Article 235 - Meritus Proscriptum Canon 2832 Meritus Proscriptum ist ein alter Rechtsgrundsatz, der besagt, dass ein Angeklagter angemessen benachrichtigt wird, um ihm genügend Zeit zu geben, zu antworten, einer Verteidigung beizuwohnen und sie vorzubereiten. Canon 2833 Der Ausdruck Meritus Proscriptum ist lateinisch und bedeutet „faire Mitteilung (der Klage)". Canon 2834 Das Meritus Proscriptum ist ein Grundpfeiler der Justiz, wonach ein Angeklagter nicht verurteilt werden kann, wenn er nie ordnungsgemäß über die Anschuldigung informiert wurde. Ebenso bedeutet Meritus Proscriptum, dass die Entscheidung über eine Streitigkeit oder die Durchsetzung eines Anspruchs, bei dem die Rechte einer anderen Partei beeinträchtigt werden, rechtswidrig ist, wenn die andere Partei nie ordnungsgemäß über den Anspruch oder Streit informiert wurde. Canon 2835 Meritus Proscriptum erfordert einen Leistungsnachweis durch die Zustellung einer schriftlichen Mitteilung, in der die wichtigsten Fakten der Kontroverse und die Optionen dargelegt werden, die der Partei innerhalb einer vorgeschriebenen Frist zur Verfügung stehen und die eine angemessene Antwort ermöglicht, einschließlich: Physischer Dienst, der von mindestens zwei Parteien bezeugt wird; oder​ Beglaubigte Post oder Kurier; oder​ Zertifizierte E-Mail-Adresse; oder​ Zertifizierte Zustellung von Fax- oder Telefonnachrichten.​ Canon 2836 Die öffentliche Bekanntmachung ist nicht gleichbedeutend mit dem Meritus Proscriptum.