DENKSCHRIFT

Zum Thema „Corona-Pandemie“ und „Souveränität

Zum Thema „Corona-Pandemie“ und „Souveränität“​


View attachment 2201

Sehr geehrte Damen und Herren, Bürger, Mitbürger, Mitmenschen
ich lehne die derzeitigen und evtl. noch kommenden Corona-Verordnungen und Corona-Gesetze welche von der Bundesrepublik Deutschland und den jeweiligen Bundesländern erlassen wurden, oder noch werden, gänzlich ab. Ich sehe die weltweite CORONA-PANDEMIE als ein künstliches, von bibelgläubigen Menschen geschaffenes Konstrukt an, um biblische Prophetie in die Tat umzusetzen, und zur Erfüllung zu bringen. ICH EMPFINDE DIE CORONA-PANDEMIE, UND ALLE DAMIT ZUSAMMENHÄNGENDEN MASSNAHMEN, ALS EIN MIR VON JAKOB-ISRAEL AUFERLEGTES JOCH DER ERSTREBTEN (WELT)HERRSCHAFT! (Siehe dazu 1. Mose 27, 29: „Völker [Esau] sollen Dir [Jakob-Israel] dienen und Völkerschaften sich vor dir niederbeugen! Sei HERR über deine Brüder;“) Dieses Joch lehne ich natürlicher- und berechtigterweise vollständig ab, und folgerichtig lege ich hiermit an dieser Stelle bei Ihnen WIDERSPRUCH und PROTEST gegen dieses Joch ein. (Siehe dazu 1. Mose 27, 40: „Und es wird geschehen, wenn du [Esau] dich losmachst, wirst du auch ein HERR sein und sein [Jakob-Israels] Joch von deinem Halse reißen wirst.“) Näheres zu Jakob-Israels Joch und Esaus Befreiung weiter unten in diesem Brief. Ich empfinde auch deshalb die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und der jeweiligen deutschen Landesregierungen als religiös motiviert, als unwissenschaftlich und als einen schwerwiegenden Eingriff in meine göttlich und weltlich in der jeweiligen Verfassung garantierten Grundrechte, wie sie Gott Jahweh in der Bibel für mich in 1. Mose 27, 40 (Esausegen)1) und der weltliche Staat in den folgenden Grundgesetz-Artikeln (GG) für die BRD festgeschrieben hat:hat:
Artikel 1, 1-3 GG; Artikel 2, 1-2 GG; Artikel 3, 1-3 GG; Artikel 4, 1-2 GG; Artikel 5, 1-3 GG; Artikel 6, 1-2 GG.


1) Es beschwerte sich einmal jemand über den ESAUSEGEN. Er wäre nicht bereit, sich einem jahwistischen oder mosaistischjüdischen Segen zu unterwerfen. Recht hat er, aber man muss es richtig verstehen. Der Verfasser vorliegender Schrift unterwirft sich keinem Segen, möge er lauten, wie er wolle. Ich vertrete eine WERTORDNUNG. Danach hat jeder Mensch und jedes Volk das Recht auf Selbsterhaltung und freie Selbstentfaltung im Rahmen einer freiheitlichen, auf dem Willen, der Eigenart und der Kultur des Volkes sowie auf Leistung und Gerechtigkeit fußenden, gegen jede Gewalt- und Willkürherrschaft gerichteten, dem Frieden und der Verständigung zwischen den Völkern dienenden, der Schöpfung in Liebe und Achtung zugewandten RECHTSORDNUNG. Ich denke, die Zielsetzung ist hiermit genügend klar umrissen. In den Rahmen dieser Zielsetzung gehört der sog. ESAUSEGEN. Das heißt, dieser Segen steht NICHT ÜBER dieser Wertordnung, sondern IN ihr. In der Bibel (Judentum, Christentum, Islam) wird diese WERT- und RECHTSORDNUNG eben als ESAUSEGEN bezeichnet. Diese Wert- und Rechtsordnung ist international–überstaatlich und muss von der UNO (Vereinten Nationen) und deren Unterorganisationen, wie z.B. der WHO (Weltgesundheitsorganisation), völkerrechtlich beachtet und umgesetzt werden. Siehe dazu die „DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ von Matthias Köpke, Teil III Punkt 5. Der Jude Prof. Graubard sagte einmal im Radio: „Auch in der Patriarchengeschichte waltet, wie in der ganzen Geisteswelt des Judentums, das Prinzip der überzeitlichen Einheit“. Das heißt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Einheit! „,Die Taten der Väter sind Zeichen für die Kinder’ – sagt der Talmud. Die Thora ist nicht für eine Generation geschrieben. Das Geschehen ist nie abgeschlossen und versinkt nie in Vergangenheit und Vergessen. Die Geschichte von Jakob (M.K.: und Esau) wird so ausführlich berichtet nicht weil die Thora Geschichte oder Archäologie betreibt, … Die Thora führt auch in ihren epischen Berichten durch die Vergangenheit um die Zukunft zu gestalten.“ (Z.B. „DENKSCHRIFT“ Teil III Punkt 8). Näheres zum ESAUSEGEN weiter unten in diesem Brief.
Ich berufe mich hier u.a. auch auf den Artikel 4, 1-2 des deutschen Grundgesetzes
„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“
Ich fordere daher für mich von allen Religionsgemeinschaften und deren Regierungen und Behörden die vollständige göttlich-religiöse (geistliche) IMMUNITÄT und von allen staatlichen und überstaatlichen Regierungen und Behörden die vollständige (über)staatlich-weltliche IMMUNITÄT. Keiner geistlich-religiösen und weltlich-(über)staatlichen Macht wird es meinerseits erlaubt, in meine jeweiligen Grundrechte einzugreifen. Dies betrifft hier sowohl ganz speziell die geistlichen und weltlichen Corona-Maßnahmen als auch ganz allgemein jedes selbstbestimmte, eigenverantwortliche souveräne Handeln von mir. Deshalb fordere ich für mich von den jeweils zuständigen geistlichen und weltlichen Stellen, eine rechtsgültige Befreiung von den derzeitigen und evtl. noch kommenden Corona- Verordnungen und Corona-Gesetzen. Bitte stellen Sie mir eine rechtsgültige Corona-Verordnungsbefreiung aus religiösen Gründen aus, die in jedem Staat weltweit Gültigkeit besitzt. Falls Sie dafür nicht zuständig sein sollten, bitte ich Sie, dieses Schreiben an Ihre jeweilige Regierung oder Leitung oder die dafür zuständige Stelle weiterzugeben. Übrigens scheinen sich die geistlichen Organisationen auch völlig im Einklang mit den derzeitigen Corona-Maßnahmen der Regierungen zu befinden, die ANGST und SCHRECKEN verbreiten. Ist das in Übereinstimmung mit der Bibel? Jesaja 8, 13 gibt die Antwort: „Den HERRN der Heerscharen (Jahweh), den sollt ihr heiligen (Andere üs. mit geringfügiger Textänderung: den sollt ihr VERSCHWÖRER nennen)! ER sei eure FURCHT (ANGST), und ER sei euer SCHRECKEN!“ SCHRECKEN = lateinisch: TERROR = länger andauernde, systematische Verbreitung von Angst und Schrecken, um andere einzuschüchtern und schließlich zu beherrschen. TERROR durch was? Durch Bibelgott Jahwehs „Vier bösen GERICHTE“: SEUCHEN, KRIEGE, HUNGER, BÖSE TIERE (Hesekiel 14, 21; Offenbarung 6, 8). Sind in den jeweiligen Regierungen bibelgläubige GERICHTSVOLLZIEHER am Werk? Siehe dazu S. 14 Abschnitt „Und im Christentum?“. Ich bin kein Mitglied irgendeiner Religions- oder Glaubensgemeinschaft oder Kirche2). Wie komme ich dann darauf, mich an Sie zu wenden, und mich dabei einerseits auf Gott Jahweh und die Bibel (1. Mose 27, 40) und andererseits u.a. auch auf Art. 4, 1-2 GG zu berufen? Lassen Sie mich dazu folgende Stellungnahme abgeben.
Stellungnahme
In der Präambel des deutschen Grundgesetzes, die allen Artikeln des Grundgesetzes vorangeht, heißt es:
„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“
Und bei dieser Präambel, wo „Gott“ an allererster Stelle steht, soll ich mich im Falle dieser Coronamaßnahmen und -verordnungen nicht direkt auf Gott und die Bibel und auf Art. 4, 1-2 berufen können? Ausnahmeregelungen für eine Verordnungsbefreiung sollen aus religiösen und weltanschaulichen Gründen nicht zugelassen werden? Das sehe ich aber anders. Die Rechtsprechung z.B. des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zieht die inhaltlichen Aussagen der Präambeln der europäischen Verträge regelmäßig als Auslegungshilfen des Artikel-Rechts heran. Wer oder was ist denn Gott? Betrachtet sich denn nicht der Papst als „Stellvertreter Gottes“ hier auf Erden? Sind nicht auch Rabbiner, Bischöfe, Imame, Meister von Stuhl (Freimaurerei) oder allgemein „Geistliche“ irgendwie „Stellvertreter Gottes“ hier auf Erden? Im Art. 2 GG steht: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Welches Gesetzes? Etwa des röm.-kath. kanonischen Rechtes? Oder etwa Logen- oder andere Ordensgesetze? Oder etwa das Gesetz der Tora/Altes Testament/Talmud/Schulchan aruch u.a. Haben nicht die Mitglieder der verschiedensten Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit diesen Passus des GG für ihren Glauben mit den entsprechenden Gesetzen auszulegen, vor allem wenn dieser Glauben imperialistisch (Herrschaft beanspruchend) ist? Wenn ich bedenke, daß das röm.-katholische kanonische Recht allen Staatsgesetzen der BRD vorangeht, muss ich da nicht folgerichtig den entsprechenden Schluss ziehen?3)


2) Anm. M. Köpke: Die Religionsgemeinschaften sind, wenn die Mitgliedschaft in ihnen auf freiwilliger Basis beruht, ihren Mitgliedern gegenüber nicht an Art. 4 GG gebunden. (Quelle: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22313/glaubensgewissens- und-bekenntnisfreiheit Abgerufen am 12.09.2020. 3) Herbert Groppe, Verfasser einer Schrift „Das Reichskonkordat vom 20. Juli 1933 – Eine Studie zur staats- und völkerrechtlichen Bedeutung dieses Vertrages für die Bundesrepublik Deutschland“, erschienen im Verlag J.P. Bachem in Köln 1956, schreibt (Seite 101): „Die Bestimmungen des Reichskonkordates gehen allen Gesetzen des Bundes und der Länder und auch den Bestimmungen des Grundgesetzes uneingeschränkt voran.“ (Anm. M.K.: Siehe Grundgesetz Art. 25 – Vorrang des
Jeder der einen Eid auf das Grundgesetz, auf die Bibel oder ganz allgemein auf Gott (Jahweh) ablegt, wie z.B. Politiker, Beamte des Staates und der Kirchen, Richter, Militärs, Priester, Ordensangehörige u.a., müssen doch die biblischen Gottesgesetze allgemein, und ganz speziell in meinem Fall, auch den Esausegen4) (1. Mose 27, 40) als oberstes biblisches Gottes-Gesetz anerkennen, respektieren und unterstützen! Und da soll ich mich nicht auf die Präambel zum GG und auf Artikel 4 GG berufen können? Beruft sich der Staat und die Kirchen nicht etwa auch auf Gott und Art. 4 GG, wenn sie m.E. groben Unfug anstellen, der auf keiner exakt wissenschaftlichen Grundlage beruht, wie z.B. die sog. „Corona-Pandemie“ 2020 und den dazu durchgeführten Maßnahmen wie z.B. „Lockdown“, „Abstands- und Maskenpflicht“, „PCR-Testung“, „Impfung“ usw.? Sind diese Maßnahmen nicht eher als religiöse Handlungen anzusehen? Kann sich ein Pseudo-Wissenschaftler auch auf Art. 5 GG „Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft“ berufen? Wird nicht das Ausüben der medizinischen Praxis als „ärztliche Kunst“ und eine Fehlhandlung als „Kunstfehler“ bezeichnet? Ist die moderne Medizin eine exakte Wissenschaft oder beruht


Völkerrechts „Die allgemeinen Regeln des Völkerrechts sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.“! Das Reichskonkordat wird als Völkerrechtsvertrag behandelt. Völkerrechtsverträge gehen nationalem Recht voran. Gehen also die Anordnungen z.B. von UNO und WHO auch der nationalen Gesetzgebung voran? Das Verhältnis von Kirche und Staat: Das rechte Verhältnis von Staat und Kirche besteht nach Kardinal Ottaviani in der „indirekten Unterordnung des Staates unter die Kirche“. Er sagt: „Kirche und Staat sind zwei in ihrem jeweiligen Bereich höchste und unabhängige Sozietäten, überragender und hinsichtlich ihres Bereiches überlegener und höher ist jedoch die Kirche … Diese Wahrheit folgt aus der Betrachtung des Zieles beider Sozietäten: Die Kirche hat das übernatürliche Wohl der Gläubigen im Auge, da ihr Ziel der Kultus des höchsten Gottes, die Heiligung der Seelen und die himmlische Seligkeit der Gläubigen ist. Der Staat dagegen fördert die natürlichen Güter, d.h. den Schutz der Rechte, den Unterhalt des natürlichen Lebens und eine irgendwie geartete irdische Seligkeit. Die Kirche verfolgt das überlegenere Ziel … So ist die indirekte Unterordnung der zeitlichen Gewalt unter die geistliche Gewalt ein unmittelbarer und logischer Folgesatz aus dem juristischen Verhältnis der indirekten Unterordnung des zeitlichen Ziels (des Staates) unter das geistliche Ziel (der Kirche). Denn Sozietäten sind wie ihre Ziele … So wie das Ziel, nach dem die Kirche strebt, bei weitem das vornehmste ist, so ist auch ihre Gewalt die allerüberlegenste; und so wie der finis socialis des Staates indirekt dem Ziel der Kirche untergeordnet ist, so ist es auch mit seiner Gewalt.“ (Zitiert nach M. Ziegler, „Gültigkeit und Zweckmäßigkeit des Reichskonkordates“; Verlag „Stimme der Gemeinde“, Darmstadt.) Daraus ergibt sich als Pflicht des Staates, „daß die niedrigere, d.h. unabhängige Sozietät die höhere, d.h. überlegenere Sozietät nicht behindere; vielmehr daß sie der höheren helfe, soweit diese zur vollkommeneren Verfolgung ihres Zieles der Hilfe der anderen Sozietät bedarf“. (Zitiert nach Ziegler, a.a.O.) Man spricht heute nicht mehr von der direkten Unterordnung des Staates unter die Kirche, man vermeidet heute auch nach Möglichkeit den Ausdruck „indirekte Gewalt der Kirche über den Staat“, nein, heute spielt der Begriff „Subsidiarität“ eine große Rolle. „Subsidiarität“ heißt „Hilfeleistung“, „Hilfestellung“. Der Staat ist verpflichtet, der Kirche zu helfen, damit sie die ihr von Gott gestellte Aufgabe erfüllen kann. Es muss für den Staat eine Ehre sein, der Kirche helfen zu dürfen! Ja, ein Staat, der sich dieser „Ehre“ bewusst ist, „Untertan der Kirche“ zu sein, wird es auch als eine ganz selbstverständliche Pflicht ansehen, seine Gesetze den Gesetzen der Kirche anzupassen. Ottaviani sagt nämlich: „Die bürgerliche Gesetzgebung ist so einzurichten und zu gestalten, dass sie nicht im Widerspruch steht zur kanonischen Gesetzgebung … Im Konfliktfall zwischen bürgerlichem und kirchlichem Recht muss dieses den Vorrang haben.“ (Zitiert nach Ziegler, a.a.O.) Die staatliche Gesetzgebung ist den Kirchen anzupassen! Das verlangt die katholische Kirche von einem Staat, dem sie das „Privileg“ gewährt, ihr „helfen“ zu dürfen!! Die Ansicht führender Katholiken in der Bundesrepublik gibt Herbert Groppe wieder, wenn er sagt: „Die Bestimmungen des Reichskonkordates gehen allen Gesetzen des Bundes und der Länder und auch den Bestimmungen des Grundgesetzes uneingeschränkt voran.“ Für uns erhebt sich nun die Frage: Hat der deutsche Staat mit Abschluss des Konkordates das Kanonische Recht anerkannt? Hören wir zunächst die Ansicht Roms! Der „Osservatore Romano“ vom 26. 7. 1933 schreibt: „Vor allem ist daran zu erinnern, dass das kanonische Recht die fundamentale Grundlage, die wesentliche juristische Voraussetzung des Konkordats bildet und dessen einzelne Bestimmungen Schritt für Schritt begleitet. Noch mehr, ein ausdrücklicher Satz – der Artikel 33 – bestimmt, dass die auf kirchliche Personen oder kirchliche Dinge bezüglichen Materien, die in dem Konkordat nicht behandelt worden sind, ,für den kirchlichen Bereich dem geltenden kanonischen Recht gemäß geregelt’ werden. Das bedeutet nicht nur die offizielle Anerkennung des kirchlichen Gesetzbuches, sondern auch die Aufnahme vieler Punkte eben dieser Gesetzgebung und den Schutz für das kirchenrechtliche Erbgut.“ (Zit. nach „Informationsdienst zur Zeitgeschichte“ Nr. 6/1955.) Roms Standpunkt lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig: mit Abschluss des Konkordates hat das Deutsche Reich das kanonische Recht offiziell anerkannt. Was sind „kirchliche Personen“? Die Antwort gibt uns Kanon 87 des Codex: „Was die Entstehung einer physischen Person anbelangt, so ist zu bemerken, dass jemand in der von Christus gestifteten Kirche durch die Taufe eine Person wird mit allen Rechten und Pflichten eines Christen.“ Dieser Satz wird in dem darauf folgenden Kommentar näher erläutert; es heißt darin: „Unter Person versteht man hier ein Wesen, dem die Fähigkeit zukommt, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Die von Christus gestiftete Kirche ist, wie die Apologeten beweisen, die römisch-katholische Kirche. Zu ihr gehört jeder, der gültig getauft ist.“ „Die Taufe, von der hier die Rede ist, ist die Wassertaufe, da nach dem positiven Willen Christi die Rechte eines Christen nur durch die Wassertaufe vermittelt werden. – Dabei ist es nicht gefordert, dass die Taufe würdig empfangen wird (dass sie also die heiligmachende Gnade verleiht); es genügt, dass sie gültig empfangen wird, dass sie also einen unauslöschlichen Charakter einprägt. Demnach wird auch nicht verlangt, dass jemand in der katholischen Kirche getauft wird.“ Im Kommentar heißt es weiter: „Die Rechte, die jemand dadurch erhält, dass er eine Person in der Kirche wird, sind z.B. das Recht auf die der Kirche anvertrauten Gnadenmittel, auf Teilnahme an den Sakramenten, auf Teilnahme am Gottesdienst, auf Unterricht im Glauben, auf ein kirchliches Begräbnis, auf Rechtsschutz usw. Die Pflichten sind hauptsächlich eingeschlossen in der Pflicht, den Gesetzen und Geboten der Kirche gehorsam zu sein und ihre Lehren gläubig anzunehmen … Jeder Getaufte behält ein besonderes Anrecht auf die mütterliche Sorge der Kirche. Deshalb kann auch niemand seine kirchliche Persönlichkeit jemals vollständig verlieren.“ Wir können also sagen: Eine „kirchliche Person“ ist nach katholischer Lehre jeder
sie hauptsächlich auf Hypothesen (nicht bewiesene Annahmen) und Theorien (unbewiesene Thesen)? Haben dort Künstler die Deutungshoheit? Oder wäre das eher von der „Meinungsfreiheit“ gedeckt? Ich würde diese Fragen, nach meinem jetzigen Kenntnisstand, durchgehend mit „Ja“ beantworten. M. E. haben wir es beim Thema „Corona-Pandemie“ seitens der Medizin und Forschung weitgehend nicht mit seriösen, exakt wissenschaftlichen Methoden und Aussagen zu tun. Mein Vertrauen in die sog. Schulmedizin und deren Forschung ist allgemein erschüttert bzw. beim Thema Impfen nicht mehr vorhanden. Folgt man dem Grundgesetz, gehört zum Schutz der Religionen und der verschiedenen Weltanschauungen eben nicht nur die Sicherung kultischer Handlungen, sondern selbst die Garantie einer bestimmten weltanschaulichen Lebensweise. Der Esausegen, auf den ich mich hier und im Anhang zu diesem Schreiben beziehe, ist aber mehr als das. Er ist ein grundlegendes, in der Bibel vorgeschriebenes jüdisches und christliches Gesetz für mich5) und somit für mich das wichtigste Gebot der Bibel.6) Die Begründung lässt sich im 1. Buch Mose 27, 40 finden:


Getaufte. Jeder Getaufte ist verpflichtet, der Kirche in allem zu gehorchen und ihre Lehren anzunehmen. (Vergl. Ottaviani und Papst Pius IX!) Was sind „kirchliche Dinge“? Die Antwort auf diese Frage finden wir im Kanon 726. Er lautet: „Unter Sachen versteht man die Mittel, die zur Erreichung des Zweckes dienen, den die Kirche hat.“ Im Kommentar zu diesem Satz heißt es: „Der Zweck, den Jesus der von ihm gegründeten Kirche gab, besteht darin, sein Erlösungswerk fortzusetzen und zu vollenden und so die Menschen zu heiligen und zum ewigen Leben zu führen. – In der Erreichung dieses von Gott (Anm. M.K.: Jahweh) gesetzten Zweckes darf die Kirche von keiner menschlichen Macht behindert werden. Deshalb kann ihr auch der Staat die Mittel nicht nehmen, die zur Erreichung ihres Zweckes notwendig oder nützlich sind. Er darf sie auch in der Anwendung dieser Mittel nicht behindern.“ Aus Kanon 726 und dem Kommentar ergibt sich also: Alles, was die Kirche für notwendig hält, um den ihr von Christus erteilten Auftrag (siehe oben Kanon 1322!) zu erfüllen, fällt unter den Begriff „kirchliche Dinge oder Sachen“. Was heißt „kirchlicher Bereich“? Am 9. November erklärte Papst Pius X. in einer Ansprache: „Unseres Amtes ist es, jeden einzelnen, nicht nur die Gehorchenden, sondern auch die Herrschenden, da sie alle von einem Vater stammen, im privaten wie im öffentlichen Leben, in sozialer wie in politischer Beziehung der Norm und Regel der Sittlichkeit entsprechend zuleiten. Wir verstehen, dass es einigen zum Anstoß gereichen wird, wenn wir sagen, es sei unsere Pflicht, auch die Politik uns angelegen sein zu lassen; aber jeder billig Denkende erkennt, dass der römische Papst von dem Lehramt, das er in Bezug auf Glauben und Sitten besitzt, das Gebiet der Politik keineswegs trennen kann.“ Mit anderen Worten: zum „kirchlichen Bereich“ gehört 1. die Leitung des privaten und öffentlichen Lebens aller Staatsmänner und Staatsbürger; 2. alles, was mit Sitte und Moral zu tun hat; 3. alles, was mit Politik und sozialen Fragen zu tun hat; 4. alles, was mit Glaubensfragen zu tun hat. Es gibt überhaupt nichts, was nicht zum „kirchlichen Bereich“ gehört! Nun wissen wir, was wir unter den Begriffen „kirchliche Dinge“ und „kirchlicher Bereich“ zu verstehen haben. Und das alles steht in dem schlichten Satz Art. 33 Reichskonkordat: „Die auf kirchliche Personen oder kirchliche Dinge bezüglichen Materien, welche in den vorstehenden Artikeln nicht behandelt wurden, werden für den kirchlichen Bereich dem geltenden kanonischen Recht gemäß geregelt.“ Im allgemeinen interpretiert man diesen Satz dahin, er beziehe sich nur auf interne kirchliche Angelegenheiten! Dieser Artikel 33, das kann gar nicht genug betont werden, ist der wichtigste und folgenschwerste des ganzen Konkordates; denn mit Hilfe dieses Artikels, also auf dem Umweg über das Konkordat, das seit dem 10. September 1933 deutsches Staatsgesetz ist, was vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 26. März 1957 bestätigt wurde, ist das kanonische Recht oberstes Gesetz bei uns geworden. Wo aber das kanonische Recht oberstes Gesetz ist, ist der Papst oberster Herrscher, der Papst, der nach Kanon 1556 als „höchste Instanz in der ganzen Kirche von keiner menschlichen Gewalt vor Gericht gezogen werden kann“, dem nach Kanon 1557 § 1 n. 1 „reserviert ist … zunächst die Rechtsprechung über Staatsoberhäupter, deren Söhne und Töchter, sowie über diejenigen, die das Anrecht haben, ihnen unmittelbar in der Regierung nachzufolgen“. Die Souveränität der Bundesrepublik ist also nur eine Scheinsouveränität; denn die letzte Entscheidung hat in Deutschland auf Grund des Konkordates der Vatikan oder „der Heilige Stuhl“. Die Bundesrepublik hat das „Privileg“, das ausführen zu dürfen, was Rom befiehlt. Damit ist, wie Alfred Miller einmal sagte, „der Sieg Roms vollständig“. In Deutschland ist das verwirklicht, was Papst Pius XI. am 23. Dezember 1929 als den Sinn des Konkordates erklärte: Bei einem Konkordat handelt es sich darum, „die Herrschaft der katholischen Kirche gesetzlich bei Völkern festzulegen, die ihrer Mehrheit nach nicht katholisch sind“. Und damit ist der Papst unser oberster Gerichtsherr! Der Papst ist auch an den Esausegen gebunden und er hat für dessen Erfüllung zu sorgen bzw. darf die Erfüllung nicht behindern. So heißt es im Gesetzbuch der röm.-kath. Kirche (Codex Iuris Canonici von 1983) Canon 125 — § 2. „Eine Handlung, die aufgrund schwerer, widerrechtlich eingeflößter Furcht oder aufgrund arglistiger Täuschung vorgenommen wurde (Anm. M.K.: Jakobsegen s.u.), ist rechtswirksam, wenn nicht etwas anderes im Recht vorgesehen ist (Anm. M.K.: Esausegen s.u.); sie kann aber durch das Urteil eines Richters aufgehoben werden, sei es auf Antrag der geschädigten Partei (Anm. M.K.: z.B. Esau, das deutsche Volk, Matthias Köpke) oder ihrer Rechtsnachfolger (Anm. M.K.: z.B. das deutsche Volk, Matthias Köpke), sei es von Amts wegen.“ Übrigens hat der „heilige Stuhl“ zusätzlich zum Reichskonkordat noch mit jedem Bundesland in der BRD ein Konkordat geschlossen. (Quelle: Matthias Köpke „Der Papst, oberster Gerichtsherr in der BR Deutschland“ 3. Auflage 2014, Kapitel 21: „Der Papst, oberster Gerichtsherr der BRD“ von Dr. Hermann Kaben, erschienen in „Der Quell – Zeitschrift für Geistesfreiheit“ Folge 14 vom 23. 7. 1958; 10.Jahr.) Link: https://archive.org/details/KoepkeM...htsherrDerBRDeutschland3.Auflage2014262Seiten Informationen zu UNO und WHO findet man in der „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ Teil III, Punkt 5. Auch als Anlage zu diesem Brief. 4) Erklärung des „Esausegen“ weiter unten im Text. 5) Wer ist Esau und wer ist Jakob-Israel? „Gern wird in jüdischen Schriften die heidnische Weltmacht in bildliche Bezeichnungen verhüllt. Das heidnische Rom heißt Esau (Edom), vielleicht auch Babel (vgl. Sib. V 159f.). Von der feindlichen Weltmacht reden die Apokalypsen Daniel und Henoch (89f.), Esra und Baruch, die Sibyllinen III und V, das apokryphe Buch Baruch; besonders sind auch die rabbinischen Schriften voll des Gegensatzes gegen die heidnische römische Regierung. Rom erscheint hier unter dem Geheimnamen Esau, vgl. sifre 79 b zu Dt. 11, 13 b. pesach. 5 a (der Same Esaus); Akiba deutet Gen 27, 22 auf Rom. Wahrscheinlich ist auch in den Jubiläen mit Esau auf das heidnische Rom angespielt, z.B. 35,14; 36,9f. … Wie Israel das Reich Gottes (Jahwehs) ist, so ist das heidnische Reich der Sitz des Bösen.“ (Paul Volz: „Jüdische Eschatologie
„Und es wird geschehen, daß du auch ein Herr und sein (Jakob-Israels) Joch von deinem Halse reißen wirst.“
Dieser biblische göttliche Auftrag an mich muss vom Grundgesetz geschützt werden. Wäre es nicht so, verlöre die Demokratie einen maßgeblichen Teil ihrer westlichen Überzeugungen. Der Staat greift durch die derzeitigen „Corona-Verordnungen“ tief in mein biblisch verbrieftes Grundrecht des Esausegens ein, indem er mir die Erfüllung des Esausegens verbietet, nämlich das Abwerfen von Jakob-Israels Herrschaft-Joch. Die derzeitigen „Corona-Verordnungen“ sind ja m. E. gerade ein Teil dieses Herrschafts-Joches, welches mir durch den Segen von Bibelgott Jahweh (Esausegen) abzuwerfen befohlen ist.7) Ebenfalls wirft ein Handeln wider den Esausegen die Frage auf, ob derjenige, der zuwiderhandelt, noch auf dem Boden seines Glaubens steht, da dieser Segen einen zentralen Bestandteil seiner Religion darstellt, ja im Grunde das umfasst, was Jahweh als messianische Verheißung8) verkündet, und ob er deshalb noch den Schutz des Artikels 4 GG (Glaubensfreiheit) beanspruchen kann, und nicht eher als


von Daniel bis Akiba“ 1903, S. 71-73. Als Faksimiledruck in der Schrift von M. Köpke „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“ 2020, S. 156-158.) JUDENTUM und CHRISTENTUM sehen sich selber als die GLÄUBIGEN/ AUERWÄHLTEN und als VOLK ISRAEL an. Die UNGLÄUBIGEN werden von diesen als HEIDEN (VOLK ESAU) angesehen. JAKOB wurde in der Bibel später in ISRAEL umbenannt (1. Mose 32, 28-29). ESAU (übersetzt: rauh, behaart) und JAKOB (übersetzt: Fersenhalter, Betrüger) waren in der Bibel Zwillingsbrüder (1. Mose 25, 24-26). Warum kann man die Heiden belügen? Weil man das Böse belügen darf? Die zehn Gebote der Bibel haben auch nur gegenüber den Glaubensgenossen Gültigkeit. Siehe die hier schon oft genannte „Denkschrift“ von M. Köpke Teil I Punkt 15 „Darf man die Heiden belügen und betrügen?“ Könnte ich mich auf Art. 4, 1-2 GG berufen, wenn ich mich nicht auf den Esausegen 1. Mose 27, 40 berufen würde? Würde ich bei Nichtberufung auf den Esausegen nicht gegen jüdisches und christliches Verfassungsrecht und Verfassungsgesetz verstoßen? Die Bibel ist doch die Verfassung/Grundgesetz der jüdischen, christlichen und mohammedanischen Religionen. Dieses Verfassungsgesetz sieht vor, daß ich (symbolisch Esau) die imperialistischen Bestrebungen Jakob-Israels (symbolisch Judentum, Christentum u.z.T. Mohammedanismus-Islam) „Völker (Esau) sollen dir dienen und Völkerschaften (Esau) sich vor dir niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder (Esau) und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne (Esau) deiner Mutter!“ (1. Mose 27, 29) abwehren darf, mit der Anordnung „Von deinem Schwert wirst du (Esau) leben, und deinem Bruder (Jakob-Israel) wirst du dienen. Doch es wird geschehen, wenn du dich losmachst, wirst du sein Joch von deinem Hals wegreißen.“ 1. Mose 27, 40). Diese Aussage (Segen) Isaaks hat göttlich-rechtlichen Charakter, da der Bibelgott Jahweh selbst durch Isaak diese Aussage (Segen) getätigt hat. Selbst der Apostel Paulus erwähnt in seinem Brief an die Hebräer im Neuen Testament Hebr. 11, 20: „Durch Glauben segnete Isaak auch im Hinblick auf zukünftige Dinge den Jakob und den Esau.“ Jakob (der später auch Israel genannt wird) und Esau sind Zwillingsbrüder: „Der Herr (M.K.: Bibelgott Jahweh) sprach zu ihr (M.K.: die Mutter, Rebekka): Zwei Nationen sind in deinem Leib, und zwei Volksstämme (M.K.: das Volk Israel und das Volk der Heiden) scheiden sich aus deinem Innern; und ein Volksstamm wird stärker sein als der andere, und der Ältere wird dem jüngeren dienen.“ Judentum und Christentum behaupten jeder von sich selber das wahre Volk Israel zu sein, d.h. Testamentsvollstrecker (des Alten und Neuen Testamentes) sowie Gerichtsvollzieher des biblischen Rechtes zu sein. Verantwortlich dafür sind die jeweiligen Leiter der Religionsgemeinschaften wie z.B. Päpste, Bischöfe, Rabbiner, Imame, Meister vom Stuhl (in der Freimaurerei) usw. Näheres dazu siehe die Anlage zu diesem Schreiben „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“ von Matthias Köpke, Eigenverlag 2020, und die „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ ebenfalls von Matthias Köpke, Eigenverlag 2020. 6) Siehe dazu die Anlage zu diesem Schreiben „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“ von Matthias Köpke, Eigenverlag 2020. 7) Siehe dazu die drei Schriften von Matthias Köpke 1. „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“, 2. „Warum sind meine Kinder nicht geimpft? – Kurze Stellungnahme eines Familienvaters“ und 3. „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“. Auch als Anlagen zu diesem Schreiben. In der 3. Schrift ist ein Auszug aus dem Buch „Wichtige Stellen des Rabbinischen Buches Sohar im Text und mit Übersetzung“ Berlin 1824 enthalten, (Der Sohar ist eines der heiligsten Bücher im Judentum) in dem es auf S. 32-37 heißt: „Denn Heil denen, welche sich des Gesetzes befleißigen, da nämlich der Heilige Geb. als er die Welt erschaffen wollte, zuerst in das Gesetz hineinsah, und dann die Welt schuf. Vermittelst des Gesetzes also wurde die Welt geschaffen, wie oben schon erklärt wurde. So ist auch geschrieben (Spr. 8, 30.) ,Und ich war bei ihm Schoßkind.‘ Lies nicht Schoßkind sondern Baumeister.“ … „Das Gesetz ruft ,Und ich war bei ihm ein Baumeister ‘, durch mich hat Gott die Welt geschaffen. Dies ist so zu verstehen, ehe die Welt war erschaffen worden, war das Gesetz schon zweitausend Jahre vor der Welt. Als nun der Heilige Geb. die Welt erschaffen wollte, sah er zuerst in das Gesetz hinein, auf jedes Wort desselben, und machte jedes Mal das dem Wort entsprechende Werk der Welt; weil nämlich alle Dinge und die Werke aller Welten in dem Gesetz enthalten sind, darum sah der Heilige Geb. in dasselbe hinein und erschuf die Welt.“ … „,Und Gott sprach: Es werde Licht‘. Gott sah auf dieses Wort und erschaffen ward das Licht; und eben so sah Gott auf jedes Wort im Gesetz und der dem Wort entsprechende Gegenstand ward erschaffen. Darum heißt es ,Und ich war neben ihm ein Meister‘. Auf besagte Weise ist also die ganze Welt erschaffen worden. Nachdem nun die Welt erschaffen war, konnte kein Gegenstand einen Bestand haben, bis er den Entschluss gefasst hatte einen Menschen zu schaffen, der sich des Gesetzes befleißigen sollte. Seinetwegen wird die Welt erhalten. Also wer in das Gesetz sieht und sich dessen befleißigt, der erhält, so zu sagen, die ganze Welt. Der Heilige Geb. sah in das Gesetz und erschuf die Welt, der Mensch sieht in das Gesetz und erhält die Welt, folglich ist ist das Gesetz wodurch die Welt erschaffen ward, und erhalten wird. Heil daher dem Menschen, der sich des Gesetzes befleißigt, denn so erhält er ja die ganze Welt!“ … „Der Heilige Geb. sagt ihr (der Seele) und beschwört sie, daß sie sich, wenn sie hinabginge in diese Welt, bestrebe ihn zu erkennen und das Geheimnis des Glaubens zu erfassen. – Denn wer in dieser Welt war ohne sich bestrebt zu haben ihn zu erkennen, dem wäre es besser gewesen, er wäre nicht erschaffen worden; darum ist er dem heiligen König vorgezeigt worden, daß er ihn in dieser Welt erkenne und sich Gottes befleißige, d.h. des Geheimnisses des Glaubens (Gesetzes).“ … „Deshalb brachte der Heilige Geb. den Menschen auf diese Welt. Und was soll er darin erkennen? ,dass JEHOVA (JAHWEH) ist ELOHIM.‘ Dieses ist der Inhalt des ganzen
Mitglied einer politischen Vereinigung gelten muss, die sich gegen die geltende Rechtsordnung richtet. Außerdem berufe ich mich auf die Gewissensfreiheit, die sich auf die sittliche, an den Kategorien von Gut und Böse orientierte, als innerlich verpflichtend erfahrene Gewissensentscheidung bezieht. Als Ausfluss der Gewissensfreiheit garantiert z.B. Art. 4 Abs. 3 GG das Recht zur Verweigerung des Kriegsdienstes mit der Waffe. Warum sollte ich zur Einhaltung der „Corona-Verordnungen“ gezwungen werden, wenn ich für mich diese „Corona-Verordnungen“ als widernatürlich und „Böse“ (Chaos) und die Natürlichkeit des menschlichen Körpers als „Gut“ (Kosmos) erkannt habe?9) Im jüdisch-christlichen Sinne ist ja der Kosmos die sündige Welt. Der Apostel Paulus definiert den Begriff „Welt“ folgendermaßen: Die „Welt“ wird im Sinne der jüdischen Endzeitlehre als gottverlassen und teufelsbeherrscht in schroffsten Gegensatz zum Bibelgöttlichen gestellt – während sie im griechischen Sinn des Wortes „Kosmos“ als Inbegriff der leuchtenden Ordnung gedacht ist; – aber bei Paulus ist der „Kosmos“ gerade die Welt, die nicht in Ordnung ist und erst erlöst werden muß. So wird zwar das griechische Wort ruhig weiter verwendet, aber sein Sinn ganz unter der Hand genau umgekehrt; solche Umwandlung aber von der Einheitlichen zur Gespaltenheit im Weltbegriff ist nur möglich, wo vom Orient her aus dem Abstandsgefühl gegenüber der Gottheit die Zweiweltenlehre (Dualismus) einbricht.10) Oder wie Goethe es ausdrückt: „Natur ist Sünde, Geist ist Teufel“.11) Diese Anschauung des Apostels Paulus lehne ich strikt ab und sehe sie für mich als Irrtum an. Die an sich perfekte Natur muss also immer künstlich „verbessert“ werden, wie es z.B. durch Beschneidung des Säuglings oder das Impfen am Menschen praktiziert wird.12) Solche künstlichen widernatürlichen Eingriffe stehen m.E. symbolisch für Jakob-Israel, wogegen Esau für die Natürlichkeit (Welt) steht. Die Natur (symb. Esau) hat, nach Meinung der Religionsführer, immer Schuld, sie/er ist der Feind.13) Die Anschauung des Apostel Paulus entspricht übrigens durchaus der jüdischen Anschauung über Esau, den Erzfeind, der der perfekte „Sündenbock“ ist, auf den alle Schuld abgewälzt werden kann. Wir erinnern uns dabei an den Psalm 51, 7 in der Bibel: „Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“

Was ist eigentliche Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit?

[ATTACH=full]2200[/ATTACH]

               

„Die Freiheit und das Recht des Einzelnen, religiöse, weltanschauliche und moralische Überzeugungen zu bilden, zu äußern und zu befolgen. Es handelt sich hierbei um eines der ältesten, als Religionsfreiheit bereits in den Religionskriegen des 16. und 17. Jh. geforderten Grundrechte. In Deutschland ist die G.-, G.- und B. durch Art. 4 sowie Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 136–139, 141 der insoweit fortgeltenden Weimarer Reichsverfassung gewährleistet. Dieser Schutz umschließt auch das Recht auf ungestörte Religionsausübung (Kultusfreiheit, Art. 4 Abs. 2 GG). Art. 4 Abs. 1 und 2 GG stellt eine für jedermann geltende Freiheitsverbürgung dar, die nach ihrem Wortlaut an sich schrankenlos gilt, doch


Glaubens-Geheimnisses, dieses ist der Inbegriff des Oben und des Unten, dieses die Summe des ganzen Gesetzes.“ Der Esausegen in 1. Mose 27, 40 ist m.E. Teil dieses Gesetzes und somit auch Teil der Schöpfung! 8) „Die Ankunft des Messias selber ist an unmögliche,“ (?) „jedenfalls höchst paradoxe Bedingungen gebunden, niemals wohl melancholischer und menschlich-vertrackter als in dem, einen Gedanken des Sohar zuspitzenden Wort, der Messias werde nicht eher kommen, als bis die Tränen Esaus versiegt sein werden. (Als Sohar-Zitat bei Benjamin aus Solositz, Ture Sahab, Mohilew 1816, f. 56b. Die Formulierung ist eine Zuspitzung einer Stelle im Sohar II, 12b). Unter allen Bedingungen der Erlösung wahrlich die überraschendste und zugleich unmöglichste!“ (?) „Denn die Tränen Esaus sind die, die er nach Genesis 27, 38 (1. Mose) vergoss, als er von Jakob“ (Israel) „um den Segen Isaaks betrogen wurde.“ (Quelle: Gershom Scholem in seinem Buch „Judaica“ Suhrkamp Verlag 1968, S. 72: Zum Verständnis der messianischen Idee im Judentum. Anmerkungen in Klammern gesetzt von Matthias Köpke.) Warum verwehrt man mir den Esausegen, der doch Teil der jüdischen und christlichen Verfassung (Bibel) ist? Richten sie sich da nicht gegen ihren eigenen Glauben und ihr eigenes biblisches Verfassungsgesetz? Was sieht die Bibel für Strafen für einen solchen biblischen Verfassungs- und Gesetzesbruch vor? Etwa die Vernichtung? Lies 5. Mose 28, 58-61! Oder 5. Mose 30, 15-16: „Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute, und den Tod und das Böse vorgelegt, da ich dir heute gebiete, Jahweh, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote und seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen zu beobachten, damit du lebst und zahlreich wirst …“ 19-20: „Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebst, du und deine Nachkommen, indem du Jahweh, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, …“ Würde nicht auch ich den Fluch wählen, wenn ich den Esausegen nicht beanspruchen würde? Es ist ja die Verheißung Jahwehs an mich. 9) Siehe das Buch von Matthias Köpke „Warum sind meine Kinder nicht geimpft? – Kurze Stellungnahme eines Familienvaters“, Eigenverlag 2020. Auch als Anlage zu diesem Schreiben. 10) Siehe Matthias Köpke „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ Teil I Punkt 4 „Die Theologie des Kirchengründers Paulus“. Auch als Anlage zu diesem Schreiben. 11) Siehe o.g. „Denkschrift“ Teil I Punkt 2 „Natur und profaner Geist“. 12) Der Esau steht für Natürlichkeit (Ohne künstlichen Eingriff wie z.B. die Impfung), Jakob-Israel steht für Widernatürlichkeit (Die „sündige“ und „teuflische“ Natur muss „verbessert“ werden, z.B. durch das Impfen) und beides ist in der Bibel gesegnet worden. Meine einzige Aufgabe als „Heide“ ist die Erfüllung des Esausegens gemäß 1. Mose 27, 40, das Abwerfen Jakob-Israels Joch, der Widernatürlichkeit. 13) Siehe o.g. „Denkschrift“ Teil I Punkt 23 „Eine Rabbinerpredigt über Jakob und Esau“.

letztlich dort ihre Grenze findet, wo sie auf die kollidierenden Grundrechte andersdenkender Grundrechtsträger trifft.14) (Anm. M.K.: z.B. Esausegen) In erster Linie ist dieses Recht Abwehrrecht des Einzelnen gegen die öffentliche Gewalt, der Einmischungen in diesen höchstpersönlichen Bereich verwehrt sind. Gleichzeitig gibt es dem Staat aber auch auf, Raum für die aktive Betätigung der Glaubensüberzeugung und die Verwirklichung der autonomen Persönlichkeit auf weltanschaulich-religiösem Gebiet zu sichern (so das Bundesverfassungsgericht); es bindet den Staat an das Gebot weltanschaulich-religiöser Neutralität15) und an den Grundsatz der Parität der Kirchen und Bekenntnisse. Danach sind insbesondere die Bevorzugung einzelner Kirchen oder die Einführung eines Staatskirchentums unzulässig. … Die Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit schützt sowohl religiöse wie nicht religiöse Weltanschauungen und die Freiheit zur Bildung religiöser und weltanschaulicher Gemeinschaften; ferner die Freiheit, nichts zu glauben (negative Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit). …“16) Das die derzeitige „Corona-Pandemie“, mit den dazugehörigen „Corona-Maßnahmen“ und „Corona- Verordnungen“, auch eine religiöse Bedeutung haben könnte, habe ich in meiner „DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“, da besonders im Teil III dargelegt (siehe Anhang). Zur Verdeutlichung lassen Sie mich das bitte hier noch weiter ausführen.

Die CORONA-PANDEMIE ist m.E. ein künstliches, von bibelgläubigen Menschen geschaffenes Konstrukt, um biblische Prophetie in die Tat umzusetzen.

WER versucht biblische Prophetie in die Tat umzusetzen?

Das sog. ALTE ISRAEL (Judentum) und das sog. NEUE ISRAEL (Christentum).

Gibt es dafür BEWEISE?

ANGST und SCHRECKEN durch die Corona-Pandemie? Die Bibel gibt in Jesaja 8, 13 die Antwort: „Den HERRN der Heerscharen (Jahweh), den sollt ihr heiligen! ER sei eure FURCHT, und ER sei euer SCHRECKEN!“ SCHRECKEN = lateinisch TERROR!!! Mehr dazu siehe oben Seite 6 und nachfolgend.

WER oder WAS ist eigentlich Jakob-ISRAELS JOCH?

des Pentateuch, Tora, die 5 Bücher Mose, Teil der Bibel in 4. Mose 21, 14. … Der bedeutendste jüdische Kommentar zum Pentateuch, der des Raschi um das Jahr 1000 n.Chr., beginnt mit der bemerkenswerten Erklärung, daß die Völker einst Israel wegen seiner endgültig gelungenen Welteroberung als ein „Volk von Räubern“ bezeichnen werden, weil sie nicht zu erkennen vermögen, daß ein Gott Jahweh es ist, der die Länder und Nationen (Heiden) unter die „Gerechten“ (Israeliten) verteilt.17)

Meine (Matthias Köpke) Erwiderung auf den Kommentar von Raschi:

„Wie werden mich denn die Anhänger Jakob-Israels (Juden, Christen, Freimaurer usw.) bezeichnen, wenn sie nicht erkennen mögen, das ihr Gott Jahweh es ist, der mir als Gerechten, in Form des Esausegens, die Freiheit von Jakob-Israels Joch verheißt/verspricht?“

Wie sieht denn nun im Judentum, nach der Thora, die endgültig gelungene Welteroberung Jakob-Israels aus?

Jesaja 60, 16:

„Und du wirst trinken die Milch der Völker, der Königreiche Brust wirst du saugen und wirst erkennen, daß ich Jahweh dein Helfer bin und dein Erlöser, der Starke Jakobs.“

Jesaja 61: 5-6:

„Und Fremde werden dastehen und eure Herden weiden, und Ausländer eure Bauern und Winzer sein. Ihr aber werdet Priester Jahwehs heißen, Diener unseres Gottes wird man zu euch sagen. Ihr werdet


14) Anm. Matthias Köpke: Hier kollidiert die Religionsfreiheit des Impfens (Jakobsegen 1. Mose 27, 29 = Jakob-Israels Joch) mit meinem Grundrecht des Nichtimpfens und Erhaltung der natürlichen Gesundheit (Esausegen 1. Mose 27, 40 = Befreiung von Jakob-Israels Joch). Siehe die Anlage „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“. 15) Anm. Matthias Köpke: Kann ein Richter, Staatsanwalt oder sonstiger Bediensteter des weltlichen Staates, der/die einer christlichen Gemeinschaft, der Freimaurerei oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehört oder damit sympathisiert, als in religiösen Dingen NEUTRAL gelten? Ist er/sie nicht diesbezüglich parteiisch d.h. BEFANGEN? 16)Quelle: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22313/glaubens-gewissens-und-bekenntnisfreiheit Abgerufen am 12.09.2020. 17) Quelle: „Raschis Pentateuchkommentar“ Vollständig ins Deutsche übertragen und mit einer Einleitung versehen von Rabb. Dr. Selig Bamberger, Verlag von George Kramer (Hebräische Buchhandlung), Hamburg 1922.

den Reichtum der Nationen (Heiden) genießen und in ihre Herrlichkeit tauschweise eintreten“ (Mas. T.)

Anmerkung:

„Israel wird unter der gesamten Menschheit den Rang einnehmen, wie einst die Priester unter Israel. ,Unseres Gottes‘ sagen die bekehrten Heiden.“ „Den Reichtum der Völker werdet ihr essen und in ihre Ehre werdet ihr eintreten.“

Die Völker selber aber sollen verarmen, „betteln gehen“, wie Ps. 12, 9 sagt. Im Übrigen haben die Heiden, „die Göttersöhne“, wie die Bibel gern die Angehörigen anderer rassischer Völker nennt, ihre Reichtümer Jahweh zur Verfügung zu stellen, – wie es ja z.B. der Deutsche Mensch des Mittelalters bis zur Selbstaufgabe getan hat:

„So spricht Jahweh: Ägyptens Arbeit, Äthiopiens Handel, und die Sabäer, diese hochgewachsenen Männer, – sie sollen auf dich (Israel) übergehen. Sie folgen dir und ziehen unentwegt dahin, und vor dir niederfallend beten sie vor dir: Bei dir allein ist Gott, und weiter gibt es keinen anderen Gott“. (Jes. 45, 14 ff.)

Man vergleiche obige Aussagen der Bibel mit der gegenwärtigen Situation auf der Erde im Jahre 2020. Riesige internationale Konzerne (z.B. Monsanto [übers. etwa: Mein Heiliges], Bayer, riesige Agro-Tech- Konzerne und vor allem „Black Rock“, der weltgrößte Vermögensverwalter [siehe dazu einige sehenswerte Dokumentarfilme auf www.youtube.de]) und riesige Banken (z.B. Goldman-Sachs, Morgan-Stanley u.a., ebenfalls auf youtube) bestimmen das Weltgeschehen. Diese Firmen und die gesamte Hochfinanz sind m.E. Werkzeuge in der Hand der jüdisch-christlichen Priesterkaste um die oben wiedergegebene biblische Aussage Jesajas zur Erfüllung zu bringen. Wundern wir uns dann noch über die Aussage des Vorstandschefs der Investmentbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein im Jahre 2009 gegenüber der „Sunday Times“?:

„Er selbst sei entgegen allen Vorwürfen, er sei ein böser Bonze, der die Öffentlichkeit verhöhnt, nur ein Banker, der , Gottes (Jahwehs) Werk verrichtet‘.“ (Frankfurter Allg. Zeitung [FAZ.net], 09.11.2009)

Wie leicht sich mit Hilfe einiger Banküberweisungen dann Weltgeschichte gestalten lässt, dass hat die Hochfinanz im Jahre 1913 auf der Gründung der internationalen Bankenallianz in Paris keineswegs in prahlerischer Übertreibung, sondern den Tatsachen entsprechend in die Worte gefasst:

„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es zuvor im Verborgenen getan hat … Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“

Damit ist also die finanzielle Weltherrschaft, die ohne weiteres die politische einschließt, gefordert, diese Herrschaft, die sich ja brüderlich die jüdische und die christliche Hochfinanz teilen:

Jahweh, dein Gott, segnet dich, wie er dir verheißen, dass du vielen Völkern leihen kannst, selbst aber nichts entlehnen musst, und dass du über diese Völker herrschst, über dich aber keines herrscht“. (5. Mose 15, 6.)

Die Firmen als solche sind nur die ausführenden und unterstützenden Körperschaften welche mit dem Geist der Priesterkasten gefüllt sind.18) Diesen Geist werden wir uns nachfolgend etwas näher betrachten. Wir müssen auch die Messiasfrage berücksichtigen. Es gibt derer nach jüdisch-kabbalistischem Glauben derer 4, allerdings sollen uns nur 2 von denen beschäftigen:

Der Messias ben Josef und der Messias ben David.19) Das Wort „ben“ ist hebräisch und bedeutet „Sohn


18) Wie in der Filmbranche braucht es zur Umsetzung ein DREHBUCH = BIBEL; einen PRODUZENTEN = GELDGEBER (Wirtschaft und Staat) und jemanden für die REGIE = REGIERUNG, PRIESTERKASTEN. 19) „Der Messias als überragende Erlöserfigur im Judentum ist nicht der leidende Messias (ben Josef: Josef war einer der 12 Söhne Jakob-Israels. [Anm. von M.K.]), sondern vielmehr der strahlende, souveräne Messias (ben David: gemeint ist der Messias aus dem Hause König Davids. König David ist ein Nachkomme von Juda, der auch einer der 12 Söhne Jakob-Israels war. [Anm. von M.K.]). Ihn meint Maimonides im zwölften seiner 13 Glaubensartikel, die im täglichen Morgengebet zum Credo werden mit den Worten: ,Ich glaube mit vollkommenem Glauben an die Ankunft des Messias, und wenn er auch zögert, trotzdem hoffe ich täglich auf ihn, dass er kommen wird.‘ Dieser Maschiach ben David, der Messias aus dem Hause David, stellt die Projektionsfigur zahlloser Superlative dar: vollendeter König, Retter, Richter, Toragelehrter, Garant sozialer Gerechtigkeit und idealer Lebensbedingungen für Israel und die Völker. Seine Ämterkumulation verdankt dieser Messias zweifellos der jahrtausendelangen Diasporasituation des jüdischen Volkes, denn je enger, armseliger und grausamer die historische Realität war, umso strahlender die messianische Hoffnung (G. Scholem). Und dennoch erschöpfen sich die jüdischen Messias Vorstellungen gerade nicht im Idyllischen, sondern schildern gleichermaßen die tiefsten Abgründe menschlicher Existenz. So spaltet sich bereits in biblischer Zeit das Messiasbild, und im 1./2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung taucht im rabbinisch-talmudischen Schrifttum eine zweite Messiasfigur auf. Dies ist eben der leidende Messias. Er aber entstammt nicht David, sondern Josef. Er ist der Maschiach ben Josef. Ganz ungleich weniger populär als der strahlende Messias ben David und nur in relativ wenigen Texten aufgenommen, bleibt doch die Erinnerung an den leidenden

von“ oder genauer „Nachkomme von“. Der Messias ben Josef, der „leidende Messias“ hat die Ankunft des Messias ben David, den „strahlenden Messias“ vorzubereiten. Der Messias ben Josef ist der Vorbereiter, der hier auf der Erde beauftragt ist, alle Prophetien der Bibel in die politische Tat umzusetzen (So auch den Esausegen!!). Erst wenn er diese Aufgabe bewältigt hat, kommt der Messias ben David. Wir wissen, dass die Prophetien der Bibel sich mit Pestilenz, Krieg, Blutvergießen, Versklavung, Flucht, Armut usw. verbinden. Allesamt sind sie negativ. „Gott Jahweh schickt seine bösen Viere: SCHWERT und HUNGER, PEST (SEUCHEN) und WILDE TIERE über ein verkehrtes Geschlecht (Heiden, Ungläubige); Er deckt Kronen zu mit Staube; Er gibt Länder hin zum Raube, und hierbei ist er gerecht“. (Hesekiel 14, 21 und Offenbarung Joh. 6, 8)20) Die gefährliche Seite des jüdisch-christlichen Messiasgedankens ist seine Katastrophentheorie: Grösstmögliches Leid sei der Anfang der Erlösung.21) Die m.E. künstlich erzeugte und am Leben erhaltene CORONA-SEUCHE (Pandemie) und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen dienen m.E. dem Ziel, die Prophetien der Bibel zu erfüllen und grösstmögliches Leid bei den Menschen zu erzeugen. Die okkulten Kreise im Juden- und Christentum begreifen diesen endzeitlich-messianischen Prozess, wenn die Erde in Blut und Tränen aufbricht, als eine Art Kreißsaal, wo eine Geburt stattfindet. Der Messias ben David kommt dann, wenn die Erde blutet. Diese


Messias ben Josef über die Jahrhunderte in den verschiedensten Zweigen jüdischer Literatur wach, in hebräischen, aramäischen und jiddischen Texten.“ Quelle: Auszug aus dem Sonderdruck „Der leidende Messias in der jüdischen Literatur“ von PD Dr. Gabrielle Oberhänsli-Widmer, Originalbeitrag erschienen in: Judaica: Beiträge zum Verstehen des Judentums 54 (1998), S. 132-143. Der hier zitierte Auszug ist Teil ihrer Antrittsvorlesung an der Universität Zürich vom 16.6.1997. Hervorhebungen im Text nicht im Original. 20)1. Im hebräischen Text steht in Hesekiel anstatt TOD, wie in der Offenbarung, SEUCHE (daevaer). 2. Da ja der Bibelgott Jahweh seine Stellvertreter, Gesandten oder besser WERKZEUGE hier auf Erden braucht, sogenannte GEISTLICHE wie z.B. Papst, Bischöfe, Priester, Rabbiner, Meister vom Stuhl, Imame usw. aber auch BIBELGLÄUBIGE Politiker, Mediziner, Wissenschaftler u.a. die jene „BÖSEN VIER“ (Seuchen, Kriege, Hunger, wilde Tiere) als STIMULUS benutzen sollen, um das Reich Jahwehs hier auf Erden zu verwirklichen. Es braucht sozusagen immer Menschen, die die Anweisungen der Bibel in die TAT umsetzen, das WORT zu FLEISCH werden lassen. DIESE MENSCHEN werden auch als „MESSIAS BEN JOSEF“ bezeichnet. Das WORT JAHWEHS soll sich unbedingt hier auf Erden MANIFESTIEREN. „Und ein ERLÖSER (ben David) wird kommen für Zion und für die, die in Jakob (vom Treu)bruch UMKEHREN, spricht Jahweh.“ (Jesaja 59, 20). UMKEHREN durch Katastrophen, wie z.B. durch die BÖSEN VIER, die die bereits oben genannten Menschen, die als MESSIAS BEN JOSEF bezeichnet werden, als Mittel zur Umkehr der mehr oder weniger gläubigen Menschen herbeiführen sollen. Siehe u.a. die derzeitige CORONA-PANDEMIE. Erfüllt dann einmal den an mich und mein Volk von Jahweh verheißenen ESAUSEGEN gemäß 1. Mose 27, 40 und unterlasst den STIMULUS des MESSIAS BEN JOSEF an mich und mein Volk, denn wir müssen, oder sollen ja NICHT UMKEHREN. Unsere Aufgabe als Heiden ist das Abwerfen von Jakob- Israels Joch und somit die EIGENE HERRSCHAFT und SELBSTBESTIMMUNG ohne Jakob-Israel zu fluchen oder unter unser Joch zu zwingen. M. E. sollte die Erfüllung des Esausegens Teil der Umkehr des Volkes Israel sein , sonst, so meine Behauptung, wird der MESSIAS BEN DAVID nicht auf dieser Erde erscheinen. Siehe auch den Vortrag von Rabbiner Tovia Singer „Who is the Messiah Ben Joseph? Are there Really Two Messiahs? Rabbi Tovia Singer Responds“ vom 11.06.2017, [MEDIA=youtube]dkTghB7v17k:1[/MEDIA] abgerufen am 16.10.2020 und mein Buch „Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“. 21)… „Ich versuche den leidenden Messias im Kontext des talmudischen Schrifttums zu deuten, und da ergibt sich zwangsläufig die folgende These: Der leidende Messias ben Josef ist das Symptom einer messianischen Katastrophentheorie. Diese These basiert auf folgender Argumentation. Wohl standen die alttestamentlichen Messias-Prophetien bereits in enger Verbindung mit der Apokalypse. Der fundamentalen Erlösung ging ein letztes Einbrechen von Chaos voraus, der sogenannte Tag des Herrn. Doch hielten sich in der Hebräischen Bibel Unheils- und Heilsvisionen noch die Waage, so verschiebt sich das Szenario bei den Rabbinen zum absoluten Desaster. Der rettende Messias ben David leuchtet zwar weiterhin am fernen Horizont, doch ausgemalt wird das, was vor seinem Kommen steht. Am besten kann man das mit dem Stichwort der ,Iqvot ha- Maschiach‘ fassen, den schmerzvollen ,Fußspuren des Messias‘. Die Verlagerung von der Hebräischen Bibel zu den spätantiken Rabbinen sind mit ganz einfachen Kategorien wie Zeit und Raum belegbar. So dehnt sich der alttestamentliche Tag des Herrn im Talmud zu Jahren und Jahrzehnten vormessianischen Leidens aus, und der biblische Endkampf um Jerusalem wächst rabbinisch zur kosmischen Schlacht. Hier ein paar Kostproben rabbinischer Messiasvorstellungen, um zu zeigen, in welchem Rahmen sich der leidende Messias ben Josef bewegt. Erst das grösstmögliche Leid überhaupt kündet den Messias an, im Midrasch Tehillim (zu Psalm 45,3) steht: ,Israel spricht zu Gott: Wann wirst du uns erlösen? Er antwortet. Wenn ihr auf die unterste Stufe gesunken seid, in der Stunde erlöse ich euch.‘ Diese unterste Stufe bedeutet alle nur denkbaren Aspekte des Grauens: Schuld, Gerichte, Naturkatastrophen, Verfolgungen und immer wieder Kriege. Im Talmudtraktat Megilla 17b steht die repräsentative Aussage: ,Kriege sind der Beginn der Erlösung.‘ An den Fußspuren des Messias haftet weiter der Zerfall jedweder ethischer Errungenschaften. Diese zählt die Mischna in Sota IX, 14.15 sarkastisch exakt auf und beschreibt eine Welt pervertierter Werte, eine Welt von Sittenzerfall, Korruption und Inflation, von Orientierungs- und Religionslosigkeit. ,Wenn du eine Generation siehst, die mehr und mehr verkümmert, so warte auf den Messias,‘ sagt R. Jochanan in Sanhedrin 98a und ergänzt: ,wenn du eine Generation siehst, deren Nöte sie wie mächtige Ströme überschwemmen, so warte auf ihn.‘ Zur Ausstattung des messianischen Horrorszenarios rabbinischen Zuschnitts gehören ebenso neue Akteure oder biblisch bekannte Akteure mit neuen Hauptrollen: Elia als unmittelbarer Vorbote des Messias, Gog und Magog als Inbegriff der Israel-feindlichen Mächte (Gog und Magog werden erstmals in Ezechiel 38f erwähnt und sind aus der neutestamentlichen Johannesapokalypse bekannt);“ Quelle: Auszug aus dem Sonderdruck „Der leidende Messias in der jüdischen Literatur“ von PD Dr. Gabrielle Oberhänsli-Widmer, Originalbeitrag erschienen in: Judaica: Beiträge zum Verstehen des Judentums 54 (1998), S. 132-143. Der hier zitierte Auszug ist Teil ihrer Antrittsvorlesung an der Universität Zürich vom 16.6.1997. Hervorhebungen im Text nicht im Original.

jüdisch-christlichen Kreise meinen, dass sie selber den Auftrag haben die Prophetien der Bibel in die Tat umzusetzen. Sie halten sich selber für den Messias ben Josef.

Zum Messias ben Josef gehören geistig gesehen alle Menschen, die am Tempel Salomons mitarbeiten (z.B. Juden, Freimaurer, Christen usw.) Aus der ganzen Erde soll ein Tempel Salomons gemacht werden (Man betrachte dazu das Wappen der Vereinten Nationen [UNO] und des Staates Israel.). Es ist demnach auch kein Wunder wenn wir in den Chefetagen vieler Konzerne eingeweihte Juden, Christen, Freimaurer oder Angehörige anderer Geheimorden vorfinden, die alle ausschließlich auf Jakob-Israel eingeschworen sind und seine vermeintliche Verheißung zur Erfüllung bringen wollen/sollen, die totale Weltherrschaft Jakob-Israels über alle Völker dieser Erde. Jedoch müssen sich die Menschen und Völker sich diesen Imperialismus nicht gefallen lassen. Es gibt einen rechtlich einwandfreien Ausweg, und dieser Ausweg ist der Esausegen.

 Die Bedingung für die Ankunft des Messias ist, nach jüdischem Glauben, ein einwandfreier geistiger Zustand des jüdischen Volkes in Übereinstimmung mit der Thora. Zu diesem einwandfreien geistigen Zustand gehört auch die Anerkennung und die Umsetzung des Esausegens, wie er in der Thora an die Nicht-Israeliten verheißen wurde.

Und im Christentum?

View attachment 2196
Die Bibel, ein Lehrbuch der Völkervernichtung! Über diese Überschrift braucht sich kein Christ zu entrüsten. Er ist nichts als die kürzere Fassung der kirchlich-römischen Bibelerklärung. Denn zu 2. Mos. 34, 10 sagt das katholische „Handbuch zur biblischen Geschichte“ von Dr. J. Schuster und Dr. J. B. Holzammer, Freiburg 1910, 1. Band, Seite 469; folgendes:


Jahweh „will große und furchtbare Wunder tun, furchtbar insbesonders durch Vernichtung der Völker, die sich dem Beruf Israels widersetzen, und an denen Israel (Jakob) Gottes (Jahwehs) Gericht zu vollziehen hat.“


Und die röm.-katholische Kirche, das ich somit samt allen bibelgläubigen Kirchen, Bünden und Gesellschaften in vorliegender Schrift wohl mit Recht als Großisrael bezeichnen darf, ist sich nach wie vor bewusst, diesen Beruf Israels (Jakobs) als einer Jahweh-Stiftung zum Zwecke der Völkervernichtung in Erbfolge genommen zu haben. Und wir erinnern uns an die Aussage:


„Du hast, o Gott (Jahweh), durch den Spruch deiner Propheten die Geheimnisse der jetzigen Zeiten kundgetan“ (Missale Romanum [römisches Messbuch] ca. 1934, in Sabbato sancto).


Auch die Christen erwarten ihren MESSIAS ben David in der ENDZEIT. Bevor dieser aber wiederkommen kann muss ISRAEL und die übrige MENSCHHEIT noch durch allerhand PLAGEN gezüchtigt werden:


„Da erschien Jahweh dem Salomo in der Nacht und sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet gehört und mir diesen Ort zum Opferhaus (salomonischer Tempel in Jerusalem) erwählt. Wenn ich den Himmel verschließe, und kein Regen (PLAGE HUNGER) sein wird, und wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen (PLAGE HUNGER), und wenn ich eine Pest (PLAGE SEUCHE, hebr.: daevaer) unter mein Volk sende; und mein Volk, welches nach meinem Namen genannt wird, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chronik 7, 12-14).


„Denn jedermann aus dem Hause Israel und von den Fremdlingen, die in Israel weilen, welcher sich von mir trennt und seine Götzen in seinem Herzen aufkommen läßt und den Anstoß zu seiner Missetat vor sein Angesicht stellt, und zu dem Propheten kommt, um mich für sich zu befragen – ich, Jahweh, werde ihm in meiner Weise antworten. Und ich werde mein Angesicht wider selbigen Mann richten, und werde ihn zu einem Denkzeichen und zu Sprichwörtern machen; und ich werde ihn ausrotten aus der Mitte meines Volkes. Und ihr werdet wissen, dass ich Jahweh bin.“ (Hesekiel 14, 7-8).


„Denn so spricht der Herr, Jahweh: Wieviel mehr, wenn ich meine VIER BÖSEN GERICHTE, SCHWERT und HUNGER und BÖSE TIERE und die PEST (SEUCHE), gegen Jerusalem entsenden werde, um Menschen und Vieh darin AUSZUROTTEN!“ (Hesekiel 14, 21).


Und im Neuen Testament?


„Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist ,TOD‘; und das Totenreich folgte ihm. Und ihnen wurde VOLLMACHT gegeben über den vierten Teil der Erde, zu TÖTEN mit dem SCHWERT und mit HUNGER und mit SEUCHE (TOD) und durch die WILDEN TIERE der Erde.“ (Offenbarung 6, 8)


„Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Geht hin und gießt die sieben SCHALEN DES ZORNES GOTTES aus auf die Erde. Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es kam ein böses und schlimmes Geschwür an die Menschen, welche das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.“ (Offenb. 16, 1-2)


„… und lästerten den Namen Gottes, der über diese PLAGEN Macht hat, und sie taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben.“ (Offenb. 16, 9).


… „Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben SCHALEN hatten, voll der sieben und letzten PLAGEN, und redete mit mir und sprach: …“ (Offenb. 21, 9).


„Ihr werdet aber von KRIEGEN und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht; DENN DIES ALLES MUSS GESCHEHEN, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden HUNGERSNÖTE und SEUCHEN sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. ALLES DIESES ABER IST DER ANFANG DER WEHEN. (Matthäus 24, 6-8).*)


„Denn alsdann wird große DRANGSAL sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist, noch je sein wird; und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Matthäus 24, 21-22).


„Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde BEDRÄNGNIS der Nationen (Heiden) in Ratlosigkeit bei brausendem Meer und Wasserwogen; indem die Menschen verschmachten vor FURCHT und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure ERLÖSUNG naht.“ (Lukas 21, 25-28).


Wenn der Messias ben David kommt, werden alle Heiden und Ungläubigen gerichtet werden, ganz ähnlich wie es bei der 10. Plage in Ägypten geschehen ist. Dort wurden die Erstgeburten der Ägypter getötet und dies bedeutete auch gleichzeitig für die Israeliten die Erlösung aus der Sklaverei in Ägypten. Jedoch kann ich, Matthias Köpke, euch mit Sicherheit mitteilen, dass euer erwarteter Messias nicht wiederkommen wird, solange ihr mir mein in der Bibel garantiertes Grundrecht des ESAUSEGENS verweigert.


Ein Lösungsvorschlag:


Den Freiheitskampf unter den Schutz des Esausegens stellen und die Hinweise in meiner „DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ beachten. Da wir es mit Priestermächten (Israel = Jahwehkrieger) zu tun haben, bricht dort das Bibelrecht das Staatsrecht.


Bibelrecht = Kriegsrecht = Völkerrecht!


Jeder der einen Eid auf die Bibel oder Jahweh (Gott) ablegt, wie z.B. Politiker, Richter, Militärs, Priester, Ordensangehörige u.a., muß den Esausegen als oberstes biblisches Gesetz anerkennen, respektieren und unterstützen!


Ich (Matthias Köpke) rufe allen heutigen und zukünftigen Entscheidungsträgern (Richtern) zu, was König Josaphat von Juda seinerzeit, laut der Bibel, zu den im Lande Juda bestellten Richtern sprach:


„Seht zu, was ihr beginnt! Nicht für Menschen haltet ihr Gericht, sondern für Jahweh, dem Herrn. Und alles, was ihr entscheidet, wird auf euch zurückkommen. So sei die Furcht Jahwehs in eurem Herzen, und gebt acht auf euer Tun!“ (2. Chron. [2 Paral.] 19, 6.)


Metaphysische Kriegsführung?


Der Jude Dr. Oskar Goldberg schrieb in seinem Buch „Die Wirklichkeit der Hebräer“ 1925 folgendes:


„Das Zelt hingegen, das den Motor enthält, der die metaphysische Spannkraft erzeugt, ist die öffentlich sanktionierte Stelle, wo diese Gewalten hergestellt werden und nach außen hin wirksam gemacht werden können. Das Zelt ist somit als das vom Levitenheer bediente kriegerische Zentrum anzusehen, wo das angefertigt wird, was man in der Technik unter ‚Kriegsmitteln‘ versteht. Und das bedeutet: Kriegsfähigkeit der Metaphysik. In ihr handelt es sich nicht um den Krieg mit ‚technischen‘, sondern um den mit ‚metaphysischen‘, d.h. transzendental biologischen Machtmitteln. Die metaphysische Kriegsführung wird deshalb angewandt, weil sie der mit Waffengewalt und Technik operierenden überlegen ist, indem sie sich nicht (wie die unmetaphysische) gegen das ‚Besitztum‘ (Wirtschaft, Industrie), sondern gegen die ‚Lebensgesetzlichkeit‘ der Gemeinschaft richtet, mit der gekämpft wird. Der Krieg wird mit dem




*) Dieser Bibelvers ist erst nachträglich am 27.10.2020 vom Verfasser hier eingefügt worden.


Lebenszentrum, dem Elohim, geführt, – das ist der Punkt, wo die Maschine versagt. Hierzu ist somit ein metaphysisches Heer notwendig!“ (Anm. M.K.: Ein Levitenheer)!


Was ist ein „Levitenheer“ (metaphysisches Heer)?


Die Bibel drückt das in 2. Mose 19, 5-6 so aus:


„Werdet ihr meiner (Bibelgott Jahweh) Stimme gehorchen, und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern (Leviten?) und eine heilige Nation sein.“


„Den HERRN der Heerscharen (Jahweh), den sollt ihr heiligen! ER sei eure FURCHT, und ER sei euer SCHRECKEN!“ (Jesaja 8, 13). SCHRECKEN = lateinisch TERROR!! Siehe auch oben Seite 6 ff. Psalm 119, Vers 118-120: „Du zertrittst alle, die von deinen Rechten abirren; denn Lüge ist ihr Trug. Du wirfst alle Gottlosen auf Erden weg wie Schlacken; darum liebe ich deine Zeugnisse. Vor deinem SCHRECKEN schaudert mein Fleisch, ich fürchte mich vor deinen URTEILEN (GERICHTEN).“

View attachment 2197
Welche Rolle spielt die UNO und WHO bei der UMSETZUNG der Prophetien in der Bibel?


Die UNO und deren Unterorganisationen sind überstaatliche (internationale) Organisationen, deren Beschlüsse für die Mitgliedsstaaten laut dem Völkerrecht bindend sind. Wenn die WHO z.B. eine Pandemie ausrufen, die dann weltweit bekämpft werden soll, so ist dieses Ziel für alle Mitgliedsstaaten bindend und muss auch von diesen in die Tat umgesetzt werden. Egal ob es nun Sinn macht oder nicht. Wissenschaftlichkeit spielt dort m.E. keine Rolle. Hat denn dann die heutige Medizin nichts mit Religion zu tun?


Nachfolgende Abbildung zeigt den „internationalen Impfausweis“ oder „Impfbuch“!

View attachment 2198

Man sieht auf obigem Impfbuch oder Impfausweis das Logo der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Die WHO ist eine Organisation der UNO (Vereinte Nationen). Was sind die Vereinten Nationen? Welcher Geist herrscht in der UNO und deren Organisationen?


Der Vorläufer der heutigen UNO war der sog. „Völkerbund“. Der Genfer Völkerbund (die heutige UNO), der erste großangelegte Verwirklichungsversuch jenes kapitalistisch-freimaurerisch-jüdischen Weltstaates, den das Judentum übrigens mit bemerkenswerter Offenheit als seine Schöpfung in Anspruch nimmt:


Der jüdische Rechtsanwalt Dr. Klee sagte laut „American Bulletin“ am 19. Januar 1926 in einer Rede:


„Der Völkerbund ist keineswegs das Werk Wilsons, sondern eine jüdische Schöpfung, auf die wir stolz sein können. Die Idee des Völkerbundes geht zurück auf die Propheten Israels. Die Idee des Völkerbundes ist ein Produkt und das Eigentum echt jüdischer Kultur.“


Die Jüdin Sambier schrieb 1920 in dem in New York erschienenen „Führer zum Zionismus“, S. 21, 22:


„Der Völkerbund ist ein altes jüdisches Ideal … Die Juden kennen es bereits seit 3000 Jahren, denn es ergab sich aus den Gesetzen und den Worten der Propheten. Es ist aus dem Judaismus entstanden.“22) „Der Völkerbund wurde begründet von dem Präsidenten Wilson, der, wie bekannt, von einem jüdischen Generalstab geleitet wurde, dessen Hauptvertreter waren: L. Brandeis, Mitglied des Obersten Gerichtshofes und Chef des amerikanischen Zionismus, Bernhard Baruch, Multimilliardär, Kanonenhändler, Otto Kahn von dem Bankhaus Schiff, Kuhn & Loeb, der den Bolschewismus finanzierte, Aron Levy, Großchef des Bnei B’rith jüdische Freimaurerei, usw. …“23)


Und die Zugeständnisse fehlten nicht!


Israel Zangwill erklärt, daß der Völkerbund „wesentlich jüdisch“ ist. Lucien Wolff, Hauptschriftsteller des „Minderheiten-Abkommens“, schreibt:


„Alle Juden müssen es als eine heilige Pflicht ansehen, mit allen denkbaren Mitteln den Völkerbund zu stützen. Wir haben das größte Interesse an dem Erfolg des Bundes. Er steht im Einklang mit unseren edelsten und heiligsten Traditionen. Er hat für uns ein überragendes Interesse, da er die günstigste Lösung der Judenfrage sichert. Seine Zukunft ist im übrigen gesichert.“²³⁾


Simon Tov Jacoel wollte 1921 sogar, dass man ihn in Jerusalem beheimate. Das war die Logik selbst! …


„Der Völkerbund“ — schrieb er — „dieses keusche Kind, geboren aus dem Geiste Israels, muss leben und die Luft seines Vaters atmen. Der Völkerbund muss seinen Sitz im Innern der Mauern und der Türme der Stadt des Friedens, der Stadt Jerusalem, haben.“²³⁾


Dies ist auch die Ansicht Nahum Sokolows, Großchef des Zionismus, im August 1922:


„Der Völkerbund ist eine jüdische Idee und Jerusalem wird eines Tages die Hauptstadt des Weltfriedens werden.“²³⁾


Und vor dem Zusammenbruch, der diesen Versuch der Weltbeherrschung bedroht, schreibt Lucien Wolff mit Besorgnis:


„Das Gebäude, so sorgfältig in Paris gebaut im Jahre 1919 durch die jüdischen Abordnungen von Amerika und England, würde zusammenbrechen, wenn der Völkerbund zugrunde ginge.“²³⁾


Aha, die Idee des Völkerbundes (UNO) geht also zurück auf die Propheten Israels. Was heißt denn das?


Der Talmud ist neben der Thora noch heute das maßgebende jüdische Gesetz- und Lehrbuch. Es ist selbstverständlich, dass der Talmud auf die Freimaurerei in ihrer endgültigen Zweck- und Zielbestimmung den entscheidenden Einfluss ausgeübt hat.


Er verkündet das Weltreich Noahs und der Noachiden. Schon die ältesten Freimaurerurkunden sprechen von Noah und seinen Geboten und von den Freimaurern als den Söhnen Noahs, die diese Gebote, wie sie der Talmud lehrt, zu befolgen haben. Sie sollen die „sittlich-religiöse“ Grundlage für den allgemeinen „Menschheitsbund“ (Die derzeitige UNO) bilden, da ja die verschiedenen Konfessionen, die jüdische, die christliche und die mohammedanische – andere soll es ja bekanntlich nicht geben – erst später durch Moses, Christus und Mohammed gelehrt und entwickelt wurden. Nun hat es aber mit diesen Geboten




22) „Weltdienst“ vom 15. August 1936. (Quelle: Kommoss, Dr. Rudolf: Juden hinter Stalin, Nibelungen Verlag Berlin-Leipzig, 1938, S. 212). 23) „Scheinwerferleuchten“ – Beilage zu Ludendorffs Halbmonatsschrift „Am Heiligen Quell Deutscher Kraft“; Folge 22 vom 20.2.1938.


eine eigene Bewandtnis. Die Praecepta Noachica, d.h. die Gebote Noahs, enthalten als erstes Gebot: Gehorsam der jüdischen Obrigkeit und Jahweh gegenüber. GEHORSAM GEGEN DEN VON JAHWEH AN UNS VERHEISSENEN ESAUSEGEN!


„Das Freimaurertum ist von Israel geboren“ sagte Rabbiner M. J. Merrit laut dem „Jewish Guardian“ vom 12. April 1922

View attachment 2199

Warum sie sich Freimaurer nennen

View attachment 2195

Wie meist liefert die Weltloge selbst auch hier die Antwort. Das „Zeremonial“ des „1. Konventes der Vereinigten Großlogen von Deutschland“ am 14. 9. 1958 in Berlin verrät:
II. Landesgroßmeister: Weil wir als freie Männer an dem großen Bau arbeiten. Großmeister: An was für einem Bau?
II. Landesgroßmeister: Unsere Vorfahren nannten ihn den salomonischen Tempelbau. Großmeister: Höchstleuchtender Landesgroßmeister, welche Bausteine gebrauchen wir dazu?
II. Landesgroßmeister: Die Bausteine, deren wir bedürfen, sind die Menschen. Großmeister: Welcher Mörtel ist notwendig, um diese Bausteine zu einem lebendigen Tempel zu verbinden?
II. Landesgroßmeister: Die schöne reine Menschenliebe, die Brüderlichkeit aller, das ist der Mörtel des Tempelbaues … “
(Aus „Es gibt nur eine Freimaurerei. Dokumentarbericht vom 1. Konvent der VGL v. D., Bruderschaft der dt. Freimaurer.“ Hrsg. v. Großmeisteramt, Bad Kissingen, o. J.)
Menschen als „Bausteine“, Phrasen als „Mörtel“! Esoterischer Imperialismus? Freiheit? Und noch eins: keine Abstammung von den „mittelalterlichen Steinmetzbruderschaften und Dombauhütten“. Ursprung ist der salomonische Tempelbau, die eine Welt, die eine Priesterherrschaft!
Die Stellvertreter Gottes (Jahwehs)25)
In der freimaurerischen „Zirkelkorrespondenz“ Nr. 10 vom Oktober 1951, Seite 353 wird erklärt:
„Der Meister wird zwar von den Brüdern gewählt, aber er führt sein Amt als Stellvertreter Gottes, den er sogar versinnbildlicht. Nur von daher gesehen, kommt ihm die Bezeichnung hochwürdig zu.“
Also auch in der Freimaurerei sind „Stellvertreter Gottes“ tätig. Sogar sehr viele, denn es gibt viele Meister und Großmeister. Ja, ein solcher „Stellvertreter Gottes“ wird von dem betr. Meister „sogar versinnbildlicht“. Ist das nicht ein „erhabener“ Gedanke?! – Ein solcher „Meister“ mit Zylinderhut und Schurzfell als der „Stellvertreter Gottes“!
Da sieht der „Stellvertreter Gottes“ im Vatikan vielleicht etwas „würdiger“ aus? Allerdings ist der Papst


24) Quelle: „Mensch und Maß – Drängende Lebensfragen in neuer Sicht“ Nr. 13 vom 9.7.1986. Verlag Hohe Warte. 25) Quelle: „Der Quell – Zeitschrift für Geistesfreiheit“ Folge 19 vom 9.10.1959. Verlag Hohe Warte. Hier stark gekürzt wiedergegeben. Der Papst sitzt (und verwaltet) als „Vertreter Gott Jahwehs“ auf dem „Heiligen Stuhl“, der Leiter einer Freimaurer-Loge wird auch, als „Vertreter Jahwehs“, als „Meister vom Stuhl“ bezeichnet. Gemeint ist jeweils der Gnadenstuhl Jahwehs im alten Testament. Siehe dazu die Bücher „Der Papst, oberster Gerichtsherr in der BR Deutschland“ von Matthias Köpke und „Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse“ von Erich Ludendorff. Digitalisiert erhältlich im Internet unter www.archive.org, www.scribd.com oder anderer Quellen. Wir sehen, daß vor allem die „Stellvertreter Jahwehs“ angehalten sind, den Esausegen in der Bibel zu beachten und zum Durchbruch zu verhelfen. Sie sind für die Erfüllung und Umsetzung der biblischen Anweisungen Jahwehs verantwortlich, ansonsten wären sie schlechte „Stellvertreter“.
nur der „Vicarius Christi!“, d. h. der „Stellvertreter Christi“. Aber nach dem christlichen Einmaleins der Trinität – 3 mal 1 = 1 – ist dieser sprachliche Unterschied bedeutungslos.
„Der Papst“ – so heißt es in der Schrift des Paters Giraud („Von dem Gelübde der Hingebung an den Papst“) „ist für uns die sichtbare Figur Jesu Christi … Wir dürfen uns daher nicht die unehrerbietige Unredlichkeit erlauben, an ihm Menschliches und Göttliches auseinanderhalten zu wollen.“
Allerdings – das ist wohl zu beachten – sind die freimaurerischen „Stellvertreter Gottes“ genau genommen die „Stellvertreter Jahwehs“, den sie nur – um den Namen nicht auszusprechen – den „Baumeister der Welten“ nennen.

ESAU und JAKOB

View attachment 2194

Am 2. November 1956 führte Prof. Graubard im Radio u.a. aus:
„Der Midrasch sagt: ,Die Gerechten werden gekrönt durch ihre Enkel und die Krone der Enkel sind die Vorväter.’ Nur im Zusammenhang aller Generationen wird der Sinn des Geschehens ersichtlich. Auch in der Patriarchengeschichte waltet, wie in der ganzen Geisteswelt des Judentums, das Prinzip der überzeitlichen Einheit. … Der, in das Familienleben Isaaks und Riwka (Rebekka) eingedrungene Streit zwischen ihren beiden Söhnen – Esau und Jakob – um das Erstgeborenenrecht und um den Segen des Vaters, macht einen großen Teil eines Thoraabschnittes aus. Riwka gebärt zwei Söhne. Von Anbeginn ist unklar, wem das Erstgeborenenrecht zusteht. Der Tatbestand ist verworren – der Vater sieht ihn anders und anders die Mutter. Der Kampf wird für Jakob entschieden. Man empfindet jedoch, dass es noch keine Endentscheidung ist. Schon in der Angabe der Geburt der Söhne heißt es Gen. 25, 23:
,Da ließ Jahweh ihr sagen: Zwei Völker sind in deinem Schoß und zwei Staatsgebilde werden von deinem Innern sich scheiden. Ein Staat wird mächtiger werden, als der andere und der mächtige wird dem geringeren dienen.‘
Der Sinn des fast romanhaft geschilderten Familienzwistes im Hause Isaaks wird in der späteren Geschichte Israels immer neu und aus einer immer breiteren Sicht erkannt. Die Thoraerzählung bezieht sich auf die Zwillingsbrüder Esau und Jakob.“
Zwei Völker
Esau als Verkörperung der sog. heidnischen Völker (körperlich-natürlich, die Erstgeburt des „satanischen“ Körpers. Religiös-rechtlich ist da der Mensch gemeint) und Jakob als Verkörperung des sog. Jahwehvolkes Israel (seelisch-übernatürlich, die Zweitgeburt dargestellt durch Beschneidung und Taufe. Religiös-rechtlich wird dort aus dem Menschen eine Person. Siehe dazu das Buch von Matthias Köpke „Der jüdische Sinn von Beschneidung und Taufe“). Im Neuen Testament der Bibel schreibt der Jude Paulus im 1. Korinther 15, 40:
„Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber.“
Weiter im 1. Kor. 15, 46-47: „Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.“
Auch Esau und Jakob-Israel sind Zwillingsbrüder und gehören zusammen. Aus Notwendigkeit muss der physische Körper zuerst kommen. Wir müssen aus einem physischen Samen in diese Welt geboren werden. Jakob-Israel symbolisiert die Seele welche in den Bibelreligionen durch die Beschneidung und Taufe aktiviert wird. Der Esausegen mit dem Abwerfen von Jakob-Israels Joch bedeutet m.E. auch, den Geist und/oder die Seele der Bibel und der Bibel-Religionen abzuwerfen und als Irrweg zu werten, der auch nur durch Betrug am natürlichen Menschen zustande kam und noch immer kommt.
Siehe dazu den römisch-katholischen „CODEX DES KANONISCHEN RECHTES“, Buch I Allgemeine Normen (Cann. 1 – 6), Titel VI physische und juristische Personen (Cann. 96 – 123), Kapitel I Die Rechtsstellung physischer Personen Can. 96 –:
„Durch die Taufe wird der Mensch der Kirche Christi eingegliedert und wird in ihr zur Person mit den Pflichten und Rechten, die den Christen unter Beachtung ihrer jeweiligen Stellung eigen sind, soweit sie sich in der kirchlichen Gemeinschaft befinden und wenn nicht eine rechtmäßig verhängte Sanktion entgegensteht.“
Durch die Taufe wird der Mensch aus seinem angeborenen Volkstum „herauserlöst“ und in des „Volk Jakob-Israel“ aufgenommen! Sieh dazu die Bibel N.T. Offenbarung 5, 9-10:
„… denn du (Jesus) bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!“
Gegenwärtig hat der weltliche Staat, z.B. die BRD, die Inhalte des canonischen Rechtes übernommen. Nur steht vielleicht nicht direkt der Papst an oberster Stelle des weltlichen Staates, sondern ganz allgemein die Hochfinanz. Der Vatikan oder der Heilige Stuhl sind, neben jüdischer Hochfinanz, vielleicht ein Teil der Hochfinanz, stehen also indirekt an der Spitze des weltlichen Staates. Wurde doch bei der Gründung der internationalen Bankenallianz in Paris im Jahre 1913 zum Abschluss verkündet:
„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es zuvor im Verborgenen getan hat … Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“26)
Diese Worte bedeuten die öffentliche Verkündung des Triumphs überstaatlicher Finanzmächte über unmündige Völker. Auch hier müssen, wie in der röm.-kath. Kirche aus Menschen natürliche und/oder juristische Personen gemacht werden, wie im canonischen Recht! Die Kaiser und Könige hatten nun für den Papst keine vorrangige Bedeutung mehr. Durch die Möglichkeit des Kirchenaustritts, z.B. in Deutschland seit dem Jahre 1875, vorher gab es jahrhundertelang keine Möglichkeit des Kirchenaustritts, musste man Mittel und Wege finden um die von den Kirchen und Bünden freigewordenen Menschen wieder einzufangen. Die Finanzmächte bieten die Mittel und Wege dazu.
In der Bibel verkaufte Esau (der Mensch) sein ERSTGEBURTSRECHT, für Brot und ein Linsengericht, an Jakob-Israel (die Person) mit der Begründung Gen. 25, 31-34:
„Da sagte Jakob: Verkaufe mir zuerst (bevor ich dir zu essen gebe) dein ERSTGEBURTSRECHT! Esau sagte: Siehe, ich gehe ja doch dem Sterben entgegen. Was soll mir da das Erstgeburtsrecht? … So verachtete Esau das Erstgeburtsrecht.“
Ist das nicht die Begründung zum Vollzug der christlichen Taufe? In der jüdischen Schrift Jalkut Rubeni f. 20, 2 heißt es:
„Es ist dem Gerechten erlaubt, betrüglich zu handeln, gleich wie Jakob getan hat“.
Der Betrug an Ungläubigen ist erlaubt, wenn es Jakob-Israel (Judentum, Christentum) dienlich ist. Hat die biblische Geschichte noch heute Geltung? Erinnern wir uns, Prof. Graubard weiter oben sagte:
„Auch in der Patriarchengeschichte waltet, wie in der ganzen Geisteswelt des Judentums, das Prinzip der überzeitlichen Einheit“.
Das heißt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Einheit!
„,Die Taten der Väter sind Zeichen für die Kinder’ – sagt der Talmud. Die Thora ist nicht für eine Generation geschrieben. Das Geschehen ist nie abgeschlossen und versinkt nie in Vergangenheit und Vergessen. Die Geschichte von Jakob (M.K.: und Esau) wird so ausführlich berichtet nicht weil die Thora Geschichte oder Archäologie betreibt, … Die Thora führt auch in ihren epischen Berichten durch die Vergangenheit um die Zukunft zu gestalten.“
Das „jüdische Lexikon“ Band IV/2, S-Z, schreibt dazu unter dem Stichwort „Seder“ (Name des häuslichen Familiengottesdienstes der an den beiden ersten Abenden des Pessachfestes [Gedenken an den Auszug der Israeliten aus Ägypten] nach vorgeschriebener Ordnung stattfindet) auf S. 314 :
„Nach der Erklärung der drei Symbole des Festes, des Pessachopfers, des ungesäuerten Brotes und des Bitterkrauts folgt ein Stück, das mit den Worten beginnt: In jedem Zeitalter ist der Jude verpflichtet, sich so anzusehen, als wäre er selbst aus Ägypten gezogen.“
Und im Christentum? Seit jeher wurden in der amtlichen römisch-katholischen Liturgie Bibelstellen, die sich ursprünglich auf Ägypten, auf Babylon, auf Moab und andere Völker beziehen, ohne weiteres als gegen jeden völkischen Freiheitswillen gesprochen angewendet. Der Vatikan drückt das so aus, und zwar in seiner feierlichsten Liturgie:
„Du hast, o Gott (Jahweh), durch den Spruch deiner Propheten die Geheimnisse der jetzigen Zeiten kundgetan“ (Missale Romanum [römisches Messbuch] von ca. 1934, in Sabbato sancto).
Dabei ist zu beachten, daß Rom wie Juda unter Propheten beileibe nicht nur Jesaja, Jeremia, Daniel, Ezechiel usw. versteht, sondern sämtliche, auch die „historischen“ Bücher der Bibel. Demnach sind etwa die grauenvollen Mordtaten, die von Josuah und David berichtet werden, keineswegs nur Wiedergaben


26) Quelle: Eustace Mullins/Roland Bohlinger „Die Bankierverschwörung – Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen“ S. 9, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum/Nordfriesland, o. J., ca. 1980.
einmaliger Vorkommnisse, sondern „Prophezeiungen“ künftiger oder gegenwärtiger Vorkommnisse, die ebenso verlaufen könnten. Sozusagen eine Anleitung zur Kriegführung. Demnach ist jedes Priestertum politisch.
So wie es, nach Bibelglauben, eine „erste Geburt“ (Esau) und eine „zweite Geburt“ (Jakob) gibt, so gibt es auch einen „ersten Tod“ (Esau, körperlich-natürlich) und einen „zweiten Tod“ (Jakob-Israel, seelischgeistig- übernatürlich). Dieser zweite Tod bedeutet nach Bibelglauben die völlige physische, seelische und geistige Auslöschung des Individuums/der Person.
„Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dieser zweite Tod ist der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offenbarung 20, 14-15).
Dieser zweite Tod kann beim göttlichen Gericht durchaus jeden Israeliten treffen der die große Sünde begeht, dem an Esau und seinen Nachkommen von Gott Jahweh verheißenen Esausegen (gemäß Gen. 27, 40) zuwider zu handeln.

Zwei Staatsgebilde

View attachment 2193

Esau als Verkörperung des sog. weltlichen Staates und Jakob-Israel als Verkörperung des sog. Gottesstaates (Jahweh). In Wirklichkeit kann man, nach biblischem Glauben, aber beides nicht voneinander trennen, deshalb waren Esau und Jakob auch Zwillinge. In diesem Fall geht es ausschließlich um die Herrschergewalt, Oberhoheit. Die abrahamitischen Religionen des Judentums, Christentums und Islam- Mohammedanismus beanspruchen deshalb die Überordnung ihrer übernatürlichen religiös-geistlichen Gewalt (Jakob) über den natürlichen weltlichen Staat (Esau).
Weiter Prof. Graubard:
„Die beiden Brüder söhnen sich am Ende zwar aus, aber das Tor für eine Auseinandersetzung zwischen zwei Völkern (M.K.: und zwei Staatsgebilden) und auf einer anderen Ebene zwischen zwei Arten von Kultur und Lebensauffassung bleibt offen. Die Kulissen der Geschichte werden immer tiefer. Die Gestalten der Erzählung, Esau und Jakob, verlieren ihren romanhaften Charakter. Sie werden zu Symbolen zweier geistiger Pole, die die Weltgeschichte ausmachen. Gen. 25, 27: ,Als nun die Knaben heranwuchsen, da war Esau ein Mann, der den Fang versteht, ein Mann des Feldes; und Jakob ein frommer Mann, der in den Zelten wohnt’. Beide trachteten danach, den Segen des Vaters zu erringen, sich in ihrer Geistesverfassung, als geschichtebildende Urkräfte durch den Gott (M.K.: Jahweh) geweihten Vater bestätigt zu sehen. Der Segen wird (M.K.: mit List/Betrug) dem Jakob erteilt, aber die Entscheidung muss erst in der Zukunft fallen. … Die Weisen des Talmuds erwarteten den endgültigen Sieg der Herrschaft des Geistes über die Herrschaft des Jagens. Sie erwarteten, dass der Kraftmensch dem Geist untergeordnet wird. Auf dieser Ebene ist der Kampf zwischen Esau und Jakob bis heute noch nicht ausgetragen. … Die Schale schwankt, sie schwankt fortwährend zwischen Volk und Volk, zwischen Staat und Staat, bis die Zeit kommt, über die es in dem Prophetenabschnitt für die Woche heißt: ,Vom Osten bis Westen ist mein Name groß über alle Völker. Denn erhaben ist mein Name über die Staaten – spricht der Ewige, Herr der Heerscharen.“
Ich, der Verfasser dieses Briefes, möchte Herrn Prof. Graubard in Ergänzung seiner Ausführung darauf antworten:
„Bis die Zeit kommt, über die es in der Thora Genesis 27, 40 heißt: ,DOCH WIRD ES GESCHEHEN, wenn du Esau dich losmachst, wirst du das Joch deines Bruders Jakob von deinem Halse wegreißen.‘“
(Quelle: Abschrift der Manuskripte der Ansprachen von Prof. B. Graubard vom 02. und 09. November 1956, herausgegeben vom Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (K.d.ö.R.).
Erinnern wir uns der Worte von Mathilde Ludendorff aus dem Flugblatt „Jüdischer Glaube gestaltet Realpolitik“:
„Zweierlei sei denen, die die Gefahr überwinden wollen an die Seele gelegt. Einmal, dass der zusammengetragene Wahrheitsbeweis (gemeint ist der Wahrheitsbeweis in der Judenfrage, der im Spruchkammerverfahren von Frau Dr. Mathilde Ludendorff vorgelegt worden war) gründlich aufgenommen und verwertet wird. Und zum anderen, dass sich tief eingeprägt wird:
Nur der Kampf hier wird zum Ziel führen, der gerade den orthodoxen Juden als von ihrem Gott Jahweh selbst verheißener Kampf erscheinen muss, ein Ringen um die Freiheit aller nichtjüdischen Völker, der niemals über das Ziel hinausschießt, der niemals etwas anderes ist als das in ernster Moral verwirklichte Abschütteln des Joches Jakobs von dem Halse“.
„Die Stunde, in der der gesetzestreue Jude erstmals dessen gegenwärtig sein muss, dass die nichtjüdischen Völker (der Esau) ,sich aufraffen, das Joch Jakobs (des Juden) von ihren Schultern reißen und auch Herr sind‘, ist also heute gekommen. Möge die Aufklärung über den Esau-Segen sich ganz der ungeheuren Bedeutung dieser geschichtlichen Stunde gemäß Bahn brechen! Gilt es doch alle nichtjüdischen und nichtchristlichen Völker, aber auch alle Christen und Freimaurer über die Verheißung Jahwehs an Esau nach jüdischem Geheimsinn aufzuklären, und diese Aufklärung auch noch mit den vom Judentum selbst gelieferten Beweisen zu verbinden. Erst in dieser Stunde hat nach jüdischem Geheimglauben Esau das Recht, das Joch abzuwerfen und selbst Herr zu sein, denn der Segen für Esau hat erst dann Gültigkeit, wenn die Verheißung für Jakob erfüllt, dieser also Herr über die Völker ist. Ebenso wichtig und dringlich ist aber auch die Aufgabe, allen Juden nun den Segen für Esau in Erinnerung zu bringen, dessen Geheimsinn sie ja kennen. Furchtbare Weltkriege, Sklavenelend in Fülle könnten verhütet werden, wenn dies rechtzeitig gelingt! Handeln Sie also dementsprechend, ehe es zu spät ist. Noch nie wurde allen Wissenden eine so hohe Möglichkeit Unheil zu verhüten gegeben. Noch nie lag auf allen so hohe Verantwortung!“
Betrachten Sie bitte die beiliegende Anlage „DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ als Teil dieser Stellungnahme. Aufgrund des öffentliches Interesses betrachten Sie dieses Schreiben bitte als „Offenen Brief“. Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieses Briefes. Über eine Stellungnahme/ Rückmeldung von Ihnen würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen Matthias Köpke
ANLAGE: „DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“, auch digital erhältlich als PDF-Datei unter folgendem Link: https://archive.org/details/koepke-matthias-offener-brief-2020
Dieser „Offene Brief“ kann an alle weltlichen und religiösen Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion, Kirchen, Synagogen, Moscheen usw., ggf. mit anderer Adresse, weitergegeben werden.
Bisher wurde der „Offene Brief“ und die erwähnte „DENKSCHRIFT“ vom Verfasser an folgende Adressen verschickt (Stand 02.12.2020):
Zentralrat der Juden in Deutschland , z. Hd. Des Präsidenten Dr. Josef Schuster, 10061 Berlin; /
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), z. Hd. Superintendent Dr. Reinhart Müller Zetzsche, Prenzlau; /
Römisch-katholische Kirche in Deutschland, z.Hd. Pfarrer Wolfgang Menze, 17291 Prenzlau; /
Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke, 14473 Potsdam; /
CDU, z.Hd. Jens Koeppen (MdB), 17291 Prenzlau; /
SPD, z.Hd. Stefan Zierke (MdB), 17291 Prenzlau; /
AfD, z.Hd. Felix Teichner (MdL), 17291 Prenzlau; /
Landkreis Uckermark, z.Hd. Landrätin Karina Dörk, 17291 Prenzlau; /
BVB Freie Wähler Fraktion z.Hd. Christine Wernicke (MdL), 17291 Prenzlau; /
Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg Abt. Verfassungsschutz, z.Hd. Jörg Müller, 14467 Potsdam; /
An den Präsidenten des Amtes für Verfassungsschutz beim Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales, Stephan J. Kramer, Haarbergstraße 61, 99097 Erfurt; /
Bundesamt für Verfassungsschutz, z.Hd. Thomas Haldenwang, Am Treptower Park 5-8, 12435 Berlin; /
B‘nai B‘rith Frankfurt, Schönstädt Loge, z.Hd. Ralph Hofmann, Liebigstr. 24, 60323 Frankfurt am Main; /
B‘nai B‘rith Berlin, Raoul Wallenberg Loge, z.Hd. András Kain, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin; /
Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemb., Beate Bube, Taubenheimstraße 85A, 70372 Stuttgart; /
Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz, Dr. Burkhard Körner, Knorrstraße 139, 80937 München; /
Senatsverw. Für Inneres und Sport Berlin, Abt. Verfassungsschutz, Michael Fischer, Klosterstraße 47, 10179 Berlin; /
Landesamt für Verfassungsschutz Bremen, Dierk Schittkowski, Postfach 286157, 28361 Bremen; /
Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg, Torsten Voß, Johanniswall 4, 20095 Hamburg; /
Landesamt für Verfassungsschutz Hessen, Robert Schäfer, Konrad-Adenauer-Ring 49, 65187 Wiesbaden; /
Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern, Abt. Verfassungsschutz, Reinhard Müller, Postfach 110552, 19005 Schwerin; /
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Abt. Verfassungsschutz, Bernhard Witthaut, Büttnerstraße 28, 30165 Hannover; /
Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Abt. Verfassungsschutz, Burkhard Freier, Friedrichstraße 62-80, 40217 Düsseldorf; /
Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, Abteilung 6, Elmar May, Schillerplatz 3-5, 55116 Mainz; /
Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes, Abteilung V, Helmut Albert, Postfach 102063, 66020 Saarbrücken; /
Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen, Dirk-Martin Christian, Neuländer Straße 60, 01129 Dresden; /
Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Abteilung 4, Jochen Hollmann, Nachtweide 82, 39124 Magdeburg; /
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein, Abteilung IV 7, Joachim Albrecht, Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel; /
Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und die Bekämpfung von Antisemitismus, z.Hd. Dr. Felix Klein, Alt Moabit 140, 10557 Berlin; /
Amadeo Antonio Stiftung, z.Hd. Anetta Kahane, Novalisstraße 12, 10115 Berlin; /
Angelika Thiel-Vigh, Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam; /
Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der BRD, z.Hd. Udo Michallik, Taubenstraße 10, 10117 Berlin,
Abraham Geiger College, z.Hd. Rabbi Prof. Dr. Walter Jacob, Postfach 120852, 10598 Berlin,
Leo Baeck Foundation, z.Hd. Rabbiner Prof. Walter Homolka, Postfach 120852, 10598 Berlin, Selma Stern
Zentrum für jüdische Studien Berlin/Brandenburg, z.Hd. Dr. Monika Schärtl, Sophienstraße 22a, 10178 Berlin,
Lehrstuhl für öffentliches Recht, insb. Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, z.Hd. Prof. Dr. Hans-Michael Heinig, Goßlerstraße 11, 37073 Göttingen,
Alttestamentliche Wissenschaft/Exegese des Alten Testaments, z.Hd. Prof. Dr. Dr. Andreas Schüle,
Institutsgebäude, Beethovenstraße 25, 04107 Leipzig, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e.V., z.Hd. Prof. Dr. Julius Schoeps, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam, Synagogengemeinde Berlin, Sukkat Schalom e.V., z.Hd. Rabbiner Andreas Nachama, Charlottenburger Straße 3, 14169 Berlin,
Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, dort jeweils an Prof. Dr. Ronen Reichman (Talmud, Codices und Rabbinische Literatur, RdR-Forum), Prof. Dr. Hanna Liss (Lehrstuhl für Bibel und Jüdische Bibelauslegung), Dr. Britta Müller Schauenburg (Christentum, RdR-Forum – Rücksendung des Schreibens), Landfriedstraße 12, 69117 Heidelberg,
Universität Potsdam, School of Jewish Theology, dort jeweils an Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Geschäftsführender Direktor), Prof. Dr. Jonathan Schorsch (Professur für Jüdische Religions- u. Geistesgeschichte), Prof. Dr. Idan Dershowitz (Lehrstuhl für Hebräische Bibel und Exegese), Prof. Dr. Admiel Kosman (Prof. für Talmud und Rabbinische Literatur, Am Neuen Palais 10 / Haus 2, 14469 Potsdam,
Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, z.Hd. Prof. Dr. Lic. Iur.. can. Thomas Meckel
(Lehrstuhl für Kirchenrecht), Offenbacher Landstraße 224, 60599 Frankfurt/Main,
Katholisch-Theologische Fakultät, z.Hd. Prof. Dr. Dr. Burkhard Josef Berkmann
(Klaus-Mörsdorf Studium für Kanonistik), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, Berlin-Brandenburgische
Akademie der Wissenschaften, z.Hd. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin,
Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (Ceres), jeweils an Prof. Dr. Volkhard Krech (Direktor), Prof. Dr. Volker Beck
(Lehrbeauftragter), Universitätsstraße 90a, 44789 Bochum,
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, z.Hd. Ministerin Manja Schüle, Dortusstraße 36, 14467 Potsdam,
Büro des Erzbischofs Dr. Heiner Koch, z.Hd. Dr. Gregor Klapczynski (Theologischer Referent und Referent für Interreligiösen Dialog), Postfach 040856, 10064 Berlin
Warum habe ich u.a. auch die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern angeschrieben?
Weil die wehrhafte Demokratie der Bundesrepublik Deutschland vorsieht, dass der Staat mittels der Verfassungsschutzbehörden auf jene aufmerksam macht, die Freiheit und Demokratie beseitigen wollen. Dieser vorverlagerte Demokratieschutz erfolgt insbesondere auch durch die Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit.
(Quelle: https://www.verfassungsschutz.bayern.de/ueberuns/landesamt/aufgaben/praevention/index.html abgerufen am 21.11.2020.)
Ich hoffe, dass die in meinen vorliegenden Schriften gewonnenen Erkenntnisse zur Aufklärung beitragen können. Ich würde es begrüßen, wenn die Verfassungsschutzbehörden auf dieser Basis andere staatliche Stellen, aber auch die Öffentlichkeit über die aktuellen Erscheinungsformen des politischen- und religiösen Extremismus und dessen Gefahren aufklären würden. Ich möchte dazu beitragen, dass der Verfassungsschutz ein starker Partner in der Analyse, Bewertung und Prävention von politischem und religiösen Extremismus bleibt. Ich kann es nur begrüßen, dass die grundgesetzlich garantierten Menschenrechte sowie wichtige Verfassungsgrundsätze, die das Wesen der Demokratie ausmachen, geschützt werden. Es handelt sich hierbei um Werte, die die Freiheit garantieren und den Einzelnen vor Diktatur und Bevormundung bewahren. Verfassungsrechtlich ist die Einrichtung des Verfassungsschutzes in Artikel 73 Absatz 1 des Grundgesetzes festgeschrieben. Dort heißt es unter Punkt 10 b), der Bund habe die ausschließliche Gesetzgebung über die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder „zum Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, des Bestandes und der Sicherheit des Bundes oder eines Landes (Verfassungsschutz)“.

Ein Praxisbeispiel zum Esau-Segen

Vier Zeilen der Bibel retten die Völker*)​

View attachment 2191
Dr. Mathilde Ludendorff berichtete in einem Schreiben vom 28.08.1952 an die Zeitschrift Der Weg (Buenos Aires):


„Den vier Jahren Spruchkammerverfolgung gingen eineinhalb Jahre voraus, in denen ich von allen möglichen Sektionen der Demokratie der USA vernommen wurde, während die Security Police gar manches Mal mit dem Auto schon vor der Tür stand, um mich nötigenfalls abzuführen. So kam denn auch einmal ein Mann, dem der Hass gegen mich nur so aus den Augen sprühte und der mit Hilfe eines sehr starken Stimmaufwandes hoffte, mich verängstigen zu können.


–,Wollen Sie alles verantworten, was Sie in der Zeitschrift „Am Heiligen Quell“ veröffentlicht haben?’ fragte er drohend


fragte er drohend. ,Natürlich, es steht ja auch mein Name dabei.’


Darauf wurden mir Stellen aus Artikeln vorgelesen, die offenbar als ein großes Verbrechen angesehen wurden, und als ich dabei völlig ruhig blieb, kam die Frage nicht gesprochen, sondern geschrien:


– ,Wissen Sie denn gar nicht, was Ihnen bevorsteht?‘ –


,O doch, ich habe ja schon ein ganzes Jahr hindurch den herrlichen Freiheitsgeist der Demokratie der USA kennengelernt und weiß recht wohl, was mir bevorsteht, aber ich begreife Sie überhaupt nicht.‘


– ,Was fällt Ihnen ein?‘ –


,Ja, möchten Sie nicht hören, weshalb Sie mir so unbegreiflich sind? Wenn ich mich nicht sehr irre, sind Sie doch Jude. Und ich möchte darauf wetten, daß Sie orthodoxer Jude sind, deshalb begreife ich gar nicht weshalb Sie so mit mir verfahren! Sie wissen doch so gut wie ich, dass Isaak, der von Ihrem Gott Jahweh selbst vor dem Opfertod behütet wurde, in allen seinen Worten so maßgebend und unantastbar ist wie Ihr Gott Jahweh selbst.’


– Der Gesichtsausdruck veränderte sich schon ein wenig. –


,Sie wissen auch, dass sein Sohn Jakob, der sich durch eine List den Segen für Esau erschlich, das jüdische Volk bedeutet. Der Segen, der Jakob den Tau des Himmels, die Fettigkeit der Erde, Korn und Wein die Fülle verheißt und ihm zusagt, dass die Völker ihm dienen müssen und ihm zu Füßen fallen müssen, wird von allen orthodoxen Juden mit Freuden begrüßt und mit Eifer zur Erfüllung geführt. Niemals wird irgendein orthodoxer Jude, also niemals werden auch Sie selbst diesen, die Weltherrschaft verheißenden Segen Jahwehs durch Isaak vergessen!‘


– Hass und Groll sind aus dem Gesicht verschwunden und Spannung, was nun noch von mir gesagt wird, liegt auf den Zügen. –


– ,Gern aber vergessen alle orthodoxen Juden und auch Sie in dieser Stunde den zweiten Segen, den Jahweh durch den Mund Isaaks nun dem Esau gibt, nachdem er die List erkannt hat. Esau ist alles nichtjüdische Volk, das wissen Sie! Und Sie wissen auch, dass in Ihrer Thora im 1. Buch Moses 27, Vers 39 und 40 zu lesen steht: ,Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe da, Du wirst keine Fette Wohnung haben auf Erden und der Tau des Himmels von oben her ist Dir fern. Deines Schwertes wirst Du Dich nähren und Du wirst Deinem Bruder dienen. Und es wird geschehen, daß Du Dich aufraffst und sein Joch von Deinem Halse reißen wirst und auch Herr bist.‘ – Und nun kommen Sie als orthodoxer Jude und wagen es, mir zu drohen und Strafen in Aussicht zu stellen für das, was ich gesprochen und geschrieben habe? Mein Mann und ich haben in der Judenfrage nie ein Wort geschrieben oder gesprochen, das etwas anderes gewesen wäre als das Abschütteln des Joches Jakobs von unserem Halse, mit dem Ziele auch Herr zu sein. Wer also erfüllt denn hier die Verheißung, die Jahweh durch Isaak gibt? Nun, ich denke doch, der Esau in Gestalt meines verstorbenen Mannes und ich! Und wer wagt es, Ihrem Gott Jahweh zuwiderzuhandeln?‘ –


Das Gesicht mir gegenüber ist weiß. Der Jude erhebt sich, spricht mit der Stimme bebend die Worte: ,Ich danke sehr‘, verbeugt sich und verlässt rückwärtsgehend den Raum.


Dieser kleine Vorfall ist nur einer von sehr vielen Erfahrungen in dieser Richtung während 32 Jahren.




*) Quelle: „Jüdischer Glaube gestaltet Realpolitik“. Unter dieser Überschrift erschien 1952 ein Sonderdruck im Verlag Hohe Warte, der zwei Abhandlungen von Frau Dr. Mathilde Ludendorff umfasste. Einer davon sei hier neu abgedruckt.


Zweierlei möchte er denen, die die Gefahr überwinden wollen, an die Seele legen. Einmal, dass sie den zusammengetragenen Wahrheitsbeweis (gemeint ist der Wahrheitsbeweis in der Judenfrage, der in ihren Spruchkammerverfahren vorgelegt worden war. Siehe Abbildung unten.) gründlich aufzunehmen und verwerten. Und zum anderen, dass sie sich tief einprägen: Nur der Kampf hier wird zum Ziel führen, der gerade den orthodoxen Juden als von ihrem Gott Jahweh selbst verheißener Kampf erscheinen muss, ein Ringen um die Freiheit aller nichtjüdischen Völker, der niemals über das Ziel hinausschießt, der niemals etwas anderes ist als das in ernster Moral verwirklichte Abschütteln des Joches Jakobs von dem Halse und der Wunsch aller Völker, selbst auch Herr zu sein. Es lebe die Freiheit aller Völker!


Dr. Mathilde Ludendorff


Die Stunde, in der der gesetzestreue Jude erstmals dessen gegenwärtig sein muss, dass die nichtjüdischen Völker (der Esau) „sich aufraffen, das Joch Jakobs (des Juden) von ihren Schultern reißen und auch Herr sind“, ist also heute gekommen. Möge die Aufklärung über den Esau-Segen sich ganz der ungeheuren Bedeutung dieser geschichtlichen Stunde gemäß Bahn brechen!


Gilt es doch alle nichtjüdischen und nichtchristlichen Völker, aber auch alle Christen und Freimaurer über die Verheißung Jahwehs an Esau nach jüdischem Geheimsinn aufzuklären, und diese Aufklärung auch noch mit den vom Judentum selbst gelieferten Beweisen zu verbinden. Erst in dieser Stunde hat nach jüdischem Geheimglauben Esau das Recht, das Joch abzuwerfen und selbst Herr zu sein, denn der Segen für Esau hat erst dann Gültigkeit, wenn die Verheißung für Jacob erfüllt, dieser also Herr über die Völker ist. Ebenso wichtig und dringlich ist aber auch die Aufgabe, allen Juden nun den Segen für Esau in Erinnerung zu bringen, dessen Geheimsinn sie ja kennen. Furchtbare Weltkriege, Sklavenelend in Fülle könnten verhütet werden, wenn dies rechtzeitig gelingt!


Handeln Sie also dementsprechend, ehe es zu spät ist. Noch nie wurde allen Wissenden eine so hohe Möglichkeit Unheil zu verhüten gegeben. Noch nie lag auf allen so hohe Verantwortung!**)


Dieser Bitte Mathilde Ludendorffs soll mit vorliegender Schrift entsprochen werden.
View attachment 2192
Abb. oben: Das von Mathilde Ludendorff in der Abhandlung „Vier Zeilen der Bibel retten die Völker“ erwähnte Buch. Es wird darin über die Gefahr von jüdischen, christlichen und freimaurerischen Glaubenslehren für die wirtschaftliche Selbständigkeit, für die Freiheit und für das Leben der nichtjüdischen Völker berichtet. Ungekürzter Auszug aus dem Berufungsantrag des Rechtsanwaltes Eberhard Engelhardt. Herausgegeben von Franz von Bebenburg/Pähl, Verlag Hohe Warte, 89 Seiten. Erhältlich neu in Antiqua gedruckt bei Matthias Köpke oder digitalisiert als PDF-Datei kostenlos im Internet unter:

Köpke, Matthias - Der Wahrheitsbeweis - Judentum und Antisemitismus, ein Problem unserer Zeit? : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive

Der Wahrheitsbeweis, Spruchkammerverfahren gegen Dr. Mathilde Ludendorff : Dr. Mathilde Ludendorff, Franz von Bebenburg : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive



**) Auszug aus „Noch einmal der Esau-Segen“, einem Brief Dr. Mathilde Ludendorffs, der in der Zeitschrift „Der Quell – Zeitschrift für Geistesfreiheit; Folge 4; 15.02.1953; S.149, veröffentlicht wurde. Neu abgedruckt in dem Buch von Matthias Köpke „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen und Rabbinergerichten“. Link zur kostenlosen PDF-Datei: https://archive.org/details/koepke-...e-klage-vor-den-kirchen-und-rabbinergerichten

Adressiert an die Regierungen der Länder der Erde, die Lenker des Weltgeschehens

View attachment 2189
Matthias Köpke Zollchow, den 02.12.2020
Boben Enn 6, OT. Zollchow
17291 Nordwestuckermark
E-mail: Esausegen@aol.com
Tel: 03984-719416


Adressiert an die Regierungen der Länder der Erde, die Lenker des Weltgeschehens
und alle am Weltgeschehen Interessierten. (S. auch S. 22-23)


Sehr geehrte Damen und Herren,


mit diesem Schreiben wende ich mich an Sie, um Sie noch einmal mit Nachdruck auf mein in der Bibel/Tora verbrieftes Recht des Esausegens (Genesis 27, 40) zu erinnern und speziell in Bezug auf die Zerstörung aller natürlichen Bindungen durch die drei abrahamitischen Religionen hinzuweisen. Bezüglich des Esausegens verweise ich auf meine bereits am 27.02.2015 veröffentlichte Denkschrift „Mit brennender Sorge“, die im Internet unter https://archive.org/details/KoepkeM...derSorgeOffenerBriefAnDieRegierungenUndLenker abrufbar ist. Meine Familie und ich nehmen diesen EAUSEGEN in jedem Lebensbereich in Anspruch, so auch diesmal und aktuell zum Thema EIGENSOUVERÄNITÄT und VOLKSSOUVERÄNITÄT. Wir lehnen jede FREMDBESTIMMUNG (JAKOBS JOCH) ab, wie sie derzeit m.E. von den abrahamitischen Religionen ausgeübt wird. Die Forderungen welche der Verfasser in der Denkschrift „Mit brennender Sorge“ bereits veröffentlicht hat, gelten auch für diesen vorliegenden Brief. Der „Offene Brief“ aus „Denkschrift – ,Mit brennender Sorge‘“ ist hier noch einmal als Anhang Teil IV wiedergegeben. Wir lehnen jede FREMDBESTIMMUNG auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene, sowie alle dazu in Beziehung stehenden Zwangsmaßnahmen ab. Zum Beispiel betrachten wir jede Art von Zwangsmedikation (z. B. Zwangsimpfung) als uns von Jakob-Israel auferlegtes Joch welches uns durch den Esausegen gemäß 1. Mose 27, 40 erlaubt ist friedlich abzuwerfen. Siehe dazu den Anhang Teil III vorliegender Denkschrift. Wir fordern Sie hiermit auf, unserem in der Bibel/Tora göttlich verbrieften Recht nicht im Wege zu stehen, sondern alles in Ihrer Macht stehende zu unternehmen, um allgemein diesem unseren göttlichen Recht des „abwerfens von Jakob-Israels Joch und des selber Herr seins“ zur Geltung und zum Durchbruch zu verhelfen, und speziell jede FREMDBESTIMMUNG und alle damit verbundenen Zwangsmaßnahmen (z.B. Einschränkungen von Handlungs-, Bewegungs-, Demonstrations-, Versammlungs-, Meinungsfreiheiten u.a.m.) zu verhindern. Desweiteren fordern wir für uns vollständige EIGENSOUVERÄNITÄT und für unser Volk vollständige VOLKSSOUVERÄNITÄT. Sind Sie denn nicht auch Verwalter oder Sachwalter dieses göttlichen Rechtes hier auf der Erde? Ich habe mich bereits mit Schreiben vom März 2016 an die deutschen Rabbiner, die deutschen Bischöfe und den Papst in Rom und die EKD mit einer „Feststellungsklage“ (https://archive.org/details/koepke-...e-klage-vor-den-kirchen-und-rabbinergerichten) bezüglich des Esausegens gewandt, bisher jedoch darauf keine Antwort erhalten. Näheres zum Thema FREMDBESTIMMUNG, EIGENSOUVERÄNITÄT und VOLKSSOUVERÄNITÄT entnehmen Sie bitte den nachfolgenden vier Teilen als Begründung dieses Schreibens an Sie. Was in vorliegendem Brief über das Judentum geschrieben steht, trifft zum großen Teil auch auf das Christentum und auf den Mohammedanismus (Islam) zu, da sich das Christentum und der Islam als Rechtsnachfolger des Judentums begreifen (Judentum = Altes Israel; Christentum = Neues Israel) und die Theologie bei den drei Religionen sehr ähnlich ist. Welchen Einfluss die o.g. Religionsgesellschaften haben, entnehmen Sie bitte der anderen, bereits oben erwähnten Denkschrift „Mit brennender Sorge“ von Matthias Köpke. Ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu diesem Schreiben.


Mit freundlichen Grüßen Matthias Köpke


Anlagen: Teil I, Teil II, Teil III und Teil IV in vorliegender Schrift.


Teil I. (24 Punkte)


1. Bibelglaube, Corona-P(l)andemie und Souveränität


Diejenigen Politiker, die in Deutschland die scharfen Corona-Maßnahmen erlassen und durchsetzen sind bibelgläubige Menschen. So sind z.B. die derzeitigen Hauptakteure und „Einpeitscher“ dieser Maßnahmen, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Markus Söder und Prof. Lothar Wieler (RKI) gläubige und bekennende Christen. Nehmen sie ihren Glauben ernst? Für die Bild-Zeitung sagte Angela Merkel bereits im Jahre 2013, dass die Bibel das Buch sei, welches sie in ihrem Leben am meisten beeinflusst hätte. Aber was hat die Bibel mit der derzeitigen Corona-Pandemie und den dazugehörigen Maßnahmen zu tun? Meiner Meinung nach sehr viel, wenn man das oberste Ziel eines jeden gläubigen Christen im Auge behält. Das oberste Ziel eines jeden Christen ist die Rettung der eigenen Seele und danach die Rettung vieler anderer Seelen. Jeder Geistliche (Pfarrer, Priester, Rabbiner usw.) muss auf dieses Ziel hinwirken und die Menschen darin unterstützen, denn darin besteht seine Hauptaufgabe als „Seelenhirte“. Die endgültige Rettung der Seelen geschieht durch die sogenannte ERLÖSUNG bei der Wiederkehr des langersehnten MESSIAS. Dieser wird dann Gericht halten, die Gläubigen in den Himmel und die Ungläubigen in die Hölle befördern. Darauf folgt, nach jüdischem und christlichem Glauben, auf der Erde ein paradiesisches Friedensreich. Doch bevor dieser Messias wiederkommt, muss, nach Ansicht der Bibel, die Welt und deren Menschen in eine große DRANGSAL kommen, die Not muss durch DRANGSALIERENDE MASSNAHMEN groß werden, sodass die Menschen sich wieder dem Bibelgott Jahweh zuwenden und ihn um ERLÖSUNG aus dieser Not anflehen. Dass dies geschieht, darauf arbeiten m.E. die Gläubigen in Politik und Religion hin. Wir sehen das gegenwärtig an der meiner Meinung nach KÜNSTLICH durch PROPAGANDA und PCR-Testung gemachten Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Leben. Wenn keine SEUCHEN (Pandemien) oder KRIEGE, welche neben den Hungersnöten die Hauptstrafmittel Gott Jahwehs sind (s.u.), auf natürlichem Wege auf der Erde entstehen, dann müssen eben die Geistlichen und Gläubigen als Vollstrecker des Willens Gottes (Bibelgeistes) KÜNSTLICH nachhelfen, als TESTAMENTSVOLLSTRECKER und GERICHTSVOLLZIEHER sozusagen. Diese Gläubigen sind die sog. Werkzeuge, die Soldaten ihres KRIEGSGOTTES Jahweh (Ex.15,3; 1.Sam.17,26; Ps.44,10;60,12;108,12) mit der BIBEL als HANDLUNGS- und KRIEGSANLEITUNG (Num.21,14). Verständlicherweise würden nur wenige Menschen um Erlösung flehen, wenn es ihnen gut geht. Kurz gesagt: Die nach jüdisch-christlichem Glauben „teufelsbeherrschte“ Welt muss zusammenbrechen, um eine neue göttliche „paradiesische“ Welt entstehen zu lassen. Wie dies geschieht, habe ich in meinem „Offenen Brief“ und der „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ veröffentlicht, die ich an Vertreter aus Politik, Religion, Theologie u.a. geschickt habe. In diesen beiden Schriften habe ich auch einen Lösungsweg für mich aufgezeigt. Diese Lösung ist der sog. ESAUSEGEN in 1. Mose 27, 40. Mehr dazu in den o.g. Schriften von mir. Ich hoffe auf eine sachliche Antwort zu diesem Thema.


Fazit: Angela Merkel, Markus Söder, Lothar Wieler und andere gläubige Politiker und Wissenschaftler handeln durchaus folgerichtig und in Übereinstimmung mit ihrem Bibelglauben wenn sie diese für mich übertriebenen und z.T. unsinnigen Corona-Maßnahmen anordnen und durchführen lassen. Es ist diese m.E. biblische Motivation, die mich diese Corona-Maßnahmen ablehnen lässt und gegen die ich hier auf diesem Wege öffentlich meinen scharfen PROTEST ausdrücke und hier auch öffentlich WIDERSPRUCH einlege.


Biblischer AUSBLICK auf vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse? „Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.“ (Apg. 5, 29) „Wer nun irgend ein FREUND DER WELT sein will, stellt sich als FEIND GOTTES dar.“ (Jak. 4, 4) „Siehe, in SCHULD bin ich geboren, und in SÜNDE hat mich meine Mutter empfangen.“ (Psa. 51, 7) „Den Herrn sollt ihr heiligen, er sei eure FURCHT u. euer SCHRECKEN (lat. TERROR)“ (Jes. 8, 13) „Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern. Denn sie haben die GESETZE ÜBERTRETEN (z.B. den Esausegen), Ordnungen überschritten, den ewigen Bund ungültig gemacht! Darum hat der FLUCH die Erde VERZEHRT, und es BÜSSEN, die auf ihr wohnen. Darum sind die Bewohner der Erde DAHINGESCHWUNDEN, und wenig Menschen bleiben übrig.“ (Jesaja 24, 5-6) „Geht, mein Volk, geht in eure Räume und schließt die Türen hinter euch zu; versteckt euch eine Weile, bis sein ZORN (Gottes) vorübergegangen ist. Seht, der Herr kommt aus seiner Wohnung heraus, um die Menschen auf der Erde FÜR IHRE SÜNDEN ZU BESTRAFEN.“ (Jesaja 26, 20-21) „Ihr werdet aber von KRIEGEN und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht; denn dies alles MUSS GESCHEHEN, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden HUNGERSNÖTE und SEUCHEN sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. ALLES DIESES ABER IST DER ANFANG DER WEHEN. (Matthäus 24, 6-8). „,Mein Sohn! Achte nicht gering des Herrn ZÜCHTIGUNG, noch ermatte, wenn du von ihm gestraft wirst; denn wen der Herr liebt, den ZÜCHTIGT er; er GEISSELT aber jeden Sohn, den er aufnimmt‘. Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, welcher alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr denn Bastarde und nicht Söhne. Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleisch zu Züchtigern und scheuten sie; sollen wir nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben? Denn jene freilich züchtigten uns für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zum NUTZEN, damit wir seiner HEILIGKEIT teilhaftig werden. Alle Züchtigung aber scheint für die Gegenwart nicht ein Gegenstand der Freude, sondern der TRAURIGKEIT zu sein; hernach aber gibt sie die friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.“ (Hebräer 12, 5-11) „Siehe, ich bestelle dich (damals: Jeremia als Priester und großer Prophet [Verkünder]; jetzt: die Geistlichen) an diesem Tag über die Nationen (Heiden) und über die Königreiche, um AUSZUREISSEN und NIEDERZUREISSEN, ZUGRUNDE ZU RICHTEN und ABZUBRECHEN, um zu BAUEN und zu PFLANZEN.“ (Jeremia 1, 10). „Und ich (Jahweh) will die Ägypter aneinander HETZEN, dass ein Bruder gegen den andern, ein Freund gegen den andern, eine Stadt gegen die andere, ein Reich gegen das andere streiten wird. Dann wird der Geist Ägyptens in seinem Innern verstört werden, und seinen Ratschlag will ich verwirren … Und ich will Ägypten ausliefern in die Hand eines harten Herrn. Und ein grausamer König wird über sie herrschen, spricht der Herr (Jahweh), …“ (Jesaja 19, 2-4) „Die Opfer Gottes sind ein ZERBROCHENER GEIST; ein zerbrochenes und ZERSCHLAGENES HERZ wirst du, Gott, nicht verachten.“ (Psalm 51, 19) „Glückselig die ARMEN IM GEIST, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“ (Matth. 5, 3.) „Wenn einer unter euch für weise gilt in dieser Welt, der werde erst ein Tor, um weise zu werden. Denn DIE WEISHEIT DER WELT IST TORHEIT BEI GOTT;“ (1. Korinther 3, 18-19.) „Seht zu, ob euch etwa jemand“ (dieses Glaubens) „berauben will durch die Weltweisheit“ (die Philosophie) „und leere Täuschung auf die Überlieferung der Menschen“ (nämlich) „auf die Naturmächte der Welt“ (die Naturwissenschaften) „und nicht auf Christus! Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid mit ihr erfüllt in ihm, der das Haupt jeder Gewalt und Macht ist“. (Kolos. 2, 8-10) „In Christus ist alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, erschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es THRONE oder HOHEITEN oder GEWALTEN oder MÄCHTE: Alles ist durch ihn und auf ihn erschaffen …“ (Kolosser 1, 16) Christus wird bei seiner „Wiederkunft, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, jede Gewalt und Macht und Kraft zunichte gemacht haben (die nicht Gott gemäß ist); denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat“. (1. Korinther 15, 24-25) „Jedermann sei den Vorgesetzten (staatlichen und geistlichen) Obrigkeiten untertan; denn es gilt keine Obrigkeit außer von Gott, die bestehenden aber sind von Gott eingesetzt. Somit widersteht der, welcher sich der Obrigkeit widersetzt, der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden für sich ein Urteil empfangen. Denn die Regierenden sind ein Gegenstand der FURCHT, nicht für den der Gutes“ (im Sinne Gottes natürlich) „tut, sondern für den Bösen. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten? Dann tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben; denn Gottes Dienerin ist sie für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn nicht umsonst trägt sie das Schwert; denn Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht für den, der das Böse verübt. Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein um des Zornes (Gottes) willen. Deshalb entrichtet ihr ja auch Steuern. Denn sie (die weltlichen und geistlichen Amtsträger) sind Diener Gottes die beständig tätig sind. Leistet jedermann das, wozu ihr verpflichtet seid: die Steuer, wem die Steuer, den Zoll, wem der Zoll, die Furcht, wem die Furcht, die Ehre, wem die Ehre gebührt!“ (Römer 13, 1-7) Sollte tatsächlich „jede Gewalt“ tatsächlich von „Gott“ sein, die Stalins, die Hitlers, die Mussolinis, die Francos, die Churchills, die Roosevelts, die Merkels, die Söders und so fort? Doch Wort ist Wort! Auch erhält dieses Wort seinen tieferen Sinn, wenn man überliest, dass „alles auf ihn erschaffen ist“, das heißt, dass jede „Obrigkeit“ ja jede Regierungsform die „Dienerin Gottes“ (Jahwes) ist. Im Klartext: dass sie also WERKZEUG der zu erstrebenden WELTTHEOKRATIE sein sollte, sein MUSS, und dass jede Wissenschaft, wie oben gezeigt, sich diesen Ansprüchen Gottes und seiner Repräsentanten beugen MUSS.


Nun gibt es als Hilfsmittel zu dem bereits oben genannten biblischen Gericht den biblischen LÜGENGEIST, der von den o. g. Gläubigen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Religion und Medien verbreitet wird. Ich sehe jedenfalls viel Betrug von Merkel, Söder, Wieler usw. ausgehen. Auch wenn hier im Folgenden von Betrug im Bereich der Religion gesprochen wird, kann man m.E. dasselbe auch in den Bereich der Wissenschaft übertragen. Wissenschaftsbetrug ist ja auch gar nicht so selten. In dieser Abhandlung soll der Frage nachgegangen werden, ob diese eben genannten Gläubigen im göttlich-biblischen Sinne handeln, und was der biblische Lügengeist eigentlich ist. Erich Ludendorff hat 1936 einen Aufsatz veröffentlicht mit dem Titel „Vom ,verzeihlichen Betruge‘“. Darin heißt es: „Aus dem Buch ,Kirchliche Fälschungen‘ von Prof. Friedrich Thudichum, der Professor des Kirchenrechts an der Universität Tübingen war, gebe ich dem Leser den Schlüssel zu dem Verständnis des unfaßlichen, ungeheuerlichen Truges, der bei der Fabrikation der Bibel und alle Jahrhunderte nachher mit bestem Gewissen getrieben wurde. Professor Thudichum schreibt: ,Gotthold Ephraim Lessing bemerkt in seiner im Jahre 1778 gedruckten Streitschrift gegen den Hauptpastor Goeze in Hamburg (Anti-Goeze 5): „Nun ist es erwiesen und ausgemacht, daß die ältesten und angesehensten Kirchenväter einen Betrug, der in guter Absicht geschieht, für keinen Betrug gehalten und diese nämliche Denkungsart den Aposteln beizulegen sich kein Bedenken gemacht haben. Wer diesen Punkt von einem unverdächtigen Theologen selbst belegt und aufs Reine gebracht lesen will, der lese Ribov’s Programm de Oeconomia patrum*)“ (Hauswirtschaft der Kirchenväter, die mit geringstem Aufwand den größten Nutzen erzielt). „Die Stellen sind unwidersprechlich, die Ribov daselbst mit Verschwendung zusammenträgt, um zu beweisen, daß die Kirchenväter fast ohne Ausnahme der festen Meinung gewesen, daß die Kirchenlehrer und die Vorsteher der christlichen Gemeinden es für durchaus erlaubt hielten, Listen zu ersinnen, Lügen unter die Wahrheit zu mischen und zumal die Feinde des Glaubens zu betrügen, wenn sie dadurch nur der Wahrheit Vorteil und Nutzen brächten.“ (1. Band, Stuttgart 1898, 2. Band, Leipzig 1906). Die Kirchenlehrer und Priester sind bei diesem Verfahren in der glücklichen Lage, sich auf unantastbares Gotteswort und die in ihm anempfohlenen Wege berufen zu können. Lesen wir doch in Römer 3, 7: ,Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sünder gerichtet werden?‘ Nach 2. Chronik, 18, 19-22 geht mit Erlaubnis Jahwehs der Lügengeist in die Welt, wir lesen dort: ,Und Jahweh sprach: Wer will Achab, den König von Israel betören, daß er zu Felde ziehe und bei Ramot in Gilead falle? Und der eine sagte dies, der andere sagte das. Da trat der Geist hervor, stellte sich vor Jahweh und sprach: Ich, ich will ihn betören. Jahweh aber fragte ihn: womit? Da antwortete er: Ich will ausgehen und zum Lügengeist werden in aller seiner Propheten Munde! Er aber sprach: Du magst betören: und wirst (es) auch vollbringen! Gehe aus und tue also! Und nun — siehe, Jahweh hat in den Mund dieser seiner Propheten einen Lügengeist gelegt, während doch Jahweh Unheil über Dich geredet hat.‘ König Achab fällt in der Schlacht, weil er dem Lügengeist, den Jahweh in die Welt geschickt hat, gehorchte.**) Lessing hat recht, wenn er in seinen von Thudichum angeführten theologischen Schriften weiterhin schreibt: ,Worte und Handlungen liegen nicht so weit auseinander als man insgemein glaubt, wer fähig ist, eine Schriftstelle wider besser Wissen und Gewissen zu verdrehen, ist zu allem anderen fähig: kann falsch Zeugnis ablegen, kann Schriften unterschieben, kann Tatsachen erdichten, kann zur Bestätigung derselben jedes Mittel für erlaubt halten.‘ Der Betrug ist nun eine ,Hauswirtschaft der Kirchenväter‘, die ,mit geringstem Aufwand den größten Nutzen‘ erzielt und aus der ,Heilsordnung‘ Politik macht und diesen ,verzeihlichen Betrug‘ in ihren Dienst stellt.“***) Die Propheten der Bibel weissagten mit erdrückender Mehrheit Lügen und verführten die Könige von




*) Ribov, Gg. H., de Oeconomia patrum et methodo disputandi χατ οίχονομίαν Göttingen 1748. 8. = Von der Taktik der Kirchenväter und der Art zu disputieren zur Politik (Heilsordnung).
**) Anm. Matthias Köpke: Sind wir nicht auch heute 2020/21 im Krieg? Im sog. „Krieg gegen die Corona-Pandemie“. Müssen wir nicht auch aufpassen dem „Lügengeist“ Jahwehs auf den Leim zu gehen, ihm zu gehorchen, und, wie Achab in der Bibel, in dieser Schlacht zu fallen?
***) Dieser Aufsatz von Erich Ludendorff ist in dem Buch „Deutschtum und Christentum – Unüberbrückbare Gegensätze?“ von Matthias Köpke neu erschienen. Link zur digitalen Ausgabe als PDF-Datei:

Köpke, Matthias - Deutschtum und Christentum - Unüberbrückbare Gegensätze?, 5. Auflage : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive



Israel und Juda zu todbringenden Aktionen. Im Verhältnis von 400:1 prophezeiten sie Lügen (wie in 2. Chron. 18, 5). Einzig Micha, ein verachteter Prophet Gott Jahwehs, stellte sich ihnen entgegen. Aber weshalb spannte der sog. Gott der Wahrheit einen Lügengeist ein? Die Antwort heißt: Zum Gericht! Der Apostel Paulus legt im Neuen Testament nach. Nach ihm soll die gesamte gesellschaftliche, wissenschaftliche und religiöse Entwicklung der Menschheitsgeschichte am Schluss dieses Zeitalters in einer perfiden Vermischung von Wahrheit und Lüge gipfeln. Doch wer sendet diese Irrtümer, damit die Menschen der Lüge glauben? Anscheinend Gott Jahweh (2. Thess. 2,11)! „Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns (Irrtum), daß sie der Lüge glauben, auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.“ Wahrheit = Wort Gottes in der Bibel, heiliger Geist; Ungerechtigkeit = Weltlichkeit, weltlicher Geist. Paulus nennt zwei Begründungen für das eigentümliche Handeln Gottes: 1. Weil sie die Liebe der Wahrheit nicht angenommen haben (2. Thess. 2,10), und 2. damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht glauben, sondern an der Ungerechtigkeit ihre Lust haben (2. Thess. 2,12). Was sind denn nun Gott Jahwehs Gerichtsmittel zur Bestrafung im Alten und Neuen Testament? KRIEGE, SEUCHEN, HUNGERSNÖTE und ERDBEBEN!!! Siehe dazu mein Video auf youtube: „Bibelglaube und Coronadiktat 2020/21; Biblische Prophetie in Politik, Medien und Wissenschaft“. Aus religiöser Sicht gehen viele Menschen mit der Wahrheit falsch um, verweigern sie bewusst oder unbewusst, oder wollen sie einfach nicht akzeptieren, deshalb muss bestraft werden. Stellt sich nun die Frage, was mit „Wahrheit“ tatsächlich gemeint ist. Biblisch gesehen ist der Begriff „Wahrheit“ doppelt belegt. Einerseits geht es um die korrekten Informationen des ewigen Gottes, wie sie in seinem Wort niedergelegt sind. Wir nennen es das geschriebene Wort Gottes (die „Bibel“). Doch andererseits geht es auch um das fleischgewordene Wort Gottes, Jesus Christus (Joh.1,1), der selber die Wahrheit in Person ist (Joh.14,6). Aber es gibt noch andere Verse in der Bibel, die Gott scheinbar böse Handlungen zuschreiben. Als beispielsweise Abimelech drei Jahre über Israel regiert hatte, da „sandte Gott einen bösen Geist zwischen Abimelech und die Bürger von Sichern“ (Richter 9,23). Hiob schrieb seine Verluste dem Herrn zu, als er sagte: „Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10) Und der Jahweh selbst sagt in Jesaja 45,7: „… der ich die Wohlfahrt mache und das Unglück schaffe.“ Jahwe als Urheber des Glücks und des Unglücks, des Siegs und der Niederlagen, der Fruchtbarkeit und der Seuchen, des Lebens und des Todes, der Versuchung und des Schutzes, der Begeisterung und des Wahnsinns, der Wahrheit und der Lüge, das ist in der Tat ein gewaltiger und ein seltsamer Gottesgedanken! Es ist eine religionsgeschichtlich einzigartige Tatsache, daß überall sonst in der Welt Götter und Dämonen in Glauben und Kultus nebeneinander standen, in Israel aber der eine Jahweh alles umspannte, daß überall sonst bei den großen und kleinsten Nationen der Dualismus die Welterklärung war, in Israel mit dem Monotheismus die Welterklärung verbunden werden mußte. „Geschieht auch ein Unglück in einer Stadt, das Jahweh nicht getan hat?“ (Amos 3,6). Siehe dazu auch mein Video auf youtube „Das dämonische in Jahwe“. Dieser Dualismus scheint auch noch im Neuen Testament in Johannes 8, 44 durch, ist aber genau genommen aber keiner, wenn man bedenkt, dass Jahweh durchaus als Liebender-Guter und Strafender-Böser Gott auftreten kann. Man bezeichnet die böse Seite einfach mit Teufel/Satan: „Ihr (Pharisäer) seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich (Jesus) aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich der Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.“ Hier stellt Jesus m.E. die Juden auf eine Stufe mit den Heiden, die Gottlos d.h. WELTLICH und somit, nach dem Bibelglauben, satanisch sind. Nach Ansicht von Jesus waren die Juden seinerzeit zu verweltlicht und wollten ihn auch nicht als Messias annehmen. Ist der Satan/Teufel der Vater der Lügen und der Herrscher über die Heiden? Siehe dazu Punkt 13 in meiner „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“. In der Bibel heißt es dazu: „Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt.“ (1. Joh. 2, 15-16) „Ihr Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.“ (Jak. 4, 4) „ Und er (Jesus Christus) ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.“ (1. Joh. 2, 2) „Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Joh. 18, 36) Der Jesuit Alfred Feder S.J. schreibt in seinem Buch „Die geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola“ 1922, folgendes: „Das Bild vom König und Heerführer Christus ist nicht neu, es entstammt den Heiligen Büchern, die auch des Menschen Leben als einen Kriegsdienst hinstellen. Dem Soldatengeist des heiligen Ignatius von Loyola sagte dies Bild besonders zu: in seinen Augen ist die Erde ein großer Kampfplatz und die Weltgeschichte der Austrag des Streites; Christus, an der Spitze seiner Getreuen, trägt den glänzenden Sieg davon … Da taucht vor den Augen der Seele noch einmal ein glänzendes Soldatenbild von Heerbann und Heerfahrt auf: es ist das Bild von zwei Fahnen oder von den zwei Heerlagern vor Babylon und Jerusalem … Bei Satan heißt das Programm: durch Reichtum, Ehre, Hochmut zu allen Lastern, bei Christus lautet es: durch Armut, Verachtung, Demut zu allen Tugenden.“ Die ganze Weltgeschichte ist also aus religiöser biblischer Sicht ein Krieg, ein Krieg des „Lichtes“ gegen die „Finsternis“! Siehe dazu auch die Punkte 5, 6 und 17 in M. Köpke’s Denkschrift. Darf man die Heiden, die satanischen Geschöpfe, belügen und betrügen? (S. Punkt 15 der Denkschrift.) Oder auch in der Bibel: „Wer nicht mit mir (Jesus) ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut. (Matt.12,30; Luk.11,23) „Wähnt nicht, daß ich (Jesus) gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Matt. 10,34) „Denkt ihr, daß ich (Jesus) gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.“ (Lukas 12,51) „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich (Jesus) über sie herrschen sollte, bringt her und erwürgt sie vor mir.“ (Lukas 19,27) „Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich (Jesus) glauben, ärgern wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.“ (Matth. 18,6) Was ist für einen praktizierenden Christen die wissenschaftliche Wahrheit? Antwort darauf gibt der Universitätsprofessors und Jesuit Donat von der Universität Innsbruck, der im Jahre 1910 ein Buch: „Die Freiheit der Wissenschaft, ein Gang durch die moderne Freiheit des Gedankenlebens“ schrieb und darin u. a. ausführte: „Weil die Wissenschaft eine Betätigung des menschlichen Geistes ist, so muß sie wie er selbst untertan sein der Wahrheit und untertan Gott. Wo immer die Wahrheit der Wissenschaft entgegentritt, muß sie sich ehrfurchtsvoll vor ihr neigen. Falls Gott Glauben verlangt, so muß auch der Wissenschaftler glauben. Eine emanzipierte Freiheit der Wissenschaft kann es nicht geben. Ist es ein unfehlbarer Glaubenssatz, der entgegensteht, so ist für den gläubig gesinnten Forscher der Konflikt bald gehoben. Er weiß dann, was er von seiner Hypothese zu halten hat, daß sie kein wahrer Fortschritt, sondern Verirrung ist.“ Hat ein Forscher Tatsachen erwiesen, die dem katholischen Dogma widersprechen, so hat sich die Wissenschaft vor dem Dogma zu neigen, der Forscher hat zu glauben! Er muß seine Beweise dann für eine Hypothese halten, ja damit noch nicht einmal genug. Er muß sie fallen lassen, er muß sie als Irrtum bezeichnen. Er hat den grauenvollsten Mißbrauch mit der Wissenschaft getrieben; er hat an dem heiligen Willen zur Wahrheit gefrevelt.*) Friedrich Nietzsche schreibt in seinem Buch „Der Antichrist“ von 1888 zu diesem Thema:**) „Nachdem erst der Begriff ,Natur‘ als Gegenbegriff zu ,Gott‘ erfunden war, musste ,natürlich‘ das Wort sein für ,verwerflich‘. Jene ganze Einbildungskraft hat ihre Wurzel im Haß gegen das Natürliche, die Wirklichkeit, sie sie ist der Ausdruck eines tiefen Mißbehagens am Wirklichen … Aber damit ist alles erklärt. Wer allein hat Gründe, sich wegzulügen aus der Wirklichkeit? Wer an ihr leidet. Aber an der Wirklichkeit leiden, heißt eine verunglückte Wirklichkeit sein … Christlich ist ein gewisser Sinn der Grausamkeit, gegen sich und andere, der Haß gegen die Andersdenkenden, der Wille, zu verfolgen. Düstere und aufregende Vorstellungen sind im Vordergrund; die höchstbegehrten, mit den höchsten Namen bezeichneten Zustände (Erscheinungen, Entrückungen) sind Nervenkrankheiten; die Nahrung wird so gewählt, daß sie krankhafte Erscheinungen begünstigt und die Nerven überreizt. Christlich ist der Haß gegen den Geist, gegen Stolz, Mut, Freiheit; christlich ist der Haß




*) Mathilde Ludendorff in ihrem Aufsatz „Was ist Wahrheit der Wissenschaft“ der in ihrem Buch „Von Wahrheit und Irrtum“ erschienen ist. Link zur digitalen Ausgabe als PDF-Datei:

Ludendorff, Mathilde - Von Wahrheit und Irrtum; Band 6 der blauen Reihe : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive

**) Anm. Matthias Köpke: Weiteres in den Punkten 2, 3 und 4 in meiner o.g. „Denkschrift“.


gegen die Sinne, gegen die Freuden der Sinne, gegen die Freude überhaupt … Das Christentum hat einige Feinheiten auf dem Grunde, die zum Orient gehören. Vor allem weiß es, daß es an sich ganz gleichgültig ist, ob etwas wahr ist, aber von höchster Wichtigkeit, sofern es als wahr geglaubt wird. Die Wahrheit und der Glaube, daß etwas wahr sei: zwei ganz auseinanderliegende Interessen-Welten, fast Gegensatz-Welten, man kommt zum einen und zum andern auf grundverschiedenen Wegen. Wenn zum Beispiel ein Glück darin liegt, sich von der Sünde erlöst zu glauben, so ist als Voraussetzung dazu nicht notwendig, daß der Mensch sündig ist, sondern daß er sich sündig fühlt. Wenn aber vor allem Glaube notwendig ist, so muß man die Vernunft, die Erkenntnis, die Forschung in Mißkredit bringen: der Weg zur Wahrheit wird zum verbotenen Weg. Die starke Hoffnung ist ein viel größeres Reizmittel des Lebens als irgendein einzelnes wirklich eintretendes Glück. Man muß Leidende durch eine Hoffnung aufrechterhalten, welcher durch keine Wirklichkeit widersprochen werden kann, welche nicht durch eine Erfüllung abgetan wird: eine Jenseitshoffnung. … Die ganze Menschheit, die besten Köpfe der besten Zeiten haben sich täuschen lassen. Man hat das Evangelium als Buch der Unschuld gelesen … kein kleiner Fingerzeig dafür, mit welcher Meisterschaft hier geschauspielert worden ist. … Ich gebe ein paar Proben: lauter Bekenntnisse ,schöner Seelen‘: ,Und wer euch nicht aufnehmen, noch eure Worte hören wird, – geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als jener Stadt.‘ (Matt. 10, 14-15) – Wie evangelisch! – … ,Und wer irgend einen der Kleinen, die [an mich] glauben, ärgern wird, dem wäre besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt, und er ins Meer geworfen würde. Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab. Es ist dir besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle hinabzufahren, in das unauslöschliche Feuer.‘ (Markus 9, 42-44) – Wie evangelisch! –***) … Eine Religion wie das Christentum, die sich an keinem Punkt mit der Wirklichkeit berührt, die sofort dahinfällt, sobald die Wirklichkeit auch nur an Einem Punkt zu Recht kommt, muß billigerweise der ,Weisheit der Welt‘, will sagen der Wissenschaft, todfeind sein, – sie wird alle Mittel gutheißen, mit denen die Zucht des Geistes, die Lauterkeit und Strenge in Gewissenssachen des Geistes, die vornehme Kühle und Freiheit des Geistes vergiftet, verleumdet, verrufen gemacht werden kann. Der ,Glaube‘ als Forderung ist der Einspruch gegen die Wissenschaft, – in der Tat die Lüge um jeden Preis. … Paulus will ,die Weisheit der Welt‘ zuschanden machen: seine Feinde sind die guten Wissenschaftler und Ärzte, — ihnen macht er den Krieg. In der Tat, man ist nicht guter Wissenschaftler und guter Arzt, ohne nicht zugleich auch Antichrist zu sein. … Nochmals erinnere ich an das unschätzbare Wort des Paulus: ,Denn seht eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache; und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, [und] das, was nicht ist, auf daß er das, was ist, zunichte mache, damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.‘ (1. Korinther 1, 26-29).“


Wichtiger Hinweis zu Genesis 27, 40 (Esausegen)!


Auch in der israelischen Gesellschaft gibt es laut Prof. Israel Shahak1), der einige Jahre Vorsitzender der Israelischen Liga für Menschenrechte war, und dem amerikanischen jüdischen Wissenschaftler Norton Mezvinsky2) – dem mohammedanischen und christlichen Fundamentalismus vergleichbar – extremistische Bestrebungen, die allen nichtjüdischen Personen und Völkern die Menschenwürde aus religiöser Überzeugung absprechen; sie verletzen die von der Menschenrechtskommission sowie die im Grundgesetz garantierten Grundrechte und die freiheitlich-rechtsstaatliche Ordnung. Über extremistische Verhaltensweisen – ganz gleich welchen Ursprungs diese sind – aufzuklären und ihre geistigen Grundlagen sowie ihre politischen Zielsetzungen offenzulegen, ist ein Gebot der rechtsstaatlichen Selbstbehauptung und stellt berechtigte Notwehr dar. Den imperialistischen Bestrebungen des im Mosaismus (Judentum, Christentum, Islam) wurzelnden Extremismus der sogenannten Jakob-Fraktion, (vgl. 1. Mose 27, Vers 28-29): „So gebe dir Gott (Jahweh)




***)Anm. Matthias Köpke: Weitere Bibelstellen sind in Punkt 17 in meiner bereits o. g. „Denkschrift“ aufgeführt. 1) Israel Shahak † (Jerusalem): „Jüdische Geschichte, jüdische Religion – Der Einfluß von 3000 Jahren“, 5. Kapitel: Die Gesetze gegen Nichtjuden, Seite 139-180, Süderbrarup 1998, Lühe Verlag, Postfach 1249, D-24390 Süderbrarup. 2) Israel Shahak u. Norton Mezvinsky: „Jewish Fundamentalism in Israel“, 176 Seiten, London 1999, Pluto Press, 345 Archway Road, London N6 5AA.


vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Most in Fülle! Völker sollen dir dienen und Völkerschaften sich vor dir niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder, und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne deiner Mutter! Die dir fluchen, seien verflucht, und die dich segnen, seien gesegnet!“ kann spätestens seit 1948 der im Auftrage des mosaischen Gottes Jahweh den Nichtjuden in der Verkörperung Esaus erteilte Segen entgegengehalten werden (1. Mose 27, Vers 40, Satz 2 der Luther-Bibel, Stuttgart 1902, 19. Auflage): „Und es wird geschehen, daß du auch ein Herr und sein (Jakobs) Joch von deinem Halse reißen wirst.“ Nach mosaistischer Sicht wäre eine Behinderung oder gar Verhinderung dieses Hervortretens mit dem Esausegen gleichbedeutend mit einem grundsätzlichen Bruch des Bundes mit Jahweh und die Verhinderung der Ankunft des Messias, welche die Verfluchung und Vernichtung durch Jahweh nach sich zöge. Nach dieser Lehre würde jeder Jude oder von Juden abhängige Nichtjude (künstlicher Jude wie z.B. Christen, Freimaurer, Mohammedaner usw.), der diesem Segen zuwider handelt, den Zorn Jahwehs auf sich und die jüdische Gesellschaft heraufbeschwören und dadurch die Vernichtung Groß-Israels (Jakobs) durch Jahweh fördern.3) Siehe dazu: Der Fluch des Ungehorsams, 5. Mose 28, 15-68; davon bes. Vers 58! Der Bann setzt sich automatisch in Kraft, sobald der Esausegen verletzt wird (z.B. in der röm.-kath. Kirche u.a. die „excommunicatio latae sententiae“ [Strafe für Ungehorsam]). Desweiteren heißt es im Gesetzbuch der röm.-kath. Kirche (Codex Iuris Canonici von 1983) Canon 125 — § 2. „Eine Handlung, die aufgrund schwerer, widerrechtlich eingeflößter Furcht oder aufgrund arglistiger Täuschung vorgenommen wurde (Anm. M.K.: Jakobsegen s.o.), ist rechtswirksam, wenn nicht etwas anderes im Recht vorgesehen ist (Anm. M.K.: Esausegen s.o.); sie kann aber durch das Urteil eines Richters aufgehoben werden, sei es auf Antrag der geschädigten Partei (Anm. M.K.: Z.B. Esau) oder ihrer Rechtsnachfolger (Anm. M.K.: z.B. Matthias Köpke), sei es von Amts wegen.“ Dieses römische Gesetzbuch ist über dem Weg des 1933 geschlossenen Reichskonkordates (Völkerrechtsvertrag) im deutschen Recht zu berücksichtigen.*) Letztendlich wird, wie es in der Weissagung des Mosaismus heißt, die allseitige Einhaltung des Esausegens – ohne den Juden zu fluchen – zum weltweiten Frieden zwischen Juden (auch künstlichen Juden) und Nichtjuden führen. Jeder Geistliche (Rabbiner, Priester usw.) muss als Vertreter des Gottes Jahweh dessen Befehle und Anweisungen in der Bibel ausführen, ansonsten treibt er m.E. Amtsmissbrauch. Ein Handeln wider den Esausegen wirft die Frage auf, ob derjenige, der zuwiderhandelt, noch auf dem Boden seines Glaubens steht, da dieser Segen einen zentralen Bestandteil seiner Religion darstellt, ja im Grunde das umfasst, was Jahweh als messianische Verheißung**) verkündet, und ob er deshalb noch den Schutz des Artikels 4 GG (Glaubensfreiheit) beanspruchen kann, und nicht eher als Mitglied einer politischen Vereinigung gelten muss, die sich gegen die geltende Rechtsordnung richtet. Weiter oben ist von Verfluchung und Vernichtung Israels durch Elohim (Gott) Jahweh die Rede. Was hat es damit auf sich? Im 1. Mose 12, 3 und im 1. Mose 27, 29 heißt es in der deutschen Bibelübersetzung u.a.: „Ich will die segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen“. Was ist nun der tiefere Sinn der hebräischen Wörter „Segen“ und „Fluch“? Wie müsste man diese Wörter richtig in die deutsche Sprache übersetzen? Unter dem nachfolgenden Einblick in die hebräische Sprache sollte die Übersetzung wie folgt lauten: „Ich werde denen dienen, die dir dienen, und die, die über dich spotten, werde ich aufs Äußerste




3) Roland Bohlinger: „Denkschrift auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts und des im Alten Testament verkündeten Jakobund Esausegens“, veröffentlicht in „Freiheit und Recht“, Viöl im Nov. 2002. *) Siehe dazu das Buch von Matthias Köpke: „Der Papst, oberster Gerichtsherr in der BR Deutschland“. **) „Die Ankunft des Messias selber ist an unmögliche, jedenfalls höchst paradoxe Bedingungen gebunden, niemals wohl melancholischer und menschlich-vertrackter als in dem, einen Gedanken des Sohar zuspitzenden Wort, der Messias werde nicht eher kommen, als bis die Tränen Esaus versiegt sein werden. (Als Sohar-Zitat bei Benjamin aus Solositz, Ture Sahab, Mohilew 1816, f. 56b. Die Formulierung ist eine Zuspitzung einer Stelle im Sohar II, 12b). Unter allen Bedingungen der Erlösung wahrlich die überraschendste und zugleich unmöglichste! Denn die Tränen Esaus sind die, die er nach Gen. 27, 38 (1. Mose) vergoss, als er von Jakob“ (Anm. M.K.: Israel) „um den Segen Isaaks betrogen wurde.“ (Quelle: Gershom Scholem in seinem Buch „Judaica“ Suhrkamp Verlag 1968, S. 72: Zum Verständnis der messianischen Idee im Judentum.) Warum verwehrt man mir – den sog. Heiden – den Esausegen, der doch Teil der jüdischen und christlichen Verfassung (Bibel) ist? Richten sie sich da nicht gegen ihren eigenen Glauben und ihr eigenes biblisches Verfassungsgesetz? Was sieht die Bibel für Strafen für einen solchen biblischen Verfassungs- und Gesetzesbruch vor? Etwa die Vernichtung? Oder 5. Mose 30, 15-16: „Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute, und den Tod und das Böse vorgelegt, da ich dir heute gebiete, Jahweh, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote und seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen zu beobachten, damit du lebst und zahlreich wirst …“ 19-20: „Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf dass du lebst, du und deine Nachkommen, indem du Jahweh, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, …“ Würde nicht auch ich den Fluch wählen, wenn ich den Esausegen nicht beanspruchen würde? Es ist ja die Verheißung Jahwehs an mich – als sog. Heiden – und muss von mir umgesetzt werden.


zerstören.“
View attachment 2190

Sind nicht jene, welche den Esausegen nicht wahrnehmen oder glauben wollen, die Spötter? – der Verheißung an Esau und seine Nachkommen durch den (nach Bibelglauben) Schöpfer und Urheber aller Dinge! Schrecklich ist die Bedeutung des Wortes, welches wir als „Fluch“ kennen. Auf das „Äußerste zerstören – vernichten“. Die Bibel sagt hierzu „auf ihnen bleibt der Zorn Gottes (Jahwehs)“ (Joh. 3,36). Ja, Gerechtigkeit und Heiligkeit sind Absolutismen, die Jahweh zu Eigen sind. Jahweh ist Maßstab aller Dinge und der Absolute (lat. absolutus = losgelöst [von irgendjemand] aus eigener Machtvollkommenheit). Jene Menschen, die den Esausegen in 1. Mose 27,40 nicht einhalten und befolgen, verstoßen m.E. gegen mindestens eines von insgesamt 7 Noachidischen Geboten***), und machen sich somit schuldig den Namen Gottes (Jahwehs) zu verunehren und über den Esausegen in Gen. 27, 40 zu spotten. Durch die Nichtbefolgung des Esausegens wird der Name Jahwehs verunehrt, entheiligt, entweiht (s. d. weiter unten) und die göttliche Majestät beleidigt, was jeweils den Tatbestand der Gotteslästerung erfüllt (siehe Lev. 24,14 f.). „Eine Liste der sieben Noachidischen Gebote findet sich im Talmudtraktat Sanhedrin 13, aber auch in der Tora werden sie teils genannt und teils angedeutet (Gen. 9,1-13). Im Talmudtraktat Sanhedrin 56 a/b werden die folgenden sieben noachidischen Gebote definiert: 1. Verbot von Mord; 2. Verbot von Diebstahl; 3. Verbot von Götzenanbetung; 4. Verbot von Inzest; 5. Verbot, das Fleisch eines noch lebenden Tieres zu essen, beispielsweise Froschschenkel oder Muscheln; 6. Verbot der Gotteslästerung; 7. Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips. Im Judentum wird jeder, der diese sieben Noachidischen Gebote akzeptiert und sich an sie hält, als Zaddik (Gerechter/Rechtschaffener) angesehen …“ (Quelle: Wikipedia, abgerufen am 02.03.2021) Jeglicher (Impf)Zwang verstößt gegen mein biblisches Recht auf EIGENSOUVERÄNITÄT u. Freiheit. Wissen die Israeliten überhaupt was es heißt ein gehorsames, auserwähltes Volk zu sein? In „Jüdisches Lexikon“ Band 1-4 von Dr. Herlitz und Dr. Kirschner, Jüdischer Verlag Berlin 1927-1930 steht unter Auserwähltes Volk (1), Gehorsam (2), Gesetze, Talmudische (3), Kiddusch Haschem (4), Gerichtswesen (5), Gebote und Verbote der Tora, 613 (6), Gerechtigkeit (7) (hier jeweils gekürzt): „Auserwähltes Volk = Bezeichnung für Israel, isofern es sich für berufen hält, Träger der religiösen Wahrheit zu sein und diese durch die Lehre und mehr noch durch sein Leben den Völkern der Erde zu verkünden: ,Ihr sollt mir ein Reich von Priestern und ein heiliges Volk sein‘ (Ex. 19, 6). ,Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Erwählter, an dem ich Wohlgefallen habe, meinen Geist habe ich auf ihn gelegt, das Recht soll er den Völkern bringen … Er wird nicht ermatten und nicht zusammenbrechen, bis er auf Erden das Recht gegründet, seiner Unterweisung harren die Eilande‘ (Jes. 42,1-4). ,Dies Volk, das ich mir gebildet habe, meinen Ruhm soll es verkünden‘ (Jes. 43,21). … Seine Erwählung sollte aber im Sinne der Propheten und Lehrer Israels keinen höheren Anspruch, sondern eine höhere Verpflichtung begründen. ,Nur euch habe ich erkannt aus allen Geschlechtern der Erde, darum suche ich an euch heim alle eure Sünden‘ (Am. 3, 2). Vor allem haben das Deuteronomium (Dewarim) und Deutero-Jesajas (Jes. 40 ff.) die Idee der Erwählung entwickelt, aber immer in dem Sinne, die Seele Israels zur Demut und zu demütigem Gehorsam gegen Gott zu führen (vgl. bes. Deut. 7, 6-11). Insofern Israels Erwählung eine schwere Aufgabe bedeutet, wird es der ,Knecht Gottes‘ (Ewed adonaj) genannt. Ähnliche Bedeutung haben die Bezeichnungen ,Eigentumsvolk‘ (Ex. 19, 5; Deut. 7, 6; Ps. 135, 4), ,Erbe‘ (Deut. 4, 20; 9, 26; Ps. 74, 2). Die allgemeinste Bezeichnung, die mit früheren Stufen der Entwicklung zusammenhängt, ist ,Volk Gottes‘. … Im Talmud wird dem Gedanken, dass die Erwählung Israels eine willkürliche Auszeichnung bedeute, mit dem Wort entgegengetreten, Gott habe die Tora allen Nationen angeboten, aber um ihrer schweren Forderungen willen hätten alle sie zurückgewiesen; nur Israel habe sie bereitwilligst angenommen, ohne zuvor nach der Art der Forderungen zu fragen (Mĕchilta zu Jitro). Andererseits bedeute die Erwählung Israels für den einzelnen Juden keinen Vorzug, für den einzelnen Heiden keine Zurücksetzung. ,Ein Heide, der sein Leben dem Studium und der Beobachtung der Tora weiht, steht höher als selbst der Hohepriester, der in


***) Siehe Teil II Punkt 5 „Eine verhängnisvolle Mythologie“ (Die Noachidischen Gebote) in M. Köpke’s „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“

Unkenntnis der Tora lebt‘ (Sifra zu Achare Mot). Daß die Erwählung Israels nicht eine Begünstigung desselben und höheres Glück bedeute, zeigt folgendes Gleichnis: wie die Olive ihr kostbares Öl nur hergebe, wenn sie gepresst werde, so gebe auch Israel nur dann sein Bestes her, wenn es unter Druck gerate (Schĕmot R. 26). Ähnlich heißt es ein andermal, dass Armut Israel am besten anstehe (b. Chag. 9b). Im gottesdienstlichen Gebet wird Gott für die Erwählung Israels häufig gedankt, aber stets in Verbindung mit der Verleihung der Tora und der Berufung zur Selbstheiligung durch gewissenhaften Gehorsam gegen sein Gebot. …“ (1) „Die Religion des Judentums stellt sich die Aufgabe, die Menschen zu erziehen und zur sittlichen Vollendung zu führen. Daher wird die Bibel nicht müde, Gehorsam gegen ihre Gesetze zu fordern. Sie verheißt Lohn und droht Strafe an, weil sie mit kindlicher Torheit und Unreife und mit menschlicher Leidenschaft rechnet. Ein Gehorsam aber, der aus Furcht oder um eines Lohnes willen geübt wird, gilt in der Bibel nicht als die reinste Form des Gehorchens. Der Fromme erfüllt aus Ehrfurcht vor Gott in freudiger Liebe das Gebot des Glaubens. Kein Opfer ist ihm zu groß, um zu tun, was Gott ihm befiehlt. Die Erzählung von der Opferung Isaaks (Gen. 22) ist das Hohelied religiösen Gehorchens. Auf dem Scheiterhaufen dankt Rabbi Akiba Gott dafür, dass er das Gebot (Deut. 6,5) erfüllen kann: ,Du sollst deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft‘ (b.Bĕr.61b). Nicht knechtische Unterwerfung, grundloses Gehorchen schreibt die Bibel vor, sondern Nachdenken über ihre Gebote und sinnendes Forschen (Ps. 1,2; Ps. 63,7). ,Erkennen sollst du und es dir zu Herzen nehmen, dass der Ewige Gott ist.‘ Auch der Talmud befindet sich im Einklang mit der Bibel, wenn er lehrt, dass eine religiöse Pflicht um ihrer selbst willen geübt werden muss. ,Seid nicht wie Knechte, die ihrem Herrn um des Lohnes willen dienen‘ (P.A.1,3; b. Bĕr.17 a).“ (2) „Alles stammt von Gott, nur nicht die Gottesfurcht; sie ist das einzige, was man Gott geben kann.“ „Was für das talmudische Gesetz besonders kennzeichnend ist und vor allem anderen seine Eigenheiten verstehen lässt, ist der Umstand, dass es auf dem unerschütterlichen Glauben basiert dass Gott selbst alle in der Tora, als dem Wort Gottes, kein Wort und kein Buchstabe zu wenig oder zu viel steht, dass nichts in der äußeren Form Zufall ist, sondern alles seine Bedeutung hat, dass die Tora in allen ihren Einzelheiten dazu bestimmt ist, nach feststehenden, schon von der Offenbarung am Sinai her überlieferten Regeln gedeutet zu werden; … Sind ferner die Gesetze und Lehren der Tora der geoffenbarte Wille Gottes, so ist es die oberste Pflicht und Aufgabe des Menschen, sie mit möglichster Genauigkeit und Absolutheit überall im Leben zur Geltung zu bringen. …“ (3) „Kiddusch haschem und Chillul haschem ,Heiligung und Entweihung (Profanation) des göttlichen Namens‘ bezeichnen eig. den höchsten und den tiefsten Grad jüdisch-religiöser Moral. Sie besagen: der Jude ist verpflichtet, alles zu tun, was irgend in seiner Macht steht, um Gottes Namen durch sein Tun zu verherrlichen, und andererseits alles zu vermeiden, was Gottes Namen in den Augen der Welt herabwürdigen könnte, gemäß Lev. 22,32: ,Und entweiht nicht meinen heiligen Namen, sodaß ich geheiligt werde inmitten der Kinder Israels, ich bin der Ewige, der euch heiligt.‘ Insbesondere aber sollte Israel als Priestervolk (Ex. 19,5) es als seine Aufgabe betrachten, Gottes Namen bis zur Hingabe des eigenen Lebens für die Religion zu heiligen. ,Unter der Bedingung habe ich euch aus Ägypten herausgeführt, dass ihr euer Selbst hingebt, meinen Namen zu heiligen‘ (Sifra zu Emor 138). So galt es denn ursprünglich als Pflicht jedes Juden, eher sein Leben zu opfern, als dass er wegen Androhung des Todes sich entschlösse, durch die öffentliche Übertretung eines göttlichen Gebots den Namen Gottes zu entweihen (b. Sanh. 74a und b). (Anm. M.K.: Die religiösen Märtyrer werden daher ,Heilige‘ genannt). … Bemerkenswert ist der Spruch: ,Alle Sünden werden durch Buße, den Versöhnungstag oder die läuternde Kraft der Leiden vergeben, nur nicht die Entweihung des göttlichen Namens, wie geschrieben steht: „Wahrlich, diese Missetat soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt“‘ (Mĕchilta zu Jitro 7; b. Joma 86a).“ (4) „Gerichtswesen. Das Gericht ist nach jüdischer Auffassung in erster Linie eine göttliche Institution. Wer vor dem Gericht erscheint, tritt daher gleichsam vor Gott (Deut. 19,17); denn ,das Gericht ist Gottes‘ (Deut. 1,17). Die Richter werden als Organe Gottes betrachtet, sie werden darum in der Bibel auch bisweilen mit dem gleichen Ausdruck wie Gott (elohim) bezeichnet (Ex. 22,7f.; 1. Sam. 2,25), die das Recht zu suchen haben, indem sie gleichsam Gott selbst befragen (Ex. 18,15). Gott gilt als beim Gericht anwesend, in seinem Namen wird Recht gesprochen. Durch diese hohe Auffassung von der Stellung und Aufgabe des Gerichtes wurde jeder Gewalt und Willkür von Anfang an entgegengetreten. … In anschaulicher Weise kommt das Streben des Königs Josaphat, die Gerechtigkeit in Israel zu fördern, in seiner Mahnung an die Richter zum Ausdruck: ,Seht zu, was ihr tut; denn Ihr haltet das Gericht nicht für Menschen, sondern für den Ewigen, und er ist bei Euch im Rechtsspruch; darum sei die Gottesfurcht Euch gegenwärtig, Hütet Euch bei Eurem Tun; denn beim Ewigen, unserem Gott, gibt es nicht Ungerechtigkeit, Ansehen der Person und Annahme von Bestechung‘ (2. Chron. 19,6).“ (5) „613 Gebote und Verbote der Tora. Nach einer alten, bereits auf die tannaitische Zeit zurückgehenden

Tradition (Mĕchilta, Jitro, Bachodesch; Sifre, Deut. § 76) beginnt ein bekannter Ausspruch des Haggadisten Simlaj (3. Jhdt. n.), der die große Zahl der biblischen Gebote durch David und die Propheten auf einen immer kürzeren, religiös-ethischen Ausdruck bringen lässt, mit den Worten: ,613 Gebote sind dem Moses geoffenbart worden, 365 Verbote, gleich der Anzahl der Tage des Sonnenjahres, und 248 Gebote, gleich der Anzahl der Glieder des menschlichen Körpers‘ (b. Makk. 23b). Die für die Zahlen 365 und 248 angegebenen Parallelen sollen nach Juda b. Simon besagen: Jeder Tag spricht zum Menschen ,Ich bitte dich, übertritt nicht an mir dies Verbot!‘ Und jedes Glied spricht zum Menschen ,Ich bitte dich, übe mit mir dies Gebot aus!‘ (Pĕssikta 101a; Tanchuma, Ki teze 2, Ausg. S. Buber). Maimonides (Rambam) stellte in seinem Buch „Sefer hamizwot“ (Buch der Gebote) vierzehn Leitsätze auf, die er seiner Aufzählung zugrunde legte und die von einigen Aufzählungen anderer Gelehrter etwas abweichen.“ (6) Hier an dieser Stelle möchte ich aus diesen 613 diejenigen Gebote und Verbote aufzählen, die zu missachten m.E. sich die Juden schuldig machen, wenn sie den Esausegen Gen. 27,40 an mich, mein Volk und jeden der sich darauf beruft, nicht einhalten. Die nachfolgende Aufzählung ist der Liste des Maimonides entnommen, die im „Jüdischen Lexikon“ Band II von Herlitz und Kirschner (s. o.) abgedruckt ist. Verstoß gegen folgende Gebote (von 248): 3. Liebe zu Gott (Deut. 6,5); 4. Ehrfurcht vor Gott (Deut. 6,13); 6. Hangen an Gott (Deut. 10,20); 8. Wandeln in den Wegen Gottes (Deut. 28,9); 9. Heiligung des göttlichen Namens (Kiddusch haschem, Lev. 22,32); 172. Gehorsam gegen jeden Propheten, insoweit dieser innerhalb der Vorschriften der Tora bleibt (Deut. 18,15); 177. Unparteilichkeit beim Gericht (Lev. 19,15); 179. Sorgfältige Prüfung der Zeugen (Deut. 13,14); 207. Liebe zum Fremdling (Deut. 10,19); 235. Dauernde Sklaverei kanaanitischer Sklaven (Lev. 25,46. Anm. Matthias Köpke: kanaanitischer = aus den heidnischen, nichtjüdischen Völkern. Dieses Gebot ist m.E. falsch, weil es nicht mit dem Esausegen Gen. 27,40 in Einklang zu bringen ist, m.E. irrt sich hier Maimonides). Verstoß gegen folgende Verbote (von 365): 2. Ein Bild von Gott zu machen oder zu haben (Ex. 20,4); 48-49. Mit den sieben Völkern Kanaans Frieden zu schließen oder sie am Leben zu erhalten (Ex. 23,32; Deut. 7,2; 20,17. Anm. M. Köpke: Auch hier irrt m.E. Maimonides, weil er den Esausegen Gen. 27,40 nicht beachtet.); 60. Den heiligen Namen Gottes zu lästern (Lev. 24,16; Ex. 22,27); 61. Eine eidliche Zusage zu brechen (Lev. 19,12. Anm. Matthias Köpke: Wenn jemand auf die Bibel schwört, schwört er auch auf den Esausegen Gen. 27,40, wenn er dann den Esausegen nicht beachtet ist er Eidbrüchig!); 63. Gottes Namen zu entweihen (Lev. 18,21; 22,32); 64. Gott zu versuchen (Deut. 6,16); 273. Im Gericht Unrecht zu tun (Lev. 19,35); 275-276. Als Richter das Ansehen der Person zu achten oder sich zu fürchten (Lev. 19,15; Deut. 1,17. Anm. M. Köpke: Die Richter fürchten sich m.E. davor, meinen Fall, mit der Beanspruchung von Gen. 27,40, vor ihren Gerichten zu verhandeln, oder auch nur Kontakt mit mir aufzunehmen.); 280. Das Recht der Fremdlinge, Ausländer oder Waisen zu verdrehen (Deut. 24,17); 284. Gesetzesunkundige als Richter anzustellen (Deut. 1,17. Anm. M. Köpke: Anscheinend kennt kein Richter den Esausegen in Gen. 27,40.); 312. Dem obersten Gericht den Gehorsam zu versagen (Deut. 17,11. Anm. M. Köpke: Und wenn der Esausegen Gen. 27,40 bekannt ist, warum hält sich niemand daran?); 313-314. Etwas vom Gesetz hinzuzufügen oder von ihm wegzunehmen (Deut. 13,1. Anm. M. Köpke: M.E. wird der Esausegen Gen. 27,40 als sehr wichtiges Gesetz nicht beachtet oder weggenommen!). Im Juden- und Christentum herrscht die Anschauung, dass alle Gebote in der Tora, also auch der Esausegen Gen. 27,40, ewig gültig sind: die absolute Geltung der religiösen Wahrheit übertragen sie auf die Einzelvorschriften der Tora. Was sagt denn das „Jüdische Lexikon“ Band 2 zu den Begriff „Gerechtigkeit“? Gerechtigkeit. Aus der Heiligkeit Gottes, ,dessen Wege alle Recht sind‘ (Deut. 32,4), ergibt sich für den Menschen die Pflicht zur Gerechtigkeit. ,Der Gerechtigkeit, (nur) der Gerechtigkeit jage nach‘ (Deut. 16, 20). Diese Worte haben im Judentum dieselbe grundsätzliche Bedeutung, wie das Gebot der Nächstenliebe. ,Gerechtigkeit und Recht sind die Grundfesten deines Thrones‘ (Ps. 89,15). Wie im Wesen Gottes Gerechtigkeit und Liebe verbunden sind, sollen sie es auch im Leben des Menschen sein. Recht tun und Recht fordern ist ein Grundsatz jüdischer Lebensanschauung. Wohl wird in der Religion der Tora die moralische Forderung von der kultischen noch nicht unterschieden, aber im prophetischen Judentum ist die Erkenntnis von der höheren, grundlegenden Bedeutung des Sittlichen mit völliger Klarheit vorhanden. ,Schaffe weg von mir den Lärm deiner Lieder, und das Spiel deiner Harfen mag ich nicht hören. Aber das Recht flute wie ein Wasser dahin und die Gerechtigkeit wie ein nimmer versiegender Bach‘ (Am. 5,23). ,Ich verlobe mich Dir auf ewig, ich verlobe mich dir durch Recht und Gerechtigkeit‘ (Hos. 2, 23). , Übt Recht und Gerechtigkeit und rettet den Beraubten (Anm. M.K.: ESAU) aus der Hand des Unter drückers (Anm. M.K.: ISRAEL)‘ (Jer. 22,3). ,Gerechtigkeit und Recht üben ist dem Ewigen wohlgefälliger

als Opfer‘ (Spr. 21,3). Mit besonderer Leidenschaft rühmt Jesaja Recht und und Gerechtigkeit als Grundlagen eines gottgefälligen Lebens. ,Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, weist zurecht den Bedrücker‘ (Jes. 1,17). … ,Einen Fremdling sollst du nicht kränken und ihn nicht bedrücken, denn Fremdlinge wart ihr im Land Ägypten‘ (Ex. 22,20; 23,9; Deut. 24,14). … Die Versuchung, Unrecht zu tun, ist besonders groß, wenn ein Mensch in die Gewalt eines anderen gegeben ist. … Die Tora warnt die Richter vor parteiischem Urteil (Deut. 1,17; 16,19). … Welche Bedeutung der Gerechtigkeit im rabbinischen Judentum zuerkannt wird, zeigen aus der Fülle ähnlicher Aussprüche folgende: ,Auf drei Dingen ruht die Welt: auf Wahrheit, Recht und Frieden‘ (P.A. 1,18). ,Etwas großes ist das Recht, denn um des Rechtes willen ist die Welt aus dem Nichts zurückgekehrt. Wann? Im Zeitalter der Sintflut‘ (Midrasch gadol ugĕdola XIII). Fürsorge für Recht und Gerechtigkeit gehört zu den sieben elementaren Vorschriften (siehe die noachidischen Gesetze), die jedem Menschen, auch dem Nichtjuden, obliegen.“ (7) Wer ein Gebot der Tora leugnet, ja wer einen Buchstaben in ihr ändert, wird ein Min, ein Gottesleugner; und wer glaubt, sie stamme nicht vom Himmel, hat keinen Anteil an der künftigen Welt. Wer den Esausegen in Genesis 27,40 nicht hält ist also ein Gottesleugner und hat auch keinen Anteil an der künftigen Welt. Und das schlimmst ist wohl, dass damit die ganze Tora-Rolle verunehrt ist. Der Tora-Rolle wird an bestimmten Festtagen die Tora-Krone aufgesetzt um damit die königliche Bedeutung der „Lehre“ oder dem „Gesetz“ zu symbolisieren. Damit wird auch dem von mir beanspruchten Esausegen die Krone aufgesetzt und damit die königliche Bedeutung unterstrichen. Wann wird denn nun mal mit der Umsetzung des Esausegens begonnen? Also liebe Israeliten, seht zu, dass ihr der Vollkommenheit Gottes in menschlicher Demut gegenübertretet. Zur Bescheidenheit ermahnen die Worte Jes. 57,15: „Hoch und heilig throne ich (Jahweh) und ich bin mit dem Demütigen und dem, der bescheidenen Sinnes ist.“ Der Psalmist lehrt: „Den Mann von stolzem Blick und hochfahrendem Sinn mag ich nicht leiden“ (Ps. 131,1). Das rabbinische Judentum verurteilt doch alle Selbstgerechtigkeit und jeden Stolz gegenüber den göttlichen Gesetzen und verlangt Selbsterkenntnis und Bescheidenheit. „Gar sehr sollst du demütigen Sinnes sein“ (P.A. 4,4). Rabbi Meir lehrt: „Sei gegen jedermann bescheiden“ (eb. 4,12). „Wer Hochmut besitzt, verleugnet Gott“ (b. Sota 4b). „Das Kennzeichen des Hochmuts ist Unwissenheit“ (b. Nĕd. 20a). „Die Krone der Weisheit ist Bescheidenheit“ (Derech erez suta Kap. 8). „Jüdisches Lexikon“ s.o. Band 1 „Bescheidenheit“

2. Natur und profaner
4) Geist „Natur und Geist – so spricht man nicht zu Christen. Deshalb verbrennt man Atheisten,
Weil solche Reden höchst gefährlich sind. Natur ist Sünde, Geist ist Teufel, Sie hegen zwischen sich den Zweifel, Ihr mißgestaltet Zwitterkind.“

Hier verdichtet J. W. Goethe in „Faust“ II, 1. Akt, eine naturfeindliche, christliche Auffassung. Aber lassen sich dafür Belege im Alten und Neuen Testament der Bibel finden?
„Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“ (Psalm 51, 7)
„Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ (1. Johannes 1, 8)
„Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn (Gott Jahweh) zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1. Johannes 1, 10)
„Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“ (Psalm 51, 19)
„Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“ (Matth. 5, 3.)
„Wenn einer unter euch für weise gilt in dieser Welt, der werde erst ein Tor, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott;“ (1. Korinther 3, 18-19.)
Der Philosoph Friedrich Nietzsche schreibt in seiner „Kritik der bisherigen höchsten Werte. Der Wille zur Macht I.“ ganz ähnlich wie weiter oben J. W. Goethe:
„Heidnisch – christlich: Heidnisch ist das Jasagen zum Natürlichen, das Unschuldsgefühl im

4) Leitet sich ab von profano = entweihen, entheiligen bzw. profanus = ungeweiht, unheilig, weltlich. Auch: vor dem (jüdischen, christlichen, islamischen) Tempel, außerhalb des Tempels. (Quelle: „Mensch und Maß“ Nr. 6 vom 23.03.1987, „Wir Freimaurer sind eine Elite“). Siehe auch Teil III Punkt 5 in dieser DENKSCHRIFT. Im Gegensatz dazu steht der „heilige Geist“ Gott Jahwehs, wie er in der Bibel niedergeschrieben wurde; Wort Gottes = Geist Gottes = Paradies. Wenn ihr den Esausegen nicht beachtet, so vertreibt ihr euch selber aus dem Paradies und begeht eine Sünde gegen den heiligen Geist!

Natürlichen, die ,Natürlichkeit‘. Christlich ist das Neinsagen zum Natürlichen, das Unwürdigkeitsgefühl im Natürlichen, die Widernatürlichkeit.“ (ESAU = Natürlichkeit; JAK.-ISRAEL = Widernatürlichkeit.) Ist die Natur/Erde unser Feind? Mache dir die Natur/Erde untertan? (1. Mose 1, 28.) Gehört dazu auch der natürliche Mensch, der „Heide“? Vielleicht auch die dazugehörigen Natur- und Geisteswissenschaften? Müssen NATUR und GEIST allgemein geknechtet oder zerstört werden?

3. Sind natürliche Welt⁴⁾ (z. B. angeborenes Volkstum, Naturwissenschaft) und Christentum unüberbrückbare Gegensätze?

„Nein!“ würde darauf so mancher Theologe und Kirchenlehrer antworten. „Ihr deutschen Menschen wisst aber gar nicht, wie elend ihr seid! Ihr steht nämlich unter dem Fluch der Erbsünde und unter dem Zorn Gottes; ihr seid elende, verdammte Sünder, denen die Hölle droht. Der Gott, der euch geschaffen hat, hat euch für das ewige Höllenfeuer bestimmt – euch alle, mögt ihr noch so ehrenwerte Männer und Frauen sein, mögt ihr noch so anständig euch durchs Leben schlagen und noch so treu eure Pflichten erfüllen. Ob einer Tag und Nacht für sein Volk arbeitet, ob einer als Soldat vor dem Feinde fällt – das nützt euch alles nichts: ihr seid allzumal Sünder und mangelt des Ruhmes, den ihr vor Gott Jahweh haben sollt. Rettung für euch ist nur möglich, wenn ihr euch erlösen lasst, wenn ihr euch ganz demütig als Kinder des Zornes bekennt und euch eure Erbsünde aus Gnade vergeben lasst. Gott Jahweh vergibt euch dann eure Sünden und schenkt euch seine Gnade – und dann kommt ihr (vielleicht!) einmal in den Himmel (obwohl das noch keiner für sich bestimmt wissen kann). Als Vorbedingung dafür freilich müsst ihr glauben, und zwar: dass Gott Jahweh die Juden besonders ausgewählt hat, dass er nur durch eine Sammlung von jüdischen Schriften zur Welt sein ,Wort’ gesprochen hat, dass er einmal als Jude selbst auf die Welt gekommen ist und eine jüdische Sekte gegründet hat, die als ,Kirche‘ das einzige ,Reich Gottes‘ auf Erden ist. Jedes Wort jener jüdischen Schriften (Bibel) müsst ihr als ,göttliche Offenbarung‘ annehmen, und ganz fest müsst ihr dem Wort der ,Kirche‘ glauben, welche im Namen Gottes euch die unfehlbare Wahrheit verkündet und in den Sakramenten euch die göttliche Gnade spendet. Wer die Bibel ablehnt und die Kirche nicht hört, gilt als Heide und Sünder und ist der Hölle verfallen. Vor allem müsst ihr unbezweifelt glauben, dass jener jüdische Rabbi (Jesus Christus), in dessen Gestalt Gott Jahweh auf der Erde erschienen ist, euer Heiland ist, ohne dessen Gnade ihr für ewig verloren seid.“

Wir betrachten nun einige der hauptsächlichen Kirchendogmen, ohne uns mit den Nebendingen aufzuhalten

1.) Die Kirchen aller Konfessionen lehren, dass im Menschen eine „Seele“ völlig vom „Leib“ unterschieden werden muss und dass diese Seele für jeden Menschen eigens im Augenblick seiner Empfängnis von dem persönlichen Gott „geschaffen“ wird. – Daraus ergibt sich, dass es eine Blutsverwandschaft nur für den „Leib“ geben kann; der Leib aber gilt als völlig belanglos, denn „Fleisch und Blut können das Reich Jahwehs (Gottes) nicht erben.“ Nach der seelischen Seite dagegen stehen die Menschen völlig beziehungslos nebeneinander; sie bilden keine naturhaft-verwurzelte Gemeinschaft, sondern nur eine zufällige Gesellschaft. Die Seelen aller Menschen sind im Wesen völlig gleich – ohne Unterschied von Rasse und Volkstum; die Seele eines Deutschen hätte genau so gut die Seele eines Afrikaners oder eines Asiaten werden können – ganz nach dem freien Belieben des „Schöpfers“. Somit ergibt sich aus diesem Dogma, dass Familie, Volk und Staat nur „Zweckgesellschaften“ sind, aus praktischen Gründen unentbehrlich, aber letzten Endes nicht unbedingt verpflichtend: man kann „aus höheren, religiösen Gründen“ sich von Familie und Volk lösen und Mönch werden, kann auch aus solchen Gründen sich gegen Familie und Volk stellen. Das Volk ist bei solchem Dogma nicht mehr einem großen Baum vergleichbar, der aus einer Wurzel emporstrebt und von einem Leben durchwebt wird, sondern nur noch einem Haufen von Sandkörnern, die man beliebig hin und her schaufeln kann. Die Stellung des Einzelnen in Familie und Volk bleibt immer locker und zufällig. (1. Petrus 2, 5: „Ein lebendiger Stein, von Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt, werdet auch ihr, wie lebendige Steine, aufgebaut zu einem geistigen Haus, um eine heilige Priesterschaft zu sein.“ Epheser 2, 19: „Folglich seid ihr nicht länger Fremde oder Ausländer sondern Mitbürger von Jahwehs (Gottes) Volk (die Israeliten) und Mitglieder von Jahwehs (Gottes) Haushalt.“

2.) Diese Zersetzung der natürlichen Gemeinschaft wird gefördert durch das Dogma vom Ziel des Menschen. Seine Aufgabe ist es nach dem Kirchendogma: seine Seele zu retten und in den Himmel (Jahweh- Reich) zu kommen. Die Pflichterfüllung auf der Erde ist bestenfalls ein Mittel, um den Himmel zu erlangen; man kann aber auch im Kloster oder als „Missionar“ sich dieser Pflichterfüllung entziehen – und das gilt sogar als besonders verdienstvoll. Im übrigen muss man seine völkische Pflichterfüllung stets mit dem Vorbehalt versehen, dass die Kirche nicht etwa anderes bestimmt. – Aus dieser Haltung betont das Kirchendogma die „persönliche Freiheit“ und vertritt die „Demokratie“; der Anspruch des Volkes auf den Menschen muss erst von der Kirche begutachtet werden und muss sich auf das Allernotwendigste beschränken, darf vor allem das „Seelenheil“ nicht gefährden. Auch die Verantwortung wird möglichst eingeschränkt, denn jeder Mensch braucht nur seine Seele zu retten, unbekümmert um das Geschick der anderen: es liegt ihm nichts an der politischen und sozialen Ordnung – die ja zu der „vergänglichen Welt“ gehört –, wenn nur die „Seele gerettet“ wird.

3.) Besiegelt wird die Zerstörung der natürlichen Gemeinschaft durch das Dogma von der Gnadenwahl. Der Gott der Kirchen Jahweh wählt nämlich aus der Masse der erbsündigen Menschen ganz willkürlich und ohne jede Beachtung von Familie und Volk jene aus, denen er seine „Gnade“ gibt. Die Begnadigten bilden dann eine „Bruderschaft“ über alle Familien- und Volksgrenzen hinweg, eine teils sichtbare, teils unsichtbare „Kirche Gottes“; die Kirchenmitglieder stehen einander näher als die Blutsverwandten; der „getaufte“ Deutsche fühlt sich dem „getauften“ Afrikaner oder Asiaten enger verbunden als dem „heidnischen“ Deutschen. Diese „geistliche Internationale“ zieht eine Front quer durch alle anderen Fronten, sie bildet eine übervölkische und überstaatliche „Weltkirche“, die trotz ihrer Zersplitterung in zahllose Sekten doch ihre gemeinsamen Grundgesetze der Welt aufzuzwingen versucht – jene Grundgesetze aber sind dem Judentum entnommen und in den jüdischen Schriften der Bibel niedergelegt. Es ist wohl ohne weitere Erläuterung klar, dass ein solches Dogma aus jüdischer Wurzel den unbedingten Einsatzwillen des völkischen Freiheitskämpfers zu hemmen und zu schwächen geeignet ist, wenn dieser das Dogma seiner Kirche wirklich ernst nehmen wollte – zumal wenn (wie es in der Geschichte ja so oft vorgekommen ist) jene geistliche Internationale sich gegen das Volk stellt.

4.) Es lehrt nämlich jede Kirche den Satz: „Man muss Gott (Jahweh) mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5, 29). Man muss also den Priestern und Predigern gehorchen auch gegen Familie und Volk und gegen die Staatsgesetze – denn nach dem Dogma spricht Gott Jahweh nur durch die Priester und Prediger zum Menschen, und das von den Kirchen aus den jüdischen Schriften zurechtgemachte Weltbild wird ohne Versuch eines Beweises ohne weiteres mit „Gott“ gleichgesetzt. Der Grund dafür ist, dass alle Kirchen gemäß der jüdischen Weltanschauung nicht das göttliche Naturgesetz der Gemeinschaft anerkennen, sondern ein „positives göttliches Gesetz“ behaupten, welches von dem Naturgesetz durchaus abweicht und nur durch „Offenbarung“ (d.h. durch die Priesterlehre) erkannt werden kann. Es wird sozusagen aus einem natürlich geborenen Deutschen Menschen ein künstlicher Jude – ein Israelit. Als Vorbild gilt da der Jude Abraham, der nach der Sage auf Jahwehs (Gottes) Befehl seinen Sohn Isaak morden wollte, und das Judenvolk, das nach der Sage beim Auszug aus Ägypten den Ägyptern die Gold- und Silbersachen stahl; als Vorbilder gelten die „Märtyrer“, die im Römerreich gegen den Staat revoltierten; als Vorbild gilt ein Alexius, der „auf Antrieb des heiligen Geistes“ am Hochzeitstag seine Frau verließ und sich nie wieder um sie kümmerte, oder eine Elisabeth von Thüringen, die ihre kleinen Kinder im Stich ließ und in Klöster brachte, nur um ungehemmt „Gott dienen“ zu können, oder der Ire Kolumban, der ins Kloster ging über den Leib seiner weinenden alten Mutter hinweg mit den Worten: „Hast du nicht gehört: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert?“ Ja – alle Theologen lehren offen und betont, dass „Gott“ (Jahweh) die natürlichen Sittengesetze aufheben, vom Menschen Verbrechen und Staatsfeindschaft fordern kann, dass der Kirchengläubige zwei Welten angehört, und zwar in der gegenwärtigen Welt lebt, aber unter den Gesetzen der jenseitigen Welt steht (welche Gesetze durch die Kirche verkündet werden, ohne dass man ihre „göttliche“ Herkunft nachprüfen könnte!). Deshalb haben die Kirchenleiter von Jahrhundert zu Jahrhundert sich in die Staatsführung eingemischt – bis auf den heutigen Tag. Sobald das Römerreich der Kirche staatliche Anerkennung gewährt hatte, drang sie darauf, dass ihre Gesetze auch ohne weiteres als Staatsgesetze anerkannt würden und dass alles „Heidentum“ mit blutiger Gewalt unterdrückt würde. Den Kaisern wurde von den Kirchenbeamten immer wieder klargemacht, dass sie sich unbedingt unter die Kirchenleitung zu fügen hätten, andernfalls sie von Gott Jahweh verworfen und von der Kirche „in den Bann getan“ würden. Dann vollzog sich dasselbe in den germanischen Reichen; und gelegentlich – wie im Reich der Wisigothen – schürte die Kirche eine Revolution, um ihren Anspruch durchzusetzen. Und dann gestaltete sie das Bild der germanischen Reiche um: Volk und Führer riss sie auseinander, indem sie aus dem Führer den „König von Gottes (Jahwehs) Gnaden“ machte; das Bauerntum verdrängte sie von der Scholle, indem sie „Seelteil“ und „Seelgerät“ forderte und unermesslichen Grundbesitz auf deutscher Erde sich aneignete; das Volk zerriss sie, indem sie Hass gegen „Heiden“ und „Ketzer“ lehrte; die Seelen brach sie, indem sie die Angst predigte, Angst vor Teufeln und Hexen. Der Fürst „von Gottes (Jahwehs) Gnaden“ trug keine Verantwortung mehr gegenüber seinem Volk, sondern nur noch gegenüber der Kirche, die ihm seine Sünden gern vergab, wenn er sich den Priestern willig fügte. Die Priester und Prediger aller Konfessionen bis auf den heutigen Tag setzen ihre Ansichten und Ansprüche ohne weiteres dem „Willen Gottes (Jahwehs)“ gleich, bezeichnen sie als „Offenbarung“ und behaupten deshalb deren Vorrang vor jedem Anspruch der naturgegebenen Gemeinschaft; sie haben aber noch niemals bewiesen, dass die göttlichen Urgesetze des Lebens plötzlich aufgehoben seien und den jüdischen Anschauungen weichen müssten. Wohl aber haben sie sich in dem Satz: „Man muss Gott Jahweh mehr gehorchen als den Menschen“, ein unheimliches Werkzeug geschaffen, womit sie sich jeden Tag jeder Gemeinschaft entgegenstellen und sie vernichten können: sie brauchen bloß einen Krieg als „ungerecht“ erklären, dann muss der kirchengläubige Soldat die Waffe aus der Hand werfen; sie brauchen bloß ein Staatsgesetz als „ungültig und den Rechten der Kirche abträglich“ bezeichnen, dann muss der kirchengläubige Beamte seine Mitwirkung versagen; sie brauchen bloß an einem Tag als „göttlichem Ruhetag“ die Arbeit zu verbieten, dann muss der kirchengläubige Arbeiter die Maschine abschalten. Die Kirchen verlangen, dass Ehe, Schule, Wirtschaft, Völkerrecht nach ihren Anschauungen eingerichtet werden – und bei Nichtberücksichtigung ihres Willens drohen sie ständig mit Sabotage und rufen zum Ungehorsam gegen die Gesetze auf, predigen das Recht des passiven und aktiven Widerstandes. Die Volksgemeinschaft ist dann also stets von dem guten Willen der Priester abhängig und muss sich immer fürchten, deren Unwillen zu erregen. Entscheidend ist dabei, dass jener Grundsatz vom „übernatürlichen Gottesgesetz“ noch heute in allen Konfessionen unverändert gilt; dass alle Kirchen noch heute die Treue zum Volk nur bedingt gestatten; dass alle Kirchen noch heute es sich grundsätzlich vorbehalten, den Menschen des Volkes den Einsatz in Kampf und Arbeit zu verbieten. Das sie derartiges heute kaum noch zu tun wagen, ist diplomatisches Spiel der Selbsterhaltung, ändert aber am Wesen nichts; und man kann auch nicht mit beschönigenden Reden sich zufrieden geben, denn jeder Gedanke muss bis zum Ende, unerbittlich bis zum Ende durchgedacht werden, damit man seinen wahren Wert erkennen mag. Ein konfessionell gebundener Mensch ist also stets innerlich unsicher, weil er das Wort des Priesters oder Predigers und eines alten Judenbuches grundsätzlich über das Gesetz des Volkes stellt und weil ihm grundsätzlich die Gesellschaft seiner Kirche mehr wert ist als die Gemeinschaft seines Volkes.

5.) Zusammengefasst wird das Kirchensystem im Wort vom „Reich Jahwehs (Gottes)“ (eigentlich „Königtum Jahwehs“). Das Wort besagt nämlich, dass nicht das eigenständige Volk als solches schon das Reich des Göttlichen ist, sondern dass eine außerweltliche Herrschaft – vertreten durch die Priester und Prediger – dem Volk ganz neue, willkürliche Gesetze gibt, durch deren Befolgung erst das „Reich Jahwehs“ zustande kommt – ein Volk von „Heiden“ kann also niemals zum „Reich Jahwehs“ gehören, all unsere germanischen, slavischen u.a. Ahnen in den Jahrtausenden vor der Christianisierung waren vom „Reich Jahwehs“ ausgeschlossen trotz ihrer hohen Sittlichkeit und Kultur. Was der von den Kirchen verkündete „Gottkönig“ (nach dem Vorbild des jüdischen „König Jahweh“) eigentlich verlangt, weiß kein Mensch aus sich selbst: es muss erst durch die Kirche auf Grund der jüdischen Bücher „offenbart“ werden. Deshalb ist auch die Staatsführung eigentlich nur die „weltliche Beamtenschaft“ der Kirche, durch Weihe und Krönung von der Kirche eingesetzt oder wenigstens von ihr anerkannt, beauftragt „nach dem Wink des Priesters“ (wie Papst Bonifatius VIII. 1302 sagte); der Staat ist der „weltliche Arm“ der Kirche – und nichts weiter. Das gilt auch in sämtlichen Konfessionen außerhalb der vatikanisch-katholischen, wenn es auch dort meist nicht so schroff ausgesprochen wurde, weil diese Konfessionen als „Staatskirchen“ so harte Worte nicht nötig hatten – aber der Grundsatz ist derselbe. Damit erweist sich jede Kirche zwangsläufig als eine politische Einrichtung, die unter dem Namen der „Religion“, d.h. der jüdischen Weltanschauung, die Volksführung auf allen Gebieten beansprucht. Ob auch noch so vorsichtig getarnt und trotz aller entrüsteten Ablehnung bedeutet jede Kirche naturgemäß eine „Priesterherrschaft“ (Klerokratie) unter dem Decknamen der „Jahweh-Gottesherrschaft“ (Theokratie) – wobei die Zustimmung „Jahwehs (Gottes)“ zu dieser Herrschaft eine leere unbewiesene Behauptung bleibt, die sich nur auf jüdische Vorstellungen stützen kann.

So liegen die Dinge nach den hauptsächlichen Grundsätzen des Kirchendogmas, wenn man sie aus gründlicher Kenntnis der Geistesgeschichte einmal beim Namen nennt. Und da sieht wohl jeder ein, dass tatsächlich völkisches Deutschtum und Kirchendogma völlig unvereinbar sind. Auch wenn die Konfessionen immer wieder betonen, dass sie ihre Anhänger zu „guten Staatsbürgern“ erziehen, wenn sie sich gar als die Erfinder des Gemeinschaftsgedankens ausgeben – so heben sie doch gleichzeitig auch immer wieder hervor: „solange die Rechte Jahwehs (Gottes) und der Kirche nicht verletzt werden“, mit dem Vorbehalt: „Man muss Jahweh (Gott) mehr gehorchen als den Menschen (d.h. als der Volksgemeinschaft).“ Begründet liegt das alles in dem kirchlichen Begriff von „Gott“, der gar nichts mit den germanischen Vorstellungen zu tun hat. Dieser Begriff ist aus dem Judentum entnommen und meint ein außerweltliches persönliches Wesen das „Jahweh“ genannt wird, und welches die ersten Gesetze seiner Schöpfung durch immer neue Befehle durchkreuzt, der gegenwärtigen Welt feindlich gegenübersteht und sich selbst widerspricht – weil es nach jüdischer Denkweise den orientalischen Willkürherrn darstellt, vor welchem die Menschen als willenlose Sklaven zittern müssen. (Quelle: Dr. Friedrich Murawski: Wehrgeist und Christentum. 1940.)

4. Die Theologie des Kirchengründers Paulus

View attachment 2188
Ich will euch einen kurzen Überblick über die Lehre des Paulus geben, soweit ich sie feststellen konnte. Dabei will ich aber nur das Wesentliche sagen und es in einen inneren Zusammenhang bringen; eine Menge von Dingen muß ich bewußt übergehen.

Paulus also begründete seine Lehre mit dem Gefühl grenzenloser Minderwertigkeit des Menschen¹; alle Menschen sind unter der Sünde² – wie er nicht oft genug wiederholen konnte³; denn alle leben in der Erbsünde, die vom ersten Menschen her auf alle anderen übergegangen ist⁴. Er bestimmte den Menschen als Gesamtwesen, mit Körper und Seele und allen körperlichen und geistigen Kräften, als „Fleisch“ , das dem „Geist“ (Heiliger Geist = Bibelgeist) als dem Göttlichen gegenübersteht: das Wesen des „Fleisches“, d.h. des gesamten Menschen, ist Abkehr von Gott (Jahweh), Feindschaft gegen Gott (Jahweh)⁵; und dieser Feindschaft gegen Gott (Jahweh) entspringt alle sittliche Bosheit, alles wurzelhaft Böse des natürlichen Menschen⁶. Das Fleisch, also der natürliche Mensch, ist unlösbar mit der Sünde verbunden, ist die Sünde selbst⁷; deshalb ist das Ende des „Fleisches“ der Tod, der grundsätzliche Ausschluß von der höheren himmlischen Welt⁸ – und deshalb ist der ganze natürliche Mensch, auch nach seiner seelischen Seite⁹, dem Fluch Gottes (Jahweh) verfallen, ist durchaus nichtig und wertlos¹⁰ – und zwar von Uranfang an¹¹, nicht erst durch besondere Verfehlung des ersten Menschen¹², durch welche allerdings die Verworfenheit noch gesteigert wurde. Mit dem Menschen ist nun auch die ganze gegenwärtige Welt schlecht, gottfeindlich und unter Gottes Zorn¹³; sie ist das Reich des Satans, der ihr Gott ist¹⁴, sodaß der Mensch sie restlos ablehnen muß¹⁵; die Weltweisheit ist nur Torheit und von Gott (Jahweh) verworfen¹⁶, und vor allem ist jedes Vertrauen auf eigene Kraft von Gott (Jahweh) verabscheut¹⁷. Paulus verkündete folgerichtig auch den Teufelsglauben¹⁸; dessen Eigenart ist es in unseren Tagen, daß er aus den Unterschichten des Volkes nach oben dringt, selbst im Schrifttum sich durchsetzt und ernsthafte Beachtung findet – und dadurch die Menschen, die sich in einer trostlosen Vereinsamung fühlen und zwischen den Trümmern ihrer alten Welt herumirren, vor Furcht krankwerden läßt¹⁹. Nach der Lehre des Paulus erzeugt der Satan Krankheit²⁰, Unmäßigkeit²¹, Unzucht²², Unfriede²³, allerlei Unbequemlichkeiten²⁴, sogar den Tod²⁵; der Satan tritt auf als Ankläger des Menschen vor Gott²⁶, aber auch als Verführer in Gestalt eines Lichtengels²⁷; jedes Verderben geht von ihm aus²⁸; er versucht den Abfall der Menschen von der Paulusgemeinde²⁹, er ist der Böse schlechthin³⁰ und wird einst sogar seinen eigenen Vertreter in die Welt schicken³¹; vor allem hat er es auf die Frauen abgesehen³², die nur durch die Zauberwirkung eines Schleiers sich gegen seine Macht sichern können³³; die Götter der Nichtjuden gehören alle in die Reihe dieser Teufel³⁴. Neben dem Teufel verdient bei Paulus noch der Begriff „Welt“ besondere Beachtung: sie wird im Sinne der jüdischen Endzeitlehre als gottverlassen und teufelsbeherrscht in schroffsten Gegensatz zum Göttlichen gestellt³⁵ – während sie im griechischen Sinn des Wortes „Kosmos“ als Inbegriff der leuchtenden Ordnung gedacht ist; den Juden fehlt ja der Begriff vom Weltall völlig, und sie haben keine Vorstellung von der geordneten Welt – aber bei Paulus ist der „Kosmos“ gerade die Welt, die nicht in Ordnung ist und erst erlöst werden muß³⁶. So wird zwar das griechische Wort ruhig weiter verwendet, aber sein Sinn ganz unter der Hand genau umgekehrt; solche Umwandlung aber von der Einheitlichen zur Gespaltenheit im Weltbegriff ist nur möglich, wo vom Orient her aus dem Abstandsgefühl gegenüber der Gottheit die Zweiweltenlehre (Dualismus) einbricht³⁷. – Dieser schlechten Welt nun mit ihrem Teufelsherrn und dem sündhaften Menschen steht bei Paulus der Zorn Gottes (Jahwehs) gegenüber³⁸ – für den man zwar nicht den geringsten Grund sieht, da dieser Gott doch die Menschen so schuf, wie sie sind; der aber ganz und gar den jüdischen Rachegott Jahweh widerspiegelt. Dieser Gott (Jahweh) ist zornig und bleibt zornig³⁹, und wenn der Mensch von ihm eine „Gerechtigkeit“ erhält, so bedeutet das nur, daß er äußerlich von Gott (Jahweh) als ein Gerechter erklärt wird, innerlich aber genau so minderwertig bleibt wie bisher⁴⁰: Gott (Jahweh) tut also nur so, „als ob“ der Mensch „gerecht“ sei. Eine wirkliche Neuwerdung des Menschen tritt erst ein, wenn dieser den „Geist“ erhält: denn der Pneumatiker (Geistträger), der die Tiefen der Gottheit erkannt hat, lebt in einer völlig anderen Welt und läßt die Menschenwelt tief unter seinen Füßen⁴¹, sprengt kühn alle lästigen geschichtlichen Zusammenhänge⁴². Zu solcher Erhebung des Menschen aber führt keinerlei eigene Anstrengung und Leistung⁴³; sie ist durchaus Sache der göttlichen „Gnade“⁴⁴ und des Wunders⁴⁵ – beide Menscharten des Fleischlichen und des Geistträgers stehen einander schroff und abgeschlossen gegenüber⁴⁶; soll der „geistliche“ Mensch entstehen, so muß der natürliche Mensch in seiner Ganzheit sterben⁴⁷; und das ist keine menschliche Tat, keine sittliche Leistung, sondern bloß Hinnahme einer Gnade, die im Sakrament der Taufe⁴⁸ zauberhaft gegeben wird⁴⁹. Der „Geist“ ist also schlechthin übernatürlich und dem Menschen gänzlich unerreichbar; und das Beste im Menschen ist – nach Paulus – ein Fremdes, von außen Herangebrachtes, bloß aus Gnade gegebenes Zierstück⁵⁰, und zwar den von Gott (Jahweh) aus Willkürlaune „Auserwählten“ geschenkt⁵¹, während er die anderen ebenso willkürlich zur Hölle verdammt⁵²

– ganz das Bild des orientalischen Willkürherrn⁵³. Paulus mahnte zwar auch: „Jede Seele ordne sich den übergeordneten Gewalten unter“⁵⁴ – aber dabei verwendete er ein Wort (exusia), das im jüdischen Sprachgebrauch „Engel“ bezeichnet⁵⁵, nicht nur die guten, sondern auch die bösen Engel⁵⁶, sodaß der irdische Staat – hinter dem die Engelmächte stehen und der grundsätzlich von Gott gewollt ist – der Feind Gottes und der Kirche sein kann⁵⁷.

Wegen ihrer Grundhaltung zur Welt sind die Christianer im Staat nur „Fremdlinge und Ausländer“⁸⁹, haben auf Erden keinen „bleibenden Staat“⁹⁰, suchen ein besseres, nämlich ein himmlisches Vaterland⁹¹ unter Verzicht auf ihr irdisches⁹². Und noch eines dürfen wir nicht übersehen: was es nämlich bedeutet, daß diese neue Kirche sich einen „Herrn“ als Haupt wählt, der von der rechtmäßigen Staatsbehörde mit Recht als Verbrecher hingerichtet wurde⁹³; das Haupt dieser Kirche ist einer amtlichen politischen Anklage unterlegen⁹⁴, die Jesus selbst – wenigstens nach der Überlieferung seiner Anhänger – als richtig anerkannte⁹⁵; und die Urteilsbegründung über dem Kreuz war in den Augen seiner Jünger eine tiefe Wahrheit⁹⁶. Ja, noch mehr: Paulus erteilte ihm in seiner ganzen Predigt den Beinamen „Kyrios“ (Herr) – und das war der Amtstitel der römischen Kaiser⁹⁷: dieser von Pilatus hingerichtete König der Juden also soll der Herr der Welt sein, sein Anspruch auf die Welt genau so sachlich begründet wie der des römischen Kaisers, nur in anderem Licht gesehen⁹⁸. Dem Kaiser Roms gegenüber berufen sich die Christianer auf ihren König⁹⁹, für den seit Paulus¹⁰⁰ das Kaisertum beansprucht wurde¹⁰¹ als für den Kaiser aus dem Jenseits, der zugleich eine geschichtlich greifbare Gestalt ist¹⁰². Und wenn Paulus auch in seinen Formeln immer das eigentlich Jüdische wegließ: die Worte vom Davidssohn, Menschensohn, Messias – sodaß er „Christus“ schon zum Eigennamen machte¹⁰³: so hat er trotzdem die jüdische Hoffnung auf Weltherrschaft nicht gemindert: im Kaisertitel „Kyrios“, auf seinen Meister Jesus angewendet, hat er alles Entscheidende unzweideutig gesagt. Paulus hat das durch weitere Ausdrücke unterstrichen: er nennt die jüdischen Bücher „heilige Schriften“ und nimmt dadurch den amtlichen Ausdruck für Kaiserbriefe und Kaisererlasse in Anspruch¹⁰⁴; was er verkündet, tritt als „Evangelium“ auf, worunter man allgemein „gute Nachricht“ vom Kaiser versteht¹⁰⁵; die Gemeinde sowohl am Einzelort wie als Gesamtheit aller Christianer bekommt den Namen „Ekklesia“, als „politische Bürgerversammlung“¹⁰⁶; von der Wiederkehr des Jesus aus dem Jenseits spricht er als von der „Parusia“, womit allgemein die Ankunft des Kaisers mit Beginn einer neuen Jahreszählung in einer Provinz bezeichnet wird¹⁰⁷, oder als von der „Epiphanie“¹⁰⁸, die allgemein bei uns die Sichtbarkeit des Göttlichen im Kaiser bedeutet¹⁰⁹. – Ihr könnt wohl leicht sehen meine Freunde, daß diese Vorstellung des Paulus von einer Weltreligion, die ganz und gar im Rahmen der jüdischen Vorstellungen von einer kommenden Gottesherrschaft bleibt, wirklich die weitreichendsten Eroberungspläne aller politischen Machthaber weit übertrifft¹¹⁰: denn wenn er ausnahmslos alle Menschen „unter die Sünde“ stellt¹¹¹, ausnahmslos alle für „erlösungsbedürftig“ erklärt¹¹² und zugleich diese Erlösung nur auf einem Wege erreichbar sein läßt¹¹³, nämlich durch die Anerkennung seines Meisters Jesus als „Kaiser der Welt“¹¹⁴ – dann ist das in Wahrheit ja Weltherrschaftsstreben (Imperialismus), und der römische Papst sieht sich, als Stellvertreter Jesu, als „Kaiser der Welt“ an. Nach jüdischer und christlicher (und auch mohammedanischer) Lehre ist der Sinn der Weltgeschichte der Kampf des Reiches Gottes (Jahwehs), gegen das Reich der Welt, (Satans). Des „Lichtes“ gegen die „Finsternis“. Die Welt soll unter der Herrschaft Gottes gestellt werden, die WELTHERRSCHAFT MUSS von den „WELTreligionen“ angestrebt werden. Das „Licht“ muss über die „Finsternis“ siegen.


Fußnoten (Numerierung wie im Original):

¹ Röm 7, 18. ² Röm 3, 9. ³ Gal 3, 22; Röm 3, 23. ⁴ Röm 5, 16ff. ⁵ Röm 8, 7. ⁶ Bousset, Wilhelm: Kyrios Christos, 4. Auflage, Göttingen 1935, S. 121. ⁷ Röm 8, 3. ⁸ 1. Kor 15, 50. ⁹ 1. Kor 2, 14. ¹⁰ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 122. ¹¹ 1. Kor. 15, 45. ¹² Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben, S. 125. ¹³ Bultmann, Rudolf: Paulus; in: RGG IV 1019-1045, S. 1032. ¹⁴ 2. Kor 4, 4. ¹⁵ Gal 6, 16. ¹⁶ 1. Kor 1, 20ff.; 3, 19 ¹⁷ Röm 4, 2ff.; 9, 12. ¹⁸ Deissmann, Adolf: Paulus; 2. Auflage, Tübingen 1925, S. 57. ¹⁹ Harnack, Adolf von: Die Mission und Ausbreitung des Christentums, 4. Auflage, 2 Bände, Leipzig 1924, Band 1, S. 154. ² ⁰ 2. Kor 12, 7. ²¹ 1. Kor 7, 5. ²² 2. Kor 11, 3. ²³ Röm 16, 20. ² ⁴ 1. Thess 3, 5. ²⁵ 1. Kor 5, 5. ²⁶ 2. Kor 2, 11. ²⁷ 2. Kor 11, 4. ²⁸ 1. Kor 10, 10. ²⁹ 1. Thess 3, 5. ³⁰ 2. Thess 3, 3. ³¹ 2. Thess 2, 9f. ³² 1. Kor 11, 10. ³³ Dibelius, Martin: Die Geisterwelt im Glauben des Paulus, Göttingen 1909, S. 20. ³⁴ 1. Kor 10, 20. ³⁵ Pfleiderer, Otto: Die Entwicklung des Christentums, München 1907, S. 13. ³⁶ Kittel, Gerhard: Die Religionsgeschichte und das Urchristentum, Gütersloh 1932, S. 88f. ³⁷ Kittel, G.: Die Religionsgeschichte und das Urchristentum, Gütersloh 1932, S. 91. ³⁸ Röm 1, 18; 4, 15. ³⁹ Bultmann, Rudolf: Paulus; in: RGG IV 1019-1045, S. 1040. ⁴⁰ Bultmann, R.: Paulus; wie oben S. 1037f. ⁴¹ 1. Kor 2, 10ff.; 3, 1ff. ⁴² Bousset, Wilhelm: Die Religion des Spätjudentums im neutestamentlichen Zeitalter, Berlin 1903, S. 118. ⁴³ Kittel, Gerhard: Die Religionsgeschichte und das Urchristentum, Gütersloh 1932, S. 121. ⁴⁴ Bultmann, R.: Paulus; wie oben S. 1038. ⁴⁵ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 122. ⁴⁶ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 125. ⁴⁷ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 126. ⁴⁸ Röm 6, 3ff. ⁴⁹ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 128. ⁵⁰ Bousset, W.: Kyrios Christos, wie oben S. 129. ⁵¹ 1. Kor 1, 2; Röm 1, 6f.; 8, 28ff. ⁵² Röm 9, 15ff. ⁵³ Meyer, Eduard: Ursprung und Anfänge des Christentums, 3 Bände, Berlin 1921, Band 3, S. 409f.). ⁵⁴ Röm 13, 1. ⁵⁵ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit; in: Theologische Aufsätze Karl Barth zum 50. Geburtstag herausgegeben von Ernst Wolf, S. 90-109, München 1936. S. 100ff. ⁵⁶ 2. Kor 12, 7. Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 101. ⁵⁷ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 108. ⁸⁹ 1. Petr 1, 1. 17; 2, 11. ⁹⁰ Hebr 13, 12. 14. ⁹¹ Hebr 11, 16. ⁹² Hebr 11, 14f. ⁹³ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 92f. ⁹⁴ Luk 23, 2; Joh 19, 12; vgl. Apg 17, 7. ⁹⁵ Mark 15, 2. ⁹⁶ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 91. ⁹⁷ Deissmann, Adolf: Licht vom Osten, 4. Auflage, Tübingen 1923, S. 298-303. ⁹⁸ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 91. ⁹⁹ Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 92. ¹⁰⁰ 1. Kor 12, 3; Röm 10, 9; Phil 2, 6-10. ¹⁰¹ Weinel, Heinrich: Die Stellung des Urchristentums zum Staat, Tübingen 1908, S. 19. ¹⁰² Dehn, Günther: Engel und Obrigkeit, wie oben S. 91. ¹⁰³ Deissmann, Adolf: Paulus, 2. Auflage, Tübingen 1925, S. 148. ¹⁰⁴ Deissmann, Adolf: Licht vom Osten, wie oben S. 321f. ¹⁰⁵ Deissmann, Adolf: Licht vom Osten, wie oben S. 313. ¹⁰⁶ Bauer, Walter: Griechisch-deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testamentes, 2. Auflage von E. Preuschens Handwörterbuch, Giessen 1928, S. 374. ¹⁰⁷ Deissmann, Adolf: Licht vom Osten, wie oben S. 314ff. ¹⁰⁸ Pastoralbriefe. ¹⁰⁹ Bousset, Wilhelm: Kyrios Christos, 4. Auflage, Göttingen 1935, S. 244f. ¹¹⁰ Guttmann, Michael: Das Judentum und seine Umwelt, 1. Band, Berlin 1927, S. 255. ¹¹¹ Röm 3, 9. ¹¹² Röm 3, 23f. ¹¹³ Phil 2, 10f.; Apg 4, 12. ¹¹⁴ Phil 2, 11. (Quelle: Dr. Friedrich Murawski „Der Kaiser aus dem Jenseits“, Theodor-Fritsch-Verlag, 1939.)

5. Krieg des „Lichtes“ gegen die „Finsternis“?

Was sagt der Jesuit Gatterer zum 1. Weltkrieg?


„Millionen junger Krieger sind vorzeitig vom Tode weggerafft worden und Hunderttausende ihrer Angehörigen sind aus Hunger und Gram, in Krankheit und Elend ihnen gefolgt. Entsetzlich sagen wir Menschen. Was aber sagt Gott? — Was ist der Tod der Gotteskinder, das heißt, der im Gnadenstand lebenden Menschen, vom Standpunkt Gottes aus? — Der Tod ist das Tor von der Zeit in die Ewigkeit, von der Fremde in die Heimat. Jung sterben heißt, vor Gott, somit in Wahrheit nach kurzem Aufenthalt in der harten Fremde in die selige Heimat kommen. Wenn also jetzt im Krieg vom himmlischen Vater viel mehr Gotteskinder nach kurzer Mühe und Arbeit heimgerufen werden als in Friedenszeiten, ist denn das ein Unglück? — Unter diesen Millionen sind viele Tausende, die in Friedenszeiten die ewige Heimat sicher nicht erreicht hätten, sondern zur Hölle gefahren wären. Woher ich das weiß? Aus ihrem früheren Leben … War also der Krieg für diese Tausende nicht ein großes Glück? — Unter den Millionen Gefallenen sind andere Tausende, welche in großer Gefahr schwebten, verloren zu gehen, durch den Krieg aber gerettet wurden.“5)

6. Papst Pius XI. als Kriegstreiber?

Im Jahr 1930 mußte Erich Ludendorff in seiner „Ludendorffs Volkswarte“ einen Leitartikel über „Pius XI. als Kriegstreiber“6) schreiben:

„Die Kreuzzugshetze, die augenblicklich der römische Papst Pius XI. betreibt, steht nicht vereinzelt da. Römische Päpste waren nur zu oft Kriegstreiber. Die Geschichte der Kreuzzüge, die deutsche Geschichte und nicht minder die französische und italienische zeigen dies furchtbare Wirken von Päpsten … Immer haben Päpste ihr geistliches Amt und ihr religiöses Ansehen römisch-gläubigen Fürsten und Ministern gegenüber dazu gebraucht. Der Krieg 1870 war das Werk Pius IX., und Papst Pius X. hat zum Weltkrieg getrieben. Was seine erste Kundgebung im Dezember 1904 sagte, hat er gehalten: ,Wir sind auch in hohem Grade abgeschreckt worden durch die höchst verhängnisvollen Zustände in der bürgerlichen Gesellschaft. Denn mehr als je in der Vergangenheit leidet dieselbe gegenwärtig an einer inneren sehr schweren Krankheit, die von Tag zu Tag sich verschlimmert und sie dem Untergang immer näher bringt. Ihr wißt es, ehrwürdige Brüder, was für eine Krankheit wir meinen, den Abfall von Gott, der sicher zum Verderben führt, nach jenem Wort des Propheten: Denn siehe, die sich von Dir entfernen, werden zu Grunde gehen (Ps. 73, 27). Einem solchen Übel glauben Wir in dem hohen Amte, das man Uns übertrug, entgegenarbeiten zu müssen, nach dem Befehl Gottes: Siehe, ich setze Dich über die Völker und Reiche, daß Du ausreißt und niederreißt, aufbaust und pflanzt (Jerem. 1, 10), aber Unserer Unzulänglichkeit Uns bewußt, fürchten wir Uns, diese Aufgabe, deren Ausführung voll von Schwierigkeiten ist, Uns zu unterziehen.‘

Klar geht aus diesen Worten des römischen Papstes sein Wille hervor, die ,bürgerliche Gesellschaft‘, d.h. die Völker unter das Priesterjoch zu beugen, natürlich unter Anrufung von Gott und Bibel. Es muß alles seinen frommen und ,gesetzmäßigen‘ Schein haben. Es grauste scheinbar dem heiligmäßigen Papst Pius X, vor der furchtbaren Aufgabe ,auszureißen und niederzureißen‘, vor dem Zerstören von Völkern und Reichen. Leider überwand Papst Pius alle ,Schwierigkeiten‘, und der Weltkrieg kam und riß nieder. Der Weltkrieg und die Millionen und aber Millionen Toter und das Elend der Völker, in dem sie heute leben, liegen mit auf seinem Schuldkonto!“ („Ludendorffs Volkswarte“ vom 25.05.1930)


5) Gatterer SJ in „Sendbote des göttl. Herzens“, 8/1916.
6) Am 21. 12. 1930: „Verbrechen der Päpste am Deutschen Volk“ und am 10. 5. 1931: „Der weltliche Arm der Braut Christi“.

7. Christentum und Kirche

In seiner 5. Rede: „Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern.“ verficht der Theologe Friedrich Schleiermacher die These, Jesus Christus habe nie behauptet, der einzige Mittler zu sein und das Christentum verschmähe den Despotismus der Alleinherrschaft. Schon ein einziges Bibelwort: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich“7) (Joh. 14, 6) kennzeichnet die objektive Unwahrheit solcher Aussprüche. Sie wird ferner durch ungezählte ähnlich lautende Stellen (Matth. 28, 19; Markus 16, 15/16; Lukas 19, 27; Joh. 3, 18; Joh. 3, 36; Römer 5, 18 usw.) bewiesen, die alle eindeutig den unbedingten Anspruch des Christentums auf absolute Alleinherrschaft zum Ausdruck bringen. Die Kirche hat in der Wahl ihrer oft grausamen, für Deutsche Begriffe unsittlichen Bekehrungsmethoden, denen Ströme Blutes durch Hinrichtungen, Inquisitionen, Folterungen, Verbrennungen, Kreuzzüge usw. geopfert wurden, nur folgerichtig christlich gehandelt. Was heißt „christliche Nächstenliebe“? Sie galt ausschließlich dem Glaubensgenossen, dem Bruder in Christus, einerlei ob er solcher Liebe würdig war oder nicht. Sie führte zu jenen Gemeinschaften, die man mit Fug und Recht als Urvorbild einer kommunistischen Gesellschaftsordnung anzusehen genötigt ist. Denn: „Die Menge aber der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; auch keiner sagte von seinen Gütern, daß sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemein.“ (Apostelgeschichte 4, 32) Dem nichtchristlichen Volksgenossen jedoch wie auch jedem andersgläubigen „Heiden“ gegenüber verwandelte sich diese „über“-menschliche („über“-natürliche), d. h. widernatürliche wahllose Nächstenliebe in einen ebenso unmenschlichen wie abgrundtiefen Hass, in einen todbringenden Vernichtungswillen. Wer aus innerster Überzeugung der Gemeinschaft der „Heiligen“ nicht beizutreten vermochte, durfte nicht Achtung einer in Ehren vertretenen Gesinnung erwarten, denn „Der Herr schilt die Heiden und bringt die Gottlosen um; ihren Namen vertilgt er immer und ewiglich“. (Psalm 9, 6) Für sie war nicht der Frieden gesandt, sondern das Schwert. (Matth. 10, 34) Kein ritterlicher Kampf entschied, sondern zur höheren Ehre Gottes war jedes Mittel recht. Über die Ethik des Christuswortes: „Und jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringt her und erschlagt (erwürgt) sie vor mir“ (Lukas 19, 27) kann es für einen freien Deutschen keine Zweifel geben. Die natürliche Ordnung der Volksgemeinschaft wurde so durch unerbittlichen Glaubenskampf zerstört, denn: „Du hast uns, o Herr, mit deinem Blute herauserlöst aus aller Art von Stamm, Sprache, Volk und Nation und aus uns das Reich Gottes gemacht.“ (Offenbarung Joh. 5, 9-10) Der natürlichen Blutsverbundenheit der Familie zog fanatischer Glaubenseifer eine „höhere“ christliche Bindung vor, die ebensosehr die natürlichen Familienbande zerriß, wie sie die natürliche Gemeinschaft des Volkes zerstörte. „Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eignen Hausgenossen sein.“ (Matth. 10, 35-36).8) Schärfer in seinen Forderungen, unerbittlicher in seinen Methoden, folgerichtiger in seinen Auswirkungen konnte kein Totalitätsanspruch einer Idee erhoben und durchgeführt werden als es in blutiger und grausamer Weise das Christentum tat. Wenn trotzdem ein Mann wie Schleiermacher das gerade Gegenteil behauptete, so wollen wir weder den


7) Man spricht ja auch im „Vaterunser“: „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme …“ (Lukas 11, 2). Der Bibelgott Jahweh wird also von den Gläubigen als „Vater“ betrachtet, der dem leiblichen physischen Vater vorgesetzt ist. Daher auch der Bibelspruch „Man soll Gott Jahweh mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5, 29). Wenn die Gläubigen beten „Dein Reich komme“ so sollten sie sich bewußt sein, daß sie die Priesterherrschaft (Klerokratie) und daraus folgerichtig die Gottesherrschaft (Theokratie) erflehen, in dem hauptsächlich der Bibelgeist gilt und zum obersten Gesetz erhoben wird, alles Weltliche verdrängend. Wird da nicht die Alleinherrschaft (Imperialismus) angestrebt? Folgt daraus nicht Despotismus? Die Priester und Prediger aller Konfessionen bis auf den heutigen Tag setzen ihre Ansichten und Ansprüche ohne weiteres dem „Willen Gottes (Jahwehs)“ gleich, bezeichnen sie als „Offenbarung“ und behaupten deshalb deren Vorrang vor jedem Anspruch der naturgegebenen Gemeinschaft; sie haben aber noch niemals bewiesen, dass die göttlichen Urgesetze des Lebens plötzlich aufgehoben seien und den jüdischen Anschauungen weichen müssten. 8) Paulus sagt dazu im 1. Korinther 15, 46-50: „Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche (Natur=Esau), danach das Geistige (Bibelgeist=Jakob-Israel). Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub (Natur=Esau); der zweite Mensch vom Himmel. Wie der von Staub ist, so sind auch die, welche von Staub sind (Esau, Heiden, Ungläubige); und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen (Israeliten, Gläubige). Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit erbt.“ Siehe auch das Buch von Matthias Köpke „Das offene Tor – Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“ über den „ESAUSEGEN“. Link: https://archive.org/details/koepke-matthias-das-offene-tor-und-meine-klage-v or-den-kirchen-und-rabbinergerichten/mode/2up

Universitätsprofessor der Unkenntnis, noch den Ehrenmann der Lüge zeihen. Aus ihm sprach — der Deutsche, — nicht der Christ, den er äußerlich vertrat. In ihm lebte jener deutsche „Ketzergeist“, der in edler Duldung eine entgegengesetzte ehrliche Meinung würdigte, achtete und ehrte. Er war noch nicht Christ genug, um den christlichen Schwarzafrikaner höher zu schätzen als den Deutschen Nichtchristen. Er war noch nicht entwurzelt genug, um jenen seinen Bruder zu nennen und diesen totzuschlagen, wie es „Gottes Wort“ verlangt (s.o. Luk. 19, 27). Man weiß in der Tat nicht, wen man mehr beneiden soll, die christlichen Kirchen um den Überzeugungsgrad ihrer Anhänger oder die Anhänger um die sittliche Eignung ihrer missdeuteten Religion. Wer hat das Recht, sich „Deutsch“ zu nennen, wenn er den Grundbegriff des natürlichen Volkes verwirft? Müsste derjenige sich nicht eher als einen „Israeliten“ oder als „Christen“ bezeichnen? Wer aber hat das Recht, sich „Christ“ zu nennen, wenn er oder sie den persönlichen Gottesbegriff der Dreieinigkeit, die Lehre von der übernatürlichen Offenbarung, der Erbsünde, von der „unbefleckten“ Empfängnis, von der Erlösung oder andere christliche Grundbegriffe ablehnt? Wer auch maßt sich an, wenn er an dieses oder jenes nicht glaubt oder alle Grundbegriffe verneint, weil sein natürliches Empfinden sich dagegen empört, das sittliche Handeln des Menschen schlechthin als „christlich“ zu bezeichnen? Sittlicher als Europas „Christenvölker“ leben oder lebten viele „Naturvölker“. Wenn den Kindern nicht immer aufs Neue Fremdgeist eingeimpft wäre, hätte jener „faustische Drang“, der in Zwiespalt und Zweifel die werdenden Seelen zerriss, schon beizeiten ein vorschnelles Ende gefunden. Der Begriff „Heidentum“ ist im christlichen Weltbild jener Keil, der jede, aber auch schlechthin jede, Volksgemeinschaft aufspalten und in sich als Todfeinde gegenüberstehende Lager zerreißen muß. Aber nicht nur das. Da die nichtchristliche, heidnische Volksgemeinschaft in der von uns geschilderten Art vollkommen verteufelt wird, da andererseits dem Volk Israel, als dem auserwählten Volk, eine „höhere Stufe des Seins“ zuerkannt wird, so steht der christliche Deutsche dem jüdischen Volk näher als seinem eigenen Volkstum: — denn Heil und Rettung kommt ihm ja nur von den Juden. Vom Deutschen Volkstum kann ihm kein Heil und keine Rettung kommen; — von hier drohen ihm nur die Gefahren des Satanischen Weltreiches. Gegen diese Gefahren gilt es gewappnet zu sein: — die beste Waffe aber ist der biblische Glaube, die jüdische Wertordnung. So wird die Bibel zur Waffe des Jüdischen Volkstums zur Zertrümmerung der nichtjüdischen Volkstümer! Was viele Christen nicht einsehen wollen, das weiß der Jude schon seit zwei Jahrtausenden, das spricht auch der Zionist Dubnow in seiner „Weltgeschichte des Jüdischen Volkes“ Bd. 2, S. 350 ganz klar aus:

„Daß die Bibel wie ein Keil in die antike heidnische Welt eingedrungen sei und nach und nach die altüberkommenen heidnischen Begriffe und die mit ihnen zusammenhängenden Lebensformen zertrümmert habe.“

Abbildung rechts:

Die jüdischen Konfessionen, Priester des Islam (Mohammedanismus), des katholischen und lutherischen reformierten Christentums werden von dem Rabbiner auf die Bibel vereidigt. (Stich aus einer alten freimaurerischen Geheimschrift.) (Quelle: Erich und Mathilde Ludendorff: „Die Judenmacht – Ihr Wesen und Ende“, 1939. (www.archive.org) Die Lehre von Gott (Theologie) ist bei den drei „großen“ Weltreligionen ganz ähnlich. Die Mutterreligion (der Ursprung) ist das Judentum; Christentum und Islam sind deren Tochterreligionen. Siehe dazu das Buch „Wer oder was ist eigentlich Gott“ von Matthias Köpke. Abraham steht im Mittelpunkt der Weltgeschichte; er ist der Anfänger des Heils der „Menschheitsgeschichte“ und gewissermaßen der Gründer des Reiches Gottes. Abraham wird in den nebenstehenden Religionen jeweils als Stammvater angesehen, weshalb man auch vom Judentum, Christentum und Mohammedanismus (Islam) auch von den „abrahamitischen“ Religionen spricht.

8. Der Philosoph Arthur Schopenhauer über Religion

View attachment 2185
„Die Religionen wenden sich ja eingeständlich nicht an die Überzeugung mit Gründen, sondern an den Glauben mit Offenbarungen. Zu diesem letzteren ist nun aber die Fähigkeit am stärksten in der Kindheit: Daher ist man vor allem darauf bedacht, sich dieses zarten Alters zu bemächtigen. Hierdurch, vielmehr noch als durch Drohungen und Berichte von Wundern, schlagen die Glaubenslehren Wurzeln. Wenn nämlich dem Menschen in früher Kindheit gewisse Grundansichten und Lehren mit ungewohnter Feierlichkeit und mit der Miene des höchsten, bis dahin noch nie gesehenen Ernstes wiederholt vorgetragen werden, dabei die Möglichkeit eines Zweifels daran ganz übergangen, oder aber nur berührt wird, um daraus als den ersten Schritt zum ewigen Verderben hinzudeuten, da wird der Einbruch so tief ausfallen, daß in der Regel, das heißt in fast allen Fällen, der Mensch beinahe so unfähig sein wird, an jenen Lehren wie an seiner eigenen Existenz zu zweifeln.“ (Parerga und Paralipomena)


„Wenn die Welt erst ehrlich genug geworden sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein. Obschon dem Intellekt (Geist) die Form seines Erkennens angeboren ist, so ist es doch nicht der Stoff oder die Materie derselben. Er ist also in Hinsicht auf diese doch eine tabula rasa, ein Blatt weißen Papiers; auf dieses gedenkt die Natur erstlich Bilder zu zeichnen, dann Begriffe zu schreiben, und diese mit immer schärferen und stärkeren Umrissen: sie sollen der Leitstern seines Handelns sein. – Nun aber kommt man unredlicher und schändlicher Weise mit dem sechsten Jahr des Kindes und zeichnet mit dicken, unauslöschlichen Zügen die Begriffe der positiven Religion auf jene tabula rasa (leeres Blatt, leere Tafel) und verdirbt der Natur für immer ihr schönes weißes Blatt: Man richtet den jungen Intellekt ab, gegen seine Natur und Organisation den monströsen Begriff einer individuellen und persönlichen Weltursache zu denken, ferner absoluten Weltanfang und dergleichen mehr. Dadurch verbaut man auf immer den freien Horizont des Geistes, versperrt die ihm gegebene Aussicht in die Unendlichkeit der Wesenswelt, verdeckt das Feld der freien Forschung und verkrüppelt seine Natur, damit sie zur Assimilation (Aufnahme) des Falschen tauglich werde.“ (Nachlaß)


„… Hingegen das Grundgeheimnis und die Urlist aller Pfaffen, auf der ganzen Erde und zu allen Zeiten, mögen sie brahmanische oder mohammedanische, buddhistische oder christliche sein, ist folgendes: Sie haben die große Stärke und Unvertilgbarkeit des metaphysischen Bedürfnisses des Menschen richtig erkannt und wohl gefaßt: nun geben sie vor, die Befriedigung desselben zu besitzen, indem das Wort des großen Rätsels ihnen, auf außerordentlichem Wege, direkt zugekommen wäre. Dies nun den Menschen einmal eingeredet, können sie solche leiten und beherrschen nach Herzenslust. Von den Regenten gehen daher die klügeren eine Allianz mit ihnen ein: die anderen werden selbst von ihnen beherrscht. Kommt aber einmal, als die seltenste aller Ausnahmen, ein Philosoph auf den Thron, so entsteht die ungelegenste Störung der ganzen Komödie. …“ (Band 6. § 177.)


9. Und Friedrich Schiller


„Man sollte es sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kind nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muß von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Man sagt dem Kind öfters im sechsten bis siebten Jahre etwas vom Schöpfer und Erhalter der Welt, wo es den großen, schönen Sinn dieser Worte noch nicht ahnen kann und so sich seine eigenen, verworrenen Vorstellungen macht. — Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.“ (Schiller zu Christiane v. Wurmb.)


10. Was sagen andere berühmte Deutsche über das Christentum?


„Auch in der Gesellschaft lebt noch weit mehr Unduldsamkeit und – was des selben Dinges Kehrseite ist – weit mehr religiöse Feigheit, als dem Volke Herder und Lessings geziemt. Wer irgendeinen Begriff davon hat, in welcher ungeheuren Ausdehnung der Glaube an das Dogma der christlichen Offenbarung dem jüngeren Geschlechte entschwunden ist, der kann nur mit schwerer Sorge beobachten, wie träge, ja wie verlogen Tausende einem Lippenglauben huldigen, der ihrem Herzen fremd geworden ist.“ (Heinrich von Treitschke, 1861.)


„Jede Praktik jedes Augenblicks, jeder Instinkt, jede zur Tat werdende Wertschätzung ist heute antichristlich: was für eine Mißgeburt von Falschheit muß der moderne Mensch sein, daß er sich trotzdem nicht schämt, Christ noch zu heißen!“ (Friedrich Nietzsche: Der Anti-Christ.)


„Ich habe nichts gegen die Frömmigkeit, Sie ist zugleich Bequemlichkeit; Wer ohne Frömmigkeit will leben, muß großer Mühe sich ergeben.“ (Johann Wolfgang Goethe: Zahme Xenien: Siebente Reihe, 56.)


„Es ist meines Erachtens eine Fälschung der Politik und der Geschichte, wenn man seine Heiligkeit den Papst ganz ausschließlich als den Hohenpriester einer Konfession oder die katholische Kirche als Vertreter des Kirchentums überhaupt betrachtet. Das Papsttum ist eine politische Macht jederzeit gewesen, die mit der größten Entschiedenheit und dem größten Erfolg in die Verhältnisse dieser Welt eingegriffen hat, die diese Eingriffe erstrebt und zu ihrem Programm gemacht hat. Die Programme sind bekannt. Das Ziel, welches der päpstlichen Gewalt … ununterbrochen vorschwebte, das Programm, das zur Zeit der mittelalterlichen Kaiser seiner Verwirklichung nahe war, ist die Unterwerfung der weltlichen Gewalt unter die geistliche, ein eminent politischer Zweck, ein Streben, welches ebenso alt ist wie die Menschheit; denn so lange hat es auch, sei es kluge Leute, sei es wirkliche Priester gegeben, die die Behauptung aufstellten, daß ihnen der Wille Gottes genauer bekannt sei als ihren Mitmenschen, und daß sie auf Grund dieser Behauptung das Recht hätten, ihre Mitmenschen zu beherrschen, und daß dieser Satz das Fundament der päpstlichen Ansprüche auf Herrschaft ist, ist bekannt.“ (Otto von Bismarck: Rede vom 10. März 1873.)


11. Angela Merkel und die Bibel


Die „Bild“-Zeitung vom 21. September 2013 (Sonderausgabe Bundestags-Wahlkampf 2013, 41 Mio. Zeitungen gratis an viele Haushalte in Deutschland) brachte folgendes:


Regina Ziegler fragte Angela Merkel (M): „Welches Buch hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeinflusst?“ Antwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel (M): „DIE BIBEL.“

View attachment 2186View attachment 2187
Anmerkung von Matthias Köpke: „Des Menschen Taten und Gedanken, wißt, sind nicht wie Meeres blind bewegte Wellen. Die innere Welt, sein Mikrokosmos, ist der tiefe Schacht, aus dem sie ewig quellen. Sie sind notwendig wie des Baumes Frucht, sie kann der Zufall gaukelnd nicht verwandeln. Hab‘ ich des Menschen Kern erst untersucht, so weiß ich auch sein Wollen und sein Handeln Friedrich Schiller“

Muss man sich angesichts des hier vorgelegten Textes zum Thema Christentum noch über die Politik von Bundeskanzlerin und Pfarrerstochter Angela Merkel wundern? Würden es andere Politiker, die überzeugte Gläubige sind, etwa anders machen? (Abb. oben: s.-w. Abdrucke aus den farbigen Originalen der „Bild“ vom 21.9.2013.)

12. Was ist Christentum?

[ATTACH=full]2184[/ATTACH]

               

Die antiken Römer sahen im Christentum nichts anderes als mobilisiertes Judentum, eine Ansicht, die von den Tatsachen nicht sehr entfernt ist. Der Jude M. E. Ravage schreibt:

„Unsere Legenden und Volkssagen sind die heiligen Botschaften, die ihr euren lauschenden Kindern mit geheimnisvoller Stimme leise zuflüstert. Eure Gesang- und Gebetbücher sind mit den Werken unserer Dichter angefüllt, unsere Nationalgeschichte ist ein unentbehrlicher Teil des Unterrichts geworden, den eure Pfarrer, Priester und Lehrer erteilen. Unsere Könige, unsere Propheten und unsere Krieger sind eure Heldengestalten. Unser früheres Ländchen wurde euer heiliges Land. Unsere nationale Literatur ist eure heilige Bibel. … Jüdische Handwerksleute und Fischer sind eure Lehrer und Heiligen. … Ein jüdisches Mädel ist euer Ideal der Mutterschaft und des Frauentums. Ein jüdischer Rebellen-Prophet ist der Mittelpunkt eurer Gottesverehrung, wir haben eure Götzen niedergeworfen, euer rassisches Erbe beiseite gedrängt. Wir haben euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben aufgebürdet, den ihr nicht genießen und verdauen könnt, der mit eurem angeborenen Geist in Widerspruch steht und euch unaufhörlich unruhig macht. … Wir haben eure Seele gespalten.“9)

13. Der Teufel als Herrscher über die heidnischen (natürlichen) Deutschen? 

„Der Machtcharakter des Teufels wird darin offenbar, dass er ein HERR DER WELT ist, von dem Machtwirkungen ausgehen … Der Ausdruck ,prinzeps‘ ist nicht der nun einmal gängige Titel eines Schattenkönigs, sondern will dem Ernst der Tatsache Rechnung tragen, dass WELT und TEUFEL korrelate Begriffe sind … Denn hier hat der Teufel sein Reich, sein Haus und Wohnung, da er Herr ist und sitzt in dem Seinen. So stimmt beides dem Wesen nach überein, dass, wer WELT sagt, auch von der HERRSCHAFT DES TEUFELS wissen muss. Erst dadurch wird dem Begriff der Welt das Harmlose, das Menschliche, das Ungefährliche genommen … Und wo noch irgendein Zweifel an den Machtbefugnissen des Teufels gegenüber der Welt aufkommen könnte, so muss jeder Zweifel dieser Art verschwinden, wenn DER TEUFEL ALS GOTT DER WELT bezeichnet wird. So wird die Ehrung der Welt zu einer Anbetung des Teufels. Die Herrschergewalt des Teufels bedeutet eine wirkliche Verfügungsgewalt, die er im Interesse seines Reiches und seiner Diener gebraucht.“10)

14. Kann nur die Taufe retten?

Als Antwort darauf nachfolgend mein (Matthias Köpke) unveröffentlichter Leserbrief zu einem Artikel über die Taufe in der „Prenzlauer Zeitung“ vom 29.09.2017:

„Jeder kann seinen Glauben feiern wie er will, das ist, innerhalb sittlicher und moralischer Grenzen, selbstverständlich. Ich gehöre aber zu jenen Uckermärkern die sich ganz bewusst nicht kirchlich binden wollen. Warum? Ein Blick auf den Sinn der Taufe macht das deutlich. Die christliche Taufe hat die Bedeutung einer Reinigung von der Erbsünde durch Austreibung (Exorzismus) des Satans, der, nach christlichem Glauben, für die Erbsünde verantwortlich, der Beherrscher aller nicht getauften Menschen (Heiden) ist, und in dieser Welt sein Unwesen treiben soll. Wir erinnern uns dabei an die Geschichte von Adam und Eva, wobei die Bibel das im Psalm 51 Vers 7 ganz folgerichtig so ausdrückt: ,Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.‛ Nun, ich bin davon überzeugt, dass ich und meine Kinder nicht in Sünde empfangen wurden und in Schuld geboren sind! Deshalb brauchen wir auch keine Taufe, welche die Eintrittskarte in die christliche Gemeinschaft darstellt und, nach christlichem Glauben, die Seelenrettung erst ermöglicht. Bestimmte Werte (vor)leben kann meine Familie auch ohne Ratschlag aus der Bibel. Aber natürlich, wer es mit dem Bibelglauben ernst meint, für den ist die Aussage in Psalm 51, 7 unumstößliche Wahrheit. Jedoch, welcher Christ weiß über den tiefen Sinn der Taufe Bescheid?“

Wer den Sinn der Taufe kennt, wie die meisten Theologen beider Konfessionen (Judentum, Christentum), und es fertig bringt die Kinder seines Blutes dennoch zu taufen – sein Blut unreiner, unedler zu nennen als das der Juden, und das Kind deshalb zu Abrahams Same macht – der ist seinem natürlichen Volk innerlich abgestorben, ob er das weiß oder nicht.11)


9) Quelle: Erich Ludendorff: „Judengeständnis – Völkerzerstörung durch Christentum“; 1936.

10) Quelle: Hermannus Obendieck „Der Teufel bei Martin Luther“, Furche Verlag, Berlin ca. 1930.

11) Die Taufe ist somit nach Auffassung der Juden eine Reinigung von unserem unreinen Blute, ein Austilgen, Ausrotten unseres uns Galater 3, 29: „Wenn ihr aber Christen seid, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.“

15. Darf man die Heiden (Teufel/Satan) belügen und betrügen?

In der jüdischen Schrift Jalkut Rubeni f. 20, 2 heißt es:

„Es ist dem Gerechten erlaubt, betrüglich zu handeln, gleich wie Jakob (Israel) getan hat.“

Im Koran des Islam heißt es: Sure 3, Vers 54:

„Und sie schmiedeten Listen, und Allah (Jahweh) schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.“

(Eine Spezialität des islamischen Wirkens nach außen ist „Taqiya“, bzw. „Iham“, die „Täuschung der Ungläubigen“.) Muslimische Strategie der „Taqiya“, der „Verhüllung der Wahrheit“ durch Täuschung und Verstellung bis zur offenen Lüge. „Taqiya ist angebracht, wenn es dem Wohle der Religion (des Islam) dienlich ist“ (Khomeini).

In der Bibel der Christen heißt es: Römer 3, 7:

„Denn so die Wahrheit Gottes (Jahwehs) durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sünder gerichtet werden?“12)


heiligen Erbblutes und für den Juden nur ein Teil einer aus drei Kulthandlungen bestehenden Einweihung der Nichtjuden zum „Fremdling der Gerechtigkeit“. Erst durch die Ergänzung dieses „Ausrottens“ (1. Mose 17, 14) des unreinen Gojimblutes durch Beschneidung und Opfer, hat nach jüdischem Blutdünkel der Nichtjude den Vorzug, Fremdling der Gerechtigkeit, das heißt Jude ohne jüdisches Bürgerrecht zu sein (künstlicher Jude, siehe unten 1. Mose 17, 12 f.). Der Jude und Apostel Paulus drückt diese Tatsache deutlicher aus. Ja, er kann sich gar nicht genug daran tun, zu versichern, daß durch die christliche Taufe den Nichtjuden die Beschneidung der Judenblütigen voll ersetzt wird. Dies ist in recht buchstäblichem Sinne gemeint, denn wir hören, daß der christliche Täufling durch die Taufe, durch die Vermittlung von Jesus Christus Anteil an dessen Beschneidung habe (Lukas 2, 21-22), also den jüdischen Ritus erfülle und gleichzeitig auch durch die Vermittlung Christi nun auch Abrahams Samen, das heißt dem Blut nach Jude und somit auch erbberechtigt ist. Er ist nach Christenglauben „Erbe“. Siehe Galater 3, 27-29. Zu seiner Erlösung freilich reicht die Taufe nicht aus, hier muß der Glaube an Jesus Christus noch hinzukommen. Näheres im Aufsatz „Der Sinn der christlichen Taufe“ von Mathilde Ludendorff, abgedruckt im Buch „MAGIE“ von Matthias Köpke. Was sagen die unwissenden Deutschen zu ihrer Überlistung? Sind sie sich bewußt, daß sie als Deutsche symbolisch gestorben sein sollen und jetzt, wiedergeboren, als künstliche Juden weiter zu leben und zu wirken haben. Das gleiche gilt für die Freimaurer, siehe dazu das Buch von Erich Ludendorff „Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse“. Meines Erachtens sind die Freimaurer in den Augen der Juden nur Sklaven (künstliche Juden durch rituelle symbolische Beschneidung) ebenso wie die Christen (durch die Taufe symbolisch beschnitten). Denn bei der Bundesschließung von El Schaddai mit Abraham heißt es in 1. Mose 17, 12 f.: „Auch die Sklaven, die in eurem Haus (Israel) geboren werden oder die ihr von Fremden (Gojim, Heiden) kauft, die nicht von deiner Nachkommenschaft sind, müßt ihr beschneiden. … Dies gilt für alle Zeiten … Ein unbeschnittener Männlicher aber, der am Fleisch seiner Vorhaut nicht beschnitten ist, dessen Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volk, meinen Bund hat er ungültig gemacht!“ Jesus Christus hat durch seine Beschneidung die an ihn Glaubenden für Jahweh erkauft: „Denn du (Jesus) bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für Gott (Jahweh) erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu Königen und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!“ (Offenbarung 5, 9-10). Jeder Christ oder Freimaurer hat sich an die Juden verkauft oder sich kaufen lassen! Das gilt für alle künstlichen Juden ob sie es nun glauben oder nicht. Tatsachen sind Tatsachen. Man kann sich auch geistig oder seelisch verkaufen. Man will irgendwie zu den „erwählten“ dazugehören, aber tut es doch nicht richtig, egal wie stark man sich bei der Sklavenarbeit auch bemüht. Der Lohn des Juden dem Sklaven gegenüber ist Hohn, Verachtung und Spott! Hohn, Verachtung und Spott darüber, daß man so leichtfertig sein Erstgeburtsrecht gegen ein Linsengericht verkaufte (siehe Jakob – Esau). Jakob (Betrüger) kann eben nur mit Betrug und List erfolgreich sein. Wer sich betrügen läßt hat obendrein auch noch den Spott von ihm. Das Erstgeburtsrecht gehört nun mal dem Volke, dem man angehört wo man hineingeboren wurde. Der eigenen Familie und Sippe, dem eigenen Volke gebührt m.E. die bedingungslose Loyalität, Wahrheit und Treue. Dieses Erstgeburtsrecht an das „Haus Israel“ (Jakob) für ein „Linsengericht“ (Glasperlen, Scheinwerte) verkauft zu haben, sozusagen zum Haus Jakob (Israel) als Sklave überzutreten, ist eine Sinndeutung der Geschichte von Esau und Jakob. Im Jakobsegen heißt es: „Sei Herr über deine Brüder“ (1. Mos. 27, 29). Das Erstgeburtsrecht wieder in Anspruch zu nehmen, wie es im Esausegen verheißen wurde: „Und es wird geschehen, daß du auch Herr sein und sein Joch von deinem Halse reißen wirst“ (1. Mose 27, 40), ist für jeden Menschen und jedes Volk als Repräsentanten ESAU`S überlebenswichtig, um nicht „gefressen“ (5. Mos. 7, 16) zu werden, sondern auch HERR zu sein. 12) Ist das die Grundlage von „False Flag Operations“ zum Vorteil des GOTTES (Jahweh)-REICHES? Wie sind denn die so sehr christliche USA in der Vergangenheit in den Krieg gezogen? Mit Lügen? 1. Irakkrieg 1991: Saddam Husseins Soldaten dringen in Krankenhäuser ein, reißen Babys aus Brutkästen und lassen sie auf dem kalten Boden sterben. Diese grausame Geschichte war einer der Gründe, warum der US-Kongress für den Ersten Irakkrieg stimmte. Nur: Die Geschichte wurde von professionellen Meinungsmachern ERFUNDEN, wie MONITOR aufdeckte. Siehe den Beitrag „Erster Irakkrieg: Die Baby-Lüge der USA“ vom WDR, 1992 [MEDIA=youtube]Ti7oC2mzX3o[/MEDIA]. Vor dem 2. Irakkrieg wurde behauptet, Saddam Hussein habe Chemiewaffen zur Massenvernichtung, was sich nachher als LÜGE erwiesen hat. Siehe die Dokumentation „Es begann mit einer Lüge“ vom ZDF 2013 [MEDIA=youtube]x7DH1rWXYoY[/MEDIA] . Dies ist nur eine kleine Auslese von christlichen Täuschungsmanövern im Auftrag Jahwehs. Siehe auch Altes Testament: „Und er sprach: Ich will ausgehen und will ein LÜGENGEIST sein in dem Munde aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch

Der Betrug an Ungläubigen ist erlaubt, wenn es dem Judentum/Christentum/Islam dienlich ist. Da der Teufel und seine Kinder (die Heiden und Ungläubigen) ja sowieso Lügner sind, ist es auch nicht schlimm diese zu belügen (Joh. 8, 44; 1. Joh. 3, 8). Vertritt man denn die Wahrheit, wenn man die Lüge belügt? Negation der Negation? Im Koran in Sure 3, 28 heißt es dann ganz folgerichtig:

„Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen – und wer das tut, hat nichts mit Allah –, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ihnen hütet. Allah warnt euch vor Seiner Strafe, und zu Allah ist die Heimkehr.“ Wie soll man denn da als „Heide“ ein Vertrauensverhältnis zu den Mitgliedern dieser o. g. Religionsgemeinschaften aufbauen?