in zwei Hälften geteilt; daraus entstanden Himmel und Erde. Durch seinen Sieg errang Marduk die Herrschaft über die Götter. Ikonographisch wurde die Tiamat als riesiger Drache dargestellt.

# Enlil

[View attachment 1631](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1631/)  
**Jener, der Macht über die Erde bekam  
· Ist er der Teufel?  
· Ist er Gott?**  
Die sumerischen Überlieferungen beinhalten eine Vielzahl von Berichten über unsere Frühgeschichte. Es war die Zeit, in der die Götter noch die Fäden in der Hand hielten. Einigen Göttern kommt eine Art Schlüsselrolle zu. Einer davon ist Enlil.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-kurz-ein-paar-worte-zur-person"></a>Kurz ein paar Worte zur Person:​

Enlil ist der einzige Sohn des Gottes Anu mit seiner Frau Antu. Anu könnte man als Gottvater bezeichnen, der eher im Hintergrund blieb und das Wirken seinen Söhnen überließ. (Anu hatte noch einen weiteren Sohn, seinen Erstgeborenen mit der Id. Zwischen diesen beiden Söhnen herrschte Rivalität!)  
Dieser eben genannte Anu hatte zwei Söhne.

- Enlil, — diesen hatte er mit seiner Frau Antu. Er war der rechtmäßige Erbe.
- Enki, — diesen hatte er mit der Id gezeugt. Er war der Erstgeborene.

Enlil wurde geboren, längst bevor die Erde von den Göttern (Anunakis) besiedelt wurden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-das-los-entschied"></a>**Das Los entschied**​

Durch Losentscheid wurde ihm einst Macht und Verantwortung über die Erde übertragen. Das zumindest ist die Aussage aus dem sumerischen Atra Hasis – Epos.  
**Atra Hasis 10**  
und ihr Aufseher Ennugi. Die Götter ergriffen die (Los-)Flasche, warfen das Los und teilten ihre Anteile. Anu stieg hinauf in den Himmel, die Erde übernimmt … (= Enlil).

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sein-machtbereich"></a>**Sein Machtbereich**​

In Nippur errichtete er seine Erdbasis. Von hier aus beaufsichtigte er das Projekt Erde. Ihm unterstand die Erde, wohingegen seinem Halbbruder Enki das Wasser und auch die Goldminen in Südafrika unterstellt wurden. Er setzte Könige ein und achtete darauf, dass sie den von ihm gegebenen Regeln folgten. Damit schlüpft er ausgezeichnet in die Rolle des biblischen Gottes Jahwe. Nicht immer war sein Verhältnis zu den Menschen ungetrübt! Er gedachte sogar, durch die Sintflut die gesamte Menschheit auszurotten. Auch in Sachen Sodom und Gomorra wurde eine ganze Region von ihm vernichtet. Siehe dazu auch: [www.gottwissen.de/bibel/b3rache.htm](http://www.gottwissen.de/bibel/b3rache.htm)  
 **1Mose 6 (Luther)**  
5 Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,  
6 da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen,  
7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde,  
Die sumerischen Überlieferungen sind da genauer. Hier beschränkt man sich nicht auf nur einen Gott. Außerdem räumt man ein, dass unter den Göttern nicht immer Eintracht herrschte. Der eine Gott Enlil will die Menschen vernichten, und der andere Gott Enki widersetzt sich dem Vorhaben des Gottes, der die Macht über die Erde hatte und sorgt dafür, dass zumindest eine kleine Saat Menschen die Katastrophe überlebt.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-drei-versuche-die-menschen-wieder-zu-vertilgen"></a>**DREI VERSUCHE, DIE MENSCHEN WIEDER ZU VERTILGEN**​

 **Atra Hasis 352**  
Es waren noch keine 1200 Jahre vergangen, da wurde das (bewohnte) Land immer größer, die Menschen immer zahlreicher. Das Land (der Menschen) brüllte wie ein Stier,  
355  
und durch ihren Lärm fühlte sieh der Gott belästigt. Enlil hörte ihr Geschrei und sprach zu den großen Göttern: »Das Geschrei der Menschen ist mir lästig. Durch ihren Lärm finde ich keinen Schlaf 360 Laßt eine Seuche entstehen,  
**Atra Hasis II Kol. 1**   
Zwölfhundert Jahre waren (abermals) vergangen, da wurde das (bewohnte) Land größer und die Menschen zahlreicher. Das Land (der Menschen) brüllte wie ein Stier. Der Gott fühlte sieh durch ihren Lärm belästigt.  
5  
Enlil hörte ihren Lärm und sprach zu den großen Göttern: »Groß ist der Lärm der Menschen. Durch ihr Geschrei finde ich keinen Schlaf Schneidet den Menschen alle Nahrung ab, …Weil dies alles nicht den erwünschten Erfolg zeigte, sollte dann die Sintflut die Lösung sein.  
 **Gilgamesch Tafel 11** (Auszug)  
Die Götter mögen nur kommen zum Schüttopfer! Doch Enlil soll nicht kommen zum Schüttopfer, Weil er unüberlegt die Sintflut machte Und meine Menschen dem Verderben anheimgab!&lt; Sobald wie Enlil herzugekommen, Sah das Schiff und ergrimmte Enlil, Voller Zorn ward er über die Igigi-Götter: &gt;Eine Seele wäre entronnen? Überleben sollt‘ niemand das Verderben!&lt;  
 **1Mo 6** (Langbein)  
6\) Und es missfiel Jahwe, dass er den Menschen gemacht hat(te) auf der Erde und er war gekränkt in seinem Herzen.  
7\) Und er sprach, Jahwe: ich will weglegen den Menschen, welchen ich schuf\*, weg vom Gesicht (genauer: weg von auf dem Gesicht) des Landes (Ackers), vom Menschen bis zum Tier und den Vögeln, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.  
8\) Und Noach, er fand Mitleid vor den Augen Jahwes.  
*\* Die sumerischen Quellen nennen Enki als den Schöpfer des Menschen. Enlil hingegen ist jener, der das Menschengeschlecht wieder loszuwerden gedachte. Gottvater (Anu) bleibt in dieser Angelegenheit weitgehend im Hintergrund!*  
 **Macht über die Erde**  
Anfangs schrieb ich, dass es Enlil und nicht Enki war, der Macht über die Erde bekam. Es bietet sich noch an, an dieser Stelle einen Hinweis auf die Bibel einfließen zu lassen. Denn in Verbindung mit der Versuchung in der Wüste gibt sich der Verführer als jener zu erkennen, dem die Macht über die Erde übertragen wurde. Dem Bericht zu Folge hat Christus diesem nicht widersprochen!

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lk-4-6-einheits"></a>Lk 4,6 (Einheits)​

Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lk-4-6-z%C3%BCricher"></a>Lk 4,6 (Züricher)​

Und der Teufel sprach zu ihm: Dir werde ich ihre Pracht und all diese Macht geben, denn mir ist sie übergeben, und ich gebe sie, wem ich will.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lk-4-6-albrecht"></a>Lk 4,6 (Albrecht)​

und sprach zu ihm: „All diese Macht und dieser Reiche Herrlichkeit will ich dir geben; denn mir ist sie verliehen, und ich kann sie schenken, wem ich will.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lk-4-6-hoffnung"></a>Lk 4,6 (Hoffnung)​

und bot sie Jesus an: «Alle Macht über diese Welt und ihre Herrlichkeit will ich dir geben; denn mir gehört die Welt, und ich schenke sie, wem ich will.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lk-4-6-bruns"></a>Lk 4,6 (Bruns)​

und sagte zu ihm: „Ich werde dir die Macht über dies alles und seine Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übertragen, und ich gebe sie, wem ich will.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-vater-der-l%C3%BCge"></a>**Vater der Lüge**​

Übrigens soll Jesus gesagt haben:

#### <a class="u-anchorTarget" name="-joh-8-44-elberfelder-rev"></a>Joh 8,44 (Elberfelder rev.)​

44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. JHWH gilt als der Gott der Juden, darüber bestehen keine Zweifel. Und wenn Enlil JHWH gewesen sein soll, dann wäre dieser aus der Sicht von Christus der Teufel.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-herr-des-windes"></a>**Herr des Windes**​

**Kompaktlexikon Religion** (Auszug)  
Oberster Herrscher im Pantheon war zunächst der Himmelsgott An, verehrt im Hauptheiligtum von Uruk. Später musste er die Position seinem Sohn, dem in der Nachbarstadt Nippur beheimateten Gott Enlil („Herr des Windes“) überlassen, der als Schöpfer von Sonne, Mond und Vegetation galt.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sargon-i-ein-g%C3%BCnstling-enlils"></a>**Sargon I ein Günstling Enlils?**​

In dem Buch „Götter Mythen Kulturen Pyramiden“ von Z. Sitchin fand ich den Hinweis, dass ein gewisser Sargon I (König von Akkad, König von Kisch / bibl. Kusch) damit angab, dass sich sein Reich dank der Gunst Enlils vom Mittelmeer bis zum persischen Golf erstreckte. Sargon I ein Günstling Enlils? Das ist etwas verwunderlich, denn ich habe in der Bibel keinen Hinweis gefunden, dass Sargon ein besonderer Günstling des biblischen Gottes gewesen sei. Unter Sargon I wurde Babylon (gegründet von Marduk, dem Sohn Enkis) zerstört. Das wiederum passt ins Bild, dass Sargon ein Schützling Enlils war, denn sein (Enlils) Rivale war ja Enki. Damit wurde Babylon, die Stadt, die damals wie keine andere an Enkis Dynastie erinnerte, entmachtet. Aber dadurch wird Enlil noch lange nicht mit dem Volke Gottes in Verbindung gebracht!  
Auszüge zu Sargon aus:

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lexikon-zur-bibel"></a>(Lexikon zur Bibel)​

… Agade ist eine Stadt in Nordbabylonien (1Mo10,10). Inschriften belegen, dass eine von Sargon I. (ca. 2350-2300 v.Chr.) begründete frühsemit. Dynastie hier herrschte. Unter ihm und seinen Nachfolgern, besonders Naram-Sin, entstand ein Reich, das sich bis an den Pers. Golf und von Elam bis an das Mittelmeer, ja zeitweise bis nach Kleinasien erstreckte. … … Nach der babylon. Tradition wurde Babylon vom Gott Marduk gegründet und ca. 2350 v.Chr. von Sargon zerstört. … … Die Vorstellung von der Begrenztheit der Welt findet sich um 2300 v.Chr. bei Sargon von Akkad in Babylonien. Als erster nahm er für sein Reich, das sich vom Pers. Golf bis zum Mittelmeer erstreckte, den Titel »Weltherrscher« in Anspruch. …

#### <a class="u-anchorTarget" name="-res%C3%BCmee"></a>**Resümee**​

Die Bibel nennt Jahwe als den Verursacher der Sintflut. Gemäß dem Gilgamesch – Epos ist jener, der die Sintflut zur Vernichtung des Menschengeschlechtes will, kein anderer als Enlil.  
Jahwe = Enlil ?  
Enlil = der Teufel ??  
der Teufel = Jahwe ???  
Natürlich kann man das Ganze auch von einer anderen Seite her aufrollen. In diesem Fall kommt man natürlich auch zu anderen Schlussfolgerungen.  
Jahwe = Enlil  
Enlil = rechtmäßiger Sohn Gottes  
Gottes Sohn = Gott (der Bibel)

# Marduk

**[View attachment 1630](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1630/)Enkel von Anu und Sohn des Gottes Enki**  
Da der Teufel meist als ein Sohn Gottes angesehen wird, müssen wir die entsprechenden Kandidaten einmal durchgehen.  
Marduk ist zwar schon Enkel von Anu und Urenkel von Apsu. Doch sein Vater (Enki) galt damals als Gott. Also könnte auch er Gottes Sohn sein.  
Marduk ist kein unbeschriebenes Blatt. Von den Söhnen Enkis spielt er eine herausragende Rolle. Unter den Namen <u>Merodach</u> findet er sogar in der Bibel Erwähnung.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-jer-50-2-elberfelder-rev"></a>Jer 50,2 (Elberfelder rev.)​

Verkündigt es unter den Nationen und laßt es hören und richtet ein Feldzeichen auf! Laßt es hören, verschweigt es nicht! Sagt: Babel ist eingenommen, Bel zuschanden geworden, Merodach\[A\] schreckerfüllt! Ihre Götzenbilder sind zuschanden geworden, ihre Götzen sind schreckerfüllt!  
A: Merodach war die Schutzgottheit Babylons.  
Außer dass es noch einige Könige gibt, welche zu Ehren Marduks seinen Namen tragen, spielt Marduk in der Heiligen Schrift keine Rolle.  
Damit wäre er auf den ersten Blick aus dem Schneider, außer es gibt außerbiblische Quellen, die ihm eine entscheidende Rolle zuweisen.  
 **Enuma Elisch\***  
80 Ein Gott gezeugt, der mächtigste und weiseste von allen.  
Im Schoß des Apsu *(Südafrika)* wurde Marduk geboren.  
Im Schoß des reinen Apsu wurde Marduk geboren.  
Es zeugte ihn Ea, sein Vater.  
Seine Mutter, Damkina, die ihn gebar,  
85 Ließ ihn an den Brüsten der Göttinnen saugen.  
Ein Wächter wachte über ihn, erfüllte ihn mit furchtbarer Herrlichkeit.  
Prächtig war seine Gestalt, funkelnd der Blick seiner Augen.  
Erwachsen bei seiner Geburt, besaß er von Anbeginn all seine Macht.  
**\*Enuma Elisch: Sumerisches Weltschöpfungslied, ca. 1.800 v.u.Z.**  
Durch eine List seines Vaters wurde Marduk in eine Machtposition gerückt, in der er als Führer über alle anderen Götter gesetzt wurde.  
Er sollte nämlich gegen Tiamat (eine mächtige Urgöttin mit Gefolge) kämpfen, aber nur unter der Bedingung, dass ihm dafür die Herrschermacht übertragen würde. Seinem Vater gelang es nicht Tiamat zu bezwingen.  
Eigentlich war Enlil (Onkel v. Marduk) der Gott, der die Macht innehatte. Sein rechtmäßiger Nachfolger wäre Ninurta (Cousin von Marduk) gewesen.  
Auf diesem Weg erhoffte Enki Machtrechte auf seine Linie zu lenken, die er einst durch Los verloren hatte. (Zwischen Enki und Enlil, zwei Halbbrüdern, herrschte oftmals Zwist)  
 **Enuma Elisch**  
105 Als er *(Marduk)* Tiâmat, die Anführerin, erschlagen hatte,  
Zerbrach er ihre Rotte, ihr Heer zerstreute sich.  
Und die Götter, ihre Helfer, die ihr zur Seite gingen,  
Erzitterten, fürchteten sich, wandten sich rückwärts.  
Sie versuchten zu entweichen, ihr Leben zu retten,  
110 Doch sie waren umgarnt, jede Flucht war ihnen versagt.  
Er band sie und zerbrach ihre Waffen.  
Marduk gewann den Kampf gegen die Urgottheit Tiamat und wurde in Folge (rechtmäßiger?) Herrscher über die anderen Götter.  
Ob es rechtens ist eine Urgottheit zu töten, nur weil sie nicht mehr im Sinne der Kinder, Enkel und Urenkel fungiert, sei dahingestellt. Sein Vater Enki hatte seinen Großvater auf dem Gewissen. Nun trat sein Sohn also in seine Fußstapfen und wurde zu einem Gottesmörder. Die Rechtmäßigkeit dieses Mordes kann ich nicht beurteilen.  
Da Marduk nun der mächtigste Gott im damaligen Götterpantheon war, geriet die Berichterstattung etwas in Unordnung, denn Taten, die einst Enki zugeschrieben wurden, waren nun die des Marduks geworden. Dazu gehört auch die Erschaffung des Menschen. Ea (Enki) wird danach nur noch zu Rate gezogen.  
Wenn wir dieses Bild 1:1 auf gewisse Aussagen in der Bibel übertragen würden, kämen wir zu folgender Aussage:  
**»Enuma Elisch«**  
Marduk (Gottes Sohn) hat mit Hilfe Gottes (Enki) den Menschen erschaffen.  
**»Bibel«**  
Christus (Gottes Sohn) hat mit Hilfe Gottes den Menschen erschaffen.  
Hier sind natürlich gewisse Zweifel angebracht, zumal die Erschaffung des Menschen in älteren Quellen einzig Enki zugeschrieben wird. Auch Enlil dürfte, was die Erschaffung des Menschen betrifft, mehr Bedeutung zukommen als Marduk.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-enuma-elisch-tafel-vi-der-mensch"></a>**Enuma Elisch Tafel VI: Der Mensch**​

«Als Marduk das Wort der Götter hörte,  
Beschloß er, ein großes Werk zu schaffen.  
Er ergriff das Wort und sprach mit Ea,  
Um seine Meinung zu erfahren über den Plan, den er ersonnen hatte:  
5 ‚Ein Gewebe von Blut will ich machen, Gebein will ich bilden,  
Um ein Wesen entstehen zu lassen: Mensch sei sein Name.  
Erschaffen will ich ein Wesen, den Menschen.  
Ihm auferlegt sei der Dienst der Götter zu ihrer Erleichterung.  
Weiter will ich die Wege der Götter gestalten.  
10 Übereinstimmend seien sie verehrt, in zwei geteilt.‘  
Es antwortete ihm Ea, indem er zu ihm das Wort sprach;  
Zur Erleichterung der Götter, teilte er ihm seinen Plan mit:  
‚Einer von ihren Brüdern soll ausgeliefert werden.  
Dieser soll sterben, damit die Menschheit entsteht.  
Da Marduk seine Macht erst in geschichtlicher Zeit erlangte, spielte er und nicht sein Vater in der Geschichtsschreibung die herausragende Rolle.  
Da er zum Enki-Clan gehörte, lag sein Herrschaftsgebiet im Bereich Babylons. Aus dieser Region stammen auch fast alle Hinweise auf diesen Gott.  
»»»»»»»«««««««

### <a class="u-anchorTarget" name="-noch-einige-fremdquellen"></a>Noch einige Fremdquellen​

Aus: [www.daimonen.de/babylon.htm](http://www.daimonen.de/babylon.htm)  
**<u>Marduk (Amarutuk, hebr. Merodach):</u>** Jungrind des Sonnengottes  
Zunächst Stadtgott von Babylon; SEIT König Hammurabi Aufstieg zum Reichsgott. Durch seine Gleichsetzung mit Asaluhi wurde er zum Gott der Beschwörungskunst, der Magie und der Weisheit. Weiter hatte er die Züge eines göttlichen Arztes, Richter und Lichtbringers (Gott der Frühlingssonne), ja er galt als Herr (Bel) der Götter. In henotheistischer Tendenz wurden zahlreiche andere Götter als verschiedene Manifestationen Marduks aufgefasst; so heißt es „Ninurta ist Marduk der Kraft, Neregal ist Marduk des Kampfes, Enlil ist Marduk der Herrschaft“. Es heißt, dass Marduk 50 Namen hat. Der Schlangendrache Muschhuschschu gilt als sein Emblemtier, ein anderes Attribut war die Hacke oder Sichel, sein Stern ist der Planet Jupiter. Seine Gemahlin war Sarpanitu, sein Sohn der Gott der Schreibkunst Nabu. Marduk steht in besonderer Beziehung zum Neujahrsfest (akitu), welches in Erinnerung an die urzeitliche Schöpfung gefeiert wurde.  
 *Texthervorhebungen sind von mir.*  
Einmal haben wir dort den Hinweis auf:

- Einen Lichtbringer (Luzifer)

Dann auf:

- Bel (Belzebul)

Und zum anderen auch auf:

- Die Schlange als Symbolzeichen.

Das dürften recht eindeutige Hinweise auf den biblischen Teufel sein. Doch bevor wir vorschnell urteilen, müssen wir berücksichtigen, dass es noch weitere, nicht minder eindeutige Teufelskandidaten gibt.  
Entweder gibt es eine ganze Reihe von Oberteufeln, oder aber die Hinweise, die man uns überlassen hat, sind alles andere als eindeutig!  
**Kompaktlexikon Religion**  
Marduk  
Sumerisch samar-utuk („Jungstier des Sonnengottes“); ein ursprünglich im Stadtgebiet von Babylon verehrter Fruchtbarkeitsgott. Später, in der Herrschaftszeit des Hammurabi, stieg Marduk zum „Reichsgott“ Babyloniens auf (1700 v.Chr.). Diese Stellung als Hochgott soll er, dem Mythos zufolge, durch seinen Sieg über die Tiamât, das chaotische Urmeer, erlangt haben (Enuma elisch). Er galt in Babylon auch als Gott der Weisheit und Magie. Im Gelände seines Haupttempels Esagila befand sich der Stufenturm Etemenanki. Zwischen dem 14. und 7. Jh. v.Chr. wurde Marduk auch in Assyrien verehrt, dann aber durch den Kriegsgott Assur ersetzt.  
**Lexikon zur Bibel**  
Stichwort: Bel  
(akkad. belu »Herr«, verwandt mit hebr. baal) oder Marduk (hebr. Merodach; Jer50,2) war zusammen mit Anu und Enki der höchste Gott des babylon. Götterhimmels (Jer51,44). Ursprünglich nur der Stadtgott von Babylon, gewann er seit der Zeit Hammurabis immer größere Bedeutung. Als sein Vater galt der Gott Ea, als sein Sohn Nebo (Jes46,1). Er wurde im Tempel Esagila und dem siebenstufigen Tempelturm Etemenanki (-› Babel) verehrt. An jedem Neujahrsfest mußte der König in einer feierlichen Zeremonie »die Hand Marduks ergreifen«, um dadurch das Wohlergehen des Staates zu sichern.  
**Wer ist wer**  
Stichwort: Bel  
oder auch Marduk, hebräisch Merodach (Jer 50,2), war zusammen mit Anu und Enki der höchste Gott des babylonischen Götterhimmels (Jer 51,44). Ursprünglich nur der Stadtgott von Babylon, gewann er seit der Zeit Hammurabis immer größere Bedeutung. Als sein Vater galt der Gott Ea, als sein Sohn Nebo (Jes 46,1). Er wurde im Tempel Esagila und dem siebenstufigen Tempelturm Etemenanki verehrt. An jedem Neujahrsfest mußte der König in einer feierlichen Zeremonie „die Hand Marduks ergreifen“, um dadurch das Wohlergehen des Staates zu sichern. Der Name Bel kommt von dem akkadischen Wort belu „Herr“ und ist verwandt mit dem hebräischen Wort baal.

# Nergal

#### [View attachment 1629](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1629/)2. Sohn des Enki​

  
  
Nergal war nach Marduk und Dumuzi einer der Söhne Enkis. Als ein Sohn Gottes (Enkis) gehört er natürlich auch zu den fraglichen Kandidaten (als großer Widersacher).  
  
Von diesem Nergal gibt es auch einige Spuren in der Bibel.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-k%C3%B6n-17-30-einheits"></a>2.Kön 17,30 (Einheits)​

Die Leute aus Babel machten sich Bilder Sukkot-Benots. Die Ansiedler aus Kuta stellten Bilder Nergals her. Jene aus Hamat schufen Bilder Aschimas.  
*30f: Die Aufzählung nennt Namen von weniger oder nicht bekannten Gottheiten, die vom Volk mehr verehrt wurden als die Staatsgottheiten. Nergal ist der Gott der Unterwelt, der Sonnenhitze und der Pest.*

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-k%C3%B6n-17-30-hoffnung"></a>2.Kön 17,30 (Hoffnung)​

Die Siedler aus Babylon errichteten eine Statue des Gottes Sukkot-Benot, die aus Kuta stellten ein Standbild Nergals auf, die aus Hamat eine Statue Aschimas;  
 **Lexikon zur Bibel**  
… Nergal oder Ner-unagal war der Gott des Krieges, der Jagd und der Unterwelt. Als Erscheinungsform des Sonnengottes wurde er auch in Löwengestalt dargestellt.  
  
Stichwort: **Taanach**  
… Die in den Tafeln genannten Personen trugen nur zu einem Drittel kanaanäische Namen, die übrigen waren amoritisch, akkad., ägypt. oder nicht sicher zu deuten, was auf eine sehr gemischte Bevölkerung weist. Ebenso bunt gemischt waren die dort verehrten Götter: El (vgl. -› Aschera) und Teschup (-› Hetiter IV), Adad (-› Hadad I,1) und Aschirat (-› Aschera), -› Amon und Nergal. Auf einem babylon. Tonzylinder aus T. nennt sich ein Atanach-il als Diener des Nergal. Diese Mischung ägypt., kanaanäischer und babylon. Elemente gibt einen Einblick in die vielgestaltige Kultur und Religion Kanaans, deren Einflüssen Israel bei der Eroberung des Landes ausgesetzt war, bes. dort, wo es die Kanaaniter nicht vertrieb, wie eben in T.  
  
(akkad.) Gott des Todes, des Mars und des Krieges, Herr der Unterwelt.  
  
  
Aus: <u>[www.daimonen.de](http://www.daimonen.de/)</u>  
**<u>Nergal (Nerigal):</u>** Göttin des Totenreiches  
Gemahl der Ereschkigal. Er wurde besonders in der Stadt Kuthu verehrt, deren Name bezeichnenderweise als Synonym für das Totenreich diente. Andere Namen des Gottes sind Lugalgirra und Meslamata’ea. Ursprünglich war Nergal ein oberirdischer Gott, der die glühende Sonnenhitze verkörperte und der den Menschen Fieber und Seuchen bringt. Ihm ist der Planet Mars zugeordnet.  
  
Gemäß der hier eingefügten Kommentare hatte Nergal einen Bezug zur Unterwelt. Er wird sogar als Herr der Unterwelt bezeichnet. — Gilt nicht auch der Teufel als Herr der Unterwelt, als Herr der Hölle?  
 **Gilgamesch Tafel 12** (Auszug)  
„Vater Ea, heute ist mir die Trommel in die Erde gefallen,  
Mein Trommelstock ist mir in die Erde gefallen!  
Enkidu, der sie mir heraufzuholen hinabführ, ihn packte die Erde!  
Nicht packte ihn Namtar, nicht packt‘ ihn Aßakku – ihn packte die Erde!  
Nicht packte ihn Nergals unerbittlicher Lauerer – ihn packte die Erde!  
Nicht fiel er auf der Walstatt der Männer – ihn packte die Erde!“  
Kaum dass Vater Ea dieses vernommen,  
Da sprach er zu Nergal, dem mannhaften Helden:  
„Nergal, mannhafter Held, hör mich an:  
Möchtest du doch ein Loch der Erde auftun,  
Damit Enkidus Totengeist der Erde entfahren kann,  
Dass er künde seinem Bruder die Ordnung der Erde!“  
Nergal, der mannhafte Held, gehorchte  
Und hatte kaum ein Loch der Erde aufgetan,  
Als Enkidus Totengeist schon wie ein Wind aus der Erde entfuhr!  
Da umarmten sie einander, setzten sich zusammen.  
Zu ratschlagen hatten sie, quälten sich dabei:  
„Sage mir, mein Freund, sage mir, mein Freund,

#### <a class="u-anchorTarget" name="-res%C3%BCmee"></a>Resümee​

Als ein Sohn Gottes, der mit der Unterwelt in Verbindung gebracht wird, steht Nergal sicherlich im Verdacht der Teufel zu sein bzw. mit diesem im Bunde zu stehen.  
Dennoch dürften die Hinweise aus der Bibel nicht ausreichen, in ihm den eigentlichen richtigen Teufel zu erkennen. Denn die beiden Hinweise, die wir in Buch der Könige finden, sind dafür nicht aussagekräftig genug.  
Da der Name „Nergel“ den biblischen Schreibern bekannt war, hätte dieser im Falle des Falles sicherlich öfter Bezug zum »Teufel« gefunden.  
Was allerdings bleibt, ist der Verdacht, dass sein Vater (Enki), oder aber sein Bruder (Marduk), der fragliche Teufel sein könnte.

# Shamash

## [View attachment 1628](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1628/)Utu (Akkadisch) der Sonnengott​

Der Mondgott Sin (Nanna) war Sohn des Gottes Enlil. Der Sonnengott Schamasch wiederum war ein Sohn des Sin. Aber er gehörte, obwohl eigentlich schon zur Enkelgeneration gehörend, zum Götterpantheon der Sumerer.  
Auszug aus **Kodex Hammurabi**  
Ich, der König, der unter den Königen hervorragt – meine Worte sind erlesen, meine Tüchtigkeit hat nicht ihresgleichen. Auf Befehl des Sonnengottes, des großen Richters des Himmels und der Erde, möge meine Gerechtigkeit im Lande sichtbar werden, auf das Wort meines Herrn Marduk mögen meine Aufzeichnungen keinen finden, der sie beseitigt, in Esagil, das ich liebe, möge mein Name dankbar ewig ausgesprochen werden.  
Kompaktlexikon Religion zum Kodex (Auszug)  
Sein Name ist mit einer aus 282 Abschnitten bestehenden und in akkadischer Sprache abgefassten Sammlung von Rechtssätzen verbunden. Dieser „Codex Hammurabi“ soll der Legende nach vom Sonnengott Schamasch stammen.  
Hat Schamasch als Sonnengott einen Bezug zum griechischen Phoebus (Apoll)?  
Dann ließe sich über diesen Umweg eine Verbindung zu Luzifer herstellen. Ansonsten habe ich keine Hinweise gefunden, diesen Schamasch mit dem legendären Teufel in Verbindung zu bringen.  
Wörterbuch der Mythologie: Phoebus,

#### <a class="u-anchorTarget" name="-digitale-bibliothek-band-17"></a>(Digitale Bibliothek Band 17)​

Phoebus (Gr. M.), »der Reine, Glänzende.«, Beiname des Apollo bei den Griechen; früher auf die glänzende Schönheit des Gottes, später, nachdem Apollo zum Sonnengott gedeutet war, auf den Glanz der Sonne bezogen.

# Dagon bzw. Dagan / Dogon

[View attachment 1627](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1627/)In Dagon haben wir eine äußerst interessante Erscheinungsform eines Gottes der ganz und gar nicht ins Bild passt. Seine Spuren sind noch hier und da aufzuspüren. Ein westafrikanischer Stamm, die Dogon, sind nach ihm benannt. Sie bewahrten über Jahrtausende auch gewisse Informationen über ihre einstigen Götter, die vom Sirius B. gekommen sein sollen. Sogar in der Bibel findet der Gott Dagon Erwähnung, allerdings wieder einmal aus sehr einseitiger Sicht. — Dazu später.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ein-amphibium"></a>Ein Amphibium​

Das besondere an Dagon war, dass man ihn eigentlich als ein Amphibium bezeichnen müsste, denn sein Lebensraum war sowohl das trockene Land als auch das Meer. Man berichtet über ihn, dass er nachts jeweils im Meer verschwand, um am nächsten Morgen wieder herauszukommen und sich erneut mit den Menschen zu beschäftigen. Er war ein Kulturbringer. Er unterwies das Volk u.a. in Astronomie, Religion und Vorgeschichte.  
Seine Aussehen wird befremdlich beschrieben. Seine Haut glich wohl der eines Fisches. Neben zwei Beinen, die durchaus menschlich wirkten, besaß er auch einen Fischschwanz. Sein Gesicht hatte eine Doppelnatur, sowohl die eines Menschen als auch die eines Fisches. Er redete wie ein Mensch und nahm tagsüber keine Nahrung zu sich. — Hier handelt es sich also um eine uns völlig unbekannte Physiognomie.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ein-taucheranzug"></a>Ein Taucheranzug​

Von diesem Fischmenschen gibt es viele Darstellungen. Da sich natürlich viele Wissenschaftler „Fischmenschen“ nicht vorstellen können, findet man hier und da Erklärungen, dass man es hier mit einem Menschen / Gott zu tun hat, der mit einer Art Taucheranzug bekleidet ist.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-er-war-h%C3%A4sslich"></a>Er war hässlich​

Man beschrieb diese Wesenheit (diesen Gott) als häßlich. Diese sogenannten Fischwesen / Fischmenschen wurden Annedotoi, Annedoti, Anidoti, Annedotos, Euedokos, Eneugamos, Eneuboulus genannt. Dies hat die Bedeutung von abscheulich und abstoßend. Die Menschen, die mit diesen Wesen damals Kontakt hatten, ekelten sich vor ihrem Aussehen. So fremdartig erschienen sie, so wenig passten sie in unser gewohntes Schönheitsbild.  
Damals sind, mehrere dieser Wesen in Erscheinung getreten.  
Mir sind nur die Namen Oannes, Dagon (Odakon) bekannt.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-er-war-ein-gott"></a>Er war ein Gott​

Seine Herkunft war von außerhalb. Mit einem leuchtenden Ei landete er auf der Erde. Er muß zu den alten Göttern gezählt werden, die schon vor den uns besser bekannten Göttern die Erde aufgesucht hatte.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ri-16-23-einheits"></a>Ri 16,23 (Einheits)​

Die Fürsten der Philister versammelten sich, um ihrem Gott Dagon ein großes Opfer darzubringen und ein Freudenfest zu feiern. Sie sagten: Unser Gott hat unseren Feind Simson in unsere Gewalt gegeben.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sehr-einseitig"></a>Sehr einseitig?​

Jahwe gegen Dagon (Bundeslade gegen Statue)  
Zweimal kippt ein Standbild des Dagons um, nur weil die erbeutete Lade des Bundes in den Tempel des Dagon gestellt wurde.  
Damit wollen die Bibelschreiber zum Ausdruck bringen, dass ihr Gott (Jahwe) ein lebendiger Gott ist, ein Gott der Taten, wohingegen die Heiden lediglich falsche Götter haben. Götter die man aus Holz oder Stein gefertigt hat, die man tragen muss, die darüber hinaus aber zu nichts in der Lage sind.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-1-sam-5-einheits"></a>1.Sam 5 (Einheits)​

1 Die Philister brachten die Lade Gottes, die sie erbeutet hatten, von Eben-Eser nach Aschdod.  
2 Dann nahmen sie die Lade Gottes, brachten sie in den Tempel Dagons und stellten sie neben Dagon auf.  
3 Als die Einwohner von Aschdod aber am nächsten Morgen aufstanden, war Dagon vornüber gefallen und lag vor der Lade des Herrn mit dem Gesicht auf dem Boden. Sie nahmen Dagon und stellten ihn wieder an seinen Platz.  
4 Doch als sie am nächsten Morgen in der Frühe wieder aufstanden, da war Dagon wieder vornüber gefallen und lag vor der Lade des Herrn mit dem Gesicht auf dem Boden. Dagons Kopf und seine beiden Hände lagen abgeschlagen auf der Schwelle. Nur der Rumpf war Dagon geblieben.  
5 Deshalb treten die Priester Dagons und alle, die in den Tempel Dagons kommen, bis zum heutigen Tag nicht auf die Schwelle des Dagon von Aschdod.  
Es ist wohl jedem bekannt, dass eine Statue aus sich selbst heraus nichts zu bewirken vermag. Das war auch den Bewohnern von Aschdod bekannt. Sie haben ihrem Gott (oder einem ihrer Götter) einen Tempel gebaut, ein Zentrum der Verehrung. Auch die Israeliten hatten Tempel (jeder ihrer Tempel wurde bis auf die Grundmauern von Feinden zerstört!!!)  
Der Gott der Israeliten hatte das Verbot erlassen sich ein Abbild ihres Gottes zu machen. Aus diesem Grund existierten keine Statuen von Jahwe. Gäbe es sie, hätte man auch sie tragen müssen. Dann wären auch sie bei einem Erdbeben umgekippt!  
Statt Gottesbildnissen hatten die Israeliten andere Gegenstände der Verehrung oder des Kultes. (z.B. die Figuren und Bildnisse der Cherubim). Diese hatte zwar Flügel, dennoch mussten sie getragen werden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lexikon-zur-bibel"></a>Lexikon zur Bibel​

**Dagon**   
Gott der Philister (Ri16,23; 1Sam5,2-7; 1Chr10,10). Noch zur Makkabäerzeit gab es in Aschdod einen Tempel des D. Er wurde von Jonatan verwüstet (1Makk 10,83-85; 11,4). Die Philister übernahmen diese Gottheit erst, als sie sich an der Küste Palästinas ansiedelten, wo die Verehrung Dagons alt und weit verbreitet war. Sowohl im Stamm Juda als auch in Asser gab es Orte mit Namen Bet-Dagon (Haus bzw. Tempel des D.; Jos15,41; 19,27). Das kann auf den späteren Einfluß der Philister zurückzuführen sein, jedoch ist dies bei dem Bet-Dagon in Asser zweifelhaft. In Babylon und Assyrien wurde ein Gott Dagan verehrt, und die Ausgrabungen von Ras Schamra zeigen, dass diese Gottheit auch bei den Phöniziern in hohem Ansehen stand. Dagan und D. entsprechen einander, die Bedeutung des Namens ist aber nicht sicher. Ein Zusammenhang mit hebr. dag = Fisch oder dagan = Korn ist unwahrscheinlich, eher ist der Name nichtsemit. Ursprungs.  
Bereits in der sumer. Zeit wurde D. in Babylonien verehrt. Auch in Assyrien war er früh bekannt. Die Gleichsetzung von D. mit Enlil und Adad läßt darauf schließen, dass er ursprünglich ein Wettergott war (Schmökel). Er wurde aber auch als Gott der Unterwelt verehrt.  
 **Baal**  
… In Syrien ist B. sonst Eigenname eines anderen Gottes, des »Herrn des Himmels« (B. schamem), der wiederum mit der babylon. Gottheit Bel-Marduk verwandt ist und im Stier gottesdienstlich verehrt wurde. In Ras Schamra fand man einen Baalstempel neben dem Tempel Dagons, der, wie auch El (vgl. -› Aschera), als Vater B.s galt. …

#### <a class="u-anchorTarget" name="-w%C3%B6rterbuch-der-mythologie"></a>Wörterbuch der Mythologie​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-digitale-bibliothek-band-17"></a>(Digitale Bibliothek Band 17)​

**Dagon**  
Dagon (Phön. M.). Eine Gottheit, welcher wir nur im alten Testamente erwähnt finden z.B. 1. Sam. 5, 1, fgg.; Richter 16, 23. Da das Wort Dag im Hebräischen Fisch heisst, so ist D. ohne Zweifel teilweise in Fischgestalt dargestellt gewesen, und gesellt sich so zu Atargatis oder Derketo, und möchte neben jenem weiblichen ein männliches Princip des Lebens und der unendlichen Fortpflanzung gewesen sein, auch vielleicht mit dem fabelhaften Oannes zusammenhängen.  
**Oannes**  
Oannes (Chald. M.), ein halbgöttliches Wesen, das nach gewissen, jedoch sehr unzuverlässigen Nachrichten, die Babylonier angebetet haben sollen. Obwohl ein Ungeheuer, mit mächtigem Fischleib, unter dem Fischkopf einen Menschenkopf mit Menschenstimme, und an dem Fischschweif Menschenfüsse, war O. doch gut und weise. Sein Wohnsitz soll das Rote Meer gewesen sein, aus welchem er an jedem Morgen auftauchte, nach Babylon wanderte und den Bewohnern dieser Stadt Weisheit predigte; er brachte ihnen Gesetze, Religion (lehrte sie besonders die alten Götter Belus und Omorka kennen), Sitten, Ordnung, bürgerliches Zusammenleben, Künste und Wissenschaften, und kehrte jeden Abend in das Meer zurück, um am nächsten Morgen mit neuen Schätzen der Weisheit wieder zu erscheinen.  
**Annedoti**  
Annedoti (Anidoti) (Chald. M.), vier heilige Wesen, zur Hälfte von Menschen-, zur Hälfte von Tiergestalt, welche aus dem Meere an die Ufer in der Nähe von Babylon kamen, um die Menschen zu belehren. Das erste derselben hiess Oannes und unterrichtete sie in Gott gefälligen Dingen, gab ihnen Religion, Gesetze, Wissenschaft und Cultur; die anderen suchten durch Wiederholung dieser Lehren die Menschen in ihren Fortschritten zu erhalten.  
 **Atargatis**  
Atargatis oder Atergatis (Phön. M.), scheint im Allgemeinen mit Astarte Eins zu sein. Das Unterscheidende scheint nur das zu sein, dass A. ausdrücklich als Fischgöttin beschrieben wird, was von Astarte zweifelhaft bleibt. …..

#### <a class="u-anchorTarget" name="-dagon-ein-widersacher"></a>Dagon ein Widersacher?​

Jene die Listen von Teufelsnamen präsentieren, haben den Dagon fast immer mit aufgelistet. Was hat man ihm vorzuwerfen? Die Bibel berichtet nichts über irgendwelche Taten des Dagon.  
Jahwe bringt sein Missfallen zum Ausdruck, dass Menschen diesen Dagon verehren bzw. ihn anbeten. Jahwe ist bekannt als ein eifersüchtiger Gott, der keine anderen Götter neben sich duldet. (Gäbe es keine anderen Götter, müsste er sich deshalb nicht den Kopf zerbrechen. Doch es gibt sie und deshalb reizen sie ihn zur Eifersucht.)  
Dagon reizt Jahwe wohl zur Eifersucht, doch ist von ihm nichts überliefert, weswegen er in die Rolle des Anklägers, des Teufels oder des Satans schlüpfen würde.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sie-kamen-vom-sirius"></a>Sie kamen vom Sirius​

Jene vom Volke der Dagon, vom Sirius B., trugen dazu bei, dass die Menschen in ihrer Anfangszeit kulturell einen Anstoß bekamen.  
Fischgestaltige Wesen sind in späteren Zeiten aber nicht mehr sonderlich in Erscheinung getreten. Es mag sein, dass sie sich später in anderen Körpern manifestiert haben, oder den Einfluss auf die Erde anderen überlassen haben.  
Dagon könnte der Vater / Schöpfer von Baal gewesen sein. Siehe Kommentar aus dem Lexikon zur Bibel zum Stichwort Baal.  
Dann wäre die geschichtliche Präsenz folgende: Oannes —&gt; Dagon —&gt; Baal  
Kamen wir einst vom Siriussystem? War das unser Ursprung, unsere Heimat von der wir einst ausgegangen waren? Viele Zeugen der Geschichte und auch der Gegenwart legen diesen Gedanken nahe.

# Allah

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: justify;">**Key Facts[View attachment 1626](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1626/)**​</div></div></td></tr><tr style="text-align: justify;"><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Andere Namen</td><td> </td></tr><tr><td>Entstehungsjahr</td><td> </td></tr><tr><td>Standort</td><td> </td></tr><tr><td>Elternteil(e)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner</td><td> </td></tr><tr><td>Kinder</td><td> </td></tr><tr><td>Aspekt(e)</td><td> </td></tr><tr><td>Hauptzentrum(e)</td><td> </td></tr><tr><td>Zeit der Anbetung</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>**Hintergrund**  
Allah ist das arabische Standardwort für „Gott“.  
Der Name Allāh leitet sich aus einer Zusammenziehung des arabischen Artikels al- und ilāh „Gottheit, Gott“ zu al-lāh ab und bedeutet „die\[einzige\] Gottheit, Gott“ (ho theos monos). Das Wort Ilāh selbst ist arabisch für den Gott Ēl, wohl einer der, wenn nicht sogar der älteste Name für den Vater aller Götter, ursprünglich aus Ebla um 3.500 v. Chr. bis 3.200 v. Chr.  
Präislamische Existenz  
Vor dem Islam war die arabische Halbinsel Gastgeber einer Reihe von pantheistischen Göttern, die in ihrer Persönlichkeit anderen großen Dynastien in Syrien, Libanon, Palästina und Ägypten ähneln.  
Es ist fast sicher, dass ilāh im Zusammenhang mit einem großen Gott innerhalb der Gottheiten benutzt wurde, so wie Cybele als Göttin des Kybela-Tempels (Kaa’ba) in Mekka verehrt wurde.  
Einige Gelehrte haben vorgeschlagen, dass Allah mit einem vorislamischen Namen für den Mondgott übereinstimmt. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da der Name Allah ein absichtliches Wort ist, das aus zwei Wörtern zusammengesetzt ist, um einen monotheistischen Gott zu bezeichnen.

# Amen-Ra

<div id="bkmrk-other-names-%C2%A0-year-o" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%; text-align: justify;">Other names</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%; text-align: justify;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Location</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Children</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr style="text-align: justify;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td style="text-align: justify;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1625](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1625/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Amun (auch Amon, Amoun, Amen und selten Imen, griechisch Aμμων Ammon und Aμμων Hammon, rekonstruiert ägyptisch Yamānu) war der Name einer Gottheit, in der ägyptischen Mythologie, die sich allmählich zu einer der wichtigsten Gottheiten im alten Ägypten entwickelte, bevor sie in Vergessenheit geriet.  
Amuns Name wird erstmals auf ägyptisch als ỉmn, was soviel wie „Das Verborgene (eine)“ bedeutet, erwähnt. Da Vokale nicht in ägyptischen Hieroglyphen geschrieben wurden, haben Ägyptologen den Namen rekonstruiert, um ihn auszusprechen \*Yamānu  
Allmählich, als Gott der Luft, wurde er mit dem Atem des Lebens in Verbindung gebracht, der das Ba erschuf, besonders in Theben. In der ersten Zwischenzeit hatte dies dazu geführt, dass er in diesen Gebieten als der Schöpfergott, der als Vater der Götter bezeichnet wurde, vor dem Ogdoad, wenn auch teilweise, gedacht wurde. Als er an Bedeutung gewann, wurde ihm eine Frau zugeteilt (Amunet war sein eigener weiblicher Aspekt, mehr als eine eigenständige Frau), und da er der Schöpfer war, galt seine Frau als die göttliche Mutter, aus der der Kosmos hervorging, der in den Gebieten, in denen Amun verehrt wurde, zu dieser Zeit Mut war.  
Amun wurde in menschlicher Gestalt dargestellt, auf einem Thron sitzend, auf dem Kopf einen schlichten, tiefen Ring tragend, aus dem zwei gerade parallele Federn emporragen, möglicherweise symbolisch für die Schwanzfedern eines Vogels, ein Hinweis auf seinen früheren Status als Windgott.  
Amun wurde in menschlicher Form dargestellt, auf einem Thron sitzend, auf seinem Kopf einen schlichten, tiefen Ring tragend, aus dem zwei gerade parallele Federn emporragend, möglicherweise wichtiger geworden als Montu, der lokale Kriegsgott von Theben, wurde Montu’s Autorität angeblich existieren, weil er der Sohn des Amun war. Da Mut jedoch unfruchtbar war, glaubte man, dass sie, und damit auch Amun, stattdessen Montu adoptiert hatte. In späteren Jahren wurde Montu aufgrund der Form eines Teiches außerhalb des heiligen Tempels der Mut in Theben durch Khonsu, den Mondgott der Schwanzfedern eines Vogels, ersetzt, ein Hinweis auf seinen früheren Status als Windgott.  
Als die Armeen der achtzehnten Dynastie die Hyksos-Herrscher aus Ägypten vertrieben, hielt die Ursprungsstadt der Sieger, Theben, nun den Mantel der wichtigsten Stadt Ägyptens inne. Deshalb wurde Amun national wichtig. Die Pharaonen schrieben Amun all ihre erfolgreichen Unternehmungen zu, und sie verschwendeten viel von ihrem Reichtum und eroberten den Bau seiner Tempel.  
Amen wie der Ram  
Als Ägypten später Kusch eroberte, identifizierten sie die Hauptgottheit der Kuschiter als Amun. Diese Gottheit wurde als Ram mit Kopf dargestellt, genauer gesagt als ein wolliger Ram mit gebogenen Hörnern, und so begann Amun, mit dem Ram in Verbindung zu treten. Tatsächlich glaubten sie aufgrund des gealterten Aussehens, dass dies die ursprüngliche Form des Amun gewesen war und dass Kush der Ort war, an dem er geboren worden war.  
Da Widder jedoch aufgrund ihrer Brunft als Symbol der Männlichkeit galten, wurde Amun auch als Fruchtbarkeitsgottheit angesehen und begann so, die Identität von Min zu absorbieren und wurde Amun-Min. Diese Assoziation mit der Männlichkeit führte dazu, dass Amun-Min den Beinamen Kamutef erhielt, was Stier seiner Mutter bedeutet, in welcher Form er oft an den Wänden von Karnak, ithyphallisch und mit einer Geißel dargestellt wurde.  
Als Amuns Kult größer wurde, identifizierte sich Amun schnell mit dem Hauptgott, der in anderen Gebieten verehrt wurde, Ra-Herakhty, den verschmolzenen Identitäten von Ra und Horus. Diese Identifizierung führte zu einer Verschmelzung von Identitäten, wobei Amun zu Amun-Ra wurde. Da Ra der Vater von Shu und Tefnut und der Rest der Ennead gewesen war, wurde Amun-Ra ebenfalls als ihr Vater identifiziert.  
Ra-Herakhty war ein Sonnengott gewesen, und so wurde dies auch für Amun-Ra wahr, wobei Amun als der verborgene Aspekt der Sonne betrachtet wurde (z.B. während der Nacht), im Gegensatz zu Ra-Herakhty als der sichtbare Aspekt, da Amun eindeutig denjenigen meinte, der verborgen ist. Diese Komplexität über der Sonne führte zu einer allmählichen Bewegung hin zur Unterstützung einer reineren Form der Gottheit.  
Während der achtzehnten Dynastie führte der Pharao Echnaton (auch bekannt als Amenhotep IV) die Anbetung des Aten ein, eines Gottes, dessen Macht sich sowohl wörtlich als auch symbolisch in der Sonnenscheibe manifestierte. Er verunstaltete die Symbole der alten Götter und gründete seine neue Religion auf einen neuen Gott: den Aten. Dieser abrupte Wechsel war jedoch sehr unbeliebt, besonders bei den früheren Tempelpriestern, die sich nun ohne ihre frühere Macht wiederfanden. Als Echnaton starb, wurde sein Name aus den ägyptischen Aufzeichnungen gestrichen, und alle seine Änderungen wurden rasch rückgängig gemacht. Es war fast so, als ob diese monotheistische Sekte nie stattgefunden hätte. Die Verehrung der Aten wurde ersetzt und die Verehrung von Amun-Ra wiederhergestellt. Die Priester überredeten den neuen minderjährigen Pharao Tutanchaten, dessen Name „das lebendige Bild von Aten“ bedeutete, seinen Namen in Tutanchamun, „das lebendige Bild des Amun“, zu ändern.

# Anu

<div id="bkmrk-key-facts%E2%80%8B-other-nam" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0652%;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts**​</div></div></td><td style="width: 50.0652%;">  
</td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Other names</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Location</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Children</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0652%;">Uruk</td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1624](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1624/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Anu (auch Anu; (von sumerisch \*An = Himmel, Himmel)) war ein Sumerer (später für Assyrer und Babylonier) Himmelsgott, der Gott des Himmels, Herr der Konstellationen, König der Götter, Geister und Dämonen, und wohnte in den höchsten himmlischen Regionen.  
An kann mit „hoch“ übersetzt werden. In der sumerischen Kosmogonie gab es eine Kuppel, die die flache Erde bedeckte; außerhalb dieser Kuppel befand sich der ursprüngliche Wasserkörper Tiamat.  
An kann mit „hoch“ übersetzt werden. In der sumerischen Kosmogonie existierte eine Kuppel, die die flache Erde bedeckte; ausserhalb dieser Kuppel befand sich das Urgewässer In Sumerisch wurde die Bezeichnung „An“ austauschbar mit „der Himmel“ verwendet.  
Man glaubte, dass er die Macht hatte, diejenigen zu verurteilen, die Verbrechen begangen hatten, und dass er die Sterne als Soldaten erschaffen hatte, um die Bösen zu vernichten. Sein Attribut war die königliche Tiara, die meist mit zwei Paar Stierhörnern verziert war. In der Kunst wurde er manchmal als Schakal dargestellt.  
Sumerische Keilschrift für An (und Determinator für die Gottheit DINGIR)… Er hatte mehrere Gemahlinnen, vor allem Ki (Erde), Nammu und Uras. Bei Ki war er u.a. der Vater der Annuna-Götter.  
Durch Nammu war er der Vater von u.a. Enki und Ningikuga. Bei Uras war er der Vater von Nin’insinna. Der Legende nach waren Himmel und Erde einst unzertrennlich, bis An und Ki Enlil, den Gott der Luft, trugen, der Himmel und Erde in zwei Hälften spaltete. An und Ki wurden in einigen Texten als Geschwister identifiziert, die Kinder von Anshar und Kishar waren. Ki entwickelte sich später zur akkadischen Göttin Antu.  
Er war einer der ältesten Götter im sumerischen Pantheon und Teil eines Trias mit Enlil, Gott des Himmels und Enki, Gott des Wassers. Er wurde von den Akkadiern, Herrschern Mesopotamiens, nach der Eroberung Sumers 2334 v. U. Z. durch König Sargon von Akkad Anu genannt. Aufgrund der Tatsache, dass Anu die erste Figur in einer Triade bestehend aus Anu, Bel und Ea war, wurde Anu als der Vater und zuerst als König der Götter betrachtet.  
Anu wird so prominent mit dem E-Anna-Tempel in der Stadt Uruk (biblisches Erech) im südlichen Babylonien in Verbindung gebracht, dass es gute Gründe dafür gibt, zu glauben, dass dieser Ort der ursprüngliche Sitz des Anu-Kults war. Die Göttin Inanna (oder Ishtar) von Uruk war einst seine Gemahlin.  
Anu betrachtet als die lokale Gottheit von Uruk, Enlil als der Gott von Nippur, und Ea als der Gott von Eridu wird durch die Prominenz dargestellt, die jedes der Zentren mit den drei Gottheiten verbunden hat.

# Apollo

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;"> **Key Facts[View attachment 1623](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1623/)**​</div></div></td></tr><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Other names</td><td> </td></tr><tr><td>Year of origin</td><td> </td></tr><tr><td>Location</td><td> </td></tr><tr><td>Parent(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Children</td><td> </td></tr><tr><td>Aspect(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Major Centre(s)</td><td>Delphi</td></tr><tr><td>Period of worship</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>  
**Hintergrund**  
In der griechischen und römischen Mythologie ist Apollo einer der wichtigsten und vielseitigsten der olympischen Gottheiten. Apollo, das Ideal der Kouros (eine bartlose Jugend), wurde mehrfach als Gott des Lichts und der Sonne, Wahrheit und Prophetie, Bogenschießen, Medizin und Heilung, Musik, Poesie und Kunst und vieles mehr anerkannt. Apollo ist der Sohn von Zeus und Leto und hat eine Zwillingsschwester, die keusche Jägerin Artemis. Apollo ist in der griechisch geprägten etruskischen Mythologie als Apulu bekannt. In der römischen Mythologie ist er als Apollo bekannt.  
Das Wort Apollo stammt von der Hurrianischen und hethitischen Gottheit Aplu, die in den „Pestjahren“ weit verbreitet war. Aplu, so wird vermutet, stammt aus dem Akkadischen Aplu Enlil, was „der Sohn von Enlil“ bedeutet, ein Titel, der dem Gott Nergal gegeben wurde, der mit Shamash, dem babylonischen Sonnengott, verbunden war.  
Als Schirmherr von Delphi (Pythian Apollo) war Apollo ein orakulärer Gott – die prophetische Gottheit des Delphischen Orakels. Medizin und Heilung wurden mit Apollo in Verbindung gebracht, sei es durch den Gott selbst oder durch seinen Sohn Asclepius.  
Apollo galt auch als ein Gott, der Krankheit und tödliche Pest bringen konnte, sowie als ein Gott, der die Fähigkeit zur Heilung besaß. Apollo wurde mit der Herrschaft über die Kolonisten und als Schutzpatron von Herden und Herden in Verbindung gebracht.  
Als Anführer der Musen (Apollon Musagetes) und Leiter ihres Chores fungierte Apollo als Schutzgott der Musik und Poesie. Hermes schuf die Leier für ihn, und das Instrument wurde zu einem gemeinsamen Attribut von Apollo. Hymnen, die zu Apollo gesungen wurden, wurden als Paeans bezeichnet.  
In hellenistischer Zeit, vor allem im dritten Jahrhundert v. Chr., wurde er als Apollo Helios unter den Griechen mit Helios, dem Sonnengott, identifiziert, und seine Schwester Artemis wurde ähnlich mit Selene, der Mondgöttin, gleichgesetzt.  
Es scheint, dass sowohl der griechische als auch der etruskische Apollo während der Eisenzeit (d.h. von ca. 1100 v.Chr. bis ca. 800 v.Chr.) aus Anatolien in die Ägäis gekommen ist. Homer stellt ihn auf der Seite der Trojaner dar, gegen die Achäer, während des Trojanischen Krieges, und er hat enge Verbindungen zu einer luwischen Gottheit, Apaliunas, die wiederum von weiter östlich nach Westen gereist zu sein scheint.  
Apollos Verbindungen zu Orakeln scheinen wieder mit dem Wunsch verbunden zu sein, den Ausgang einer Krankheit zu erfahren. Er ist ein Gott der Musik und der Leier. Heilung gehört zu seinem Reich: Er war der Vater von Asklepios, dem Gott der Medizin. Die Musen sind Teil seines Gefolges, so dass ihm Musik, Geschichte, Poesie und Tanz gehören.  
Kultstätten  
Ungewöhnlich unter den olympischen Gottheiten, hatte Apollo zwei Kultstätten, die weit verbreiteten Einfluss hatten: Delos und Delphi. In der kultischen Praxis waren Delian Apollo und Pythian Apollo (der Apollo von Delphi) so verschieden, dass sie beide Schreine in der gleichen Lokalität haben könnten. Theophorische Namen wie Apollodorus oder Apollonios und Städte wie Apollonia werden in der gesamten griechischen Welt angetroffen. Apollos Kult war bereits voll etabliert, als die schriftlichen Quellen begannen, etwa 650 v. Chr.  
Apollo hatte ein berühmtes Orakel in Delphi und andere bemerkenswerte Orakel in Clarus und Branchidae. Sein orakulärer Schrein in Abae in Phocis, wo er den toponymen Beinamen Abaeus (Apollon Abaios) trug, war wichtig genug, um von Krösus konsultiert zu werden (Herodotus, 1.46).  
Die Schriften über Herodot zu anderen Stätten der Antike, die Apollo zugeschrieben werden, wie z.B. Hierapolis Bambyce, weisen jedoch auf die bewusste und unrichtige Zuordnung der gut etablierten Orakel von Cybele (Sibylle) zu Apollo hin.  
  
**der Engel des Abgrunds**  
\[Diese Recherche versucht, Informationen der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) mit denen der Mythologie in Zusammenhang zu bringen\] Alle mit einem \* gekennzeichneten [Begriffe](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/begriffe/) werden im Anhang näher beschrieben  
Offb. 9,11. (Einheits)  
Sie haben als [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) über sich den [Engel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/engel/) des Abgrunds; er heißt auf [hebräisch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hebraeisch/) [Abaddon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abaddon/), auf [griechisch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/griechisch/) [Apollyon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollyon/). Die [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) [Abaddon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abaddon/)\* und [Apollyon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollyon/) bedeuten beide «Verderber»; [Apollyon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollyon/) ist vielleicht eine Anspielung auf den heidnischen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) [Apollon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollon/)\*. Hier könnten wir einen Hinweis haben, der einen [Begriff](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/begriff/) aus der heidnischen Mythologie mit einem aus der christlich / griechischen [Begriffswelt](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/begriffswelt/) verbindet. — Etwas deutlicher wird die Begriffswahl in der Übersetzung: [Hoffnung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hoffnung/) für alle:  
Offb 9,11 (Hoffnung)  
Als [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) herrschte über sie ein [Engel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/engel/) der [Hölle](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hoelle/). Die Juden nennen ihn [Abaddon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abaddon/), bei den [Griechen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/griechen/) heißt er [Apollyon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollyon/). Das bedeutet: Zerstörer. Mehrere Bibelübersetzungen fügen hier Parallelstellen an, wie z.B.:

- Joh 14,30 (Fürst der Welt)
- Eph 2,2 (Fürst der [Luft](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/luft/))
- 1Pe 5,8 (Widersacher / [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/))

Damit soll offensichtlich eine Verbindung zum biblischen [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) hergestellt werden. Ist Apoll der König der Hölle? Ist der [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) des Abgrundes der [Satan](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/satan/), der [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) – oder die Urschlange? Oder könnte es [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/), dass noch eine weitere Wesenheit für die Person des großen Gegenspielers Gottes in Frage kommt? Wenn man sich nach anderen [Quellen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/quellen/) umsieht, wer noch hinter diesem Apoll steckt, wird sich das Blickfeld schnell weiten. (Siehe dazu [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) die Tabellen unter „Mythen“)

- So wird z.B. **Ninurta** (zweiter Sohn Enlils) mit dem griechischen Apoll (zweiter Sohn vom [Zeus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zeus/)\*) in Verbindung gebracht.
- Ninurta steht [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) im Zusammenhang mit **Nimrod**\*.
- Der Planet, der ihm zugeordnet ist, ist der **[Saturn](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/saturn/)**\*.

Ist er garstig? Gefallen? (Wörterbuch der Mythologie) Die Sichtweise Dass ihm in der römischen Mythologie nicht die Rolle des Widersachers zukommt, kann natürlich etwas mit der [Perspektive](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/perspektive/), der Sichtweise des Betrachters, zu tun haben. Der [Satan](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/satan/) (Widersacher) ist ja deswegen zu einem Widersacher geworden, weil er dem Vorhaben des biblischen Gottes entgegen arbeitet. Zwistigkeiten, Kämpfe und sogar Morde sind unter den römischen Göttern [nichts](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/nichts/) Ungewöhnliches. Deswegen fällt Apoll [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) nicht sonderlich auf. Die anderen Götter sind [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) nicht friedlicher gewesen.  
Resumee  
Erklärungen aus verschiedenen Lexika (Wer ist wer) (Wörterbuch der Mythologie)  **Apollo** (Lexikon 2002) [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/): *Apoll, [Apollon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apollon/)*;  
griechischer [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/), Sohn des [Zeus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zeus/) und der Leto, Zwillingsbruder der [Artemis](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/artemis/). Seine Hauptheiligtümer waren Delos und Delphi, wo er als [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) des Lichtes, der Jugend, der [Dichtung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/dichtung/) und der [Musik](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/musik/), der Heilkunde und der Weissagung verehrt wurde. Er war ebenso Schutzheiliger der Musen, der Herden und der Schifffahrt. **Apollo** (Wörterbuch der Mythologie) Apollo, Sohn des [Jupiter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/jupiter/) und der Latona, Zwillingsbruder der [Diana](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/diana/), einer der zwölf grossen [Götter der Griechen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/goetter-der-griechen/) und Römer. Er ist  
1\) strafender und verderbender [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/), …  
Wie er aber Verderben sendet, so vermag er es  
2\) [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) abzuwenden, ist »der Abwehrer des Uebels, der heilbringende [Arzt](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/arzt/),« …  
Er ist  
3\) »der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Weissagung,« verkündigt den Willen Jupiters und heisst desshalb Prophet des Vaters [Jupiter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/jupiter/). …  
Ferner ist er  
4\) [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) des Gesangs und Saitenspiels, der die Menschen durch [Musik](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/musik/) zum Guten und Rechten antreibt, …  
gehört  
**— Aussehen —**  
In der Kunstdarstellung erscheint er als vollendete männliche [Schönheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schoenheit/), durch geistigen [Ausdruck](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ausdruck/) von Bacchus unterschieden. Das unbärtige Gesicht bildet ein sehr längliches Oval. Am Vorderhaupt zeichnet ihn ein Lockenpaar aus; [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) mächtiger [Haarwuchs](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/haarwuchs/) fliesst sanft herab; hoch und schlank ist die Gestalt, die [Muskeln](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/muskeln/) nur gelind ausgearbeitet, die Hüften im Verhältniss zur [Brust](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/brust/) schmal. Als Musagetes ist er bekleidet, sonst nackt, oder er trägt nur die Chlamys, das griechische Kriegerkleid.  **[Luzifer](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/luzifer/)** Fachwörterbuch Theologie (Lat.) »Lichtbringer«; ursprünglich Bezeichnung für den Morgenstern ([Venus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/venus/)); im christlichen Sprachgebrauch Name für den [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/), entstanden aus der Verbindung von Jesaja 14,12 mit Lukas 10,18. (Wer ist wer)  
**Ninurta** (nach Sitchin) Ninurta bekämpfte den Zu, bekämpfte die Enkiiten, kämpfte mit seinem großen Gegenspieler, dem „Marduk“, seinem Cousin. »Ninurta, der erste Sohn,Träger göttlicher [Macht](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/macht/) …. Held, der in seiner [Hand](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hand/) göttliche glänzende Waffen trägt.« Er war der Erbe Enlils, hatte also ebenfalls die Kennung / Wertigkeit von 50. Und damit war er höher gestellt als Enki (Wertigkeit 40) dem erstgeborenen des Gottes (Anu). Diese Machtstellung wäre ihm allerdings erst zugefallen, wenn [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) Vater, Enlil ausgeschieden wäre. Ninurta wurde als Ninshushinak verehrt (Sohn der Ninharsag) Ninurta (Ishum) soll zusammen mit Nergal (Erra), die Zerstörung des Sinai mit Nuklearwaffen vollzogen haben. → Er engagierte sich für dieses Eingreifen, weil er dadurch den Machtausweitungen seiner Rivalen, jenen des Enki / [Marduk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/marduk/), entgegenwirken konnte.  
**[Saturn](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/saturn/)** (Lexikon 2002) altrömischer [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Saaten und der Fruchtbarkeit; dem griechischen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) [Kronos](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/kronos/) gleichgesetzt. **[Saturn](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/saturn/)** (nach Sitchin) Der Planet [Saturn](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/saturn/) (Anschar) → in der Bedeutung: erster des Himmels. Er trägt die Bezeichnung »4« (vierter von außen), und das wiederum ist die [Zahl](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zahl/) / Kennung des Ninurta.  
**[Zeus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zeus/)** (Lexikon 2002) höchster olympischer [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der griechischen Mythologie, Sohn von [Kronos](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/kronos/) (Kronide) und Rhea, [Bruder](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bruder/) und Gemahl von [Hera](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hera/), [Bruder](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bruder/) unter anderem von [Poseidon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/poseidon/), [Demeter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/demeter/) und [Pluto](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/pluto/); erhielt bei der Aufteilung der Welt unter den Göttern den [Himmel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/himmel/) und die Oberherrschaft; ursprünglich Charakter als himmlischer Wettergott, der den [Blitz](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/blitz/) schleudert, als Inbegriff der Rechtsordnung und Personifizierung der Weltvernunft; wurde später verehrt als Schützer des Rechts, des Eides und jeglicher Gemeinschaft; bei den Römern [Jupiter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/jupiter/).

# Baal

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts[View attachment 1622](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1622/)**​</div></div></td></tr><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Other names</td><td>Hadad, Kronus and Saturn</td></tr><tr><td>Year of origin</td><td> </td></tr><tr><td>Location</td><td> </td></tr><tr><td>Parent(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Children</td><td> </td></tr><tr><td>Aspect(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Major Centre(s)</td><td>Hamon, Shechem</td></tr><tr><td>Period of worship</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>  
**Hintergrund**  
Ba’al (ausgesprochen: \[Ba’al\]; Arabisch, بعل; Hebräisch: בעבע) (gewöhnlich Baal auf Englisch geschrieben) ist ein nordwestsemitischer Titel und Ehrenbedeutung „Meister“ oder „Herr“, der für verschiedene Götter verwendet wird, die waren Patrone der Städte in der Levante, verwandt mit Assyrian Bûlu. Ein Baalist bedeutet einen Verehrer von Baal.  
Ba’al „kann sich auf jeden Gott und sogar auf menschliche Beamte beziehen, in einigen Texten wird es als Ersatz für Hadad, einen Gott des Regens, des Donners, der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft, und des Herrn des Himmels verwendet.  
Da es nur Priestern erlaubt war, seinen göttlichen Namen Hadad auszusprechen, wurde Ba’al allgemein benutzt.  
Die ugaritischen Texte (die hauptsächlich im Ba’al-Zyklus erhalten sind) belegen Bayl auf dem Berg Saphon, so dass Hinweise auf Baal Zephon im Tanach und Inschriften und Tafeln, die sich auf den Baal des Bergs Saphon beziehen, auf den Sturmgott Hadad hinweisen. Obwohl der Gott Hadad (oder Adad) besonders wahrscheinlich Baal genannt wurde, war Hadad bei weitem nicht der einzige Gott, der diesen Titel hatte.  
Im kanaanäischen Pantheon war Hadad der Sohn von El, der einst der Hauptgott des kanaanäischen Pantheons gewesen war und dessen Name auch synonym mit dem des hebräischen Gottes Jahwe verwendet wurde.  
Baalbek  
Der heiligste und älteste Ort für Baal im Nordlibanon ist Baalbek.  
Baal von Tyrus  
Melqart (Molock) ist der Sohn von El in der phönizischen Trias der Anbetung. Er war der Gott von Tyrus und wurde oft Baal von Tyrus genannt. 1. Könige 16:31 berichtet, dass Ahab, König von Israel, Isebel, die Tochter von Ethba’al, König der Sidonier, heiratete und dann habba’al („Baal“) diente. Der Kult dieses Gottes war prominent in Israel bis zur Belagerung der Assyrer im 8. Jh. V. Chr.  
Baal von Hanan (Hammon)  
In Hammon (Hanan), (jetzt Umm al Awamid genannt) zwischen Tyrus und Akkon, wurde Ba’al als Ba’al Hammon (Ba’al Hanan) verehrt. Da El normalerweise mit Kronus identifiziert wurde und Ba’al Hammon mit Cronus identifiziert wurde, sind die Gottheiten ein und dasselbe.  
Es scheint, dass diese Stätte aufgrund des vorübergehenden Exils der Priesterfamilien in Baalbek schnell an Bedeutung gewann.  
Der Ort scheint noch bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. Durch den Nachweis der Ruinen geblüht zu haben. Der westliche Tempel (56 mx 60 m) wurde zu dieser Zeit dem Gott Milkashtart (Molech) gewidmet.  
In einem heiligen Gehege befindet sich ein offener Hof, in dessen Mitte eine Cella steht. Der Tempel wurde auf einem Podium erbaut und die Cella war von einem Portikus und Zimmern umgeben. der östliche Tempel ist dem westlichen (60m x 35m) in seinem Gesamtplan sehr ähnlich: er wurde auch auf einem Podium gebaut und er hat eine Cella, die in der Mitte eines offenen Hofes errichtet und von einem Portikus und Räumen umgeben ist.  
Hammon ist der ugaritische und akkadische Name für Mount Amanus, den großen Berg, der Syrien von Kilikien trennt, basierend auf einer ugaritischen Beschreibung von El als einer der Berg Haman.  
Ba’al Hammon wurde auch von den phönizischen Nachkommen in Karthago verehrt, wobei ihm in der Inkarnation von Molech Kinder geopfert wurden. Die Karthager praktizierten zu Ehren dieses Gottes auch heilige Prostitution.  
In Karthago und Nordafrika war Ba’al Hammon besonders mit dem Widder verbunden und wurde auch als Ba’al Qarnaim („Herr der zwei Hörner“) in einem Freiluftheiligtum in Jebel Bu Kornein („der zweihörnige Hügel“) verehrt. ) über die Bucht von Karthago.  
Baal Hammons weiblicher Kultpartner war Tanit. Ba’alat Gebal („Lady of Byblos“) scheint allgemein identifiziert worden zu sein.  
**Ba’al of Shechem**   
Die alte sumerische Stadt Sichem (moderner Tell Ba (a) Latah 2km östlich des heutigen Nablus) als bedeutendes Zentrum für eine Zeit der Verehrung der Ba’al. Die Stadt wurde zerstört und bis zu ihrem 22. Todestag um das Jahr 200 n. Chr. Wieder aufgebaut.  
In den Armana-Briefen von Echnaton wird es als die von Labayu der Habiru gehaltene Stadt erwähnt. Die Stadt wurde zum dominierenden Ort für die Priesterlinie von Menasheh.  
Priester von Ba’al  
Die Priester von Ba’al werden in der hebräischen Bibel zahlreiche Male erwähnt, einschließlich einer berühmten Konfrontation mit Elijah.  
Es zeigt sich ein lang andauernder Machtkampf zwischen den priesterlichen Familien der Ba’al mit dem Haus Hamon (Hanan) der Priester gegen das Haus Menascheh (Priester), das wiederum zum Kampf zwischen den Sadduzäer-Dynastien wurde.  
Von 30 v. Chr. Bis 60 n. Chr. Beherrschten die früheren Hohenpriester der Ba’al Jerusalem als Hohepriester Israels.  
  
**oder Moloch**  
[Namensveränderungen](http://www.fallwelt.de/teufel/heiden/baal.htm#_Toc306595242)  
[Baal und die Israeliten](http://www.fallwelt.de/teufel/heiden/baal.htm#_Toc306595243)  
[Auch Jahwe wird mit Baal tituliert](http://www.fallwelt.de/teufel/heiden/baal.htm#_Toc306595244)  
[Der grausame Jahwe](http://www.fallwelt.de/teufel/heiden/baal.htm#_Toc306595245)  
Der [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) sollte keinesfalls unberücksichtigt bleiben. Es war der **[Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/),** der als der große / wirkliche Gegenspieler des **Gottes Jahwe** galt. So zumindest können wir es den Berichten der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) entnehmen.Einer der „Teufelsnamen“ soll [Beelzebul](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebul/) (Baal-Sebul) [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/). Mit diesem [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) wird eine Brücke vom Widersacher ([Satan](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/satan/) / [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/)) zum [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) gezogen. (*Siehe [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) unter dem [Begriff](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/begriff/) [Beelzebul](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebul/)*!) Der „Baal“ spielt in der biblischen Berichterstattung alles andere als eine kleine oder untergeordnete Rolle. Der [Begriff](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/begriff/) [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) wird in der Einheitsübersetzung über einhundert Mal genannt.  
[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) — 103  
Bel — 017  
Moloch — 009  
Es gibt weitere Bezeichnungen, die ebenfalls mit [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) im Zusammenhang stehen, zum Teil als [Gottesnamen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottesnamen/), zum Teil als Ortsbezeichnung und als [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) oder Namenszusatz.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-nicht-sehr-objektiv"></a>Nicht sehr objektiv​

Ganz offensichtlich spielt hier der Standpunkt eine entscheidende Rolle. Die Gegenseite wird schlecht gemacht wann und wo sich dafür eine Möglichkeit ergibt. Dabei bleibt aber Sachlichkeit und Objektivität auf der Strecke! Dem [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) wird vorgeworfen, dass es in Verbindung mit ihm greuliche Kulte gab. Bei Bedarf wurden ihm kleine Kinder geopfert. ([Ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) weiß nicht, ob [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) darauf bestanden hat oder ob sich die [Priester](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/priester/) diesen Brauch einfielen ließen, um [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) gnädig zu stimmen). Aber war Jahwe denn nicht ebenfalls grausam? Oder genauer gesagt, gab es nicht in Verbindung mit Jahwe Verordnungen, Bräuche und [Handlungen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/handlungen/), die einem äußerst grausam vorkommen? Die Liste der Grausamkeiten seitens Jahwes ist so lang, dass sie hier keinen Platz hat. Am Ende dieses Dokuments gibt es einen kl. Auszug aus: [www.gottwissen/bibel/b3rache.htm](http://www.gottwissen/bibel/b3rache.htm), dort ist zum Thema etwas mehr zusammengestellt. Im Anschluss sind einige der Bibelstellen in Sachen [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) angefügt. Manchmal geht es mir um den Inhalt, manchmal jedoch eher um den dazugehörigen Kommentar.  
 **Namensveränderungen**  
Die hier verwendete Einheitsübersetzung hat in aller Regel schon den korrigierten [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) berücksichtigt. Das ist bei den meisten anderen Bibeln nicht der Fall. Hier einige Beispiele:  
**Moloch = [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lev-18-21-einheits"></a>Lev 18,21 (Einheits)​

Von deinen Nachkommen darfst du keinen für Moloch darbringen. Du darfst den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) deines Gottes nicht entweihen. [Ich bin](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich-bin/) der Herr. Kinderopfer waren in außerordentlichen Notsituationen bei den Kanaanitern üblich (vgl. die Anmerkung zu Gen 22,1-19). Moloch bedeutet eigentlich «König» und ist ein entstellter [Beiname](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beiname/) für [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/). Nach 2 Kön 23,10; Jer 32,35; Ez 16,20-22 ist das Kinderopfer für Moloch zur Königszeit [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) in [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/) und Juda geübt worden, wobei man Kinder «durchs [Feuer](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/feuer/) gehen ließ», d. h. verbrannte.  
**Isch-Boschet = Ischbaal**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-sam-2-8-einheits"></a>2.Sam 2,8 (Einheits)​

Doch [Abner](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abner/), der Sohn Ners, der Heerführer Sauls, hatte Ischbaal, den Sohn Sauls, mit sich nach Mahanajim genommen Ischbaal: so lautet der Name richtig (vgl. 1 Chr 8,39; 9,33); H verändert den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/), um den darin enthaltenen [Gottesnamen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottesnamen/) [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) verächtlich zu machen, in Isch-Boschet ([Mann](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mann/) der Schande); vgl. [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) 4,4.  
 **Mefiboschet = Merib-Baal**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-sam-4-4-einheits"></a>2.Sam 4,4 (Einheits)​

Jonatan, der Sohn Sauls, hatte einen Sohn, der an beiden Füßen gelähmt war. Er war fünf Jahre [alt](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/alt/) gewesen, als die Nachricht vom [Tod](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/tod/) Sauls und Jonatans aus Jesreel eintraf; seine [Amme](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/amme/) hatte ihn aufgehoben, um mit ihm zu fliehen, aber in der Eile der Flucht war er ihr vom [Arm](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/arm/) gefallen; seitdem war er gelähmt. [Sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) Name war Merib-Baal. Merib-Baal: So lautet der Name richtig (vgl. 1 Chr 8,34; 9,40); er wurde ähnlich wie der Name Ischbaal (vgl. Anm. zu 2,8) in H verunstaltet zu Mefiboschet.  
 **Jerubbeschet = Jerubbaal**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-sam-11-21-einheits"></a>2.Sam 11,21 (Einheits)​

Wer hat [Abimelech](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abimelech/), den Sohn Jerubbaals, erschlagen? Hat nicht eine [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/) in Tebez einen Mühlstein von der Mauer auf ihn herabgeworfen, so dass er starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangegangen?, dann sollst du [sagen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sagen/): [Auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) dein Knecht, der Hetiter Urija, ist tot. Jerubbaals: Text korr. nach G (vgl. Ri 7,1); H liest Jerubbeschet, um den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) des Gottes [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) verächtlich zu machen (vgl. die Anmerkungen zu 2,8; 4,4).  
 **[Beelzebul](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebul/) = Baalzebub**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-2-k%C3%B6n-1-2-einheits"></a>2.Kön 1,2 (Einheits)​

[Ahasja](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ahasja/) war in Samaria durch das Gitter seines Obergemachs gefallen und hatte sich verletzt. Er sandte Boten [ab](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ab/) mit dem Auftrag: Geht, befragt [Beelzebul](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebul/), den [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) von Ekron, ob [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) von diesem [Leiden](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/leiden/) genesen werde. Die Bezeichnung Zebul (= Fürst) wurde [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) und anderen Göttern beigelegt; sie ist [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) im [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) des Gottes von Ekron enthalten. Mt 10,25 hat die ursprüngliche Namensform [Beelzebul](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebul/). Baalzebub in H ist eine Entstellung des Namens (= Herr der Fliegen).  
**[Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) = [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-jes-46-1-einheits"></a>Jes 46,1 (Einheits)​

[Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) bricht zusammen, Nebo krümmt sich am Boden. Babels Götter werden auf Tiere geladen. Eine Last seid ihr, eine aufgebürdete Last für das ermüdete Vieh. [Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) (= [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/), Herr), genauer [Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) [Marduk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/marduk/), der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Stadt [Babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/), verkörpert die Schöpfermacht und Weltherrschaft. Nebo (vgl. den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) Nebukadnezzar), der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der [Weisheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/weisheit/) und der Schreibkunst, hält die Schicksalstafeln in der [Hand](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hand/). – Die Übersetzung 46,1d ist unsicher.  
**[Merodach](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/merodach/) = [Marduk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/marduk/) = [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-jer-50-2-einheits"></a>Jer 50,2 (Einheits)​

Verkündet unter den Völkern und meldet, \[errichtet ein Wegzeichen und meldet\] verheimlicht [nichts](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/nichts/), sondern sagt: Erobert ist [Babel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babel/), zuschanden ist [Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/), zerschmettert [Merodach](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/merodach/) \[zuschanden sind seine Götterbilder, zerschmettert seine Götzen\]. [Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) (wie [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) =Herr) und [Merodach](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/merodach/) sind Bezeichnungen für [Marduk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/marduk/), den Hauptgott von Stadt und [Reich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/reich/) [Babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). – Die Zusätze fehlen in G.  
**Unflat = [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-hos-5-11-einheits"></a>Hos 5,11 (Einheits)​

Efraim wird unterdrückt, das [Recht](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/recht/) wird zertreten. Denn sie waren darauf aus, dem «Unflat» zu folgen. 11d: Abwertender [Ausdruck](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ausdruck/) für [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) und seinen Kult.  
 **Nichtsnutz = [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)**

#### <a class="u-anchorTarget" name="-hos-7-16-einheits"></a>Hos 7,16 (Einheits)​

Sie wenden sich dem «Nichtsnutz» zu, sie sind wie ein [Bogen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bogen/), der versagt. Ihre Fürsten kommen um durch das Schwert wegen ihrer frechen Zunge. Deshalb wird man in [Ägypten](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/aegypten/) über sie spotten. 16a: Text unklar; gemeint ist jedenfalls der [Abfall](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abfall/) von Jahwe zu [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/).  
 **Baal und die Israeliten**  
[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) war eine echte Konkurrenz zu Jahwe!

#### <a class="u-anchorTarget" name="-1k%C3%B6nige-16-einheits"></a>1Könige 16 (Einheits)​

29 [Ahab](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ahab/), der Sohn Omris, wurde [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) von [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/) im achtunddreißigsten Jahr des Königs Asa von Juda. Er regierte in Samaria zweiundzwanzig Jahre über [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/)  
30 und tat, was dem Herrn mißfiel, mehr als alle seine Vorgänger.  
31 Es war noch das wenigste, dass er an den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, festhielt. Er nahm Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/), ging hin, diente dem [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) und betete ihn an.  
32 Im Baalstempel, den er in Samaria baute, errichtete er einen [Altar](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/altar/) für den [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/).

#### <a class="u-anchorTarget" name="-1-k%C3%B6n-18-21-einheits"></a>1.Kön 18,21 (Einheits)​

Und Elija trat vor das ganze [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn Jahwe der wahre [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) ist, dann folgt ihm! Wenn aber [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) es ist, dann folgt diesem! Doch das [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) gab ihm keine Antwort. Das [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) fleht sowohl zu Jahwe als [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) zu [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) um Regen. Die Rede Elijas schließt aus, dass beide zugleich [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) können, und [macht](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/macht/) dadurch das erwartete [Wunder](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/wunder/) zu einer Entscheidung für Jahwe als den alleinigen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/).  
Ri 2,11 (Einheits)  
Die Israeliten taten, was dem Herrn mißfiel, und dienten den Baalen. 11.13: [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) ist der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Fruchtbarkeit und Gegenspieler Jahwes; [Astarte](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/astarte/) ist eine Fruchtbarkeitsgöttin. Die Baale und Astarten sind die lokalen Ausprägungen dieser Gottheiten.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ri-8-33-einheits"></a>Ri 8,33 (Einheits)​

Als Gideon tot war, trieben die Israeliten wieder [Abgötterei](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abgoetterei/) mit den Baalen und machten den «[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) des Bundes» zu ihrem [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/).  
 **Wörterbuch der Mythologie (Digitale Bibliothek Band 17)  
[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)** (Syr.-phönic.-babyl. M.) Ursprünglich bloss Name für Herr, und im weitern [Sinne](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sinne/) der höchste Beherrscher der Welt, [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) des Himmels und vorzugsweise Sonnengott. Über seine [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) in [Babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/) haben wir durch griechische Schriftsteller, die den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) in der [Form](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/form/) Belus auffassten, manche Nachrichten erhalten, während wir über seine [Anbetung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/anbetung/) in Phönicien fast nur auf die Angaben des alten Testamentes beschränkt sind. Der Hauptsitz der [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) dieses Gottes war in Phönicien Tyrus, und die Phönicier verbreiteten dessen Cultus über ganz Kleinasien, Carthago und alle anderen Colonien, vornehmlich [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) nach Sicilien und Sardinien. In Sicilien ist der bekannte Stier des Phalaris gewiss nur ein letzter Ausläufer des vor der griechischen Colonisation hier herrschend gewesenen und vornehmlich durch Menschenopfer gefeierten B.-Dienstes.  
…..  
Da B. Herr, Moloch, [König](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/koenig/) bedeuten und die [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) dieser beiden Götter gleicher Weise aus Phönicien gemeldet wird, so ist sicher anzunehmen, dass sie wesentlich Eins sind. (S. Moloch.) – Ein grässliches, stierköpfiges [Bild](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bild/), von Erz gegossen, mit empor gestreckten Armen, um die Opfer zu empfangen, sollte den [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) [vorstellen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/vorstellen/); es war hohl, und hatte vor der [Brust](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/brust/) eine Öffnung, gross genug, um ein [Kind](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/kind/) hinein fallen zu lassen.  
…..  
**Baal-Beryth** (Phön. M.), ein zu Berythus in Phönicien verehrter [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/), Erbauer jener Stadt, Symbol der Wintersonne; er hatte [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) zu Sichem einen Tempel, welcher zugleich eine starke Festung war.  
**[Baal-Gad](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal-gad/)** (Phön. M.), ein [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/), von welchem die Stadt Gad am Berge Hermon den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) erhalten haben soll, Symbol des Mondes, Lenker des Schicksals; wie es scheint, ein Glücksgott in astrologischer und horoscopischer [Beziehung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beziehung/).  
**[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Peor** ([Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Phegor, Beel, [Bel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bel/) Phegor), berühmte [Gottheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottheit/) der Moabiter, die auf dem Berge Peor oder Phegor hauptsächlich verehrt wurde. Sie drückte das Symbol der Zeugungskraft der Sonne aus, daher sie einen Phallus im Munde trug, und die ihr gefeierten [Feste](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/feste/) den priapischen ähnlich waren.  
**[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Thares**, ein Name, welcher wahrscheinlich [nichts](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/nichts/) weiter als [Herrscher](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/herrscher/) von Thares oder Tarsus bedeutet, jedoch von einigen Archäologen für einen besonderen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) gehalten wird.  
 **Baaltis**, (Phön. M.), weibliche [Form](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/form/) des Namens [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/), die Herrscherin, Himmelskönigin, Mondgöttin, Eins mit [Astarte](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/astarte/), für deren Schwester Andere sie halten. Hauptsitz ihrer [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) war Byblus; die Carthager wie die Phönicier beteten sie unter beiden [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) an.  
**[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Zamen** (Phön. M.), Beel Semen, Herr des Himmels (die Sonne).  
**[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Zebub** oder [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Sebub (der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Fliegen). Offenbar [Beelzebub](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beelzebub/); nach Einigen ein schimpflicher [Beiname](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beiname/), den die [Hebräer](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hebraeer/) dem [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Zamen gaben, weil sie die [Götzen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/goetzen/) überhaupt Sebub (Koth) nannten; nach Anderen aber eine besondere [Gottheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottheit/), zu Ekron verehrt, der Fliegenabwehrer, der Vertreiber der Pest; endlich, aus dem obigen [abgeleitet](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abgeleitet/), ein Name des [Satan](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/satan/).  
**[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) Zephon**, Herr der Mitternacht, der Finsterniss; [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) als [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) des Nordens, des Polarsterns.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-lexikon-zur-bibel"></a>Lexikon zur Bibel​

1\) [Gottheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottheit/) in Palästina und Syrien, die als B., als »Besitzer« und »Herr« bestimmter Orte und Tiere in hl. Bäumen, Bergen und [Quellen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/quellen/) wohnend gedacht wurde. Die ländliche Bevölkerung glaubte, dass das [Wachstum](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/wachstum/) des Getreides, des Obstes und Viehs von ihnen abhängig sei (Ri6,25; 1Kön16,31; 18,26ff). Der Name des [semit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/semit/). Fruchtbarkeitsgottes B. begegnet uns zuerst in [Ägypten](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/aegypten/) in der Hyksoszeit, [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) später wurde er dort noch verehrt. In den Amarnabriefen scheint B. mit dem syr. Donnergott Adad oder Hadad gleichgesetzt zu werden.  
In Syrien ist B. sonst Eigenname eines anderen Gottes, des »Herrn des Himmels« (B. schamem), der wiederum mit der [babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). [Gottheit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottheit/) Bel-Marduk verwandt ist und im Stier gottesdienstlich verehrt wurde. In Ras Schamra fand man einen Baalstempel neben dem Tempel Dagons, der, wie [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) El (vgl. -› [Aschera](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/aschera/)), als Vater B.s galt. Bei diesen [Ausgrabungen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ausgrabungen/) fand man [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) kleine Baalsfiguren. Auf den dabei gefundenen Texten wird der Name B. öfter erwähnt. Die Gemahlin des B. heißt [Anat](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/anat/) (oft ist es [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) Aschtarot oder [Aschera](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/aschera/)). Der Einfluß des Baalskultes in Kanaan [macht](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/macht/) sich in vielen Ortsbezeichnungen (z.B. B.-Peor) geltend. Eigennamen werden mit dem [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) B.s verbunden ([Bealot](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bealot/), Jerubbaal), ja [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) (Jahwe) [selbst](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/selbst/) wird als B. bezeichnet (vgl. [Bealja](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bealja/) = Jahwe ist B., 1Chr12,6).  
2\) …..  
Der Kampf zwischen dem wahren und falschen [Gottesdienst](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gottesdienst/) spitzte sich zu bis zur Begegnung [Elias](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/elias/) mit den Baalspriestern auf dem [Berg](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/berg/) Karmel (1Kön16,31f; 18,17-40), die zugleich (1Kön18,26ff) ein anschauliches [Bild](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bild/) des Baalsdienstes gibt: wilde Rufe, rasende Tänze, Verwundungen für B., verzücktes Stammeln bis hin zur völligen Erschöpfung. Sie endete damit, dass die [Priester](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/priester/) des B. getötet wurden und alles [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) sich erneut dem wahren [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) hingab. Bald jedoch nahm der Baalsdienst wieder zu, bis er in [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/) unter Jehu ausgerottet wurde (2Kön10,18-28), während er in Juda noch den Schutz von Isebels Tochter [Atalja](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/atalja/), der [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/) des Königs Joram, genoß (2Chr21,6; 22,3).  
…..  
Oft wird B. mit den -› Astarten zusammen genannt (Ri2,13), und in der Nähe der Baalsaltäre war meistens [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) ein Ascherabild zu finden (Ri6,30; 1Kön16,32f).  
Es gab wohl [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) eine Vermischung des Baalkultes mit der [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) Jahwes. Nach Hos2,18 sind – viell. ganz unbewußt – wohl [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) [Elemente](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/elemente/) des Baalkultes in die [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) Jahwes eingedrungen, was nach dem [Wort](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/wort/) des Propheten nach dem Neuanfang Gottes mit [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/) aufhören wird.  
**Auch Jahwe wird mit Baal tituliert  
[Bealja](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bealja/)**  
»Jahwe ist [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)/Herr«  
Einer der Benjaminiten, die zu David nach Ziklag kamen (1Chr12,6).  
 **[Beeljada](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beeljada/)**  
»[Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/)/der Herr hat erkannt, weiß«  
Sohn Davids, der ihm in [Jerusalem](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/jerusalem/) geboren wurde (1Chr14,7). Er heißt [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) Eljada, »[Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) weiß« (2Sam5,16; 1Chr3,8). Es scheint, dass die Israeliten anfangs [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) Jahwe als [Baal](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/baal/) (= Herr) bezeichnet haben (vgl. [Bealja](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bealja/)), was aber mit dem Eindringen des heidnischen Götzendienstes mißverstanden werden konnte und zu Namensänderungen Anlaß bot (vgl. die in anderer Richtung geänderten [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) Isch-Boschet, Mefi-Boschet). Nach Hos2,18 sind wohl [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) [Elemente](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/elemente/) des Baalkultes in die [Verehrung](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/verehrung/) Jahwes eingedrungen, was nach dem [Wort](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/wort/) des Propheten nach dem Neuanfang Gottes mit [Israel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/israel/) aufhören wird. Viell. hat der Davidssohn den zweiten [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) aber [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) schon zu Lebzeiten geführt.  
**Der grausame Jahwe**  
Auszug aus:  
[www.gottwissen/bibel/b3rache.htm](http://www.gottwissen/bibel/b3rache.htm)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3mose-20-9-elberfelder-rev"></a>3Mose 20,9 (Elberfelder rev.)​

Wer seinem Vater oder seiner [Mutter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mutter/) flucht, der soll des Todes sterben. Seine Blutschuld komme über ihn, weil er seinem Vater oder seiner [Mutter](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mutter/) geflucht hat.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3mose-20-6-elberfelder-rev"></a>3Mose 20,6 (Elberfelder rev.)​

Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet, dass er mit ihnen [Abgötterei](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abgoetterei/) treibt, so will [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) ausrotten.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3mose-20-18-elberfelder-rev"></a>3Mose 20,18 (Elberfelder rev.)​

Wenn ein [Mann](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mann/) bei einer [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/) liegt zur [Zeit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zeit/) ihrer Tage und mit ihr Umgang hat und so den [Brunnen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/brunnen/) ihres Blutes aufdeckt und sie den [Brunnen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/brunnen/) ihres Blutes aufdeckt, so sollen beide aus ihrem [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) ausgerottet werden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3mos-24-16-elberfelder-rev"></a>3Mos 24,16 (Elberfelder rev.)​

Und wer den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) des HERRN lästert, muß getötet werden, die ganze Gemeinde muß ihn steinigen; wie der Fremde, so der Einheimische: wenn er den [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) lästert, soll er getötet werden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3mos-24-17-elberfelder-rev"></a>3Mos 24,17 (Elberfelder rev.)​

Wenn jemand irgendeinen Menschen totschlägt, muß er getötet werden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-3-mose-26-18-luther"></a>3.Mose 26,18 (Luther)​

Wenn ihr mir aber [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) dann noch nicht gehorcht, so will [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen,

# Chemosh

<div id="bkmrk-names-%C2%A0-year-of-orig" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0652%;">names</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Location</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Children</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1621](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1621/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Chemosh (aus Hebräisch ככש, ausgesprochen), war der Gott der Moabiter (Num. 21:29; Jer. 48: 7, 13, 46). Das Wort Kemosh bedeutete den Zerstörer, Unterdrücker oder Fischgott.  
Auf dem moabitischen Stein schrieb Mesha (2 Könige 3: 5) diesem Gott seine Siege über den König Israels zu: „Und Chemosch trieb ihn vor meinen Augen.“  
„Der Nationalgott der Moabiter. Er wurde zornig auf sein Volk und erlaubte ihnen, Vasallen Israels zu werden. Sein Zorn verebbte, er befahl Mesha, gegen Israel zu kämpfen, und die Moabitische Unabhängigkeit wurde wieder hergestellt.“ Moabite Stone, Zeilen 5, 9, 14 ff.).  
Ashtar-Chemosh war äquivalent zu Astarte, der auch im Tempel von Kemosh verehrt wurde. „Ashtar“ ist hier wahrscheinlich männlicher, wie in Südarabien, und ein anderer Name für Chemosh, die Verbindung „Ashtar-Chemosh“, die wie „Yhwh-Elohim“ oder „Yhwh-Sebaoth“ gebildet wird.  
Die Namen „Baal-maon“ (Moabit-Stein, Zeile 30) und „Baal-peor“ (Num. Xxv. 3; Hosea ix. 10) gelten für den praktisch gleichen Gott wie Chemosh.  
Chemos war daher im allgemeinen eine Gottheit derselben Art wie Baal. Bei kritischen Gelegenheiten wurde ein Menschenopfer als notwendig erachtet, um seine Gunst zu erlangen (vgl. II. Könige III, 27), und als die Befreiung kam, konnte ihm ein Heiligtum gebaut werden (Moabit-Stein, Zeile 3). Ein altes Gedicht, das zweimal im Alten Testament zitiert wird (Num. XXI. 27-30; Jer. XLVIII. 45, 46), betrachtet die Moabiter als die Kinder von Chemosh und nennt sie auch „die Leute von Kamos“.  
Die Etymologie von „Chemosh“ ist unbekannt. Der Name des Vaters von Mesba, Chemosh-melek („Chemosh ist Malik“ oder „Chemosh ist König“; vgl. Moabite Stone, Zeile 1), weist auf die Möglichkeit hin, dass Chemosh und Malik (oder Moloch) ein und dieselbe Gottheit waren .  
Salomo soll auf dem Ölberg ein Heiligtum zu Kemosh gebaut haben (1. Könige 7, 33), das bis zur Reform Josias (II Könige xxiii. 13) erhalten blieb.

# Dagon

<div id="bkmrk-key-facts%E2%80%8B-other-nam" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: justify;">**Key Facts**​</div></div></td></tr><tr style="text-align: justify;"><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Other names</td><td> </td></tr><tr><td>Year of origin</td><td>2500 BCE</td></tr><tr><td>Location</td><td> </td></tr><tr><td>Parent(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Children</td><td> </td></tr><tr><td>Aspect(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Major Centre(s)</td><td>Mari</td></tr><tr><td>Period of worship</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td style="text-align: justify;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1620](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1620/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Dagon war ein bedeutender nordwestlicher semitischer Gott, angeblich von Getreide und Landwirtschaft. Er wurde von den frühen Amoritern und von den Bewohnern der Städte Ebla und Ugarit verehrt (eine antike Stadt in der Nähe des Mittelmeers, die eine große Vielfalt alter Schriften und heidnischer Schreine enthielt). Er war auch ein Hauptmitglied, oder vielleicht Kopf, des Pantheons der biblischen Philister.  
Sein Name erscheint auf Hebräisch als דגדגן (in der modernen Transkription Dagon, Tiberian Hebräisch Dāgôn), in Ugaritic als dgn (wahrscheinlich als Dagnu ausgesprochen) und in Akkadian als Dagana, Daguna wird in englischen Übersetzungen meist als Dagan wiedergegeben.  
In Ugaritisch bedeutet die Wurzel dgn auch Korn: auf hebräisch ist dāgān, Sarmatian dīgan, ein archaisches Wort für Korn, vielleicht verwandt mit dem mittelhebräischen und jüdisch-aramäischen Wort dgn‘ ‚aufgeschnitten‘ oder mit arabisch dagn ‚regen- (Wolke) . Darüber hinaus bedeutet der Name für hebräisch dāg / dâg f ish.  
Der Gott Dagon taucht zum ersten Mal um 2500 v. Chr. In den Mari-Texten und in persönlichen Amoritennamen auf, in denen die Götter Ilu (Ēl), Dagan und Adad besonders häufig sind.  
In Ebla (Tell Mardikh), von mindestens 2300 v. Chr., War Dagan das Oberhaupt des Stadtpantheons mit etwa 200 Gottheiten und trug die Titel BE-DINGIR-DINGIR, „Herr der Götter“ und Bekalam, „Herr des Landes“. . Seine Gemahlin war nur als Belatu, „Lady“, bekannt. Beide wurden in einem großen Tempelkomplex namens E-Mul, „Haus des Sterns“, verehrt. Ein ganzes Viertel von Ebla und eines seiner Tore wurden nach Dagan benannt. Dagan heißt ti-lu ma-tim, „Tau des Landes“ und Be-ka-na-na, möglicherweise „Herr von Kanaan“. Er wurde Herr vieler Städte genannt: von Tuttul, Irim, Ma-Ne, Zarad, Uguash, Siwad und Sipishu.  
In Ugarit um 1300 v. Chr. Hatte Dagon einen großen Tempel und wurde im Pantheon nach einem Vater-Gott und listedl und vor Baïl Sapān (das ist der Gott Haddu oder Hadad / Adad) aufgeführt.  
Das Byzantinische Etymologicon Magnum sagt, dass Dagon Kronos in Phönizien war.  
Dagan wird gelegentlich in frühen sumerischen Texten erwähnt, wird aber erst in späteren akkadischen Inschriften als ein mächtiger und kriegerischer Beschützer, manchmal mit Enlil gleichgesetzt. Dagans Frau war in einigen Quellen die Göttin Shala (auch als Frau der Adad genannt und manchmal mit Ninlil identifiziert). In anderen Texten ist seine Frau Ishara. Im Vorwort zu seinem berühmten Gesetzbuch nennt sich König Hammurabi „mit Hilfe Dagans, seines Schöpfers“ den „Unterdrücker der Siedlungen am Euphrat“.  
In einem assyrischen Gedicht erscheint Dagan neben Nergal und Misharu als Richter der Toten. Ein später babylonischer Text macht ihn zum Unterwelt-Gefängniswärter der sieben Kinder des Gottes Emmesharra.  
Die phönizische Inschrift auf dem Sarkophag von König Eshmun’azar von Sidon (5. Jahrhundert v. Chr.) Erzählt (ANET, S. 662): „Außerdem gab uns der Herr der Könige Dor und Joppa, die mächtigen Länder von Dagon, die in der Ebene von Sharon, in Übereinstimmung mit den wichtigen Taten, die ich getan habe. „  
Die Vita von Porphyr von Gaza erwähnt den großen Gott von Gaza, bekannt als Marnas (Aramäisch Marnā der „Herr“), der als der Gott des Regens und des Getreides betrachtet wurde und gegen die Hungersnot anrief. Marna von Gaza erscheint auf Münzen der Zeit von Hadrian. Er wurde in Gaza mit dem kretischen Zeus Zeus Krētagenēs identifiziert. Es ist wahrscheinlich, dass Marnas der hellenistische Ausdruck von Dagon war. Sein Tempel, das Marneion – das letzte überlebende große Kultzentrum des Heidentums – wurde im Jahr 402 auf Befehl des römischen Kaisers verbrannt. Das Betreten der Pflastersteine des Heiligtums war verboten.

# El

<div id="bkmrk-key-facts%E2%80%8B-other-nam" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0652%;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts**​</div></div></td><td style="width: 50.0652%;">  
</td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Other names</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Location</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Children</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1619](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1619/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Ēli (hebräisch: אל) ist das nordwestliche semitische Wort und der Name, der je nach Kontext entweder ins Englische übersetzt wird als’god‘ oder’God‘ oder’God‘ oder unübersetzt als El.  
Das Wort Eli stand ganz oben auf einer Liste von Göttern wie dem Alten der Götter oder dem Vater aller Götter, in den Ruinen der Königlichen Bibliothek der Ebla-Zivilisation, in der archäologischen Stätte Tell Mardikh in Syrien, die auf 2300 v. Chr. datiert wurde. Vielleicht war er irgendwann einmal ein Wüstengott, denn die Mythen besagen, dass er zwei Frauen hatte und mit ihnen und seinen neuen Kindern in der Wüste ein Heiligtum errichtete.  
El hatte viele Götter gezeugt, aber die wichtigsten waren Hadad, Yam und Mot, von denen jeder ähnliche Attribute wie die griechischen Götter Zeus, Poseidon oder Ophion und Hades oder Thanatos hat. Altgriechische Mythographen identifizierten Eli mit Cronus (nicht Chronos).  
Verwandte Formen finden sich in allen semitischen Sprachen, mit Ausnahme der alten Ge’ez-Sprache Äthiopiens. Zu den Formen gehören ugaritische Formen wie il, pl. lm; Phönizierin l pl. lm, hebräisch ’lm, pl. Ilîm‘; Aramäisch l‘, Arabisch ilāh; Akkadisch ilu, pl. ilāti. Die ursprüngliche Bedeutung mag“Stärke, Kraft“ gewesen sein.  
El war der Vatergott unter den Kanaanitern. Im Ugaritischen ist eine alternative Pluralform, die“Götter“ bedeutet,“ilhm“, äquivalent zu Hebräisch“’ilhm“,“Götter“.  
Eine proto-sinaitische Mineninschrift aus dem Berg Sinai lautet:“ld’lm“, verstanden als“il dū“,“ôlmi“,“Ēl ewig“ oder“Gott ewig“.  
In manchen Inschriften taucht der Name Ēl qōne ari‘ auf, was soviel bedeutet wie Ēl Schöpfer der Erde‘, sogar mit einer späten Inschrift bei Leptis Magna in Tripolitanien aus dem 2.  
Ēl unter den Amoriten  
Amoritische Inschriften von Zinčirli beziehen sich auf zahlreiche Götter, manchmal auf den Namen, manchmal auf den Titel, vor allem auf Titel wie ilabrat Gott des Volkes‘, il abīka Gott deines Vaters‘, il abīni Gott unseres Vaters‘ und so weiter. Es werden verschiedene Familiengötter aufgezeichnet, göttliche Namen, die zu einer bestimmten Familie oder einem bestimmten Clan gehören, manchmal nach Titel und manchmal nach Namen, einschließlich des Namens Il Gott‘. In Amorite Personennamen sind die häufigsten göttlichen Elemente Il (‚Gott‘), Hadad/Adad und Dagan. Es ist wahrscheinlich, dass Il auch sehr oft der Gott ist, der in den akkadischen Texten Amurru oder Il Amurru genannt wird.  
Ēl in Ugarit  
Für die Kanaaniter war El oder Il der höchste Gott, der Vater der Menschheit und aller Geschöpfe. Vielleicht war er irgendwann einmal ein Wüstengott, denn die Mythen besagen, dass er zwei Frauen hatte und mit ihnen und seinen neuen Kindern in der Wüste ein Heiligtum errichtete. El hatte viele Götter gezeugt, aber die wichtigsten waren Hadad, Yam und Mot, die alle ähnliche Attribute wie die römisch-griechischen Götter haben: Zeus, Poseidon und Hades.  
Drei Pantheon-Listen, die man in Ugarit findet, beginnen mit dem il-‚ib der vier Götter (nach Cross \[1973; S. 14\] ist der Name einer generischen Art von Gottheit, vielleicht der göttliche Vorfahre des Volkes), ,l, Dagnu (das ist Dagon) und Ba’l Sapan (das ist der Gott Haddu oder Hadad). Obwohl Ugarit einen großen Tempel für Dagon und einen anderen für Hadad hatte, gab es keinen Tempel, der Ēl geweiht war.  
Isl wird immer wieder Tôru ‚Ēl („Bull Ēl“ oder „der Stiergott“) genannt. Er ist bātnyu binwāti („Schöpfer der Kreaturen“), „abū banī“ ili („Vater der Götter“) und „abū“ adami („Vater des Menschen“). Er ist qāniyunu ‚ôlam („ewiger Schöpfer“), der Beiname „ôlam erscheint in hebräischer Form im hebräischen Namen Gottes“‚l‘ ôlam „Gott ewig“ in 1. Mose 21.23. Er ist ḥātikuka („dein Patriarch“). Ēl ist der graubärtige alte, voller Weisheit, malku („König“), „abū šamīma“ („Vater der Jahre“), ēl gibbōr („thel der Krieger“). Er wird auch als ltpn unbekannter Bedeutung bezeichnet, die unterschiedlich als Latpan, Latipan oder Lutpani dargestellt wird.  
Mythology  
Der mysteriöse ugaritische Text Shachar und Shalim erzählt, wie (vielleicht am Anfang aller Dinge) camel ans Ufer des Meeres kam und zwei Frauen sah, die auf und ab hüpften. Ēl war sexuell erregt und nahm die beiden mit, tötete einen Vogel, indem er einen Stab darauf warf, und röstete ihn über einem Feuer. Er bat die Frauen, ihm zu sagen, wann der Vogel fertig gekocht sei, und ihn dann entweder als Ehemann oder als Vater anzusprechen, denn er würde sich von nun an ihnen gegenüber verhalten, wie sie ihn nennen.  
Sie grüßten ihn als Ehemann. Er liegt dann bei ihnen, und sie gebar Shachar („Dawn“) und Shalim („Dusk“). Wiederum liegt withl bei seinen Frauen und die Frauen gebären „die gnädigen Götter“, „Meereshäkchen“, „Kinder des Meeres“. Die Namen dieser Frauen sind nicht ausdrücklich angegeben, aber einige verwirrende Rubriken am Anfang des Berichts erwähnen die Göttin Athirat, die ansonsten die Hauptfrau von Ēl ist, und die Göttin Rahmay („Barmherzig“), die sonst unbekannt ist.  
Im ugaritischen Ba’al-Zyklus wird Ēl eingeführt, um (oder in) Mount Lel (Lél möglicherweise „Nacht“) an den Quellen der beiden Flüsse an der Quelle der beiden Tiefen zu wohnen. Nach einigen Interpretationen des Textes wohnt er in einem Zelt, was erklären könnte, warum er in Ugarit keinen Tempel hatte. Was die Flüsse und die Quelle der beiden Tiefen anbetrifft, so könnten diese die wirklichen Ströme oder die mythologischen Quellen des Salzwasserozeans und der Süßwasserquellen unter der Erde oder der Wasser über den Himmeln und den Gewässern unter der Erde bezeichnen .

# Enki

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: justify;">**Key Facts[View attachment 1618](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1618/)**​</div></div></td></tr><tr style="text-align: justify;"><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Other names</td><td> </td></tr><tr><td>Year of origin</td><td> </td></tr><tr><td>Location</td><td> </td></tr><tr><td>Parent(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Children</td><td> </td></tr><tr><td>Aspect(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Major Centre(s)</td><td>Eridu</td></tr><tr><td>Period of worship</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>  
**Hintergrund**  
Enki (sumerisch: dEN.KI(G)) war eine Gottheit in der sumerischen Mythologie, später bekannt als Ea in der babylonischen Mythologie, ursprünglich Hauptgott der Stadt Eridu. Er war die Gottheit des Handwerks (= gašam), des Wassers (=a, ab), der Intelligenz (= gestú) und der Schöpfung (Nudimmud, aus dämmrigem Schlamm, „zu erzeugen“, „zu formen“).  
Die genaue Bedeutung seines Namens ist ungewiss: Die übliche Übersetzung ist „Herr der Erde“: das sumerische en wird als ein Titel übersetzt, der dem „Lord“ entspricht; es war ursprünglich ein Titel, der dem Hohenpriester gegeben wurde; ki bedeutet „Erde“;  
Der Name Ea ist angeblich Hurrian und möglicherweise semitischen Ursprungs als Ableitung aus der westsemitischen Wurzel \*hyy Bedeutung „Leben“ in diesem Fall verwendet für „Quelle“, „fließendes Wasser“. Auf Sumerisch bedeutet E-A „das Haus des Wassers“, der ursprüngliche Name für das Heiligtum des Gottes in Eridu.  
Der Haupttempel von Enki hieß é-engur-a, das „Haus des Herrn der tiefen Gewässer“; e-unir oder é-abzu, das „Haus von Abzu“ (das Haus der fernen Gewässer), das unterirdische Süßwassergebiet (wahrscheinlich die Erklärung der Sumerer für das Grundwasser), das den Hügel umgab, auf dem der Tempel von Ebki in Eridu gebaut wurde. Es war in Eridu, das sich damals in den Feuchtgebieten des Euphrattals unweit des Persischen Golfs befand. Er war der Hüter der heiligen Kräfte, die Mich genannt wurden, die Gaben des zivilisierten Lebens.  
Enki ist auch der meisterhafte Gestalter der Welt, Gott der Weisheit und aller Magie. Er ist der Herr der Apsu (Akkadian, Abzu auf Sumerisch, daher vielleicht das griechische und englische Wort „abyss“), dem Süßwassermeer des Grundwassers unter der Erde.  
Im späteren babylonischen „Enuma Eliš“ ist Abzu, der „Vater der Götter“, träge und schläfrig, findet aber seinen Frieden durch die jüngeren Götter gestört und macht sich auf, sie zu zerstören. Sein Enkel Enki, der als Vertreter der jüngeren Götter ausgewählt wurde, verzaubert Abzu mit einem Zauber, der ihn in einen tiefen Schlaf versetzt und ihn tief in den Untergrund einsperrt. Enki richtet daraufhin sein Haus „in den Tiefen des Abzu“ ein. Enki übernimmt somit alle Funktionen des Abzu, einschließlich seiner befruchtenden Kräfte als Herr der Gewässer und Herr des Samens.  
Mythology  
Als Gott des Wassers hatte er eine Vorliebe für Bier und als Gott des Samens hatte er eine Reihe von inzestuösen Affären. Im Epos Enki und Ninhursag hatte er mit seiner Gemahlin Ninhursag eine Tochter Ninsar. Als Ninhursag ihn verließ, kam er auf ihn zu und hatte dann Verkehr mit Ninsar (Lady Greenery), der Ninkurra (Lady Fruitfulness oder Lady Weide) zur Welt brachte.  
Ein zweiter Mal mit Geschlechtsverkehr mit Ninkurra, der Uttu (= Weber oder Spinne) zur Welt brachte.  
Ein drittes Mal erliegt Enki der Versuchung und versucht die Verführung von Uttu. Uptu ärgert sich über Enkis Ruf und konsultiert Ninhursag, der, verärgert über die promiskuitive Art ihres Ehepartners, Uttu rät, die Flussufer zu meiden. In einer anderen Version dieses Mythos nimmt Ninhursag Enkis Sperma aus Uttus Mutterleib und pflanzt es in die Erde, wo sieben Pflanzen schnell keimen.  
Mit seinem zweigesichtigen Diener und Verwalter Isimud findet Enki die Pflanzen und beginnt sofort mit dem Verzehr ihrer Früchte. Sein eigenes Sperma konsumierend, fällt er (krank mit Schwellungen) in seinem Kiefer, seinen Zähnen, seinem Mund, seiner Kehle, seinen Gliedern und seiner Rippe schwanger. Die Götter wissen nicht, was sie tun sollen, denn Enki hat keine Gebärmutter, um zu gebären, bis Ninhursags heiliger Fuchs die Göttin holt.  
Ninhursag gibt nach und nimmt Enki’s Ab (Wasser oder Sperma) in ihren Körper auf und bringt Götter der Heilung jedes Körperteils zur Welt. Das letzte – Ninti, Sumerian = Lady Rib, ist auch ein Wortspiel auf Lady Life, ein Titel von Ninhursag selbst. Die Geschichte spiegelt symbolisch die Art und Weise wider, wie das Leben durch die Zugabe von Wasser zum Land hervorgebracht wird, und sobald es wächst, wird Wasser benötigt, um Pflanzen zur Frucht zu bringen. Es rät auch zu Ausgewogenheit und Verantwortung, nichts übertriebenes.  
  
**Er ist Dreh – und Angelpunkt**  
· Ist er der Teufel?  
· Ist er der Schöpfergott?  
Die sumerischen Überlieferungen beinhalten eine Vielzahl von Berichten über unsere Frühgeschichte. Es war die [Zeit](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/zeit/), in der die Götter noch die Fäden in der [Hand](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hand/) hielten. Einigen Göttern kommt eine [Art](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/art/) Schlüsselrolle zu. Einer davon ist Enki oder Prinz Ea. Kurz ein paar Worte zur Person:  
Enki ist der erstgeborene Sohn des Gottes Anu. Anu könnte man als Gottvater bezeichnen, der eher im Hintergrund blieb und das Wirken seinen Söhnen überließ.  
Dieser eben genannte Anu hatte zwei Söhne.

- Enlil, diesen hatte er von seiner [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/) Antu. Er war der rechtmäßige Erbe.
- Enki, diesen hatte er mit der Id gezeugt. Er war der Erstgeborene.

Enki wurde geboren, längst bevor die [Erde](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/erde/) von den Göttern (Anunakis) besiedelt wurden. Enki war in späteren Zeiten der große Wissenschaftler. Ihm unterstand insbesondere alles, was mit [Wasser](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/wasser/) zu tun hatte. Dazu gehörten einst riesige Projekte, mittels Dämmen und Kanälen Landstriche zu be- und entwässern. In Südafrika war er eingesetzt, um den Abbau von [Gold](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gold/) zu beaufsichtigen. Nachdem jene Götter, die dazu verdonnert waren, in den Goldminen zu schuften, einen Aufstand machten, war es Enki, der Rat wußte. — Ein dummer [Mensch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mensch/) mußte her. Dieser könnte dann in den Bergwerken eingesetzt werden. Mit Hilfe seiner [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/) (Ninki) schuf er den Menschen, den wir heute Homo sapiens nennen. Enki war es [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/), der jenem Menschenpaar zeigte, wie man kopuliert. Zumindest sorgte er dafür, dass die biologischen Voraussetzungen stimmten. Das war allerdings nicht im [Sinne](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sinne/) der machthabenden Götter. Als sich die Menschen stark vermehrten, wollten die anderen Götter jenes Menschengeschlecht am liebsten wieder loswerden. →([Sintflut](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sintflut/)) Doch Enki sorgte mittels der [Arche](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/arche/) für einen Weg, einige der Menschen zu retten.  
Eines geht ebenfalls auf Enkis Rechnung. Er war der Mörder seines Großvaters Apsu. Mit diesem Mord wollte er der damals angedachten Beseitigung des Menschengeschlechtes zuvorkommen. Das zeigt einmal mehr, dass diesem Enki sehr an der Kreation [Mensch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mensch/) lag. Dafür war er sogar bereit einen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) zu töten. Er hatte also sowohl kriminelle Energie als [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) großes Engagement für uns Menschen. Enki war jener, der gemäß dem Bericht der [Genesis](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/genesis/) als der [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/) den Menschen die Dinge zeigte, die ihnen ganz bewusst vorenthalten worden waren. Danach erkannten sie sich, wie es dort heißt und [Eva](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/eva/) wurde schwanger und gebar Kain.  
1Mo 4,1 (Einheits)  
[Adam](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/adam/) erkannte [Eva](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/eva/), seine [Frau](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/frau/); sie wurde schwanger und gebar Kain. Auf alten Rollsiegeln wird Enki oft mit einer [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/) oder [selbst](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/selbst/) als [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/) dargestellt. Die [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/) als [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) Symbol?  
Oder mit genetischen Wurzeln zu einem [Schlangengeschlecht](http://www.fallwelt.de/reptos/enki.htm). Am [Beispiel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beispiel/) der Verführung gemessen, müsste Enki der [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/), bzw. die alte [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/) gewesen [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/). [Auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) am [Beispiel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/beispiel/) der Offenbarung könnte Enki als ein möglicher Kandidat für den [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) herhalten.   
Offb 12,9 (Luther)  
Und es wurde hinausgeworfen der große [Drache](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/drache/), die alte [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/), die da heißt: [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) und [Satan](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/satan/), der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die [Erde](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/erde/) geworfen, und seine [Engel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/engel/) wurden mit ihm dahin geworfen. Da es aber gerade dieser Enki ist, der sich um alles in der Welt ([Kosmos](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/kosmos/)) für den Menschen einsetzt, wäre es doch etwas daneben, ihn als den [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) zu brandmarken. Seine ganze [Liebe](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/liebe/) gilt doch den Menschen. Er könnte genauso gut der Gegenspieler des Teufels [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/), nämlich jener, den wir als [Christus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/christus/) kennen. — Von ihm heißt es:   
Offb 1,5 (Luther)  
und von [Jesus Christus](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/jesus-christus/), welcher ist der [treue](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/treue/) Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem [Blut](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/blut/)   
Joh 15 (Luther)  
12 Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) euch [liebe](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/liebe/).  
13 Niemand hat größere [Liebe](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/liebe/) als die, dass er [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) [Leben](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/leben/) läßt für seine Freunde.  
Außerdem gilt der [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) als der große Ankläger in Sachen »Mensch«. Er behauptet, der [Mensch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mensch/) kann die Gebote Gottes nicht halten usw. Dieses zeigt uns das [Buch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/buch/) [Hiob](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/hiob/). In [apokryphen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/apokryphen/) Berichten wird dieser Sachverhalt detaillierter herausgestellt. Unser Fürsprecher?  
Enki ist nicht der Ankläger des Menschen sondern eigentlich [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) Fürsprecher. Er passt also ganz und gar nicht in das von der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) geprägte [Bild](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bild/) des Teufels! Und dennoch wurde er, insbesondere von den christlichen [Kirchen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/kirchen/), als der gebrandmarkt, der für alles [Übel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/uebel/) auf dieser Welt verantwortlich gemacht wird. Dazu würden [auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) Artikel passen wie:  
[Rufmord](http://www.gottwissen.de/goetter/rufmord.htm), [Was wirft man ihm vor?](http://www.gottwissen.de/goetter/vorwurf.htm), [Pro und Kontra](http://www.gottwissen.de/goetter/lendenschurz.htm)

# Jupiter

<div id="bkmrk-other-names-%C2%A0-year-o" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0652%;">Other names</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Location</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Children</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1617](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1617/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
In der römischen Mythologie hatte Jupiter die gleiche Rolle wie Zeus im griechischen Pantheon. Er wurde Juppiter Optimus Maximus Soter (Jupiter Best, Greatest, Saviour) genannt; als Schutzgottheit des römischen Staates regierte er über Gesetze und soziale Ordnung.  
Er war der Hauptgott der Kapitolinischen Triade, zusammen mit Juno und Minerva. In der lateinischen Mythologie ist Jupiter der Vater des Mars. Deshalb ist Jupiter der Großvater von Romulus und Remus, den Gründern Roms.  
Iuppiter, der aus einer Vokativverbindung stammt, die aus dem archaischen Latein Iovis und Pater (lateinisch für Vater) stammt, wurde ebenfalls als Nominativ verwendet. Jove\[1\] ist eine weniger verbreitete englische Formation, die auf Iov-, dem Stamm der schrägen Fälle des lateinischen Namens, basiert. Darüber hinaus identifizieren linguistische Studien seinen Namen als abgeleitet von der indoeuropäischen Verbindung \*dyēus – pater- („O Vater Gott“), der indoeuropäischen Gottheit, von der auch die germanische \*Tiwaz (von deren Namen das Wort Dienstag kommt), der griechische Zeus und das vedische Äquivalent Dyaus Pita abstammen.  
Aspekte von Jupiter  
Wie andere Götter auch, wurde Jupiter eine Reihe von Epitheten zugeschrieben, die sich auf verschiedene Aspekte oder Rollen des Gottes beziehen.  
Jupiter Ammon (Jupiter wurde nach der römischen Eroberung mit der ägyptischen Gottheit Amun gleichgesetzt)  
Jupiter Caelestis („himmlisch“)  
Jupiter Fulgurator („des Blitzes“)  
Jupiter Laterius („Gott des Latiums“)  
Jupiter Lucetius („vom Licht“)  
Jupiter Pluvius („Absender des Regens“) Siehe auch Pluvius  
Jupiter Stator (von starr für „stehend“)  
Jupiter Terminus oder Jupiter Terminalus (verteidigt Grenzen). (Siehe auch Terminus)  
Jupiter Tonans („thunderer“)  
Jupiter Victor (führte römische Armeen zum Sieg)  
Jupiter Summanus (Absender des nächtlichen Donners)  
Jupiter Feretrius („der die Beute des Krieges mitnimmt“)  
Jupiter Optimus Maximus (Bester und Größter)  
Jupiter Brixianus (Jupiter gleichgesetzt mit dem Ortsgott der Stadt Brescia in Cisalpine Gallien (heutiges Norditalien))  
Jupiter Ladicus (Jupiter gleichgesetzt mit einem keltiberischen Berggott und verehrt als Geist des Ladicus)  
Jupiter Parthinus oder Partinus (Jupiter wurde unter diesem Namen an den Grenzen von Nordost-Dalmatien und Obermoesien angebetet, möglicherweise verbunden mit dem lokalen Stamm, der als Partheni bekannt ist).  
Jupiter Poeninus (Jupiter wurde in den Alpen unter diesem Namen verehrt, rund um den Großen St. Bernhard-Pass, wo er ein Heiligtum hatte)  
Jupiter Solutorius (eine lokale Version des in Spanien verehrten Jupiter; er wurde mit dem lokalen iberischen Gott Eacus synkretisiert)  
Jupiter Taranis (Jupiter gleichgesetzt mit dem keltischen Gott Taranis)  
Jupiter Uxellinus (Jupiter als Gott des Hochgebirges)  
Jupiter-Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel  
Der größte Tempel in Rom war der des Jupiter Optimus Maximus auf dem Kapitolinischen Hügel. Hier wurde er zusammen mit Juno und Minerva verehrt und bildete die Kapitolinische Triade. Jupiter wurde auch auf dem Capitoline Hill in Form eines Steins verehrt, bekannt als Iuppiter Lapis oder Jupiter Stone, der als Eidestein vereidigt wurde. Tempel des Juppiter Optimus Maximus oder der Kapitolinischen Triade als Ganzes wurden gewöhnlich von den Römern im Zentrum neuer Städte in ihren Kolonien gebaut.  
Das Gebäude wurde von Tarquinius Priscus begonnen und vom letzten König von Rom, Tarquinius Superbus, fertiggestellt, obwohl es am 13. September, zu Beginn der republikanischen Epoche, 509 v. Chr., durch eine von den Historikern aufgezeichnete Tradition eingeweiht wurde.  
Die Überreste der Fundamente und des Podiums, von denen die meisten unter dem Palazzo Caffarelli liegen, bestehen aus riesigen parallelen Mauerabschnitten, die aus Blöcken aus grauem Tuff-Quadrigastein (Cappellaccio) bestehen und zeugen von der schieren Größe der Grundfläche des Tempels (ca. 55 x 60 m).  
Auf dem Dach befindet sich eine Terrakotta-Auriga, die von der etruskischen Künstlerin Vulca von Veii im 6. Jahrhundert v. Chr. im Auftrag von Tarquinius Superbus angefertigt wurde; sie wurde 296 v. Chr. durch eine bronzene ersetzt. Das Kultbild von Vulca bestand aus Terrakotta, dessen Gesicht an Festtagen rot gestrichen wurde (Ovid, Fasti, 1.201f). Unter der Cella befanden sich die Favissae oder unterirdischen Gänge, in denen die alten Statuen, die vom Dach gefallen waren, und verschiedene Weihegaben aufbewahrt wurden.  
Der Tempel wurde in Marmor wieder aufgebaut, nachdem Brände im Jahre 83 v. Chr., als das Kultbild verloren ging und die Sibyllinischen Bücher in einer steinernen Truhe aufbewahrt wurden. Brände folgten im Jahre 69 n. Chr., als das Kapitol von den Anhängern des Vitellius und im Jahre 80 n. Chr. gestürmt wurde.  
Der Verfall begann im fünften Jahrhundert, als Stilicho die vergoldeten Türen abnahm und Narses 571 n. Chr. viele der Statuen entfernte.  
Als Hadrian Aelia Capitolina an der Stelle Jerusalems errichtete, wurde an der Stelle des zerstörten Tempels in Jerusalem ein Tempel für Jupiter Capitolinus errichtet.

# Lucifer

<div class="bbTable" id="bkmrk-other-names-fr-franc"></div><table id="bkmrk-other-names-fr-franc-1" style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="text-align: justify;">Other names</td><td style="text-align: justify;">Fr Francis Borja[View attachment 1616](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1616/)</td></tr><tr style="text-align: justify;"><td>Year of origin</td><td>1571</td></tr><tr style="text-align: justify;"><td>Location</td><td>Rome, Church of Gesu</td></tr><tr style="text-align: justify;"><td>Major Centre(s)</td><td>Rome, Church of Gesu; all Jesuit Churches of the same design</td></tr><tr style="text-align: justify;"><td>Period of worship</td><td>1571 to present day</td></tr></tbody></table>

  
**Hintergrund**  
Luzifer ist einer der gebräuchlichsten Namen, die heute verwendet werden, um die Personifizierung des Bösen zu beschreiben – auch Satan, der Teufel. Luzifer soll auch die besondere Gottheit der geheimen Hingabe der Jesuiten sein, der mächtigsten spirituellen und militärischen Organisation der Menschheitsgeschichte. Der Begriff „Luzifer“, um den höchsten bösen Geist zu beschreiben, ist relativ neu (weniger als 700 Jahre alt) – beginnend im 14. Jahrhundert und mit der Veröffentlichung des epischen Gedichtes Paradise Lost von John Milton ab 1667 populär geworden. Etymologie des Wortes „Luzifer“.  
Luzifer ist ein lateinischer Begriff, der „Light-Bringer“ bedeutet (von lux, lucis, „light“ und ferre, „to bear, bring“). Ihr allgemeiner Gebrauch war als Name für die Venus als „Morgenstern“ bekannt. Cicero (106-43 v. Chr.) schrieb:  
Der Stern der Venus, genannt Φωσφόρος in Griechisch und Luzifer in Latein, wenn er vorausgeht, Hesperos, wenn er der Sonne folgt.  
Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) schrieb:  
Der Stern, der Venus genannt wird… wenn er morgens aufsteigt, wird Luzifer genannt… aber wenn er bei Sonnenuntergang leuchtet, heißt er Vesper… Im Gegensatz zur populären Desinformation wurde das Wort bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nie historisch mit dem Bösen in Verbindung gebracht. Der heilige Hieronymus (347-420) benutzte das Wort beispielsweise zweimal in seiner Übersetzung und in seiner umfassenden Neuschreibung der griechischen Nicänischen Bibel, um die katholische Bibel, die als Vulgata bekannt ist, zu erschaffen. Die erste Instanz, in der Jerome das Wort verwendet, war in Jesaja 14,12, wo der Titel „Morgenstern“ einem tyrannischen babylonischen König gegeben wird. Die zweite Instanz, in der Jerome das Wort benutzte, war in seiner Neufassung von 2. Petrus 1,19, um das griechische Wort Phosphoros zu übersetzen, das genau die gleiche wörtliche Bedeutung wie „Lichtbringer“ für Luzifer hat. Erstes schriftliches Beispiel für die Assoziation von „Luzifer“ als Name für den Fürsten der Finsternis  
Die erste akzeptierte historische Aufzeichnung über die Verwendung des Wortes „Luzifer“ als Name für das höchste Wesen des Bösen wurde von Dante Alighieri in seinem epischen Gedicht „The Divine Comedy“ (1316-18) verfasst, in dem er das Wort als weiteren Namen für Satan verwendete. Die Göttliche Komödie war zu Lebzeiten von Alighieri und in den folgenden Jahrzehnten weder bekannt noch ein berühmtes Werk. Erst durch den Nachdruck der einzigen erhaltenen Handschrift als „Divina“ von Giovanni Boccaccio (1313-1375) erfuhr die Welt von Dante und seiner Vision des Himmels, des Kampfes und der Höllenschichten. Leider existiert kein Originalmanuskript der Göttlichen Komödie, außer dem Werk von Giovanni Boccaccio. Es gibt jedoch starke Hinweise darauf, dass das Werk in den folgenden Jahrhunderten schrittweise überarbeitet und verfeinert wurde, um die jüngste Gruppe von bösen Päpsten und päpstlichen Familien zu integrieren – nichts Böseres als die „Borjas“.  
Während moderne Übersetzungen der Göttlichen Komödie nun bewusst den Namen der untersten Ebenen der Hölle oder „Borjas“ in „Bolgias“ umbenennen, ist es fast sicher, dass das Gedicht nach dem obszönen Papsttum von Rodrigo Borja (Papst Alexander) – 1492-1503 – an Bekanntheit gewonnen hat. Es steht außer Frage, dass das Werk schon zu Lebzeiten von Francis Borja (1510-1572), dem wahren Finanzier und Gründer der Jesuiten, in elitären Kreisen bekannt gewesen wäre. Damals (wie heute) waren die Borja Päpste zum Synonym für den Inbegriff des Bösen geworden. Borja Rache – die Erschaffung Luzifers Durch die Schaffung des Jesuitenordens durch die Wiedereingliederung von Ignatius von Loyola, Francis Xavier und anderen, erwies sich Kardinal Borja als mächtige Kraft. Aber mit dem Bau einer Armee von Priestern, die auf absolute Loyalität und unbestrittenes Handeln (mit allen Mitteln) geschworen wurden, schuf Kardinal Borja auch den Boden für die ultimative Rache der Borja an den rivalisierenden päpstlichen Familien und sogar an den alten heidnischen Göttern wie Moloch und Cybele, die vom Vatikan verehrt wurden – im Tode würde er zum größten aller Götter werden – Borja würde Luzifer werden.  
Anstatt Dantes fiktives Werk und die endlosen Angriffe auf den Namen Borja anzuprangern, nutzte Kardinal Borja die Geheimniskrämerei und Loyalität des Jesuitenordens und seiner Zeit als Generaloberer, um sich selbst in das Gefüge der Anbetung für alle Jesuiten zu verwandeln. Jesuitenpriester beteten und beteten mit ihrem Symbol, dem IHS, das auf einem leuchtenden Stern prangt – die bedeutendste Symbolik in ihrer wichtigsten Kirche (Gesu-Kirche), die als Entwurf des Ignatius von Loyola beansprucht wurde, aber in Wahrheit das Werk und der Einfluss von Kardinal Borja.

<div class="bbImageWrapper  js-lbImage" data-lb-caption-extra-html="" data-lb-sidebar-href="" data-single-image="1" data-src="http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/wp-content/uploads/sites/11/2019/07/gesu_altar11.jpg" data-template-name="public:bb_code_tag_img" id="bkmrk-" style="text-align: justify;" title="gesu_altar11.jpg">![gesu_altar11.jpg](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/wp-content/uploads/sites/11/2019/07/gesu_altar11.jpg)</div>  
Nicht zu Gott, nicht zu Loyola, nicht zu Xavier – aber Borja ist der Schlüssel zur Bedeutung und Wichtigkeit des IHS-Symbols – auch innerhalb der Mauern der Gesu-Kirche. Nachfolgend ist das Schlüsselbild des Kardinals Borja über dem Hauptaltar aufgeführt, das sich sowohl dem Papst als auch Jesus selbst überlegen zeigt:

<div class="bbImageWrapper  js-lbImage" data-lb-caption-extra-html="" data-lb-sidebar-href="" data-single-image="1" data-src="http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/wp-content/uploads/sites/11/2019/07/gesufig811.jpg" data-template-name="public:bb_code_tag_img" id="bkmrk--1" style="text-align: justify;" title="gesufig811.jpg">![gesufig811.jpg](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/wp-content/uploads/sites/11/2019/07/gesufig811.jpg)</div>  
Populäres Bewusstsein für den Namen Luzifer  
Während ältere Jesuiten ihren wahrhaft verstorbenen Gründer als „Luzifer“ verehrten, wurde das Wort „Luzifer“ als Name für das höchste Wesen des Bösen erst mit der Veröffentlichung von Paradise Lost durch John Milton im Jahre 1667 weithin bekannt. Heute ist das Wort allgemein bekannt – aber irrtümlich geglaubt, dass es dasselbe ist wie Satan oder der Teufel. Der tote Geist von Francis Borja, dem wahren Gründer der Jesuiten, ist und bleibt der erste und einzige Luzifer.

### <a class="u-anchorTarget" name="-planet-von-luzifer-wurde-zerst%C3%B6rt"></a>**Planet von Luzifer wurde zerstört**​

[Angelucci](http://www.fallwelt.de/luzifer/LuziferPlanet.htm#_Toc312300586) [Außerirdisches Wissen](http://www.fallwelt.de/luzifer/LuziferPlanet.htm#_Toc312300587) [Externer Angriff](http://www.fallwelt.de/luzifer/LuziferPlanet.htm#_Toc312300588) [Ein alter Konflikt](http://www.fallwelt.de/luzifer/LuziferPlanet.htm#_Toc312300589) [Verheimlichte Vergangenheit](http://www.fallwelt.de/luzifer/LuziferPlanet.htm#_Toc312300590)  
Eine weitere Recherche in Sachen zerstörter fünfter Planet. Mit der Summe der Informationen, die ich in den vorhergehenden Aufsätzen zu Maldek aufgezeigt habe, versuche ich eine weitere Aussage zu machen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-basis-der-rebellion"></a>**Basis der Rebellion**​

Der, den wir von vielen Religionen her als Luzifer kennen, hatte auf einem Planeten unseres Sonnensystems (s)eine Basis errichtet. Von hier aus versuchte er durch Rebellion und Krieg seinen Machtbereich auszudehnen. So lautet zumindest das Klischee, doch ich versuche beiden Seiten, so weit als möglich, gerecht zu werden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-suche-nach-dem-teufel"></a>**Suche nach dem Teufel**​

Unter [Fallwelt](http://www.fallwelt.de/teufel/index.htm) habe ich eine ausführliche Suche nach dem „Teufel“ gestartet. Ich habe viele mögliche Kandidaten näher unter die Lupe genommen. Doch meine Ergebnisse sind alles andere als eindeutig. Ein Blick hin zu frühen Szenarien unserer Frühzeit mag uns weitere wichtige Erkenntnisse liefern. Ich beginne mit dem Bericht des Kontaktlers Orfeo Angelucci.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-angelucci"></a>**Angelucci**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-geheimnisse-der-untertassen"></a>**Geheimnisse der Untertassen**​

Er schrieb nach einer Reihe von Kontakten das Buch „Geheimnisse der Untertassen“, welches in Deutschland dereinst im Ventla-Verlag erschien. Seine hierin erwähnten Kontakte fanden in den Jahren 1952/53 statt. Ich hebe den Zeitpunkt des Kontaktes hervor, weil damals (vor jetzt 56 Jahren) den Kontaktlern erst in ganz kleinen Schritten (Happen für Happen) das Außerirdischenszenario näher gebracht wurde.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-unter-amnesie"></a>**Unter Amnesie**​

Einmal wachte er in einem anderen Körper auf einer anderen Welt auf: Die Erinnerungen daran waren unter Amnesie und traten erst nach sechs Monaten nach und nach wieder in sein Bewusstsein ein.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-neptun"></a>**Neptun**​

Sein Körper ist ein völlig anderer, und doch kommt er ihm bekannt vor. Er ist auf einer anderen Welt, und doch kommt sie ihm bekannt vor. Man nennt ihn dort „Neptun“, vielleicht nicht ohne Grund, denn diesen Neptun kennen wir aus der römischen Mythologie. Bei den Griechen hieß er Poseidon und bei den Sumerern war er kein Geringerer als Enki. Gewiss ein Fingerzeig für ihn und uns, die wir seine Erlebnisse hier untersuchen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-namensspiele"></a>**Namensspiele**​

Zwei, die sich Lyra\* und Orion\* nennen lassen, geben ihm Hinweise auf den einstigen Planeten Maldek, hier Planet des Luzifer genannt.  
\*/\* Hinweis: Die Namen sind gewiss ebenfalls mit Bedacht gewählt.  
Orion steht womöglich für das „Oriondrama“ und  
Lyra steht womöglich für „Leier“, jenen Bereich im Kosmos, in dem die/eine Menschwerdung ihren Beginn hatte.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-zitate-aus-dem-buch-%E2%80%9Egeheimnisse-der-untertassen%E2%80%9C-von-orfeo-angelucci"></a>Zitate aus dem Buch: „Geheimnisse der Untertassen“ (von Orfeo Angelucci)​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-der-morgenstern"></a>**Der Morgenstern**​

In einem der Zeitrahmen oder Zeitdimensionen gab es einmal einen Planeten im Sonnensystem der Erde mit Namen Luzifer. Von allen Planeten hatte er die geringste Dichte. Seine Bahn um die Sonne lag zwischen den Bahnen des Mars und des Jupiter. Bei den ätherischen Wesen oder himmlischen Heerscharen hieß er der Morgenstern. Von allen Planeten im Universum war er der strahlendste.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-f%C3%BCrst-luzifer"></a>**Fürst Luzifer**​

Der Name des Fürsten dieses schimmernden Planeten war auch Luzifer, ein geliebter Sohn Gottes.“ Orion machte eine Pause, und die Traurigkeit in seinen Augen vertiefte sich. Dann fuhr er fort: „Die irdischen Legenden über Luzifer und seine Heerscharen sind wahr. Stolz und Hochmut wuchsen im Herzen Luzifers und in den Herzen vieler seiner Anhänger. Sie entdeckten alle Geheimnisse des Stoffes und auch das große Geheimnis des schöpferischen Wortes“.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-streben-nach-macht"></a>**Streben nach Macht**​

Schließlich richteten sie diese allmächtige Kraft gegen ihre weniger selbstsüchtigen Brüder. Auch gegen die ätherischen Wesen und gegen den Himmlischen Vater oder die Urquelle; denn es gelüstete sie, das Universum zu beherrschen. Du kennst den Rest der Geschichte: Luzifer und seine Anhänger wurden von der hohen Seinsebene gestürzt. Mit einfacheren Worten: Die Luziferianer, die damals in höchst feinstofflichen Manifestationen verkörpert waren, „fielen“ in Verkörperungen einer Evolution, die zu den dichtesten Entwicklungsreihen gehörte, in die Evolution der Erde, die erst auf der Tierstufe steht.“  
Ergänzend siehe auch: [Bewohnter Kleinplanet](http://www.fallwelt.de/welten/maldek/kleinplanet.htm)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-au%C3%9Ferirdisches-wissen"></a>**Außerirdisches Wissen**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-der-verleumder"></a>**Der Verleumder**​

Luzifer war offenbar der Fürst dieser einstigen glänzenden (vorbildhaften) Welt. In dem Buch „Außerirdisches Wissen“ wird der Planet Luzifers „Bozulul“ genannt und Luzifer wird dort „Mastema“ genannt. Sicherlich mit einem gewissen Hintergedanken, denn Luzifer würde sinngemäß –Leuchtender– bedeuten, eine Beschreibung, welche man ihm aberkannte. Fortan ist er mit Namen wie Teufel (Verleumder) oder Satan (Widerständler) in den Religionen bekannt gemacht worden. Was „Bozulul“ sinngemäß bedeutet, entzieht sich meiner Kenntnis.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sternenpolitik"></a>**Sternenpolitik**​

Die uns gegebenen Informationen sind sehr wahrscheinlich politisch gefärbt. Wobei mit Politik hier nicht die irdische Politik gemeint ist. Auch Sternenvölker haben politische Interessen, denen sie nachgehen. Und was uns Menschen betrifft, wurden wir bislang meist mit Halbwahrheiten abgespeist. Nur den Menschen nicht zu viel erzählen. Dann könnten sie aufbegehren und das „Spiel“ wäre gefährdet.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-zitat-aus-dem-buch-%E2%80%9Eau%C3%9Ferirdisches-wissen%E2%80%9C"></a>**Zitat aus dem Buch: „Außerirdisches Wissen“**​

Vor Wut entbrannt, dass seine Molekulartransporter vom Sternenschiff des galaktischen Königs\* vernichtet worden waren, jagte Mastema mit seinem Gefolge nach Bozulul und schoss von seinem Raumschiff aus eine Sonde in den Kern des Planeten, die wie eine Injektionsnadel durch die Haut ins Herz drang, so dass der Zwillingsplanet der Erde in unzählige Stücke und Staubteilchen zerstob. Die Überreste Bozululs findet man noch heute im Asteroidengürtel.  
\*(Galaktische Förderation des Lichts?)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-zweifel-sind-angesagt"></a>**Zweifel sind angesagt**​

Ob sich das Geschehen damals wirklich so zugetragen hatte, muss ich offen lassen. Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass der Fürst eines Planeten seinen eigenen Planeten zerstören würde; den Planeten, der mit seinem Namen in Verbindung gebracht wird. Mag der in ihm angestaute Zorn auch noch so groß gewesen sein. Als Vergeltung hätte man vielleicht einen vom Gegner genutzten strategischen Ort vernichtet.  
——-:——-  
An dieser Stelle möchte ich auch auf solche Hinweise aufmerksam machen, die zeigen, dass der Planet Maldek (Luzifer, Bozulul, Mallona) von fremden, in den Konflikt involvierten, Sternenmächten zerstört wurde. (Siehe auch: [Das Volk von Maldek)](http://www.fallwelt.de/welten/maldek/MallonaVolk.htm)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-externer-angriff"></a>**Externer Angriff**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-forenkommentar"></a>**Forenkommentar**​

Zitat aus: [http://www.foren4all.de/ufos/ufokontakte2/wissenschaftvonandromeda.html](http://www.foren4all.de/ufos/ufokontakte2/wissenschaftvonandromeda.html) (?)  
**AW: ein ganzer Planet? ![o.O](https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/1f635.png "Er... what?    o.O")** (**Tauronis-Syrius**, 26.05.2007)  
…Maldek musste deswegen zerstört werden, weil er die Hauptbasis der Reptilianer und der Dinoiden war und somit der Gegner der Galaktischen Förderation des Lichts. Diese wurde vor etwa 4,5 Mio. Jahren zum Schutz unserer Erde gegründet, Damals herrschte ein gewaltiger Krieg in unserer Galaxis. Es ging um die Vorherrschaft des Lichtes über die Finsternis. Dabei wurde die Hyerboreanische (Lyrische-Syrianische) Kultur, der ich ebenfalls damals zu jener Zeit angehörte, vernichtet. Ferner wurde nicht nur Maldek zerstört, sondern auch unsere 2 Erdenmonde. Dieser, der heute unser Erdenmond ist, ist der Mond von Maldek.  
Zitat aus: [http://fastgeheim.yooco.de/beta/forum/t.558305-mgliche\_geschichte\_der\_erde.html](http://fastgeheim.yooco.de/beta/forum/t.558305-mgliche_geschichte_der_erde.html)

#### <a class="u-anchorTarget" name="-hauptsitz-der-anchara-allianz"></a>**Hauptsitz der Anchara-Allianz**​

Die Schiffe der Galaktischen Föderation des Lichts hingegen zerschmetterten den Hauptsitz der Anchara-Allianz auf dem Planeten Maldek (ehemaliger 5. Planet in unserem Sonnensystem) mit Hilfe eines „Kampfsterns“, der ein gigantisches planetengroßes Raumschiff von der Galaktischen Föderation war, welches 3x so groß ist wie die Erde.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-planet-vernichtet"></a>**Planet vernichtet**​

Dabei wurde von den Sirianern ungewollt der ganze Planet Maldek mit vernichtet. Nur der künstliche Mond, eine Maschinerie zum Schutze des 5. Planeten, bliebt völlig intakt. Die Reste dieses ehemaligen Planeten Maldek, der in den altsumerischen Überlieferungen Tiamat genannt wird, bilden den heutigen Asteroidegürtel.  
——-:——-

#### <a class="u-anchorTarget" name="-m%C3%B6gliches-geschehen"></a>**Mögliches Geschehen**​

Könnte sich das Szenario nicht auch so abgespielt haben? Auf dem Planeten Maldek hat sich eine Entwicklung zugetragen (Unterdrückung und Machtausbreitung), die von anderen Sternenvölkern mit großer Besorgnis beobachtet wird. Man will dieser Entwicklung (bevor sie noch weiter um sich greift) entgegenwirken. Dazu bietet es sich an, das Zentrum dieser bösen Macht (auf dem Planeten Maldek) zu zerstören. Der von den Bewohnern inzwischen stark geschundene Planet (gigantische Bergwerke) ist dem Beschuss von außen nicht mehr gewachsen und zerbirst. Ein völlig intakter Planet hätte solch einen Beschuss (obwohl dieser gigantisch gewesen sein musste) wohl überstanden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-ein-alter-konflikt"></a>**Ein alter Konflikt**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-sich-bek%C3%A4mpfende-arten"></a>**Sich bekämpfende Arten**​

Auf Maldek hatte sich offenbar eine reptiloide Macht etabliert, die so genannte Anchara-Allianz. So gesehen handelte es sich wohl um einen Konflikt zwischen zwei unterschiedlichen Spezies, den Reptos und den Humanoiden, zwei unterschiedlichen Wesenheiten. Und weil sie ganz unterschiedlich konzipiert sind, haben sie auch unterschiedliche Interessen, Vorlieben und Vorgehensweisen. Den Reptos wird immer unterstellt, sie wären gefühllos. Das stimmt sicherlich, doch ist es eine ihrer Spezies eigene Eigenschaft. Humanoide Lebensformen verfügen über ganz andere Möglichkeiten, Emotionen zu leben. Aber dennoch sind viele Welten, auf denen sie herrschen, ebenfalls von Krieg und Unterdrückung geprägt. Warum finden wir in der Bibel die nachfolgend zitierten Aussagen?

#### <a class="u-anchorTarget" name="-die-alte-schlange"></a>**Die alte Schlange**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-offb-12-4"></a>**Offb 12,4**​

und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-offb-12-7"></a>**Offb 12,7**​

Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel,

#### <a class="u-anchorTarget" name="-offb-12-9-luther"></a>**Offb 12,9 (Luther)**​

Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-der-konflikt-geht-weiter"></a>**Der Konflikt geht weiter**​

So gesehen haben wir es mit einem (ur)alten Konflikt zu tun. Ein Konflikt, der anderswo im Kosmos begann, …. irgendwann auf Maldek fortgeführt wurde und dann nach seinem Zerbersten auf die Erde verlegt wurde. D.h., alte Konflikte werden weiterhin auf der Erde ausgetragen. Wir befinden uns in weitgehender Unkenntnis, weil die uns beherrschenden Mächte (Götter) ein striktes Verschweigen unseres Ursprungs verfügt haben.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-vernichtungsaktion-gottes"></a>**Vernichtungsaktion Gottes**​

Und wenn wir etwas zwischen den Zeilen lesen, steht sogar in der Bibel, dass „Gott“ die einstige Heimat des Lichtbringers (Luzifer, der große Drache oder die alte Schlange) hat zerstören lasen. Das könnte man dem Bericht in der Offenbarung Kapitel 12, 4-9 durchaus entnehmen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-krieg-im-himmel"></a>**Krieg im Himmel**​

Es ist von einem Krieg (der Sterne in Offenbarung Kap. 12) die Rede, einem Krieg, der nicht auf der Erde, sondern im Himmel ausgetragen wurde. Ein Drittel der Sterne (Sternenmenschen) wurde im Zuge dieses Krieges zusammen mit ihrem Anführer auf die Erde geworfen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-verheimlichte-vergangenheit"></a>**Verheimlichte Vergangenheit**​

Wen wundert’s: Kein Geringerer als Luzifer hätte gerne, dass wir über unseren Ursprung besser aufgeklärt würden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-verbotene-frucht"></a>**Verbotene Frucht**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-1mose-3-einheits"></a>**1Mose 3 (Einheits)**​

1 Die Schlange (Luzifer) war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?  
…  
5 Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.  
Ich gehe hier nicht weiter auf dieses verklausuliert geschilderte Geschehen ein, doch bleibt festzuhalten, „Gott“ will den Menschen gewisse Informationen (Wissen) vorenthalten bzw. verschweigen. Und das kann sehr wohl mit vorangegangenen Konflikten zu tun gehabt haben.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-eden-auf-maldek"></a>**Eden auf Maldek?**​

Einerseits wurde Adam in den Garten Eden gesetzt, (wo war er vorher?) andererseits wurde er später aus dem Garten wieder vertrieben. Ist es nicht naheliegend, dass gewisse Autoren den Garten Eden (das Paradies) nach Maldek verlegen? Luzifer (die Schlange, einer reptiloiden Spezies zugehörig) war der Herrscher von Maldek. Es wäre naheliegend, dass er Interesse an der neugeschaffenen Spezies „Mensch“ zeigte, die sich auf seinem Planeten entwickeln sollte.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-in-den-garten-gesetzt"></a>**In den Garten gesetzt**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-gen-2-8-einheits"></a>**Gen 2,8 (Einheits)**​

Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-gen-2-15-einheits"></a>**Gen 2,15 (Einheits)**​

Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-das-flammenschwert"></a>**Das Flammenschwert**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-gen-3-einheits"></a>**Gen 3 (Einheits)**​

22 Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!  
23 Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.  
24 Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.  
——-:——-  
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, weitere Hinweise mögen mehr Klarheit verschaffen. Aus dem bislang aufgezeigten lässt sich erkennen, dass es sich um ein (sehr) heißes Eisen handelt. Letztendlich steht auch die Glaubwürdigkeit jener auf dem Spiel, die sich als Götter aufgeführt haben.

### <a class="u-anchorTarget" name="-luzifer-und-die-rebellen-mit-hinweisen-von-ahaster"></a>**Luzifer und die Rebellen Mit Hinweisen von Ahaster**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-rebellenf%C3%BCrst"></a>**Rebellenfürst**​

Luzifer war eine venusische Wesenheit, die einer Rebellengruppe nahe stand. Die Rebellen wurden nicht nur von den Sirianern ausquartiert, selbiges machte man auch auf der Venus.  
Um solchen Maßnahmen entgegenwirken zu können und auch ihren eigenen Interessen Nachdruck zu verschaffen, schlossen sich einige Rebellen mit Rebellengruppen auf anderen Planeten zusammen und wurden so zu einer gefürchteten Macht. Sie waren zwar verhältnismäßig gering an Zahl, doch wurden sie zunehmend gefährlich für ein friedliches Fortbestehen der Venus.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-morgenstern"></a>**Morgenstern**​

Eine Verbindung hin zur Venus lässt sich etwas verklausuliert auch in der Bibel finden, denn Luzifer wird hier mit dem Morgenstern gleichgesetzt. Der Morgenstern ist zweifellos die Venus. Sie hat die hellste Strahlkraft eines Planeten, von der Erde aus gesehen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-jes-14-12-schlachter"></a>**Jes 14,12 (Schlachter)**​

Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Morgenstern, wie bist du zu Boden geschmettert, der du die Völker niederstrecktest!  
Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass sich in dieser Aussage noch Fragmente eines alten Wissens befinden.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-konflikt-unvermeidbar"></a>**Konflikt unvermeidbar**​

Jener besagte Luzifer, hatte große Führungsqualitäten und auch noch Kontakte zu seinen Planetenbrüdern. Es gelang ihm nicht, die Rebellion, die zu eskalieren begann, zu begrenzen.  
Die Rebellen zündeten in Folge Vernichtungswaffen, welche die Erd (Venus)-Kruste aufrissen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-eine-andere-variante"></a>**Eine andere Variante**​

Oder waren es die Sirianer, (wie man in anderen Quellen erfährt), die, um diese gefährlichen Rebellen auszuschalten, etwas überzogen reagierten und dadurch (indem sie sich den Durchgang des [Kampfplaneten](http://www.fallwelt.de/welten/linksNibiru.htm) zu Nutze machten), den Venus-Mond wegsprengten?  
Was sich dann auch erklären ließe: Durch die gravitativen Einflüsse des „Kampfplaneten“ wurde die Venus aus ihrer einstigen Umlaufbahn katapultiert. (Details siehe unter: [Planetenbillard](http://www.fallwelt.de/welten/sonnensystem/planetenbillard.htm))

#### <a class="u-anchorTarget" name="-meteoritenbeschuss"></a>**Meteoritenbeschuss**​

Die Auswirkungen waren auch anderswo im Sonnensystem zu spüren. Der Mond der einstigen Venus wurde in Stücke gerissen. Die Venus selbst wurde aus ihrer damaligen Umlaufbahn im Bereich des jetzigen Asteroidengürtels an der Erde vorbei in Sonnennähe geschleudert. Dort verdrängte sie den Merkur und verschob diesen noch weiter in Richtung Sonne. Ein Bombardement von Meteoritenstücken prasselte auf viele Planeten nieder. Ein Blick auf den Mars, unseren Mond und auch den Merkur führt uns vor Augen, welch heftigem Beschuss aus dem Weltenraum diese Himmelskörper einst ausgesetzt gewesen sein müssen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-erster-atlantisuntergang"></a>**Erster Atlantisuntergang**​

Es sollen auch diese kosmischen Auswirkungen gewesen sein, die den Untergang von Atlantis verursacht haben. Es handelte sich aber noch nicht um die gänzliche Vernichtung von Atlantis. Es war der erste „Teiluntergang“ von Atlantis. Etwa ein Drittel blieb zu dieser Zeit noch erhalten.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-verbleib-der-venusier"></a>**Verbleib der Venusier**​

Die Venus war nun unbewohnbar geworden. Die Bewohner, wenn sie schon reif genug waren, gingen in die Feinstofflichkeit. Die jüngeren Venusseelen inkarnierten auf der Erde und setzten hier ihre Reife fort.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-gefangen-auf-der-erde"></a>**Gefangen auf der Erde**​

Was die Rebellen betrifft: Sie wurden durch karmische Gesetze an ihre Taten gebunden und stürzten so gesehen in die Tiefe ihres eigenen (selbst verursachten) Schicksals. Was wohl nichts anderes heißt, als dass sie ebenfalls fest an die Sphäre der Erde gebunden wurden, um gefangen auf diesem Planeten, unter den hier herrschenden Bedingungen ihren Weg fortsetzen zu müssen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-machtmissbrauch"></a>**Machtmissbrauch**​

So hatten die Rebellen schon zahlenmäßig die Mehrheit und konnten nach und nach auf der Erde an vielen Stellen die Kontrolle übernehmen. So wird es ersichtlich, dass die nächste Phase von Atlantis sich einerseits durch großartige Errungenschaften auszeichnet, andererseits aber auch ihrem Verfall entgegenging. Dieser war gekennzeichnet durch Machtmissbrauch, welcher sogar soweit ging, Seelenstrukturen zu verändern. Aus dieser Sicht wäre es sogar verständlich, dass uns überwachende außerirdische Mächte Handlungsbedarf sahen, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-auf-die-erde-verbannt"></a>**Auf die Erde verbannt**​

Der hier in kurzen Worten geschilderte Ablauf einiger Ereignisse lässt zumindest erkennen, weswegen Luzifer und die ihm angeschlossenen Rebellen auf die Erde verbannt wurden. So gesehen ist es auch nicht abwegig, wenn Luzifer (der in der christlichen Kirche meist Satan oder Teufel genannt wird) über sich sagt, Gott (Außerirdische, insbesondere die Venusier und Sirianer) hätte ihm die Erde gegeben.

#### <a class="u-anchorTarget" name="-wer-ist-verantwortlich"></a>**Wer ist verantwortlich?**​

Noch einen Schritt weiter gedacht, ist Gott (Außerirdische, insbesondere die Venusier und Sirianer) für das verantwortlich, was auf der Erde geschieht; denn die Drahtzieher der großen Politik sind die Dunkelmächte, die Rebellen aus anderen Bereichen unseres Kosmos, die hier fest im Sattel sitzen und die Zügel in ihrer Hand halten. Sie setzen alles daran, dass sich der Status Quo nicht verändert. – Eine ganz schön verfahrene Situation.  
Für jene, die gerne die Bibel zitiert wissen, hier ein Zitat:

#### <a class="u-anchorTarget" name="-des-teufels-macht"></a>**Des Teufels Macht**​

#### <a class="u-anchorTarget" name="-luk-4-einheits"></a>**Luk 4 (Einheits)**​

5 Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.  
6 Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.  
Siehe auch Offenbarung 12,3u9

# Mot

<div id="bkmrk-other-names-%C2%A0-year-o" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%; height: 13px;"><tbody><tr style="height: 13px;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Other names</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Location</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Children</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1615](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1615/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
In Ugaritic Mot wird der Tod“ (mt) als Gott des Todes verkörpert. Das Wort ist verwandt mit Formen, die in anderen semitischen Sprachen“Tod“ bedeuten: mit Hebräisch מות (mot oder mavet); mit Kanaanit, Ägyptisch-Aramäisch, Nabatäisch und Palmyren מות (mwt); mit Jüdisch-Aramäisch, Christlich-Palästinensisch-Aramäisch und Sarmatisch מותא (mwt‘); mit Syrisch mautā; mit Mandaean muta; mit Akkadisch mūtu; mit Arabisch maut; mit Ge’ez mot.  
mythology  
Mot Death‘, Sohn von El‘, lebt nach den Anweisungen des Gottes Hadad (Ba’al) an seine Boten in einer Stadt namens hmry (‚Mirey‘), eine Grube ist sein Thron, und Filth ist das Land ihres Erbes. Aber Ba’al warnt sie:  
dass du dem göttlichen Tod nicht nahe kommst, damit er dich nicht wie ein Lamm in seinem Mund macht, und ihr beide werdet mitgerissen wie ein Kind im Bruch seiner Luftröhre.  
Hadad scheint darauf zu drängen, dass Mot zu seinem Fest kommt und sich Hadad unterwirft.  
Der Tod sendet eine Botschaft zurück, dass sein Appetit der Appetit der Löwen in der Wildnis ist, wie die Sehnsucht der Delphine im Meer, und er droht, Ba’al selbst zu verschlingen. In einer nachfolgenden Passage macht der Tod scheinbar seine Drohung gut, oder zumindest wird er in dem Glauben getäuscht, dass er Ba’al getötet hat. Zahlreiche Lücken im Text machen diesen Teil der Geschichte unklar. Dann kommt Ba’al/Hadads Schwester, die Kriegergöttin Anat, auf Mot zu, ergreift ihn, spaltet ihn mit einer Klinge, trennt ihn in einem Sieb, verbrennt ihn in einem Feuer, mahlt ihn zwischen Mühlsteinen und wirft das, was auf dem Feld übrig bleibt, damit die Vögel es fressen können.  
Aber nach sieben Jahren kehrt der Tod zurück und sucht Rache für die Spaltung, das Brennen, das Schleifen, das Zermalmen und das Wetten und fordert einen von Ba’al’s Brüdern auf, sich davon zu ernähren. Auf eine Lücke im Text folgt Mot, der sich beschwert, dass Ba’al Mot seine eigenen Brüder zum Essen gegeben hat, die Söhne seiner Mutter zum Verzehr. Ein einziger Kampf zwischen den beiden bricht aus, bis Shapsh’Sun‘ Mot beschimpft und ihm mitteilt, dass sein eigener Vater El sich gegen ihn wenden und seinen Thron stürzen wird, wenn er weitermacht. Mot räumt ein und der Konflikt endet.  
Heiliges Ritual  
Das Opfer, Opfer in eine Grube oder von einem hohen Ort zu werfen, wurde zu Ehren dieses Gottes vollbracht. Wegen des Mangels an vollständigen Texten in öffentlichem Besitz ist es nicht bekannt, dass es sich bei den einzelnen Festivals um den Sieben-Jahres-Zyklus handelt. Es kann jedoch vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich ein Massenopfer stattgefunden hat.

# Osiris

<div id="bkmrk-key-facts%E2%80%8B-other-nam" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0652%;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts**​</div></div></td><td style="width: 50.0652%;">  
</td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Other names</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Location</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Children</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1614](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1614/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Osiris (griechische Sprache, auch Usiris; der ägyptische Sprachname ist unterschiedlich übersetzt Asar, Aser, Ausar, Ausar, Ausir, Wesir oder Ausare) ist der ägyptische Gott des Lebens, des Todes und der Fruchtbarkeit.  
Osiris wird gewöhnlich als grünhäutiger (grün war die Farbe der Wiedergeburt) Pharao dargestellt, der die Atef-Krone trägt, eine Form der weißen Krone von Oberägypten mit einer Federfahne auf beiden Seiten. Typischerweise wird er auch dargestellt, indem er den Gauner und den Flegel hält, die göttliche Autorität in ägyptischen Pharaonen bedeuten, die aber ursprünglich nur Osiris und seinen eigenen Ursprungsgöttern vorbehalten waren, und seine Füße und sein Unterleib sind eingewickelt, als ob sie bereits teilweise mumifiziert wären.  
Osiris ist einer der ältesten Götter, für den Aufzeichnungen gefunden wurden, und taucht erstmals in den Pyramidentexten um 2400 v. Chr. auf, als sein Kult bereits etabliert ist.  
Osiris war nicht nur der Erlöser und barmherzige Richter der Toten im Jenseits, sondern auch die Unterweltbehörde, die alles Leben gewährte, einschließlich der sprießenden Vegetation und der fruchtbaren Überschwemmung des Nilflusses. Die Könige von Ägypten wurden mit Osiris im Tode in Verbindung gebracht – als Osiris von den Toten auferstanden war, erbten sie in Verbindung mit ihm das ewige Leben durch einen Prozess der nachahmenden Magie. Durch das Neue Königreich glaubte man, dass alle Menschen, nicht nur Pharaonen, mit Osiris im Todesfall in Verbindung gebracht wurden, wenn sie die Kosten für die Assimilationsrituale auf sich nahmen.  
Osiris ist der älteste Sohn des Erdgottes Geb\[6\] und der Himmelsgöttin Nut sowie Bruder und Ehemann von Isis, wobei Horus als sein posthum gezeugter Sohn gilt.  
Osiris als Ram-Gott  
Da Osiris als tot galt, als Gott der Toten, wurde Osiris‘ Seele, oder besser gesagt, sein Ba, gelegentlich als eigenständiger Gott verehrt, fast so, als wäre er ein eigenständiger Gott, besonders in der Delta-Stadt Mendes. Dieser Aspekt von Osiris wurde als Banebdjed bezeichnet (auch Banebdjed oder Banebdjedet, was technisch feminin ist), was wörtlich übersetzt soviel bedeutet wie Der Ba des Herrn des Djed, was soviel wie Die Seele des Herrn der Säule der Stabilität bedeutet.  
Als Banebdjed erhielt Osiris Epitheta wie Herr des Himmels und Leben des (Sonnengottes) Ra, da Ra, als er sich mit Atum identifiziert hatte, als Osiris‘ Vorfahre galt, von dem seine königliche Autorität geerbt wurde.  
Ba meint aber nicht ganz Seele im westlichen Sinne, sondern hat auch mit Macht, Ansehen, Charakterstärke, vor allem im Falle eines Gottes zu tun. Da das Ba mit Macht in Verbindung gebracht wurde, und zufällig auch ein Wort für Widder im Ägyptischen war, wurde Banebdjed als Widder oder als Widder dargestellt. Ein lebender, heiliger Widder wurde sogar in Mendes aufbewahrt und als Inkarnation des Gottes verehrt, und nach dem Tode wurden die Widder mumifiziert und in einer rammspezifischen Nekropole begraben.  
In eskoterischen und falschen okkulten Schriften wird Banebdjed oft als „Ziege von Mendes“ bezeichnet und fälschlicherweise mit Baphomet identifiziert; die Tatsache, dass Banebdjed ein Widder (Schaf) war, und nicht eine Ziege, wurde von den christlichen Schriftstellern offensichtlich übersehen.  
Osiris und Dagon  
Die Geschichte von Osiris, wie er seine Männlichkeit verliert, um zu fischen (wie ein Fisch zu werden), ist verwandt mit der Geschichte, dass der griechische Hirtengott Pan, der von der Taille abwärts im selben Fluss Nil fischt, nachdem er von Typhon angegriffen wurde (siehe Capricornus). Es stimmt auch mit den Erzählungen des semitischen Gottes Dagon überein.  
Heilige Feste  
Das große Mysterienfest von Osiris wurde in zwei Phasen gefeiert, zuerst in Abydos am 17. November in Athyr (13. November), um an den Tod des Gottes zu erinnern, der auch der Tag ist, an dem das Getreide in den Boden gepflanzt wurde. Das jährliche Festival umfasste den Bau von „Osiris-Betten“, die in Form von Osiris geformt, mit Erde gefüllt und mit Saatgut besät wurden. Der keimende Samen symbolisierte Osiris, der von den Toten aufersteht. Ein fast unberührtes Exemplar wurde im Grab des Tutanchamun von Howard Carter gefunden.  
Die zweite Phase des Festivals waren eine öffentliche Drama-Serie, bekannt als The Passion of Osiris oder einfach The Passion Plays, die den Mord und die Zerstückelung von Osiris in vierzehn (14) Stücke von Set, die Suche nach seinem Körper durch Isis, seine triumphale Rückkehr als der auferstandene Gott und die Schlacht, in der Horus Set besiegte. Das alles wurde von geschickten Schauspielern als Literaturgeschichte dargestellt und war die Hauptmethode zur Rekrutierung von Kultmitgliedern.  
Während des Festivals schneiden sich die Gläubigen in einer Loyalität zu Osiris.  
Die Passionsspiele wurden im letzten Monat der Überschwemmung (der jährlichen Nilflut) abgehalten, die mit dem Frühling zusammenfiel, und fanden in Abydos/Abedjou statt, dem traditionellen Ort, an dem der Körper von Osiris/Wesir nach dem Ertrinken im Nil an Land getrieben wurde.  
Einige Elemente der Zeremonie wurden im Tempel abgehalten, während andere die Beteiligung der Öffentlichkeit in Form eines Theaters betrafen. Die Stele von I-Kher-Nefert erzählt das Veranstaltungsprogramm der öffentlichen Elemente während der fünf Tage des Festivals:  
Der erste Tag, Die Prozession von Wepwawet: Es wird ein Scheingefecht ausgetragen, bei dem die Feinde von Osiris besiegt werden. Eine Prozession wird von dem Gott Wepwawet (Öffner des Weges“) geleitet.  
Der zweite Tag, die große Prozession von Osiris: Der Körper von Osiris wird von seinem Tempel zu seinem Grab gebracht. Das Boot, in dem er transportiert wird, die „Neshmet“-Rinde, muss gegen seine Feinde verteidigt werden.  
Am dritten Tag wird Osiris beklagt und die Feinde des Landes werden vernichtet.  
Der vierte Tag, Nachtwache: Gebete und Rezitationen werden gemacht und Bestattungsriten durchgeführt.  
Am fünften Tag wird Osiris wiedergeboren: Osiris wird im Morgengrauen wiedergeboren und mit der Krone von Ma’at gekrönt. Eine Statue von Osiris wird zum Tempel gebracht.  
Die Heilige Eucharistie von Osiris  
Im Gegensatz zu den öffentlichen „theatralischen“ Zeremonien, die aus der I-Kher-Nefert-Stele stammen, wurden in den Tempeln mehr esoterische Zeremonien von Priestern durchgeführt, die nur von Eingeweihten bezeugt wurden. Plutarch erwähnt, dass zwei Tage nach Beginn des Festivals „die Priester eine heilige Truhe mit einer kleinen goldenen Kiste hervorbringen, in die sie etwas Trinkwasser gießen… und ein großer Schrei ertönt aus der Gesellschaft aus Freude, dass Osiris gefunden (oder wiederauferstanden) wird. Dann kneten sie fruchtbaren Boden mit dem Wasser… und formen daraus eine halbmondförmige Figur, die sie bekleiden und schmücken, was darauf hindeutet, dass sie diese Götter als die Substanz von Erde und Wasser betrachten“.  
Im Osirischen Tempel in Denderah beschreibt eine Inschrift (übersetzt durch Budge, Kapitel XV, Osiris und die ägyptische Auferstehung) detailliert die Herstellung von Weizenkleistermodellen jedes zerstückelten Osirisstücks, die in die Stadt geschickt werden, in der jedes Stück von Isis entdeckt wurde.  
Am Mendes-Tempel werden die Figuren von Osiris aus Weizen und Paste hergestellt, die am Tag des Mordes in eine Mulde gelegt werden, dann wird Wasser für mehrere Tage hinzugefügt, dann wird die Mischung in eine Form von Osiris geknetet und zum Tempel gebracht und begraben (das heilige Korn für diese Kuchen wird nur in den Tempelfeldern angebaut).  
Formen werden aus Holz eines roten Baumes in den Formen der sechzehn zerstückelten Teile von Osiris hergestellt, Kuchen aus göttlichem Brot, die aus jeder Form hergestellt werden, in eine silberne Truhe gelegt und in der Nähe des Kopfes des Gottes gesetzt werden, die inneren Teile von Osiris, wie im Totenbuch (XVII) beschrieben.  
Am ersten Tag des Festivals des Pflügens, wo die Göttin Isis in ihrem Schrein erscheint, wo sie nackt ausgezogen wird, wird Paste aus dem Korn in ihr Bett gelegt und mit Wasser angefeuchtet, das die fruchtbare Erde darstellt. Alle diese heiligen Rituale wurden durch das Essen des sakramentalen Gottes gekrönt, der Eucharistie, durch die die Zelebranten in ihrer Überzeugung in Repliken ihres Gottmenschen verwandelt wurden.  
Da die alten Nilotiker glaubten, dass der Mensch das ist, was er isst, war dieses Sakrament in der Lage, ihn himmlisch und unsterblich zu machen. Die Lehre von der Eucharistie hat ihre Wurzeln letztlich im prähistorischen (symbolischen) Kannibalismus, dessen Anhänger glaubten, dass die Tugenden und Kräfte des Verzehrs so vom Esser aufgenommen würden. Dieses Phänomen wurde weltweit beschrieben.

# Peter

<div id="bkmrk-other-names-%C2%A0-year-o" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td style="width: 50.0623%;">Other names</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Location</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Children</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0623%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0623%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1613](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1613/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
In der ägyptischen Mythologie war Ptah (auch Pete(r) buchstabiert) die Vergöttlichung des Urhügels in der Ennead-Kosmogonie, der wörtlich als Ta-tenen (auch Tathenen) bezeichnet wurde, was auferstandenes Land bedeutet, oder als Tanen, was untergetauchtes Land bedeutet.  
Es wurde gesagt (im Shabaka-Stein), dass es Ptah war, der die Welt ins Dasein rief, nachdem er die Schöpfung in seinem Herzen geträumt hatte, und es sagte, sein Name bedeutete Öffner, im Sinne von Mundöffner. Tatsächlich soll die Eröffnung der Mundzeremonie, die von Priestern bei Beerdigungen durchgeführt wurde, um Seelen aus ihren Leichen zu befreien, von Ptah geschaffen worden sein. Atum soll von Ptah erschaffen worden sein, um über die Schöpfung zu herrschen und auf dem ursprünglichen Hügel zu sitzen.  
In der Kunst wird er als bärtiger, mumifizierter Mann dargestellt, der oft eine Schädelmütze trägt, mit den Händen einen Knöchel hält, war und ist ein Symbol für Leben, Macht und Stabilität. Es wurde auch angenommen, dass Ptah sich im Apis-Bullen manifestierte.  
In Memphis wurde Ptah selbst verehrt und galt als Atums Vater, oder besser gesagt, als der Vater von Nefertum, der jüngeren Form von Atum. Als die Überzeugungen über die Ennead und Ogdoad später verschmolzen wurden und Atum als Ra (Atum-Ra) identifiziert wurde, der selbst als Horus (Ra-Herakhty) angesehen wurde, führte dies dazu, dass Ptah angeblich mit Sekhmet verheiratet war, damals als die frühere Form von Hathor, Horus‘, also Atums Mutter.  
Da Ptah der Urhügel war und die Schöpfung ins Leben gerufen hatte, galt er als Gott des Handwerks, insbesondere des Steinhandwerks. Schließlich, durch die Verbindung dieser Dinge mit Gräbern, und dass in Theben, die Handwerker sahen ihn so hoch, dass sie sagten, dass er ihr Schicksal kontrollierte. Folglich wurde Ptah, zuerst unter den Handwerkern, dann unter der Bevölkerung als Ganzes, auch ein Gott der Reinkarnation. Da Seker auch Gott der Handwerker und der Reinkarnation war, wurde Seker später assimiliert und Ptah wurde zu Ptah-Seker.

# Saturn

<div id="bkmrk-key-facts%E2%80%8B-other-nam" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%; height: 42.8px;"><tbody><tr style="height: 29.8px;"><td style="height: 29.8px; width: 50.0652%;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts**​</div></div></td><td style="width: 50.0652%;">  
</td></tr><tr style="height: 13px;"><td style="width: 50.0652%;">Other names</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Year of origin</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Location</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Parent(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Partner(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Children</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Aspect(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Major Centre(s)</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr><tr><td style="width: 50.0652%;">Period of worship</td><td style="width: 50.0652%;"> </td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">[View attachment 1612](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1612/)​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
Saturn (lateinisch: Saturnus) war ein bedeutender römischer Gott der Landwirtschaft und Ernte. Er wurde in der Antike mit der griechischen Gottheit Cronus identifiziert, und die Mythologien der beiden Götter vermischen sich häufig.  
Saturns Frau war Ops, Rheas Pendant – nicht Magna Mater. Saturn war unter anderem der Vater von Ceres, Jupiter und Veritas. Saturn hatte einen Tempel auf dem Forum Romanum, der die königliche Schatzkammer enthielt. Saturn ist der Namensvetter des Samstags (dies Saturni), dem einzigen Tag der Woche, der seinen römischen Namen auf Englisch beibehält.  
Saturn wird oft mit der griechischen Gottheit Cronus identifiziert. In Hesiods Theogonie, einem mythologischen Bericht über die Erschaffung des Universums und den Aufstieg des Zeus zur Macht, wird Cronus als Sohn des Uranus, des Himmels, und Gaia, der Erde, erwähnt. Hesiod ist ein frühgriechischer Dichter und Rhapsode, der vermutlich um 700 v. Chr. lebte. Er schreibt, dass Cronus die Macht ergreift, indem er seinen Vater Uranus kastriert und stürzt.  
Es wurde jedoch vorhergesagt, dass eines Tages ein mächtiger Sohn von Cronus ihn seinerseits stürzen würde, und Cronus verschlang alle seine Kinder, als sie geboren wurden, um dies zu verhindern. Cronus‘ Frau Rhea, die sich oft mit der römischen Göttin Ops identifizierte, versteckte ihr sechstes Kind Zeus auf Kreta und bot Cronus einen großen Stein an, der an seiner Stelle in Windeln gewickelt war; Cronus verschlang ihn prompt. Zeus stürzte später Cronus und die anderen Titanen und wurde zum neuen obersten Herrscher des Kosmos.  
Saturnalien  
Zum Gedenken an das Goldene Zeitalter des Menschen, ein mythisches Zeitalter, in dem Saturn regiert haben soll, wurde in den Wintermonaten um die Zeit der Wintersonnenwende herum ein großes Fest namens Saturnalia abgehalten. Ursprünglich war es nur ein Tag lang und fand am 17. Dezember statt, später dauerte es eine Woche. Während der Saturnalia wurden die Rollen des Meisters und des Sklaven umgekehrt, die moralischen Einschränkungen verringert und die Regeln der Etikette ignoriert. Es wird vermutet, dass die Feste von Saturnalia und Lupercalia die Wurzeln des Karnevalsjahres waren.  
mythology  
In Babylon wurde er Ninib genannt und war eine landwirtschaftliche Gottheit. Saturn, von den Griechen Cronus genannt, war zu Beginn der Götterzeit der Beschützer und Sämann des Saatgutes und seine Frau Rhea (von den Römern Ops genannt) war ein Erntehelfer. Cronus war einer der Sieben Titanen oder Numina und mit ihnen regierte er die Oberhand im Universum. Die Titanen waren von unglaublicher Größe und Stärke und hielten die Macht für unermessliche Zeitalter, bis sie von Zeus abgesetzt wurden.  
Die ersten Bewohner der Welt waren die Kinder von Gaia (Mutter Erde) und Ouranos (Vater Himmel). Diese Geschöpfe waren sehr groß und menschenähnlich, aber ohne menschliche Qualitäten. Es waren die Qualitäten von Erdbeben, Hurrikan und Vulkan, die in einer Welt lebten, in der es noch kein Leben gab. Es gab nur die unwiderstehlichen Kräfte der Natur, die Berge und Meere schufen. Sie waren anders als jede Lebensform, die der Mensch kennt.  
Drei dieser Kreaturen waren ungeheuer groß mit hundert Händen und fünfzig Köpfen. Drei weitere wurden einzeln Zyklopen genannt, weil jeder von ihnen nur ein riesiges Auge in der Mitte seiner Stirn hatte. Dann gab es die Titanen, sieben von ihnen, gewaltig groß und keiner von ihnen war rein zerstörerisch. Man wurde tatsächlich mit der Rettung des Menschen nach der Schöpfung belohnt.  
Ouranos hated the children with the fifty heads. As each was born he placed it under the earth. Gaia was enraged by the treatment of her children by their father and begged the Cyclopes and the Titans to help her put an end to the cruel treatment. Only the Titan, Cronus, responded. Cronus lay in wait for his father and castrated him with his sickle. From Ouranos’s blood sprang the Giants, a fourth race of monsters, and the Erinyes (the Furies), whose purpose was to punish sinners. They were referred to as „those who walk in darkness“ and were believed to have writhing snakes for hair and eyes that cried blood. Though eventually all the monsters were driven from Earth, the Erinyes are to remain until the world is free of sin.  
Mit der Absetzung seines Vaters wurde Cronus (Saturn) für unermessliche Zeitalter zum Herrscher des Universums, und er regierte mit seiner Schwester Rhea (Ops), die auch seine Frau wurde.  
Es wurde prophezeit, dass Cronus eines Tages die Macht verlieren würde, wenn eines seiner Kinder ihn absetzen würde. Um dies zu verhindern, schluckte Rhea jedes Mal, wenn Rhea ein Kind zur Welt brachte, Cronus es sofort. Als ihr sechstes Kind, Zeus, geboren wurde, ließ Rhea ihn auf die Insel Kreta entführen. Dann wickelte sie einen Stein in seine Windeln. Ihre Täuschung war komplett, als Cronus sie schluckte und dachte, es sei das Kind. Als Zeus erwachsen wurde, sicherte er seinem Vater die Stelle des Mundschenkers. Mit Hilfe von Gaia, seiner Großmutter, fütterte Zeus seinen Vater mit einem Trank, der ihn dazu brachte, Zeus‘ fünf Geschwister, Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, zu erbrechen.  
Zwischen Cronus und seinen fünf Brüdern und Zeus und seinen fünf Brüdern und seinen fünf Brüdern und Schwestern entstand ein verheerender Krieg, der das Universum beinahe zerstörte. Zeus überredete die fünfzigköpfigen Monster, mit ihm zu kämpfen, was es ihm ermöglichte, ihre Donner-, Blitz- und Erdbebenwaffen einzusetzen. Er überzeugte auch den Titan Prometheus, der unglaublich weise war, sich seiner Seite anzuschließen. Mit seinen Kräften siegte Zeus, und die Olympioniken regierten die Oberhand. Cronus und seine Brüder wurden im Tartarus, einer dunklen, düsteren Gegend am Ende der Erde, gefangen gehalten.  
In der römischen Mythologie, als Jupiter (Zeus) den Thron bestieg, floh Saturn (Cronus) nach Rom und begründete das Goldene Zeitalter, eine Zeit vollkommenen Friedens und vollkommener Harmonie, die so lange dauerte, wie er regierte. Zum Gedenken an das Goldene Zeitalter wurde jedes Jahr im Winter zur Wintersonnenwende das Saturnalia-Fest gefeiert. Während dieser Zeit konnte kein Krieg erklärt werden, Sklaven und Meister aßen am selben Tisch, Hinrichtungen wurden verschoben, und es war eine Zeit der Geschenke. Dies war eine Zeit der völligen Verlassenheit und des fröhlichen Schaffens. Es erneuerte die Idee der Gleichheit, einer Zeit, in der alle Menschen auf der gleichen Ebene waren. Die Christen übernahmen das Fest und benannten es in Weihnachten um. Als das Festival zu Ende ging, erschienen die Steuereintreiber und alles Geld, das der Regierung, den Vermietern oder Schuldnern geschuldet wurde, musste abgerechnet werden.  
Dies ist eine andere Seite des Saturn und sein Herrschaftszeichen, Steinbock: die Abrechnung. Die Zeit der Wintersonnenwende ist, wenn die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt.  
Hesiod schrieb über die fünf Zeitalter der Menschheit: Gold, Silber, zwei Zeitalter der Bronze und ein Zeitalter des Eisens. Das Zeitalter des Goldes war das reinste Zeitalter, in dem keine Arbeitskräfte benötigt wurden und das Wetter immer angenehm war. Es war praktisch ein Ort der angenehmen Umgebung und des Überflusses. Der Tod war kein unangenehmer Zufall, und die Menschen beschäftigten sich mit angenehmen Beschäftigungen. Cronus regierte über dieses Goldene Zeitalter.

# Seth

<div id="bkmrk-view-attachment-1611" style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: justify;">[View attachment 1611](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1611/)  
<div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: left;">**Key Facts**​</div></div></td></tr><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Other names</td><td> </td></tr><tr><td>Year of origin</td><td> </td></tr><tr><td>Location</td><td> </td></tr><tr><td>Parent(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Partner(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Children</td><td> </td></tr><tr><td>Aspect(s)</td><td> </td></tr><tr><td>Major Centre(s)</td><td>Ombos (Nubt near Naqada), Ombos (Nubt near Kom Ombo), Oxyrhynchus in upper Egypt</td></tr><tr><td>Period of worship</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div></td><td style="text-align: justify;"><div style="text-align: left;"><div style="text-align: right;">​</div></div></td></tr></tbody></table>

</div></div>Hintergrund  
In der altägyptischen Mythologie ist Set (auch Seth, Sutekh oder Seteh geschrieben) ein alter Gott, der ursprünglich der Gott der Wüste, der Stürme und des Chaos war. Aufgrund der Entwicklungen in der ägyptischen Sprache während der 3000 Jahre, die Set verehrt wurde, wurde das t in Set in der griechischen Periode so ununterscheidbar von th ausgesprochen, dass die Griechen es als Σεθ (Seth) buchstabierten.  
Seth (Hebräisch: שֵׁת, Standard Šet, Tiberian Šēt; Arabisch: شيث Shith oder Shiyth, Sith Lord; „Placed; appointed“), im Buch der Genesis der hebräischen Bibel, das um das 5. Jahrhundert v. Chr. herum geschrieben wurde, ist der dritter eingetragener Sohn von Adam und Eva und Bruder von Kain und Abel und ist der einzige andere namentlich erwähnte Sohn.  
Die früheste bekannte Darstellung von Set stammt aus einem Grab aus der Naqada-I-Phase der prädynastischen Periode (ca. 4000 v. Chr. – 3500 v. Chr.), und das Set-Tier findet sich sogar auf einem Streitkolbenkopf des Skorpionenkönigs, einem protodynastischen Herrscher.  
Die genaue Übersetzung von Set ist mit Sicherheit unbekannt, wird aber gewöhnlich als entweder (einer, der) blendet oder als Stabilitätssäule betrachtet, einer mit der Wüste verbunden, der andere eher mit der Institution der Monarchie. Es wird rekonstruiert, dass es ursprünglich ausgesprochen wurde \*Sūtah  
Set war der Gott der Wüste. Set galt als ungemein mächtig und galt folglich als Hauptgott. Set trug den Beinamen „Seine Majestät“, der nur mit Ra geteilt wurde. Ein anderer geläufiger Beiname war, von großer Stärke, und in einem der Pyramidentexte heißt es, dass die Stärke des Königs die von Set ist. Als Hauptgott war er Schutzpatron von Oberägypten (im Süden – stromaufwärts), wo er verehrt wurde, vor allem in Ombos. Die alternative Form seines Namens, Setesh (stš) und später Sutekh (swth), bezeichnet diese Vormachtstellung, die extra sh und kh bedeuten Majestät.  
Set war Teil der Ennead von Heliopolis, als Sohn der Erde (Geb) und des Himmels (Nut), Ehemann des fruchtbaren Landes um den Nil (Nebt-het/Nephthys) und Bruder des Todes (Usir/Osiris) und (Aset/Isis, die Frau von Osiris) und Vater von Anubis.  
Da Sandstürme angeblich unter seiner Kontrolle als Herr der Wüste standen und die Hauptform des Sturms im trockenen Klima Ägyptens waren, wurde Set während der Ramesside Periode als verschiedene kanaanitische Sturmgottheiten identifiziert, einschließlich Baal.  
In der Kunst wurde Set meist als mysteriöses und unbekanntes Wesen dargestellt, das von Ägyptologen als Settier oder Typhonisches Tier bezeichnet wird, mit geschwungener Schnauze, quadratischen Ohren, gegabeltem Schwanz und Hundekörper, oder manchmal als Mensch mit nur dem Kopf des Settieres. Es hat keine völlige Ähnlichkeit mit irgendeiner bekannten Kreatur, obwohl es einem Verbund aus Erdferkel, Esel und Schakal ähnelt, die alle Wüstentiere sind.  
mythology  
Der Mythos von Set’s Konflikt mit Horus, Osiris und Isis taucht in vielen ägyptischen Quellen auf, darunter die Pyramidentexte, die Sargtexte, der Shabaka-Stein, Inschriften an den Wänden des Horus-Tempels in Edfu und verschiedene Papyrusquellen. Der Chester Beatty Papyrus No. 1 enthält die Legende The Contention of Horus and Set.

# Sin

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: justify;">**Key Facts[View attachment 1610](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1610/)**​</div></div></td></tr><tr style="text-align: justify;"><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Andere Namen</td><td> </td></tr><tr><td>Ursprungsjahr</td><td> </td></tr><tr><td>Standort</td><td> </td></tr><tr><td>Eltern</td><td> </td></tr><tr><td>Partner</td><td> </td></tr><tr><td>Kinder</td><td> </td></tr><tr><td>Aspekt (e)</td><td> </td></tr><tr><td>Hauptzentrum (e)</td><td>Ur, Harran, Mesopotamia</td></tr><tr><td>Zeit der Anbetung</td><td>2600 2100 BCE</td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>**Hintergrund**  
Sin, (babil.-assyr.) Mondgott.  
Sin (Akkadisch: Sîn, Suen; Sumerisch: Nanna) ist ein sumerischer Gott in der mesopotamischen Mythologie. Er ist der Gott des Mondes und der Sohn von Enlil und Ninlil. Seine heilige Stadt war Ur. Der Name Nanna ist sumerisch für „Illuminator“.  
Das Hauptheiligtum der Sünde in Ur wurde E-gish-shir-gal („Haus des großen Lichts“) genannt. Sein Heiligtum in Harran wurde E-khul-khul-khul („Haus der Freuden“) genannt. Auf Zylinderdichtungen ist er als alter Mann mit einem fließenden Bart und dem Halbmond als Symbol dargestellt. Im astraltheologischen System wird er durch die Zahl 30 und den Mond repräsentiert, symbolisch für die Mondsichel, die oft neben ihm in mesopotamischen Zylindersiegeln auftaucht. Diese Zahl bezieht sich wahrscheinlich auf die durchschnittliche Anzahl von Tagen (korrekterweise um 29,53) in einem Mondmonat, gemessen zwischen aufeinanderfolgenden Neumonden.  
Die beiden Hauptsitze von Sin’s Anbetung waren Ur im Süden und Harran im Norden. Der Kult der Sünde breitete sich auf andere Zentren aus, und Tempel des Mondgottes sind in allen großen Städten Babyloniens und Assyriens zu finden.  
Die vom Mondgott personifizierte „Weisheit“ ist ebenfalls Ausdruck der Wissenschaft der Astrologie, in der die Beobachtung der Mondphasen ein so wichtiger Faktor ist. Die Tendenz, die Kräfte des Universums zu zentralisieren, führt zur Etablierung der Lehre einer Triade aus Sünde, Schamasch und Ischtar, die den Mond, die Sonne und den Planeten Venus verkörpert.  
Er wurde in Babylonien und Assyrien Sünde genannt und auch in Harran verehrt. Sünde hatte einen Bart aus Lapislazuli und ritt auf einem geflügelten Stier. Seine Frau war Ningal („Great Lady“), die ihm Utu („Sun“) und Inanna („Inanna“ ist als sumerischer Name für Ischtar bekannt) gebar. Seine Symbole sind der Sichelmond, der Stier (durch seinen Vater Enlil, „Stier des Himmels“) und das Stativ (das ein Lampenständer sein kann). Ein wichtiger sumerischer Text („Enlil und Ninlil“)\[1\] erzählt vom Abstieg von Enlil und Ninlil (schwanger mit Nanna/Suen) in die Unterwelt. Dort werden drei „Substitutionen“ gegeben, um den Aufstieg von Nanna/Suen zu ermöglichen. Die Geschichte weist einige Ähnlichkeiten mit dem Text auf, der als „The Descent of Inanna“ bekannt ist.  
  
**Der Mondgott**  
Sin ist ebenfalls ein Sohn des Gottes Enlil ([sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) dritter Sohn), und damit muss er auf die Liste der fraglichen Kandidaten für den [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/). In der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) gibt es einige Hinweise auf diesen Sin. Da wäre einmal die

- Wüste „Sin“ zu nennen, (2Mo 16:1)
- den Ort „Sin“ und den (Hes 30.15,16)
- Fürsten von „Sin“ (Jer 39:3)
- und mehrere [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) in denen sich der Name „Sin“ versteckt; z.B.:
- Sanballat, Sanherib, Schenazzar, Scheschbazar, Siniter (*Worterklärungen dazu im Anhang*)

Der Name Sin war damals also nicht zu ignorieren. Allerdings wird in der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) immer nur indirekt auf diesen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) „Sin“ Bezug genommen. Sogar Jericho (Stadt des Mondes) kann seinen [Namen](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/namen/) von dem Mondgott Sinn herleiten.  
Lexikon zur [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/): Jericho  
Bedeutung unsicher, meist von hebr. jareach = [Mond](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/mond/) [abgeleitet](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/abgeleitet/): »Mond(stadt)«  
Hier mag einst dieser Sin gelebt bzw. sich zurückgezogen haben. Die Stadt Ur galt als [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) einstiges Kultzentrum. Doch Kriege unter den Göttern haben ihn hieraus möglicherweise vertrieben. Es wird berichtet, dass er seiner [Region](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/region/) Wohlstand und Frieden gebracht habe. Oder wie sieht es mit dem Sinai aus? Dieser Name wird über 40mal in der [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) genannt. Da gibt es den [Berg](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/berg/) Sinai, den [Berg](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/berg/) der Gesetzgebung. In der Nachbarschaft liegt die Wüste Sin. Und letztendlich spricht man sogar von der Sinaihalbinsel. Hier hat sich ein großer Teil des Dramas um das [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) Israels abgespielt. Hier haben die Götter einst ihren Sitz gehabt. Und der Name Sin wird immer wieder genannt. [Auch](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/auch/) im Gilgameschepos wird Sin als einer der Großen genannt Gilgamesch Hab den Weg [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) genommen, zieh eilig dahin. Zu den Pässen des Berges gelangt‘ [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) des Nachts. Löwen sah [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) und fürchtete mich, Hob empor mein [Haupt](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/haupt/), betend zu Sin, An die Größte unter den Göttern ergeht mein Flehn:  
**Hinweise als Teufel?**  
Gibt es in Sachen „Sin“ Hinweise darauf, dass er der [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) könnte?  
Außer dass er mit dem biblischen [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) (was [Macht](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/macht/) und Einfluss betrifft) in Konflikt gekommen [sein](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sein/) mag, fand [ich](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/ich/) bei ihm keine gravierenden Hinweise darauf, dass es einen Bezug zum eigentlichen [Teufel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/teufel/) geben könnte. (Was natürlich [nichts](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/nichts/) zu besagen hat.) Er wird weder als Lichtbringer, noch als [Schlange](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/schlange/), noch als Widersacher bezeichnet. Es ist allerdings etwas verwunderlich, dass die [Bibel](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/bibel/) Hunderte von Spuren von ihm finden lässt, ihn andererseits aber fast völlig ignoriert. Gibt es da etwas zu vertuschen oder zu verbergen?  
**Lexikon zur Bibel  
Sumer** (Auszug)  
Die [Sumerer](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/sumerer/) waren ein [Volk](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/volk/) von großer kultureller und rel. Bedeutung. Von ihnen stammt die Keilschrift, die dann Akkader und Assyrer übernommen haben. Die sumer. Hauptgötter waren Enlil, der Herr des Landes, und Ea, der [Gott](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/gott/) der Wassertiefe. Weiter sind zu nennen der Mondgott Nanna ([babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). Sin), der Sonnengott Utu oder Babbar ([babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). Samas) und die Göttin Ninni oder Inanna ([babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). Ischtar; -› [Astarte](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/astarte/)).  
**Haran**  
In assyr. Inschriften heißt der Ort Ir Harrani. Als Stadtgottheit wird hier der Mondgott Sin genannt, »der Herr des Himmels, dessen Sichel unter den Göttern scheint«.  
In H. machte Terach auf dem Weg von Ur nach Kanaan halt (1Mo11,31; Apg7,2.4), und Abrahams Verwandte blieben in der Gegend wohnen (1Mo27,43; 28,10; 29,4).  
In assyr. Inschriften heißt der Ort Ir Harrani. Als Stadtgottheit wird hier der Mondgott Sin genannt, »der Herr des Himmels, dessen Sichel unter den Göttern scheint«.  
In H. machte Terach auf dem Weg von Ur nach Kanaan halt (1Mo11,31; Apg7,2.4), und Abrahams Verwandte blieben in der Gegend wohnen (1Mo27,43; 28,10; 29,4).  
 **Sanballat**  
Hebr. [Form](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/form/) des [akkad](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/akkad/). Namens Sinuballit, »Sin (der Mondgott) gibt Leben« …  
 **Sanherib**  
[Akkad](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/akkad/). »Sin (der Mondgott) hat mir die (verstorbenen) Brüder ersetzt« …  
 **Schenazzar**  
[Babylon](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/babylon/). Sin-usur, »Sin (der Mondgott) beschirme«  
Sohn Jechonjas (1Chr3,18).  
 **Scheschbazar**  
Hebr. [Form](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/form/) des neubabyl. Sin-abla-usur »Sin (derMondgott) beschirme den Erbsohn«.  
Fürst [Judas](http://arge2016.zapto.org/catholicencyclopedia/glossary/judas/), den der Perserkönig Kyrus 538 v.Chr. als Statthalterin Judäa einsetzte (Esr5,14). Vgl. weiter -› Serubbabel.  
 **Siniter**  
Nachkommen Kanaans (1Mo10,17; 1Chr1,15), vermutlich die Einwohner der Stadt Sin oder Sinna in Nordphönizien, assyr. Sianu.

# Zeus

<div class="bbTable" id="bkmrk-key-factsview-attach"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: justify;">**Key Facts[View attachment 1609](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?attachments/1609/)**​</div></div></td></tr><tr style="text-align: justify;"><td><div style="text-align: left;"><div style="text-align: center;"><div class="bbTable"><table style="width: 100%;"><tbody><tr><td>Andere Namen</td><td> </td></tr><tr><td>Ursprungsjahr</td><td> </td></tr><tr><td>Standort</td><td> </td></tr><tr><td>Eltern</td><td> </td></tr><tr><td>Partner</td><td>Sister Hera</td></tr><tr><td>Kinder</td><td> </td></tr><tr><td>Aspekt(e)</td><td> </td></tr><tr><td>Hauptzentrum</td><td> </td></tr><tr><td>Zeit der Anbetung</td><td> </td></tr></tbody></table>

</div></div></div></td></tr></tbody></table>

</div>  
**Hintergrund**  
Zeus (IPA: /zjuːs/; auf Griechisch: nominativ: Ζεύς Zeús, Genitiv: Διός Diós, in der griechischen Mythologie ist der König der Götter, der Herrscher des Olymp und der Gott des Himmels und des Donners. Seine Symbole sind der Donnerkeil, der Adler, der Stier und die Eiche.  
Zeus war das Kind von Cronus und Rhea und das jüngste seiner Geschwister. In den meisten Traditionen war er mit Hera verheiratet, obwohl er im Orakel von Dodona mit Dione verheiratet war: Nach der Ilias ist er der Vater von Aphrodite von Dione. Er ist bekannt für seine erotischen Eskapaden, einschließlich einer pederastischen Beziehung zu Ganymed.  
Daraus resultierten viele berühmte Nachkommen, darunter Athena, Apollo und Artemis, Hermes, Persephone (von Demeter), Dionysos, Perseus, Herakles, Helena, Minos und die Musen (von Mnemosyne); von Hera wird ihm üblicherweise nachgesagt, Ares, Hebe und Hephaestus gezeugt zu haben.  
Sein römisches Gegenstück war Jupiter, und sein etruskisches Gegenstück war Tinia.  
Zeustempel bei Olympia  
Das Hauptzentrum, in dem alle Griechen zusammenkamen, um ihrem Hauptgott Ehre zu erweisen, war Olympia. Ihr vierjähriges Festival war geprägt von den berühmten Spielen. Es gab auch einen Altar für Zeus, der nicht aus Stein, sondern aus Asche gebaut war, aus den Überresten von Tieren, die viele Jahrhunderte lang dort geopfert wurden.  
Aspekte des Zeus  
Wie andere Götter auch, wurde Zeus eine Reihe von Epitheten zugeschrieben, die sich auf verschiedene Aspekte oder Rollen des Gottes beziehen.  
Zeus Olympios betonte Zeus‘ Königtum über beide Götter, zusätzlich zu seiner spezifischen Präsenz beim Panhellenic Festival in Olympia.  
Zeus Panhellenios („Zeus aller Hellenen“), dem Aeacus‘ berühmter Tempel auf Ägina gewidmet war.  
Zeus Xenios, Zeus war der Schirmherr der Gastfreundschaft und der Gäste, bereit, jedes Unrecht, das einem Fremden angetan wurde, zu rächen.  
Zeus Horkios, er war der Hüter der Eide. Entblößte Lügner wurden angefertigt, um Zeus eine Statue zu widmen, oft im Heiligtum von Olympia.  
Zeus Agoraios, Zeus überwachte die Geschäfte auf der Agora und bestrafte unehrliche Händler.  
Zeus Aegiduchos oder Aegiochos war er der Träger des Aegis, mit dem er den Gottlosen und seinen Feinden Schrecken einjagt. Andere leiten diesen Beinamen von αίξ („Ziege“) und οχή ab und nehmen ihn als Anspielung auf die Legende von Zeus‘ Säugling an der Brust von Amalthea.  
Zeus Meilichios, „Easy-to-be-entreated“, fasste er einen archaischen chthonischen Daimon zusammen, der in Athen, Meilichios, versöhnt wurde.  
Die heiligen Höhlen von Zeus  
Obwohl die Etymologie darauf hinweist, dass Zeus ursprünglich ein Himmelsgott war, ehrten viele griechische Städte einen lokalen Zeus, der unterirdisch lebte. Athener und Sizilianer ehrten Zeus Meilichios („freundlich“ oder“honigsüß“), während andere Städte Zeus Chthonios („erdig“), Katachthonios („unter der Erde“) und Plousios („reichlich“) hatten.  
Diese Gottheiten können als Schlangen oder in menschlicher Form in der bildenden Kunst dargestellt werden, oder, zur Betonung, als beides zusammen in einem Bild. Sie erhielten auch Opfergaben von Opfern schwarzer Tiere, die in versunkenen Gruben geopfert wurden, ebenso wie chthonische Gottheiten wie Persephone und Demeter und auch die Helden an ihren Gräbern.  
Auf Kreta wurde Zeus in einer Reihe von Höhlen in Knossos, Ida und Palaikastro verehrt.  
Das Heiligtum in Lebadaea in Böotien könnte dem Helden Trophonius oder Zeus Trephonius („die Pflege“) gehören, je nachdem, ob man Pausanias oder Strabo glaubt. Der Held Amphiaraus wurde als Zeus Amphiaraus bei Oropus außerhalb von Theben geehrt, und die Spartaner hatten sogar einen Schrein für Zeus Agamemnon.  
**Zeus** (gr), der oberste Gott, „der Lichte“ (weiße Rosse for seinem Wagen) (rö.: Jupiter), Söhn des Kronos und der Rhea. Bruder der Hestia, Demeter, Hera, des Poseidon und des Pluton, Er ist der Vater aller Götter und der Heroen, die ihrem Wesen nach dem hellen Himmel und seiner Erscheinungen angehören: Athene, Hephästos, Apollon, der Artemis, der Dioskuren, des Perseus, des Herakles u. a. Er ist der erste Gipfelpunkt der älteren Weltentwicklung, die mit abstrakten physischen Anfängen beginnt (Okeanos, Ohthon und Chaos), und zu immer konkreteren Entwicklungen fortschreitet, bis zuletzt der Kronide Z. das Weltenszepter ergreift und mit siegreicher Hand die ihm feindlichen- Mächte niederwirft. Er ist auch Witterungs- und Regengott (Jupiter Pluviuis) der Aufheiternde, Lichtbringende (Serenator und Luoetius), Ernährer der Herden und der Bäume und Gott des Haussegens. Donner und Blitz unterstehen ihm als zürnendem Gott und weltbeherrschender Kraft. (Jupiter- Elitius, Fulgurator, Tonans, Fulminater). Er ist das höchste Prinzip der Ordnung und des Rechts. Er ist auf der lnsel Kreta geboren, Rhea wird aus Furcht vor den Nachstellungen des Kronos in der Nacht: von ihrer Mutter Gäa nach Kreta geführt. Ihr neugeborenes Kind wird in einer Höhle versteckt. Die Nymphen Ida und Adrastäa nährten ihn mit der Milch der Ziege ‚Amaltheia, Bienen trugen ihm Honig und Tauben Ambrosia zu. Durch den Kampf mit den Titanen erzwingt er sich die Weltherrschaft. S. Hera und Tethis. Der Kampf mit den Titanen, dem Typhon oder Typhoeus, sowie‘ das Widerstreben des Prometheus fallen in die Periode der schon befestigten olympischen Z.-Herrschaft. Seine erste Gemahlin soll die Metis, die personifzierte Weisheit gewesen sein. Dann folgen die Ehen: Themis, Eurynome, die immer milde Gemahlin Leto, Demetter, Mnemosyne und zuletzt erst die Hera. In besonderer Verbindung erscheint Athene zu Zeus; sie ist die aus seinem Haupt Geborene, gleichsam die hypostasierte, von ihm ausgeschiedene Metis so wie Apollon, des Zeus liebster Sohn, der Mund ist. Ares, Hephästos, Artemis, Aphrodite und Hermes sind Kinder des Z. Ihnen schließen sich in entfernter Stellung gleichsam als dienende, die Hauptgottheiten begleitende Genien an, so Themis, die Horen, die Musen, Chariten und Mören usw. Namen einiger Geliebten des Zeus: Jo (vermittelt von der lynx, Tochter des Pan), Europa, Danae, Antiope, Ägina, Alkmene, Galanthis, Semele, lynx, Kallisto, Maia etc. Namen einiger seiner Söhne: Von der Persephone: Sabaziös, von der Laodameise: Sarpedon, von der Europa: Sarpedon (zweite Möglichikeit)-, dann den Rhadamanthys, den Minos, Kadmos, von der Thalia die Paliken. von der Kallisto den Pan, Arkas, von der, Dia den Peirinthoos, von der Danae den Perseus, von der Themis die Parzen und die Dike, von der Memnosyne die Musen, durch Ameisen den Myrmidon, von der Hera den Hephästos, Ares (Mars), von der Alkmene den Herakles, von der Maia den Hermes, von der Elektra den Dardanos, von der Ägina den Äokos, von der Leto den Apollon, von der Antiope die Zwillingbrüder Amphion und Zethos, dann von der Leda die Helena, mit der Demeter die Persephone, von der Hera die Hebe, mit der- Eris die Ate, mit der Leto die Artemis (Diana), mit der Euryneme die Britomartis, Aglaia, Thalia, Euphrosyne etc., etc. Einige Beinamen: Soter, Hyetios, Panhellenios, Brontäos, Phyxios (Prixos), Lykäos.

# Elohim = Götter

In diesem Video wird gezeigt das Elohim mehrere Götter heißen soll und wird somit erklährt

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</div></div></div>### [ Die Bibel und die Sumerer - Das Geheimnis des Gottes JAHWE ](https://www.youtube.com/watch?v=GvHPeZMvavU&t=4s)

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Katholischen Enzyklopaedie E wird dieses so beschrieben

<div class="carta-bbcode" data-template-name="public:EWRcarta_bbcode_page" id="bkmrk-siehe-auch-gott.%28sep"><div class="bbWrapper" style="text-align: justify;">Siehe auch [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/).  
  
([Septuaginta](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/septuaginta/), Theos; Vulgata, Deus).  
  
Elohim ist der gebräuchliche Name für [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/). Es ist eine Pluralform, aber „Der Gebrauch der Sprache stützt nicht die [Annahme](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/annahme/), dass wir in der Pluralform Elohim, angewendet auf den [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) Israels, die Überreste eines frühen [Polytheismus](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/polytheism/) oder zumindest eine Kombination mit dem Höheren haben geistige Wesen "(Kautzsch). Grammatiker nennen es einen Plural von Majestät oder Rang oder von [Abstraktion](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/abstraktion/) oder von Größe (Gesenius, Grammatik, 27. Aufl., Nr. 124 g, 132 h). Der äthiopische Plural Amlak ist ein Eigenname Gottes geworden. Hoffmann hat in den phönizischen Inschriften (Ueber einige phon. Inschr., 1889, S. 17 sqq.) Auf einen analogen Plural elim hingewiesen, und Barton hat gezeigt, dass in den Tafeln aus El-Amarna die Pluralform ilani den Singular mehr als ersetzt vierzig Mal (Proceedings of the American Oriental Society, 21.-23. April 1892, S. cxcvi-cxcix).  
  
**Etymologie**  
  
Elohim wurde als Pluralform von Eloah oder als Pluralableitung von El erklärt. Diejenigen, die sich an die frühere Erklärung halten, sind sich nicht einig über die Ableitung von Eloah. Es gibt keinen solchen verbalen Stamm wie alah auf Hebräisch; aber der Arabist Fleischer, Franz Delitzsch und andere [Appellieren](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/appellieren/) an die arabische Aliha, was bedeutet, „voller [Angst](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/angst/) zu sein", „ängstlich Zuflucht zu suchen", so dass ilah (eloah) in erster Linie „[Angst](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/angst/)" bedeuten würde, dann die Objekt der [Angst](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/angst/). Genesis 21:42 und 53, wo [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) „die [Furcht](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/fear/) vor Isaak" genannt wird, Jesaja 8:13 und [Psalm](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/psalm/) 75:12 scheinen diese [Ansicht](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/ansicht/) zu unterstützen. Aber die Tatsache, dass Aliha wahrscheinlich kein eigenständiger verbaler Stamm ist, sondern nur ein Nenner von ilah, der ursprünglich „von [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) besessen" bedeutet (vgl. Enthousiazein, Daimonan), macht die Erklärung mehr als [Prekär](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/precaria/). Es gibt keine Wahrscheinlichkeit mehr in der Behauptung von Ewald, Dillmann und anderen, dass der verbale Stamm alah „mächtig sein" bedeutet: und als Nebenform des Stammes alah anzusehen ist; Deshalb wächst Eloah aus Alah heraus, während El aus Alah entspringt. Baethgen (Beitrage, 297) hat darauf hingewiesen, dass von den siebenundfünfzig Vorkommen von Eloah einundvierzig zum Buch Hiob gehören und die anderen zu späten Texten oder poetischen Passagen. Daher stimmt er mit Buhl darin überein, dass die Singularform Eloah erst entstand, nachdem die Pluralform Elohim lange gebräuchlich gewesen war; In diesem Fall wurde ein Singular für seinen bereits vorhandenen Plural geliefert. Aber selbst wenn [Man](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/man/) Elohim als die frühere [Form](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/form/) einräumt, wurde seine Etymologie bisher nicht zufriedenstellend erklärt. Die alten jüdischen und die frühen kirchlichen Schriftsteller stimmen mit vielen modernen Gelehrten darin überein, Elohim von El abzuleiten, aber es gibt große Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Ableitungsmethode. Nestle (Theol. Stud. Aus Würt., 1882, S. 243 sqq.) Nimmt an, dass der Plural durch Einfügen eines künstlichen h entstanden ist, wie das hebräische Amahoth (Mädchen) aus Amah. Buhl (Gesenius Hebraisches Handworterbuch, 12. Aufl., 1895, S. 41 sq.) Betrachtet Elohim als eine [Art](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/art/) Augmentationsform von El; Aber trotz ihrer Uneinigkeit über die Herleitungsmethode nehmen diese Schriftsteller an, dass im frühen Hebräisch der Singular des Wortes, das [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) bedeutet, El war, und seine Pluralform Elohim; und dass erst in jüngerer Zeit die Singularform Eloah geprägt wurde, wodurch Elohim einen grammatikalisch korrekten Korrespondenten erhielt. Lagrange behauptet jedoch, dass Elohim und Eloah kollateral und unabhängig von El abgeleitet sind.  
  
**Die Verwendung des Wortes**  
  
Die Hebräer hatten drei gebräuchliche Namen von [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/), El, Elohim und Eloah; Außerdem hatten sie den richtigen Namen Jahwe. Nestle ist die [Autorität](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/autoritaet/) für die [Aussage](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/aussage/), dass Jahwe im Alten Testament etwa sechstausend Mal vorkommt, während alle gebräuchlichen Namen Gottes zusammen nicht halb so häufig vorkommen. Der Name Elohim wird 2570 Mal gefunden; Eloah, 57 Mal [41 in Hiob; 4 in Pss.; 4 in [Dan](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/dan/).; 2 in Hab.; 2 in [Canticle](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/canticle/) of [Moses](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/moses/) (5. Mose 32); 1 in Prov., 1 in Is.; 1 im Paralipomenon; 1 in Neh. (II Esd.)]; El 226 Mal (Elim 9 Mal). Lagrange (Etudes sur les religions sémitiques, [Paris](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/paris/), 1905, S. 71) leitet sich aus Genesis 46: 3 (dem mächtigsten [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) deines Vaters), Exodus 6: 3 (mit dem Namen Gottes, des Allmächtigen) und der Tatsache ab, dass El ersetzt Yah in Eigennamen, die Schlussfolgerung, dass El zunächst ein Eigenname und ein persönlicher Name Gottes war. Sein großes Alter kann an seinem allgemeinen Vorkommen bei allen semitischen Rassen gezeigt werden, und dies kann wiederum durch seine Anwesenheit in den Eigennamen in Genesis 4:18 veranschaulicht werden; 25:13; 36:43. Elohim ist nicht unter allen semitischen Rassen zu finden; allein die Aramäer scheinen eine analoge [Form](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/form/) gehabt zu haben. Es wurde vermutet, dass der Name Elohim entstanden sein muss, nachdem sich die Nachkommen Shems in verschiedene Nationen getrennt hatten.  
  
**Bedeutung des Wortes**  
  
Wenn Elohim als von El abgeleitet angesehen werden würde, wäre seine ursprüngliche [Bedeutung](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bedeutung/) „die Starke" gemäß Wellhausens Ableitung von El von ul (Skizzen, III, 169); oder „der vorderste", nach Nöldekes Ableitung von El von ul oder il, „vorne sein" (Sitzungsberichte der berlinischen [Akademie](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/akademie/) der Wissenschaften, 1880, S. 760 qm; 1882, S. 1175 qm); oder „der Mächtige", nach Dillmanns Ableitung von El von alah oder alay, „mächtig sein" (On Genesis, I, 1); oder schließlich „Wer, nach dem [Man](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/man/) strebt", „Wer ist das Ziel allen menschlichen Strebens und Strebens", „auf wen [Man](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/man/) in Not zurückgreift oder wenn [Man](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/man/) Führung braucht", „an wen [Man](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/man/) sich eng bindet" , Coincidentibus interea bono et fine, nach der Ableitung von El aus der Präposition el, „to", befürwortet von La Place (vgl. Lagarde, Uebersicht usw., S. 167), Lagarde (aa O., S. 167). 159 sqq.), Lagrange (Religions semitiques, S. 79 sqq.) Und andere. Eine Diskussion der Argumente, die für und gegen jede der vorstehenden Ableitungen sprechen, würde uns zu weit führen.  
  
Wenn wir bei der [Untersuchung](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/examination/) seiner [Bedeutung](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bedeutung/) auf die Verwendung des Wortes Elohim zurückgreifen, stellen wir fest, dass es im eigentlichen Sinne entweder den wahren [Gott](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/gott/) oder falsche Götter bezeichnet und metaphorisch auf [Richter](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bi_richter/), [Engel](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/angels/) und Könige angewendet wird; und begleitet sogar andere Substantive und gibt ihnen eine [Bedeutung](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bedeutung/) der Superlative. Das Vorhandensein des Artikels, die singuläre Konstruktion des Wortes und sein Kontext zeigen mit hinreichender Klarheit, ob es in seinem eigentlichen oder metaphorischen Sinne verstanden werden muss und welche genaue [Bedeutung](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bedeutung/) es jeweils hat. Kautzsch (Encyclopaedia Biblica, III, 3324, Nr. 2) bemüht sich, den metaphorischen Sinn von Elohim zu beseitigen. Anstelle der Darstellung „[Richter](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/bi_richter/)" schlägt er die Übersetzung „Gott" als Zeugen einer [Klage](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/klage/), als Entscheidungsgeber in Rechtsfragen oder als Orakelspender vor; für die Darstellung „[Engel](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/angels/)" ersetzt er „die Götter der Heiden", die in späteren postexilischen Zeiten auf einen niedrigeren Rang fielen. Diese Interpretation wird jedoch nicht durch solide Beweise gestützt.  
  
Nach Renan (Histoire du Peuple d'Israel, I, S. 30) glaubten die Semiten, dass die Welt von den Elohim umgeben, durchdrungen und regiert wird, unzähligen aktiven Wesen, analog zu den Geistern der Wilden, aber lebendig irgendwie untrennbar miteinander verbunden, nicht einmal durch ihre Eigennamen als Götter der Arier unterschieden, so dass sie als verwirrte Gesamtheit betrachtet werden können. Auch Marti ([Geschichte](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/geschichte/) der israelitischen Religion, S. 26) findet in Elohim eine Spur des ursprünglichen semitischen Polydemonismus; er behauptet, dass das Wort die Summe der göttlichen Wesen bedeutete, die einen bestimmten Ort bewohnten. Baethgen (aa O., S. 287), F.C. Baur (Symbolik und Mythologie, I, 304) und Hellmuth-Zimmermann (Elohim, [Berlin](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/berlin/), 1900) machen Elohim zum [Ausdruck](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/ausdruck/) von Macht, Größe und Totalität. Lagrange (aa O., S. 78) drängt gegen diese Ansichten, dass selbst die semitischen Rassen unterschiedliche Einheiten benötigen, bevor sie eine Summe haben, und unterschiedliche Teile, bevor sie zu einer Gesamtheit gelangen. Darüber hinaus steht der Name El vor Elohim (op. Cit., S. 77 sq.) Und El ist sowohl ein Eigenname als auch ein gebräuchlicher Name Gottes. Ursprünglich war es entweder ein Eigenname und wurde zu einem gebräuchlichen Namen, oder es war ein gebräuchlicher Name, der zu einem Eigennamen geworden ist. In beiden Fällen muss El und damit auch seine abgeleitete [Form](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/form/) Elohim den einen wahren Gott bezeichnet haben. Diese Folgerung wird nach ein wenig Nachdenken deutlich. Wenn El zuerst der Eigenname eines falschen Gottes wäre, könnte es nicht der gebräuchliche Name eines falschen Gottes werden, es könnte nicht mehr der gebräuchliche Name für [Gottheit](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/deity/) werden als Jupiter oder Juno; und wenn es zuerst der gebräuchliche Name für [Gottheit](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/deity/) war, konnte es nur der Eigenname dieses Gottes werden, der in ihm alle Eigenschaften der [Gottheit](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/deity/) verband, der der einzig wahre Gott war. Dies bedeutet nicht, dass alle semitischen Rassen von Anfang an ein klares Konzept der Einheit Gottes und der göttlichen Eigenschaften hatten, obwohl alle ursprünglich den göttlichen Namen El hatten.  
  
**Quellen**  
  
VIGOUROUX in Dict. de la Bible, s.v.; KNABENBAUER, Lexicon Biblicum ([Paris](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/paris/), 1907), II, 63; KAUTZSCH in Encyclopaedia Biblica (New York, 1902), III, 3323 sq.; LAGRANGE, Etudes sur les religions semitiques ([Paris](https://investigatione.srvdns.de/xeno/index.php?ewr-carta/paris/), 1905), 19, 71, 77 qm.</div></div>