Der Ursprung der Stechmücken Der Ursprung der Stechmücken Der Ursprung der Stechmücken Vor vielen vielen Jahren lebte ein großer Dämon dessen Haus sich in einer entlegenen Gegend mitten im Gebirge befand. Er war von menschlicher Gestalt sehr groß und stark behaart. Sein Haarkleid glich einem Bärenfell. überdies besah er nur ein Auge und das befand sich mitten auf der Stirn und hatte die Größe eines Topfdeckels. Dieser Dämon war den Ainu sehr unbequem denn er hatte eine solch schreckliche Eßlust daß er alle Menschen und Tiere und was sonst ihm in den Weg kam fing tötete und verschlang. Daher fürchteten sich die Leute ins Gebirge zur Jagd zu gehen denn obwohl schon mancher Pfeil das Ungeheuer getroffen hatte war es doch nie verwundet worden. Da geschah es eines Tages daß ein tapferer Jäger der sich trefflich auf die Führung des Bogens verstand ohne es zu ahnen in die Nähe der Behausung des menschenfressenden Untiers kam. Während er noch dem Wilde nachsetzte sah er plötzlich einen hellen Schimmer durch das Gestrüpp brechen. Er ging auf ihn zu um zu sehen was ihn verursache und entdeckte daß er von einem riesigen behaarten Dämon herrühre. Durch dessen Anblick wurde der Jäger derart aus der Fassung gebracht daß er nicht wußte was er tun solle doch dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen zog einen Pfeil aus dem Köcher legte ihn auf den Bogen und stellte sich abwehrbereit und abwartend auf. Als der Dämon nahe herankam zielte der Jäger auf sein Auge und traf es in der Mitte. Sogleich fiel das Ungeheuer tot um denn sein Auge war der einzige verwundbare Teil seines Körpers. Um das böse Geschöpf nun völlig unschädlich zu machen damit es nie mehr dem Volke schaden könne zündete der Jäger ein großes Feuer an und verbrannte seinen Leichnam zu Asche. Die Asche nahm er und zerstreute sie in die Lüfte aber siehe als er die Asche emporwarf wurden daraus Bremsen und Stechmücken. Indessen dürfen wir uns über diese Plagegeister nicht beklagen da sie ein erheblich kleineres übel bedeuten als der einäugige menschenfressende Dämon der sonst unter uns geblieben wäre.