# Article 189 - Irrtum

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Ein Irrtum in der Logik oder Argumentation ist eine falsche Argumentation, die zu einer falschen Vorstellung oder falschen Schlussfolgerung führt.  
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Irrtümer können in mehrere Kategorien unterteilt werden: sachlicher Fehler, absichtlicher Fehler, absoluter Fehler, vermuteter Fehler, Irrelevanzfehler, logischer Fehler:

1. <div style="text-align: left;">Ein sachlicher Fehler liegt vor, wenn eine Prämisse aufgestellt wird, die eine sachlich falsche Aussage über Informationen oder Kenntnisse enthält, die nachweislich sachlich falsch ist; Und​</div>
2. <div style="text-align: left;">Ein vorsätzlicher Fehler liegt vor, wenn eine Prämisse aufgestellt wird, die falsche und unrichtige Informationen enthält, die nachweislich wissentlich und vorsätzlich gemacht wurden und somit eine vorsätzliche Täuschung beweisen. Und​</div>
3. <div style="text-align: left;">Ein absoluter Fehler liegt vor, wenn eine Prämisse aufgestellt wird, die eine pauschale Verallgemeinerung enthält, von der ein vernünftiger Mensch sofort erkennen würde, dass sie unmöglich als gültig aufrechterhalten werden kann.​</div>
4. <div style="text-align: left;">Ein vermuteter Fehler liegt vor, wenn eine Schlussfolgerung gezogen wird, die eine Verallgemeinerung enthält, die auf einer (1) oder mehreren Annahmen basiert, die möglicherweise nicht in allen Fällen zutreffen; Und​</div>
5. <div style="text-align: left;">Ein Irrelevanzfehler liegt vor, wenn eine Schlussfolgerung gezogen wird, die geringfügige, irrelevante Informationen enthält, die die primäre Schlussfolgerung ignorieren.​</div>
6. <div style="text-align: left;">Ein logischer Fehler liegt vor, wenn eine Prämisse oder Schlussfolgerung entgegen den mechanischen Regeln der Logik getroffen wird.​</div>

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Da alle gültigen Schlussfolgerungen in kleineren Gesetzen, die aus dem positiven Gesetz gebildet werden, durch induktive bivalente lineare Logik konstruiert werden, negiert das Vorhandensein eines Irrtums jede Schlussfolgerung und damit jedes Urteil und jeden Satz.  
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Ein unkorrigierter Irrtum verletzt das Gesetz.  
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Die einzig gültige Korrektur eines Fehlers ist sein Eingeständnis, die Aufhebung eines späteren Urteils, Urteils oder einer späteren Strafe, die Disziplinierung der zuständigen Justizbeamten und die erneute Verhandlung der Angelegenheit, wenn die Verletzung des Gesetzes und der Parteien nicht erheblich ist.  
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Eine erhebliche Verletzung des Gesetzes und der Parteien aufgrund eines schwerwiegenden Irrtums gleicht jede mutmaßliche Straftat aus und belastet die Justizbeamten, die dafür verantwortlich sind, den schwerwiegenden Fehler nicht zu korrigieren.  
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Für einen Rechtsirrtum gibt es keine gültige Beschränkung der Korrektur.