Article 11 - Wirklichkeit Kanon 1459 Die Realität ist ein fiktives Modell der Existenz, das auf Form und Bedeutung aufgebaut ist und den Grad an Sicherheit und Reproduzierbarkeit ermöglicht, der für die Wirksamkeit des positiven Gesetzes erforderlich ist. Weder die Realität noch die absolute Wahrheit existieren gemäß dem Naturgesetz oder dem göttlichen Gesetz, da das Universum des einzigartigen kollektiven Bewusstseins von der Existenz von Paradoxon und Relativität abhängt. Canon 1460 Die Realität erlaubt ein funktionales Existenzmodell, das die Existenz von Paradoxon und Relativität ausschließt. Somit existiert innerhalb des fiktiven Universums der Realität in Übereinstimmung mit allen positiven Gesetzen das Konzept der Wahrheit und die Gewissheit von Logik und Vernunft kann angewendet werden. Kanon 1461 Die Realität erlaubt die Anerkennung und Existenz bestimmter Konzepte, die im Positiven Gesetz als gültig gelten, die im Naturrecht oder im Göttlichen Gesetz nicht existieren. Solche Konzepte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Moral existieren nicht im Naturrecht, sind aber integraler Bestandteil der optimalen Funktion der zivilisierten Gesellschaft unter dem Positiven Recht. Kanon 1462 Alle durch gültiges positives Recht erlassenen Gesetze basieren in der Realität auf Interpretation und nicht auf Annahmen. Kanon 1463 Alle durch gültiges positives Gesetz in der Realität erlassenen Gesetze funktionieren nach Logik und Tatsachen und nicht nach Paradoxon und Relativität. Kanon 1464 Die gültigen Regeln für die konsistente Definition und Funktionsweise der Realität sind diese Kanons des positiven Gesetzes, die vom Astrum Iuris Divini Canonum in Übereinstimmung mit dem Pactum De Singularis Caelum definiert werden. Kanon 1465 Die Definition einer alternativen Realität, die mit diesen von Astrum Iuris Divini Canonum definierten Kanons des Positiven Rechts unvereinbar ist, ist von Anfang an automatisch null und nichtig. Kanon 1466 Eine Form, deren Existenz in der Realität nicht nachgewiesen werden kann, existiert im Gesetz nicht. Kanon 1467 Beim Sprechen, Schreiben oder Betrachten der Realität erfolgt dies im Einklang mit diesen Kanons des Positiven Gesetzes, die von Astrum Iuris Divini Canonum und keinem anderen definiert werden.